Wie gefährlich sind Süßstoffe wirklichWie gefährlich sind Süßstoffe wirklich?

Süßstoffe wie Aspartam, Saccharin oder Steviosid sind vor allem bei Diabetikern und Menschen, die abnehmen wollen, beliebt. Denn Süßstoffe schmecken extrem süß, liefern jedoch so gut wie keine Kalorien und enthalten keine Kohlenhydrate.

Kleinstmengen reichen daher aus, um Produkten wie Diät-Limonaden, Light-Produkten, Sportgetränken, Desserts oder Eiweißpulvern einen süßen Geschmack zu verleihen. Doch sind Süßstoffe wirklich so unbedenklich für unsere Gesundheit?

Was sind Süßstoffe?

Süßstoffe werden entweder aus Naturprodukten oder im Labor hergestellt und gelten als Ersatzstoffe für Zucker (Saccharose). Sie haben im Vergleich zu Zucker eine deutlich höhere Süßkraft, liefern aber nur kaum Kalorien. Außerdem können sie von Kariesbakterien nicht verstoffwechselt werden und sind dabei anders als Zucker nicht kariesauslösend.

Süßstoffe nicht zu verwechseln mit Zuckeraustauschstoffen

Zuckeraustauschstoffe wie Isomalt, Xylit, Sorbit oder Fruktose sind Kohlenhydrate, die süß schmecken, aber im Gegensatz zu Süßstoffen durchaus nennenswerte Kalorienlieferanten sind. Weil sie teilweise im Vergleich zu herkömmlichem Haushaltszucker (Saccharose) ein paar Vorteile haben, werden sie gerne als Alternative zum Süßen angepriesen. Wegen ihrer Kalorien sind sie jedoch für Diätprodukte und Menschen, die abnehmen wollen, keine wirklich Alternative.

Mehr über die Zuckeraustauschstoffe Xylit und Erythrit finden Sie hier>>

Süßstoffe auf dem Vormarsch

Der deutsche Lebensmittelchemiker Constantin Fahlberg gilt als Entdecker des ersten Süßstoffs. 1885 stieß er auf einen Stoff, der den Namen Saccharin erhielt, und der heute der älteste künstliche Süßstoff auf dem Markt ist. Nachdem Landwirtschaft und Zuckerindustrie aus wirtschaftlichen Gründen den künstlichen Süßungsmitteln das Leben schwer machten, setzen sie sich in der Lebensmittelindustrie seit den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts immer weiter durch.

Inzwischen werden Süßstoffe eingesetzt in Konserven, Konfitüren, Diät-Limonaden, Sportgetränken, Proteinpulvern, Riegeln, Desserts, Kaugummis und vielem mehr. Nahezu eine Million Menschen nehmen täglich Süßstoffe zu sich. Stoffe, an denen sich die Geister scheiden.

Was für die einen ungefährlich und ein Segen für Übergewichtige und Diabetiker ist, ist für die anderen eine Gefahr für die Gesundheit. Süßstoffe stehen in Verdacht Krebs auszulösen und sollen langfristig sogar noch dicker und zuckerkrank machen.

Die Gefahr der Süßstoffe

Einen meiner Meinung sehr interessanten und aufschlussreichen Vortrag über die tatsächlichen Gefahren von Süßstoffen hält die medizinisch-technische Laboratoriums-Analytikerin und universelle Forscherin Sabine Kramel, anzusehen auf youtube unter dem Titel „Süßstoffe im Industrie-Essen – tödliches Gift für Ihr Gehirn“.

Im Folgenden versuche ich das Wesentliche zusammenzufassen, so dass sich jeder selbst einen kleinen Eindruck davon machen, ob er künftig einen Bogen um Süßstoffe machen möchte oder nicht.

Welche Süßstoffe gibt es?

In der EU sind genau zehn Süßstoffe als Zusatzstoffe für Lebensmittel zugelassen. Dazu zählen

  1. Aspartam (E-951) als das meist eingesetzte Süßungsmittel mit einer 200-fach stärkeren Süßkraft als Zucker, entdeckt 1965, 1981 in den USA und 1990 in Deutschland freigegeben
  2. Neotam (E-961) ein Abkömmling von Aspartam und 7.000-13.000-malsüßer als Zucker, seit 2001 in den USA und seit 2010 in Deutschland zugelassen
  3. Acesulfam-Kalium (E-950), 130-200-mal süßer als Zucker, erstmals 1967 entdeckt
  4. Aspartam-Acesulfam-Salz (E-962) eine Zusammensetzung aus Aspartam und Acesulfam K, 350-mal so süß wie Zucker, seit 2005 in Deutschland zugelassen
  5. Cyclamat (E-952) hat eine 30-50-fache so starke Süßkraft wie Zucker
  6. Saccharin (E-954) 300-500-mal so süß wie Zucker, seit 1885 auf dem Markt
  7. Sucralose (E-955), bis zu 600-mal süßer als Zucker, seit 2004 in Deutschland zugelassen
  8. Neohesperidin-Dihydrochalcon (E-959), 400-600x süßer als Zucker
  9. Thaumatin (E-957) bis zu 3.000-mal so süß wie Zucker
  10. Steviosid (E-960) bis zu 400-mal süßer als Zucker, in Deutschland erst seit 2011 zugelassen

Die einzelnen Süßstoffe im Überblick

1. Der Süßstoff Aspartam (E-951)

Aspartam ist das meist eingesetzte Süßungsmittel überhaupt. In über 9000 Produkten findet es Verwendung. Und obwohl die amerikanische Zulassungsbehörde für Lebensmittel, das FDA, eine Liste mit über 90 Symptomen nachgewiesenermaßen verursacht durch Aspartam herausgegeben hat, und das CIA diesen Süßstoff in den 70er Jahren als Nervengift für die biologisch-chemische Kriegsführung einzusetzen gedachte, wurde es 1981 in den USA und 1990 in Deutschland als Zusatzstoff in Lebensmitteln freigegeben.

Wie kam es zur Freigabe eines Stoffes, der laut FDI in Langzeitstudien nachgewiesenermaßen zu Parkinson, Alzheimer, Depressionen, Schädigung des Kurzzeitgedächtnisses, Kopfschmerzen, Epilepsie, Schwindel, Panikattacken, Reizbarkeit, Persönlichkeitsveränderungen, Gewichtszunahme und vielem mehr führte?

Als Grund dafür gibt Kramel folgendes an: 1980 wurde die Firma mit dem Patent für Aspartam von Monsanto übernommen. 1981, im Jahr der Zulassung, amtierte George H. Bush als Vizepräsident und enger Verbündeter von Monsanto unter der Regierung Ronald Reagons und setzte sich für die Freigabe von Aspartam ein – und das mit Erfolg.

Was ist Aspartam?

Aspartam besteht aus den drei Bestandteilen Methanol, Phenylalanin und Asparaginsäure. Da es chemisch nicht stabil ist und bei Temperaturen ab 28,5°C wieder in diese Bestandteile zerfällt, werden diese auch beim Verzehr im menschlichen Körper wieder freigesetzt. Denn unserer Körpertemperatur von 37°C hält das hitzeempfindliche Aspartam nicht stand.

Methanol als giftiger Bestandteil von Aspartam

Methanol ist ein anerkanntes Gift, das auch beim Schwarzbrennen von Alkohol anfallen kann, und bis zum Tod führen kann. Außerdem kann eine akute Methanolvergiftung führen zu Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Schwindel und Bewusstseinsstörungen. Wer täglich Aspartam und damit Methanol zu sich nimmt, läuft Gefahr sein Gehirn zu schädigen oder zu erblinden. Problematisch ist weiterhin, dass eine chronische Methanolvergiftung zu ähnlichen Symptomen wie Multiple Sklerose führen kann.

Außerdem stört Methanol die Dopamin-Produktion. Dopamin ist ein Neurotransmitter, also ein Botenstoff des Gehirns, und gilt als Glückshormon. Kommt es infolge von Methanol oder eines anderen Umstandes zu einem Dopamin-Mangel sind Parkinson, Depressionen, Verhaltensstörungen (wie z. B. ADS/ADHS) oder Gedächtnislücken die Folge.

Methanol wird im Körper abgebaut in Formaldehyd. Dieser Stoff wird auch bei der Herstellung von Kunststoffen oder zum Kleben von Holz eingesetzt und ist offiziell als erbgutschädigend eingestuft. Weil Formaldehyd nur sehr schwer aus dem Körper wieder ausgeschieden werden kann, reichert es sich dort an und kann Auslöser sein für Übelkeit, Erbrechen, Husten und Kopfschmerzen.

Kleine Bemerkung am Rande: Zwei Dosen Diätlimonaden, die Aspartam enthalten, führen dem Körper mehr Formaldehyd zu, als Möbelstücke jemals ausdünsten können.

Aspartam als Störenfried der Regelkreisläufe im menschlichen Körper

Wenn wir mit Aspartam gesüßte Produkte essen, wird nicht nur Methanol, sondern es werden auch die beiden Aminosäuren Phenylalanin und Asparaginsäure freigesetzt. Und auch, wenn diese Eiweißbausteine natürlich sind, verursachen sie durch Aspartam zugeführt, Probleme. Denn echte Lebensmittel enthalten ein breites Spektrum an Aminosäuren, werden aber verstärkt einzelne Aminosäuren zugeführt, kommt es im Körper zwangsläufig zu einem Ungleichgewicht.

Und da es sich bei den Regelkreisläufen im Körper um ein haarfein aufeinander abgestimmtes Uhrwerk handelt, leidet das gesamte System, wenn irgendwo ein Problem auftaucht. Sehr gut weiß man um die Folgen, wenn zu viel Phenylalanin in den Körper gelangt. Bei der sogenannten Phenylketonurie, einer Stoffwechselstörung, bei der diese Aminosäure nicht abgebaut werden kann, kommt es zu Epilepsie, Hyperaktivität, Aggressionen, Zornausbrüchen, Selbstverstümmlung.

Schwangere und Stillende sollten Aspartam deshalb meiden, weil Phenylalanin die Plazenta überquert und die Bluthirnschranke des Fötus noch nicht ausgebildet ist und es so zu Störungen beim Gehirnwachstum bis hin zu geistigen Behinderungen kommen kann, so Kramel.

Aspartam als Übersäuerer und Gift fürs Gehirn

Beim dritten Bestandteil von Aspartam der Asparaginsäure handelt es sich, wie der Name bereits verrät, um eine Säure. Säuren spalten Wasserstoffionen ab und vermindern so den pH-Wert im Körper. Aspartam trägt also zur Übersäuerung des Körpers bei, die in Verbindung mit vielen sogenannten Zivilisationserkrankungen gebracht wird.

Korrekterweise darf man jedoch nicht von Asparaginsäure sprechen, sondern von Aspartat, dem chemischen Namen der Säure. Dieser Stoff zählt zu den anregenden Neurotransmittern und kann bei einer Überdosis zu Übererregtheit, Hektik, Aggressionen, Hyperaktivität (ADS/ADHS) und Zornausbrüchen führen.

Dr. John Olmny wies bereits 1971 nach, dass Aspartat, wenn es zu stark zugeführt wird, Gehirnzellen zerstört. Denn wie schon Paracelsus wusste, sind alle Dinge Gift, wenn sie in zu hohen Dosen verabreicht werden.

Nochmal zusammengefasst: Aspartam besteht aus drei Hauptbestandteilen, die jede für sich neurotoxisch und damit giftig für Gehirn und Nerven ist. Wenn wir Aspartam essen, zerfällt dieser Süßstoff in diese drei toxischen Stoffe und richtet erhebliches Unheil in unserem Körper an!

2. Der Süßstoff Neotam (E-961)

Als Abkömmling von Aspartam können die Ausführungen über Neotam recht kurz gehalten werden. Es birgt dasselbe Gefahrenpotenzial wie Aspartam in sich. Da es in der EU erst 2010 zugelassen wurde, gibt es noch keine Langzeitstudien. Im Vergleich zu Aspartam ist Neotam stabiler in seiner Molekularverbindung und da es billiger in der Herstellung und noch nicht so verrufen ist wie Aspartam, interessanter für die Lebensmittelindustrie.

In den USA ist die Zugabe von Neotam auch in Biolebensmitteln erlaubt ohne, dass dies gekennzeichnet werden müsste. Das Patent auf diesen Süßstoff hat die Firma Monsanto.

3. Der Süßstoff Acesulfam-Kalium (E-950)

Wie viele andere Süßstoffe auch, wird Acesulfam K unverändert über die Nieren ausgeschieden, das wird gerne als Argument für seine Unschädlichkeit angeführt. Dabei gilt jedoch zu sagen, dass alles, was über die Niere ausgeschieden wird, zunächst den Darm passieren muss und damit in den Blutkreislauf gelangt. Weil Acesulfam K als Kunstprodukt von unserem Körper als Giftstoff eingestuft wird, bedeutet jede Zufuhr eine große Belastung für unsere Niere, die versucht ist, Giftstoffe so schnell wie möglich auszuscheiden.

Hergestellt wird Acesulfam K aus Chlorphenol und damit aus einem starkem Gift, das selbst in geringen Mengen nachgewiesenermaßen Gehirn und Blase schädigt. Zu den typischen Symptomen gehören Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Halsschmerzen und Schwindel.

In Tierversuchen wirkte sich dieser Süßstoff erbgutverändernd aus und damit krebsauslösend und zu zu Missbildungen führend beim Nachwuchs.

Da auch Acelsulfam K die Plazenta durchdringt und in die Muttermilch gelangt, sollten Schwangere und Stillende sicherheitshalber der Gesundheit des Kindes zuliebe, auf diesen Süßstoff verzichten, so Kramel.

4. Aspartam-Acesulfam-Salz (E-962)

Dieser Süßstoff ist eine Verbindung aus Aspartam und Acesulfam K und hat damit die gleichen Auswirkungen wie seine Ausgangsstoffe.

5. Cyclamat (E-952)

Da Cyclamat die Wirkung von anderen Süßungsmitteln verstärkt und unerwünschte Geschmacksnuancen überdecken kann, wird es sehr gerne oft mit anderen Süßungsmitteln, insbesondere mit Saccharin verwendet.

In der Regel wird auch Cyclamat unverändert über die Nieren ausgeschieden. Bei 5 Prozent aller Menschen können die Darmbakterien es jedoch abbauen und dabei entsteht der stark gesundheitsschädliche Stoff Cyclohexylamin. Dieser führt zu Darmkrämpfen, Verätzungen, Kreislaufkollaps und Bluthochdruck.

Problematisch ist weiter, dass Cyclamat sehr oft als Natriumcyclamat eingesetzt wird. Da die heutige Ernährung zu viel Natrium und zu wenig Kalium liefert, fördert dieser Süßstoff das Natrium-Kalium-Ungleichgewicht. Da die Nieren versuchen das Zuviel an Natrium auszuscheiden, wird deren Durchblutung angeregt und infolgedessen steigt der Blutdruck.

In Tierversuchen führte Cyclamat nachweislich zu Blasenkrebs, Zellveränderung und Unfruchtbarkeit und wurde 1969 in den USA wegen seiner krebserregenden Wirkung verboten.

In Deutschland ist dieser Süßstoffe zum Beispiel in Produkten wie Cola Zero oder Cola Light enthalten.

6. Der Süßstoff Saccharin (E-954)

Saccharin wird hergestellt entweder aus Toluol oder Metallsäure-Anhydrid. Während Toluol dafür bekannt ist Augenreizungen, Übelkeit, Bauchschmerzen, Müdigkeit, Bewusstseinsstörungen und Gehirnschädigungen hervorzurufen, wirkt das Anhydrid wie ein Hormon und greift damit in die hormonellen Regelkreisläufe unseres Körpers ein.

7. Der Süßstoff Sucralose (E-955)

Sucralose wird durch Chlorierung aus normalem Zucker gewonnen und ist erst seit 2004 in der EU zugelassen, so dass es noch keine Langzeitstudien gibt. Aus Sicht der universellen Forscherin Kramel ist dieser Süßstoff höchst bedenklich, da er zur chemischen Gruppe der Chlorkohlenwasserstoffe zählt.

Zu dieser Gruppe zählen zum Beispiel auch DDT und PCB, die als Vertreter des sogenannten dreckigen Dutzend aufgrund ihrer starken Giftigkeit von der UN weltweit verboten wurden. Sämtliche Vertreter des dreckigen Dutzend gelten als erbgutschädigend und damit krebserregend und embryoschädigend.

Da laut Definition nur die Stoffe der gleichen Stoffgruppe zugeordnet werden, die gleiche oder ähnliche Wirkungen haben, steht Kramel dem Süßstoff Sucralose besonders skeptisch gegenüber. Zu beachten gilt, dass Sucralose auch als Zusatzstoff für Bioprodukte zugelassen wurde.

Problematisch ist, dass sich bei Erhitzung von Sucralose Dioxine bilden können, die nachgewiesenermaßen hochgiftig wirken. In Studien konnte gezeigt werden, dass Menschen, die unter einer Fruktoseintoleranz leiden, durch Sucralose Blähungen, Durchfall und Kreislaufkollaps bekommen. Außerdem nahm bei Frauen, die über einen Zeitraum von zehn Jahren täglich zwei Dosen mit diesem Süßstoff gesüßte Diätlimonaden tranken, die Nierenfunktion um 30 % ab.

Außerdem kann Sucralose zu Gehirn- und Nervenfunktionsstörungen, Krebs, Migräne und einem verschlechterten Immunsystem führen.

8. Der Süßstoff Neohesperidin-Dihydrochalcon (E-959)

Dieser Süßstoff wird zwar aus den Schalen von Zitrusfrüchten gewonnen, dabei jedoch derart chemisch verändert, dass er mit dem Ausgangsprodukt nicht mehr viel gemeinsam hat. Da Neohesperidin ein cremiges Mundgefühl erzeugt, wird es gerne in fettreduzierten Lebensmitteln eingesetzt. Dem Gehirn wird so vorgegaukelt, dass Fett aufgenommen wird und bereitet sich auf die Fettverdauung vor. Da tatsächlich aber keine Fette zugeführt werden, wird das komplette Verdauungssystem irritiert.

9. Der Süßstoff Thaumatin (E-957)

Thaumatin wird entweder aus der westafrikanischen Katemfe-Pflanze gewonnen oder, weil billiger, gentechnisch hergestellt. Aufgrund der im Vergleich zu anderen Süßstoffen teuren Herstellung wird Thaumatin nur selten verwendet. Es gilt als starkes Allergen und ist daher besonders für Allergiker bedenklich.

10. Der Süßstoff Steviosid (E-960)

Da dieser Süßstoff aus der Stevia-Pflanze hergestellt wird, wird er gerne als natürlich deklariert und hat daher einen guten Ruf. Doch auch hier gilt, es ist nicht die Pflanze, die in der EU als Lebensmittelzusatz freigegeben wurde, sondern die beiden in der Pflanze enthaltenen Moleküle Steviosid und Rebaudiosid A. Um diese Stoffe zu extrahieren werden jedoch Aluminiumsalze eingesetzt, die als Nervengift bekannt und als krebserregend gelten. Stevioside dürfen daher auch von offizieller Seite nicht als natürlicher Süßstoff bezeichnet werden.

Dass man dennoch mit Stevia auf gesunde Weise süßen kann, verrate ich Ihnen im nächsten und abschließenden Teil der Artikelserie „Welche Alternativen für Zucker„.

Süßstoffe machen dick

Sämtliche Süßstoffe irritieren durch den süßen Geschmack unseren Körper. Dem Gehirn wird signalisiert, dass Kohlenhydrate zugeführt werden. Infolgedessen bereitet er sich auf deren Verdauung vor. Dadurch wird die Bauchspeicheldrüse veranlasst Insulin auszuschütten. Da nun aber keine Kohlenhydrate kommen, sinkt der Blutzucker unter den Normwert und infolgedessen entsteht Heißhunger.

Daher sind Süßstoffe entgegen ihrer eigentlich gedachten Wirkung keine Schlankmacher, sondern vielmehr Dickmacher. Langfristig können solche Irritationen auch schädigend auf die empfindlichen Regelkreisläufe im Körper wirken und die Entstehung von Diabetes begünstigt werden.

Süßstoffe sind inzwischen im Trinkwasser nachweisbar

Tragisch ist weiter, dass die meisten der oben genannten Süßstoffe, da sie unverändert über die Nieren ausgeschieden werden, im Abwasser landen. Durch die heute üblichen Methoden der Trinkwasseraufbereitung können sie leider nicht herausgefiltert werden, so dass diese Süßstoffe inzwischen sogar in unserem Leitungswasser nachgewiesen wurden.

Laut Kramel kann dies langfristig betrachtet, verheerende Folgen für unsere Gesundheit haben und eine Zunahme von Krebs, Diabetes und starkem Übergewicht führen.

Damit Sie künftig wissen in welchen Produkten Süßstoffe enthalten sind, anbei eine kleine Übersicht mit den gängigen Handelsmarken und der enthaltenen Süßstoffe:

  • Natreen – Süßstoffe: Cyclamat, Saccharin. Enthält außerdem: Fructose.
  • Natreen Stevia – Süßstoff: Stevia. Enthält außerdem: Fructose.
  • Canderel – Süßstoffe: Aspartam, Acesulfam-K. Enthält außerdem: Maltodextrin.
  • Canderel Stevia – Süßstoff: Stevia. Enthält außerdem: Lactose.
  • Sweet’n Low – Süßstoff: Saccharin. Enthält außerdem: Glukose.
  • Splenda – Süßstoff: Sucralose. Enthält außerdem: Matodextrin, Dextrose.
  • Huxol – Süßstoffe: Cylcamat, Saccharin. Enthält außerdem: Lactose.

Und wer sich den Vortrag von Sabine Kramel anschauen möchte, findet hier das Video:

Süßstoffe im Industrie-Essen – tödliches Gift für Ihr Gehirn

Süßstoffe im Industrie-Essen – tödliches Gift für Ihr Gehirn

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