Inhaltsverzeichnis

Diese 12 Symptome sind typisch beim Zuckerentzug! Inklusive Tipps zum Vorbeugen und Lindern von Entzugserscheinungen beim Zucker-Detox

Typische Symptome beim Zuckerentzug sind Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen, Müdigkeit sowie Heißhunger auf Süßes. Solche und andere Symptome können, müssen aber nicht beim Zuckerentzug auftreten. Sie treffen nicht jeden, der sich vom Zucker entwöhnt und treten auch nicht bei jedem Zucker-Detox gleich stark auf.

Wenn Du weißt, was bei einem Zuckerentzug möglicherweise auf Dich zukommen könnte und Du Dich im Vorfeld mental und physisch darauf vorbereitest, erhöhst Du die Wahrscheinlichkeit, dass Deine Zuckerentwöhnung erfolgreich abläuft.

Du planst einen Zuckerentzug und möchtest wissen, welche Herausforderungen und Symptome dabei auf Dich zukommen können, bist Du hier genau richtig.

In diesem Artikel kläre ich, Marion, Ernährungsberaterin und ehemals selbst Zuckersüchtige über potentielle Symptome beim Zuckerentzug auf und zeige Dir, wie Du sie verhindern oder zumindest abmildern kannst.

Welche Symptome erwarten Dich beim Zuckerentzug? Tipps gegen Entzugserscheinungen beim Zucker-Detox

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In diesem Webinar spricht Marion als ehemals selbst Zuckersüchtige über potentielle Symptome beim Zuckerentzug und zeigt auf, wie man sie verhindern oder zumindest abmildern kann.

Zuckerentzug lohnt sich!

Du möchtest gerne für eine bestimmte Zeit weniger oder keinen Zucker mehr essen? Entweder, um ein paar Pfunde abzunehmen, Deiner Gesundheit etwas Gutes zu tun oder einfach, weil Du die Nase voll davon hast, Gelüsten und Heißhunger auf Süßes ausgeliefert zu sein? Sehr gut! So ein Zucker-Detox ist wirklich eine sinnvolle Entscheidung.

Wenn Du für eine Zeit lang keinen oder deutlich weniger Zucker isst, schenkst Du Deinem Körper die Gelegenheit, sich vom Zucker zu entwöhnen. Deine Geschmacksnerven regenerieren sich, Deine Bauchspeicheldrüse kann sich erholen, Deine Zellen reagieren wieder besser auf das Hormon Insulin, Dein Energielevel steigt, Deine Stimmung stabilisiert sich und sehr wahrscheinlich verlierst Du dabei auch noch ganz nebenbei ein paar überflüssige Pfunde.

Zuckersucht überwinden: Ohne Zuckerentzug geht es nicht!

Eine Zuckersucht zu überwinden funktioniert meiner Erfahrung nur durch einen (zumindest zeitweisen) Zuckerentzug. Denn nur durch eine Zuckerentwöhnung kann

  • sich die Biochemie im Körper wieder normalisieren
  • die Geschmacksnerven regenerieren
  • außerdem kommen dadurch emotionale und mentale Verstrickungen in Bezug auf die Ernährung am schnellsten ans Tageslicht!

Was heißt Zuckerentzug?

Streng genommen bedeutet Zuckerentzug: isolierten Zucker und stärkehaltige Produkte meiden! Auch alles, was sehr süß schmeckt, wie Trockenfrüchte, Honig oder alternative Süßungsmittel sollten besser weggelassen werden. Zum einen, um die Geschmacksnerven zu entwöhnen und zum anderen, weil Trockenfrüchte, Honig und andere Süßungsmittel wie Ahornsirup ebenfalls den Blutzuckerspiegel stark ansteigen lassen.

Aber keine Sorge, es geht nicht darum, nie wieder Süßes zu essen, sondern für eine Zeit lang (4 bis 12 Wochen) möglichst zuckerfrei zu leben.

Mach Dir dabei bitte keinen Druck! Es geht nicht darum, alles perfekt zu machen, sondern die Zeit der Zuckerentwöhnung so zuckerfrei wie möglich zu überstehen. Gib einfach Dein Bestes!

Jeder von uns ist anders und startet die Zuckerentwöhnung unter anderen Voraussetzungen. Je nachdem, wie lange Du bereits zuckersüchtig bist und wie viel Zucker Du bisher gegessen hast, kann es bereits ein Riesenerfolg sein, herkömmliche Süßigkeiten aus dem Supermarkt durch frisches Obst oder Trockenfrüchte zu ersetzen.

Ich habe z. B. zu Beginn meiner Zuckerentwöhnung auch etwas Honig oder ein paar Datteln gegessen, weil ich es sonst nicht geschafft hätte, mich von meinem doch recht hohen Schokoladenkonsum zu entwöhnen.

Gleiches gilt in Bezug auf die Dauer des Zuckerentzugs. Zu Beginn meiner Zuckerentwöhnungs-Versuche war ich froh, wenn ich wenige Tage lang durchgehalten habe. Erst bei späteren Versuchen schaffte ich zwei oder drei Wochen, bis ich dann auch 8 Wochen und länger ohne Zucker zurecht gekommen bin.

grüne Smoothies helfen beim Überwinden der Zuckersucht

Grüne Smoothies liefern jede Menge Vitalstoffe und können helfen beim Überwinden der Zuckersucht.

10 Gründe, wieso Du einen Zuckerentzug machen solltest

  1. Die Geschmacksnerven regenerieren sich. Dauert nur 12 bis 14 Tage! > als 1000 Geschmacksknospen auf 1 cm2 Zunge → anschließend kommst Du mit weniger Süßem aus – ohne Verzicht! Und die natürliche Süße aus frischem Obst oder Kokosmus wird Dir ausreichen.
  2. Deine Bauchspeicheldrüse kann sich erholen → dadurch reduziert sich das Risiko für Hyperinsulinämie, Diabetes Typ 2, Fettleibigkeit und Fettleber.
  3. Zucker nährt schlechten Darmbakterien. Beim Zuckerentzug werden diese sozusagen ausgehungert. → Deine Darmflora verbessert sich, was einen positiven Effekt auf Dein Immunsystem hat. Und auch Heißhungerattacken verschwinden, da diese oft durch die schlechten Darmbakterien ausgelöst werden!
  4. Ein Zuckerentzug ist gut für die Zähne, denn auch Kariesbakterien leben von Zucker. Durch den Zuckerentzug werden sie ausgehungert!
  5. Ohne Zucker verbessert sich die Energieversorgung Deines Körpers. → Dein Energielevel steigt und Du bekommst mehr Tatendrang.
  6. Ein Zuckerentzug wirkt sich harmonisierend auf Dein Hormon- und Neurotransmittersystem aus. → Deine Stimmung stabilisiert sich und Du kommst ohne Hochs und Tiefs durch den Tag.
  7. Auch Dein Schlaf wird sich dadurch verbessern.
  8. Dein Hautbild kann reiner werden. → Das bedeutet: weniger Pickel und weniger Falten!
  9. Übergewicht wird abgebaut.
  10. Weniger Zucker bedeutet weniger AGEs. Diese verzuckerten Proteine bilden sich bei zu hohen Blutzuckerspiegeln und verstopfen die Blutgefäße. Das führt zu Arteriosklerose. Außerdem machen AGEs die Kollagenfasern unelastisch und lassen Deine Haut schneller alt und faltig aussehen. Ohne Zucker bleibst Du also länger jung und gesund.

Zuckerentzug ist eine Herausforderung für Körper, Geist und Seele

Allerdings möchte ich Dir nichts vormachen. Je nachdem, wie viel Zucker Du bisher gegessen hast, kann so ein Zuckerentzug ganz schön herausfordernd sein. Sowohl körperliche als auch psychische Symptome können Dir zu schaffen machen – vor allem in der ersten Zeit der Zuckerentwöhnung.

Das habe ich selbst erlebt.

Wie Du vielleicht weißt, war ich selbst viele Jahre lang zuckersüchtig und habe unzählige Male versucht, auf dieses „weißes Gift“ zu verzichten. Schon nach wenigen Stunden ohne Zucker, fiel meine Laune in den Keller, dann folgte ein starkes Verlangen nach Schokolade.

Konnte ich in solchen Momenten widerstehen (und bin nicht direkt wieder rückfällig geworden, was nicht nur einmal vorgekommen ist), litt ich am zweiten Tag der Zuckerentwöhnung unter Kopfschmerzen und einer gereizten Stimmung.

Hätte ich gewusst, dass solche Symptome beim Zuckerentzug häufig vorkommen und mein Körper und meine Psyche sozusagen ganz „normal“ auf die Zuckerentwöhnung reagieren, hätte ich besser damit umgehen können. Diesen Umweg möchte ich Dir gerne ersparen!

Zu wissen, welche Symptome bei einem Zuckerentzug auftreten können, kann Dir helfen, Dich gezielt auf den Zucker-Detox vorzubereiten und gelassener damit umzugehen. Dadurch erhöhst Du die Chancen, dass Dein Zuckerentzug erfolgreich abläuft.

Webinar-Aufzeichnung mit Marion zum Thema Zuckersucht

Zuckersucht verstehen + überwinden - Raus aus der Zuckerfalle: So schaffst Du es! * Zuckerfrei! *

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Marion berichtet über ihre Zeit als Zuckerjunkie und wie sie den Weg aus der Zuckerfalle geschafft hat. Sie gibt Tipps für einen erfolgreichen Zuckerentzug, spricht über die 5 unterschiedlichen Typen der Zuckersucht und stellt gesündere Alternativen für Zucker vor.

Zuckerentzug Symptome – Das kommt auf Dich zu

Bevor wir gleich zu den typischen Symptomen beim Zuckerentzug zu sprechen kommen, ein Hinweis: Zuckersucht ist keine Sucht im klassischen Sinne!

Auch, wenn Zucker sowohl körperlich als auch psychisch süchtig machen kann, ist Zucker kein Gift und keine Droge im klassischen Sinn. Daher fallen die Symptome beim Zuckerentzug auch bei weitem nicht so gravierend aus wie bei einem Alkohol- oder Heroinentzug.

Sollten Dir die Symptome beim Zuckerentzug allerdings schwer zu schaffen machen und auch nach ein paar Tagen nicht abklingen, kann es durchaus sinnvoll sein, einen Arzt zu Rate zu ziehen.

1. Körperliche Entzugs-Symptome beim Zuckerentzug

Während der ersten Tage der Zuckerentwöhnung kann Dir der körperliche Entzug ganz schön zu schaffen machen. Vielleicht bekommst Du Kopfschmerzen, kannst nicht gut schlafen, fühlst Dich tagsüber gereizt und niedergeschlagen und bist nur wenig leistungsfähig.

Sehr wahrscheinlich wirst Du auch öfters den Impuls haben, etwas Naschen zu wollen und Deine Gedanken werden sich ständig um das Thema Essen kreisen.

All das ist vollkommen normal! Solche Symptome treten zwar nicht bei jedem Zuckerentzug auf, sind aber auch keine Seltenheit. Je stärker Dein Zuckerkonsum bisher ausgefallen ist und je schneller Du auf einen kompletten Zuckerentzug umstellst, desto wahrscheinlicher werden Dich die ersten Tage während der Zuckerentwöhnung körperliche Beschwerden plagen.

Der Grund dafür ist die Entwöhnung vom Zucker. Dein gesamtes System ist eingestellt auf regelmäßige Dosen Zucker. Bleiben diese nun während des Zuckerentzugs aus, entsteht erst einmal großes Durcheinander. Kein Wunder, wenn Dein Körper mit unterschiedlichen Symptomen reagiert.

Nimm sie mit Gelassenheit. Solche Symptome zeigen, dass Dein Körper dabei ist, sich vom Zucker zu befreien. Der Grund dafür ist der absinkende Blutzuckerspiegel.

Innerhalb weniger Tage (bei den meisten dauert diese Phase 4 bis 7 Tage) klingen die Beschwerden wieder ab und Du wirst Dich so gut wie schon lange nicht mehr fühlen – versprochen!

Müdigkeit, Leistungseinbrüche und Kreislaufprobleme beim Zuckerentzug

Wenn Du keinen oder kaum noch Zucker und vielleicht auch weniger Weißmehlprodukte isst, fällt Dein Blutzuckerspiegel zunächst einmal stark ab. Dein Körper muss erst wieder lernen, seinen Blutzuckerspiegel auch ohne die ständige Zufuhr schnell verdaulicher Kohlenhydrate konstant auf einem gesunden Niveau zu halten. Das kann ein paar Tage dauern.

Bis dahin ist es also völlig normal, wenn Du Dich häufiger schlapp und müde fühlst. Manchmal kommt es sogar zu Kreislaufproblemen mit Schwindelgefühl. Geh es daher in den ersten Tagen des Zuckerentzugs langsamer an und bleib am Ball. Schon bald gehören diese Symptome der Vergangenheit an und Du wirst Dich fitter fühlen als zuvor. Denn ohne Zucker funktioniert die Energieversorgung im Körper besser und vor allem stabiler!

Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme und Stimmungsschwankungen beim Zuckerentzug

Zu den wohl häufigsten Symptomen beim Zuckerentzug gehören Kopfschmerzen und Stimmungsschwankungen. Auch das hängt mit dem Durcheinander bei der Energieversorgung ab. Die Gehirnzellen reagieren sehr empfindlich darauf, wenn ihnen der Treibstoff, die Glukose, ausgeht.

Eine alternative Versorgung aus Ketonkörpern (durch die Leber umgewandelte Fettsäuren) bzw. die Bereitstellung von Glukose aus den Vorräten in der Leber muss erst wieder gelernt werden.

Daher die Konzentrationsprobleme, Kopfschmerzen und die gereizte Stimmung. Auch hier gilt: Halte durch! All das gehört bald der Vergangenheit an!

Hautprobleme wie Pickel und andere Unreinheiten beim Zuckerentzug

Es kann auch sein, dass Deine Haut in der ersten Zeit etwas unreiner wird. Das hängt mit der verstärkten Entgiftung des Körpers zusammen. Weil Du keinen Zucker mehr isst und Dich vollwertig ernährst, beginnt Dein Körper damit, eingelagerte Säureschlacken zu lösen und sie über die Haut loszuwerden, denn Zucker und Weißmehlprodukte zählen zu den größten Übersäurern überhaupt!

Also, auch hier gibt es keinen Grund zur Panik. Versuche einfach, diese Erscheinungen als Start in Dein neues Leben zu begrüßen.

Verdauungsprobleme beim Zuckerentzug

Manchmal treten beim Zuckerentzug auch Verdauungsprobleme auf. Je nachdem, wie viel Zucker Du vorher gegessen hast und wie stark Du Deine Ernährung während der Zuckerentwöhnung veränderst, kann es zu Durchfällen oder Verstopfung kommen. Solche Probleme halten selten länger als ein paar Tage an und regulieren sich meistens von alleine wieder.

Schlafstörungen beim Zuckerentzug

Auch Schlafstörungen sind möglich. Dein Hormon- und Neurotransmittersystem muss erst einmal wieder ins Gleichgewicht finden. Solange kann es sein, dass Du nur schwer einschlafen oder durchschlafen kannst.

2. Psychische Entzugs-Symptome beim Zuckerentzug

Nach ein paar Tagen ohne Zucker scheint das Schlimmste überstanden. Vermutlich fühlst Du Dich so gut, wie schon lange nicht mehr. Du bist freudig gelaunt, hast unglaublich viel Energie und beginnst, den Zuckerentzug regelrecht zu genießen.

Doch pass auf: jetzt beginnt die tückische Zeit! Denn der Zuckerentzug wird Dich nicht nur körperlich, sondern auch emotional fordern. Wenn die körperlichen Entzugs-Symptome abgeklungen sind, lauern die emotionalen Hürden beim Zucker-Detox.

Vielleicht geht es Dir wie mir und Du hast Zucker und Süßigkeiten jahrelang als Stimmungsaufheller benutzt, wenn es Dir schlecht ging.

Wenn ich mich einsam, traurig oder frustriert gefühlt habe, habe ich mich mit einer riesigen Portion Nudeln und einer Tafel Schokolade getröstet. Ich habe Essen also als Ersatz für meine seelischen Bedürfnisse zweckentfremdet. Solche Situationen kennst Du sicher auch, oder?

Beim Zuckerentzug wird diese Strategie von jetzt auf gleich durchbrochen. Du kannst dann Deine inneren Wunden nicht länger mit Süßigkeiten betäuben. Dieses Trostpflaster wird Dir beim Zuckerentzug erbarmungslos abgerissen. Du hast Dich mit Zucker betäubt und wenn dieses Betäubungsmittel nun fehlt, wirst Du schonungslos mit den Empfindungen dahinter konfrontiert.

Mach Dir bewusst, dass Du in den Zeiten des Zuckerentzugs immer mal wieder mit unangenehmen Gefühlen zu kämpfen haben wirst und auch schwierige Dinge und Themen an die Oberfläche gelangen können.

Denn Zucker macht nicht nur körperlich, sondern auch psychisch abhängig. Es wird Momente geben, in denen Du glaubst, dass Du es ohne Süßigkeiten und andere Deiner Lieblingsspeisen nicht aushalten kannst.

Daher ist es so wichtig, neben der Zuckerabstinenz auch an den emotionalen Verstrickungen zu arbeiten. Mach Dir bewusst, dass es auch andere – und vor allem viel sinnvollere – Lösungsmöglichkeiten gibt als nach Süßem zu greifen, um für Dein psychisches Gleichgewicht zu sorgen.

Jede Menge Informationen, wie Du die psychischen Themen hinter Deiner Vorliebe für Süßes aufdecken und lösen kannst, findest Du hier>>

3. Mentale Entzugs-Symptome beim Zuckerentzug

Die Macht der Gewohnheit ist nicht zu unterschätzen! Wenn wir beim Zuckerentzug nicht mehr wie gewohnt essen, sondern unsere Ernährung inhaltlich umstellen, kann es sein, dass das Gewohnheitstier in uns rebelliert.

Es wird uns einreden, dass der Zuckerentzug sinnlos ist und wir lieber gleich damit wieder aufhören sollten. Wozu all die Anstrengung? Ein Leben ohne Süßes macht doch keine Freude und ab und zu eine Ausnahme hat auch noch niemandem geschadet.

Als Gewohnheitstier hat es keine Lust auf Veränderung. Unser Vorhaben der Zuckerentwöhnung gefällt ihm daher ganz und gar nicht. Schließlich entziehen wir ihm damit seine Lebensgrundlage und mit jedem Tag ohne Zucker wird dieser Teil kleiner und verliert an Macht. Er wird daher mit all seiner Kraft versuchen, unser Vorhaben zu sabotieren.

Schlechte Laune, Trotz, Wut, Frustration oder Sinnlosigkeit sind die Folge, wenn dieser Teil in uns gegen den Zuckerentzug rebelliert.

Da ist es besser, wenn Du auf solche und ähnliche Einflüsterungen des inneren Saboteurs vorbereitet bist, um nicht auf seine Verführungskünste herein zu fallen. Ganz nach dem Motto „Gefahr erkannt, Gefahr gebannt!“. Anbei ein paar typische Beispiele, mit denen unser innerer Verführer uns in einen Rückfall locken möchte.

Einen ausführlichen Artikel über die Einflüsterungen des Gewohnheitstieres und wie Du ihnen widerstehen kannst, findest Du hier>>

Symptome beim Zuckerentzug im Überblick:

  • Kopfschmerzen bis hin zu Migräne
  • Stimmungsschwankungen, schlechte Laune, leichte Reizbarkeit, Frustration, Wut, Sinnlosigkeit
  • Unwohlsein
  • Schwindel, Kreislaufprobleme
  • Leistungseinbrüche, Konzentrationsprobleme
  • unreine Haut
  • Müdigkeit, Schlafprobleme
  • Heißhungerattacken
  • Gedankenkreisen ums Essen
  • Verdauungsprobleme

Entschlackungskur zum Entgiften und Detox

Tipps gegen Symptome beim Zuckerentzug: So haben Entzugserscheinungen beim Zucker-Detox keine Chance!

Die folgenden Maßnahmen können Dir dabei helfen, mögliche Entzugs-Symptome beim Zuckerentzug zu lindern bzw. ganz zu verhindern. Sie zielen darauf ab, Deinem Körper die Umstellung auf weniger oder keinen Zucker zu erleichtern.

Es ist sinnvoll, zu überlegen, welche Ursachen den Symptomen im Einzelfall zugrunde liegen, so kannst Du gezielter ansetzen. Für die meisten körperlichen Beschwerden sind zum Beispiel Blutzuckerschwankungen oder akute Übersäuerungskrisen verantwortlich. Und beim Gedankenkreisen ums Essen oder schlechter Laune mentale und emotionale Faktoren.

Schau also genau hin und wähle eine für Dich und die konkrete Siutation passende Vorgehensweise!

Welche Symptome erwarten Dich beim Zuckerentzug? Tipps gegen Entzugserscheinungen beim Zucker-Detox

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In diesem Webinar spricht Marion als ehemals selbst Zuckersüchtige über potentielle Symptome beim Zuckerentzug und zeigt auf, wie man sie verhindern oder zumindest abmildern kann.

1. Schritt-für-Schritt-Umstellung: Zucker ausschleichen

Wenn Du bereits vor der eigentlichen Zuckerentwöhnung damit beginnst, weniger Zucker zu essen und Deinen Zuckerkonsum zu reduzieren, kannst Du Dir viele Beschwerden ersparen. Die schleichende Entwöhnung ist sanfter und Dein System kann sich langsam auf die Zuckerentwöhnung einstellen.

  • Du könntest z. B. damit aufhören Zucker zu trinken.
  • Süßes nur noch zum Nachtisch zu essen
  • Süßigkeiten gegen frisches Obst austauschen
  • statt Weißmehlprodukte auf Vollkornprodukte umstellen

Der Vorteil beim Ausschleichen liegt darin, dass durch den schrittwei­sen Entzug die Entzugssymptome weniger bis gar nicht mehr auftre­ten. Der Nachteil dabei ist, das Ausschleichen braucht seine Zeit, und nicht jeder hat die Motivation, lange genug bei der Stange zu bleiben.

Mein Tipp wäre daher, wenn Du der Typ fürs Ausschleichen bist, geh so schnell voran, wie Du kannst und bleibe nicht unnötig lange auf ei­ner Stufe stehen. Das Aus­schleichen dient dabei lediglich der Vorbereitung, um so schnell es geht, in den zuckerfreien Modus zu kommen.

2. Intervallfasten und Umstellung der Ernährung vor der eigentlichen Zuckerentwöhnung

Körperliche Beschwerden beim Zuckerentzug sind in der Regel auf Blutzuckerschwankungen zurück zu führen. Wenn wir uns Jahre lang zuckerlastig ernährt haben, verliert unser Körper die Fähigkeit, seinen Blutzucker selbstständig und damit ohne Nahrung stabil zu halten.

Solche Symptome lassen sich vermeiden, wenn Du bereits vor der eigentlichen Zuckerentwöhnung ein paar Dinge an Deiner Ernährung veränderst und Deinen Stoffwechsel trainierst.

Um Dir den Einstieg in die Zuckerentwöhnung zu erleichtern, kann es sich auszahlen, wenn Du bereits ein paar Wochen vor dem Beginn des Zuckerentzugs Intervallfasten praktizierst. Hier fastest Du täglich bis zu 16 Stunden und in dieser Zeit muss Dein Körper seine Energie aus den eigenen Reserven bereit stellen.

Die Essenspausen beim Intervallfasten sind sozusagen ein Training, den Blutzuckerspiegel unabhängig von Nahrung stabil zu halten.

Wenn Du währenddessen auch noch mehr Vitalstoffe, gesunde Fette und langsam verstoffwechselbare Kohlenhydrate zu Dir nimmst, wirst Du weniger unter den körperlichen Entzugssymptomen zu leiden haben, wenn Du mit der Zuckerentwöhnung beginnst.

3. Vitalstoffe zuführen

Zucker ist ein großer Nährstoffräuber. Als leerer Kalorienträger fehlen ihm die für seine Verstoffwechselung benötigten Begleitstoffe. Was Dein Körper bei einem Zuckerentzug daher am meisten braucht, sind Vitalstoffe!

Die ausreichende Zufuhr von Vitaminen, Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen ist nun besonders wichtig. Sie unterstützen Deinen Körper dabei, die ausgeplünderten Nährstofflager wieder aufzufüllen und beugen Heißhungerattacken ausgelöst durch Vitalstoffmangel vor.

Grüne Smoothies, Salate, Sprossen und viel grünes Gemüse sollten am besten täglich auf Deinem Speiseplan stehen.

Die darin enthaltenen Bitterstoffe unterstützen Deinen Körper gleichzeitig hervorragend bei der Entgiftung und die enthaltenen Mineralstoffe füllen Deinen Bedarf an basischen wirkenden Mineralien auf. So kannst Du beim Zuckerentzug die Symptome lindern.

4. Den Blutzucker stabil halten

Die meisten Symptome beim Zuckerentzug hängen mit dem abfallenden Blutzuckerspiegel zusammen. Währen schnell verdauliche Kohlenhydrate aus Zucker und Weißmehlprodukten zu starken Blutzuckerschwankungen führen, werden komplexe Kohlenhydrate langsam verdaut und halten den Blutzucker stabil. Gute Quellen sind Wurzelgemüse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte.

Weitere Tipps für einen stabilen Blutzuckerspiegel findest Du hier>>

5. Gesunde Fette essen

Keine Angst vor Fetten! Gesunde Fette aus Avocado, Kokosöl, (Rohmilch-)Butter und hochwertigen Pflanzenölen stabilisieren ebenfalls den Blutzucker, unterstützen den Zellstoffwechsel und sind für mich DIE Geheimwaffe gegen Heißhungerattacken. Sie erhöhen den Genuss beim Essen und schenken uns eine Art von Befriedigung, bei denen Süßigkeiten nicht mithalten können.

6. Mehr trinken!

Durch den Zuckerentzug bekommt der Körper die Gelegenheit, seinen Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Dabei werden vermehrt Altlasten wie Säureschlacken und Giftstoffe ausgeschieden. Das kann zu Kopfschmerzen, Pickeln und Unwohlsein führen.

Um solche Symptome beim Zuckerentzug zu reduzieren, trinke während der Zuckerentwöhnung unbedingt ausreichend Wasser. 1,5 bis 2 Liter am Tag sollten es schon sein. Es gibt kein besseres Lösungsmittel als Wasser. Es nimmt die Giftstoffe in sich auf und schwemmt sie aus Deinem Körper.

Mehr Infos über gesundes Trinkwasser, was das ist und woher Du es bekommst, kannst Du hier nachlesen>>

7. Schadstoffe binden durch Chlorella oder Zeolith

Sobald Du Entzugssymptome wahrnimmst, nimm 5 bis 10 Presslinge der Chlorella-Alge zu Dir. Diese Mikroalge ist in der Lage, Giftstoffe wie ein Schwamm aufzusagen und über den Darm aus Deinem Körper zu leiten. Vor allem bei Kopfweh kann Chlorella wahre Wunder wirken.

Ähnlich, nur noch stärker, wirkt die AFA-Alge, die ist allerdings auch ein gutes Stück teurer als Chlorella. Eine andere Alternative ist das Gesteinsmineral Zeolith.

8. Basenbäder zum Entschlacken

Eine Wohltat für Körper und Seele sind sogenannte Basenbäder. Sie unterstützen den Körper bei der Entschlackung und helfen beim Entspannen.

Statt Badeschaum gibst Du für ein Basenbad Soda, also Kaiser Natron, in Dein Badewasser. Dadurch wird es sehr basisch. Wenn Du lange genug darin badest (mindestens 30 Minuten besser eine Stunde und länger), werden so durch das Prinzip der Osmose Säureschlacken über Deine Haut ins Wasser abgegeben.

Anschließend brauchst Du Dich nicht einmal einzucremen, so weich fühlt sich Deine Haut dann an. Neben Vollbädern kannst Du auch Fußbäder durchführen oder Dir über Nacht basische Strümpfe anziehen.

Eine genaue Anleitung zu Basenbädern findest Du hier>>

9. Ölziehen zur Entgiftung über den Mundraum und Eindämmung von Kariesbaktieren

Beginne Deine Tage während des Zuckerentzugs mit Ölziehen. Diese Methode ist sanft, aber höchst effektiv, um Toxine auszuleiten – über die Mundschleimhaut kann unser Körper nämlich besonders gut entgiften. Nimm dazu einen Esslöffel Sonnenblumen- oder Kokosöl in den Mund und ziehe ihn für einige Minuten kräftig zwischen Deinen Zähnen hin und her.

Nach 2 bis 3 Minuten das Öl ausspucken (nicht unterschlucken!). Wiederhole diesen Vorgang noch zweimal. Dann spülst Du Dir den Mund mit warmen Wasser aus, reinigst eventuell Deine Zunge mit einem Schaber und putzt dann wie gewohnt Deine Zähne.

Eine genaue Anleitung zum Ölziehen findest Du hier>>

Für mich war Ölziehen während der Zuckerentwöhnung sehr wohltuend, weil ich stark über den Mundraum entgifte. Außerdem leiden Zähne durch häufigen Zuckerkonsum, der die Ausbreitung von Kariesbaktieren fördert. Auch hier kann Ölziehen helfen, Kariesbakterien und damit die Ausweitung von Karies einzudämmen.

Mehr zum Thema Zahngesundheit findest Du hier>>

10. Einläufe zur schnelleren Entschlackung Entgiftung über den Darm

Auch, wenn es sich ungewohnt anhören mag: Mach Einläufe. Einläufe sind ein ideales Hausmittel zur Entschlackung des Darms. Viele Giftstoffe gelangen über unseren Darm nach draußen, wenn hier etwas ins Stocken gerät, können die Schadstoffe über die Darmschleimhaut wieder in unseren Blutkreislauf gelangen und so zu einer Rückvergiftung führen.

Vor allem, wenn Du aufgrund des Zuckerentzugs unter Verstopfung leidest, sind Einläufe sehr wohltuend! Ein Einlauf sorgt dafür, dass der Darminhalt sich schnell entleeren kann, besonders empfehlenswert also, wenn Du unter Verstopfung leidest.

Außerdem hilft ein Einlauf, die ungünstigen Darmbaktieren, die durch den Zuckerentzug absterben abzutransportieren. Je schneller diese aus Deinem System sind, umso besser. Denn damit verschwinden auch Heißhungerattacken und Gelüste auf Süßes.

Besorge Dir dazu ein Einlaufgerät aus der Apotheke (ca. 10 bis 15 Euro) und befülle es mit einem Liter warmen Wasser (37 °C). Hänge das Gerät auf z. B. an einem Handtuchhalter und begebe Dich im Vierfüßlerstand auf den Boden.

Öle das Endstück des Geräts etwas ein und führe es rektal ein, dreh die Öffnung auf und lass so viel Wasser wie möglich einfließen. Falls möglich halte das Wasser für ein paar Minuten und mach ein paar Turnübungen (Kerze, Handstand, Kopfstand, springe auf und ab), damit sich das Wasser besser im Darm verteilen kann und halte Dich in der Nähe der Toilette auf 🙂 Wenn Du magst, kannst Du diesen Vorgang noch ein- bis zweimal wiederholen.

Einläufe sind sowohl zur Prävention als auch beim akuten Auftreten von Entzugserscheinungen sehr sinnvoll. Sie helfen auch gegen die Symptome beim Zuckerentzug sehr gut.

Eine genaue Anleitung, wie Du einen Einlauf am besten durchführst, findest Du hier>>

11. Pro- und Präbiotika für eine gesunde Darmflora

Zucker ist die Lieblingsnahrung für ungünstige Darmbakterien wie Pilze. Diese eigenständigen Wesen sind durchaus in der Lage unseren Appetit zu steuern. Sie verusachen starke Gelüste auf Süßes und sorgen so für ihr Überleben. Während des Zuckerentzugs geht es ihnen an den Kragen. Ohne Zucker, der ihre Nahrung darstellt, verhungern sie sozusagen.

Du kannst diesen Prozess beschleunigen, indem Du während des Zuckerentzugs genügend Nahrung für die guten Darmbaktieren zu Dir nimmst. Das fördert einerseits den Aufbau einer gesunden Darmflora und macht andererseits den schädlichen Darmbaktieren den Aufenthalt in Deinem Darm unattraktiv.

Dazu isst Du am besten täglich eine kleine Menge fermentierte Nahrungsmittel, die viele gute Probiotika (= gute Darmbaktieren) liefern. Bekannte Vertreter sind Sauerkraut, Kimchi, Kombucha oder Tempeh.

Beim Fermentationsprozess wird der in Lebensmittel enthaltene Zucker und Stärke durch Milchsäurebakterien in Milchsäure umgewandelt. Unter Abschluss von Luft können dabei die für unsere Darmflora wichtigen Milchsäurebakterien gut gedeihen. Gleichzeitig wird der Zuckergehalt reduziert und enthaltene Vitamine und Mineralien können besser verdaut werden.

Wichtig ist allerdings, dass fermentierte Nahrung nicht erhitzt (pasteurisiert) wurde, denn dabei sterben die wertvollen Bakterien ab. Die meisten Produkte aus dem Supermarkt sind leider oft nicht roh. Aber die gute Nachricht: Fermentierte Nahrungsmittel kann man ganz einfach selbst herstellen.

wilde Fermentation selbst gemacht

Unser Vorrat an fermentierten Lebensmitteln – nicht nur während des Zuckerentzugs eine Bereicherung!

Ebenfalls zu empfehlen sind prebiotische Nahrungsmittel wie Topinambur, Süßkartoffeln, Kartoffeln mit Schale oder Rettich, weil sie Nahrung für unsere guten Darmbakterien liefern.

12. Schwitzen

Bringe Deinen Körper einmal am Tag ins Schwitzen. Denn die Haut ist neben dem Darm das zweitgrößte Organ, über das unser Körper Gifte ausscheiden kann. Besser als passives Schwitzen in der Sauna ist aktives Schwitzen durch körperliche Betätigung.

Wenn Du Interesse daran hast, Deinen Körper intensiv von Schlacken und Giften zu befreien, lege ich Dir unsere DTX-28-Formel, unser 28-tägiges Programm zur Zellverjüngung und Steigerung der Lebenskraft ans Herz.

13. Bewegung

Sollten die Symptome durch einen zu niedrigen Blutzucker hervorgerufen sein, hilft auch eine Runde Bewegung. Das bringt den Kreislauf in Schwung und aktiviert den Stoffwechsel. So unterstützt Du Deinen Körper dabei, den Blutzuckerspiegel wieder auf ein gesundes Niveau zu bringen.

14. Achte auf genug Schlaf

Geh früh ins Bett und gönne Deinem Körper so viel Schlaf wie möglich. In der Nacht entgiftet der Körper am besten.

15. Massagen

Massagen können ebenfalls die Entgiftung unterstützen und damit die Symptome beim Zuckerentzug lindern. Zudem sind sie sehr wohltuend. Wenn Du die Möglichkeit hast, Dir in den ersten Tagen des Entzugs eine Massage zu gönnen, dann tu das.

Für eine Eigenmassage des Bauchs und Darms massierst Du beginnend am rechten Beckenknochen hoch bis unter den Rippenbogen nach links dann wieder hinunter in kreisenden Bewegungen Deinen Bauch.

16. Aktive Entspannung

Auch Entspannungsübungen wie Yoga, autogenes Training und Meditation können Dir dabei helfen, den Entzug von Zucker gelassener und beschwerdefreier zu durchstehen.

17. Ashwagandha und Brahmi gegen Heißhunger

Zucker und andere schnell verdauliche Kohlenhydrate führen zu einer starken Reizung des Belohnungssystems. Mit der Zeit kommt es zu neurologischen Veränderungen, die dazu führen, dass wir ständig Heißhunger auf Süßes haben. Wir glauben, ohne Süßigkeiten und Co nicht mehr leben zu können. Ein Teufelskreis!

Die Inhaltsstoffe aus den Pflanzen Ashwagandha und Brahmi wirken ausgleichend auf die Veränderungen im Gehirn und können helfen, diesen Kreislauf zu durchbrechen. Im Ayurveda ist diese Wirkung längst bekannt. Ashwagandha und Brahmi gelten hier als Geheimwaffe für die erfolgreiche Zuckerentwöhnung.

Wie das genau funktioniert, kannst Du hier nachlesen>>

18. Ablenkung: Bring Dich auf andere Gedanken!

Vor allem dann, wenn emotionale oder mentale Gründe die Ursache für Deine Beschwerden sind, hilft Ablenkung! Wenn Deine Gedanken nur noch ums Naschen kreisen oder Deine Laune in den Keller fällt, bring Dich auf andere Gedanken.

Tu etwas, was Dir gut tut. Geh raus in die Natur, gönne Dir eine halbe Stunde in der Badewanne, ruf eine gute Freundin an oder leg Dich ins Bett.

Fazit: Ohne Symptome durch den Zuckerentzug

Ich hoffe, diese Tipps helfen Dir dabei, die Symptome beim Zuckerentzug zu lindern und ihn erfolgreich zu durchstehen. Wie Du siehst, gibt es eine Menge, was Du tun kannst, sowohl im akuten Fall also auch präventiv als Vorbereitung auf eine Zuckerentwöhnung.

Schaue genau hin, welche Ursache Deinen Beschwerden im akuten Fall zugrunde liegt und handle entsprechend. Du wirst sehen, auch Du kannst der Zuckerfalle entkommen und die Zuckersucht überwinden!

Wenn ich Dir eins mit auf dem Weg geben kann, ist es, dass sich der Zuckerentzug in jedem Fall lohnt! Das neu gewonnene Lebensgefühl ohne das ständige Verlangen nach Süßem ist die Herausforderung absolut Wert!

Buchtipp: Raus aus der Zuckerfalle

Noch mehr Hilfestellung findest Du in meinem Buch „Raus aus der Zuckerfalle – So schaffst Du den Ausstieg aus der Zuckersucht!“.

Buchcover Marion Selzer Raus aus der Zuckerfalle

Hier begleite ich Dich auf Deinem Weg in die Zuckerfreiheit und zeige Dir, wie Du wieder frei entscheiden kannst, ob und wie viel Du naschen möchtest.

Mit vielen Infos für Zuckersüchtige, persönlichen Anekdoten, Tipps & Tricks zum Zuckerentzug, inklusive Selbsttest und zuckerfreien Rezepten u.v.a.m.

Ein Buch, das ich mir damals, als ich noch selbst in der Zuckerfalle gefangen war, gewünscht hätte …

Mehr Infos>>

Dieser Artikel ist ursprünglich am 07.02.2016 erschienen und wurde zuletzt aktualisiert und ergänzt am 02.08.2020.

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