Sind unsere eigenen Erwartungen entscheidend?

Immer mehr Menschen gehen davon aus, dass der Tod nicht das Ende, sondern ein Übergang in eine andere Daseinsform ist. Auch immer mehr Forscher sprechen sich für ein Leben nach dem Tod aus.

Doch über das WIE es nach dem Leben weiter geht, gibt es verschiedene Ansichten. Spannend finde ich die Ansicht von dem englischen Biologen und Bewusstseinsforscher Dr. Rupert Sheldrake.

Er geht davon aus, dass jeder das im Jenseits vorfindet, wovon er selbst überzeugt ist. Und genau deshalb hält er es für so wichtig, sich seine eigene Theorie über das Leben nach dem Tod zu machen.

Wer ist Rupert Sheldrake?

Rupert Sheldrake stammt aus Newark-on-Trent in Großbritannien und ist promovierter Biochemiker. Als Forschungsleiter für Biochemie und Zellbiologie beschäftige er er sich viele Jahre lang Pflanzen des Regenwaldes und erforschte die Zellalterung von Pflanzen. Später widmete er sich verstärkt den Themen Spiritualität und Bewusstseinsforschung und lebte ein Jahr in einem Ashram in Südindien.

Durch seine – in der Wissenschaft nach wie umstrittene – Hypothese der sogenannten morphischen Felder und sein Buch „A New Science of Life“ (deutsch: Das schöpferische Universum. Die Theorie des morphogenetischen Feldes) wurde er weltweit bekannt. Er ist verheiratet mit Jill Purce, hat zwei Söhne und wohnt und forscht in London.

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Das Leben nach dem Tod als Traumwelt

Rupert Sheldrake findet es am einfachsten, sich das Weiterleben nach dem Tod als eine Art Traum vorzustellen. Wir alle träumen, erinnern uns aber nicht immer an unsere Träume.

In unseren Träumen haben wir einen anderen Körper, den sogenannten Traumkörper. Zwar liegen wir beim Träumen unbeweglich im Bett, gleichzeitig laufen wir in unserem Traumkörper herum, unterhalten uns mit anderen Leuten und erleben die unterschiedlichsten Dinge.

„Jede Nacht verbringen wir in dieser anderen Welt, die unsere Gedanken erschaffen, beeinflusst durch unsere Hoffnungen und Ängste, Phantasien und Wünsche“, so Sheldrake in dem Buch „Illusion Tod, Jenseits des Greifbaren II*“ von Johann Nepomuk Maier.

„Ich denke, wenn wir sterben, träumen wir weiter, aber wir können nicht mehr aufwachen. Unser physischer Körper ist tot, also sind wir gefangen in unserer Traumwelt“, so der Bewusstseinsexperte.

Er geht davon aus, dass das, was wir dann erleben, davon abhängt, welche Person wir waren. So bleiben manche Menschen vielleicht in einer Art Alptraum gefangen. Sie befinden sich sozusagen in der Hölle, der sich nicht entkommen können.

Andere haben vielleicht ähnliche Träume wie zu Lebzeiten. Und spirituelle Menschen entwickeln sich dabei vielleicht sogar noch weiter und erleben eine Art Befreiung und kommen in eine Art Paradies.

Laut Sheldrakes Theorie bekommt also jeder die Art von Träumen, die zu ihm passen. Wer sein Leben in Angst und Paranoia verbracht hat, wird paranoide Träume haben. Wer fröhlich und optimistisch durchs Leben gezogen ist, hat dementsprechend positive Nachtoderfahrungen.

„Das Schöne daran ist, jeder bekommt genau das, was er erwartet“, glaubt Sheldrake. „Wenn Atheisten glauben, dass da nur Leere ist – vielleicht passiert ihnen genau das. Möglicherweise findet jeder, dass seine Theorie wahr wird. Deshalb ist es wichtig, an welche Theorie man glaubt.“

Ehrlich gesagt, kann ich mir gut vorstellen, dass an dieser Ansicht etwas Wahres dran ist. Wie siehst Du das?

Inspiriert zu diesem Artikel hat mich das Buch „Illusion Tod, Jenseits des Greifbaren II“
von Johann Nepomuk Maier.

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