Krankheit oder Überlebensmechanismus?

Jedes Jahr erkranken mehr als 14 Millionen Personen an Krebs, Tendez steigend. Schon heute sterben allein in Deutschland jedes Jahr 250.000 Menschen an Krebs. Es ist fast so, als würde uns suggeriert, wir wären dieser bösartigen, oft zum Tode führenden Erkrankung schicksalhaft ausgeliefert.

Gene, Umweltgifte oder andere außerhalb unseres Einflussbereiches  liegenden Bedingungen werden als ursächlich bezeichnet. Das Einzige was helfen soll, sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen. Denn je früher der Krebs erkannt wird, desto höher die Heilungschancen durch operatives Entfernen der betreffenden Stellen bzw. Organe und Chemotherapie – sagt man.

Was ist eigentlich Krebs?

Unter Krebs versteht man eine bestimmte Ansammlung mutierter Zellen, die sich z. B. durch Gewebeproben nachweisen lässt. Wie der Nobelpreisträger Dr. Otto Warburg herausgefunden hat, sind diese Zellen insoweit mutiert, dass sie sich statt von Sauerstoff vor allem von Zucker ernähren und mit viel zu hoher Ge­schwindigkeit teilen. Das stört benachbarte, gesunde Zellen und kann zum Aus­fall ganzer Organe führen.

Solche Mutationen finden ständig in unserem Körper statt, doch sofern sich die Anzahl kranker Zellen in Grenzen hält, wird unser Immunsystem normalerweise allein mit ihnen fertig. Daher hat jeder von uns zu jeder Zeit eine bestimmte Menge solcher potentieller Krebszellen in sich. Das ist also anscheinend bis zu einem gewissen Punkt völlig normal und bedenkenlos.

Ist jedoch eine bestimmte Grenze überschritten oder das Abwehrsystem ge­schwächt, können diese Zellen sich über den gesamten Organismus ausbreiten, Tumore bilden und so wichtige Organe und Körpersysteme stören bzw. lahm­legen.

Krebs schießt nicht plötzlich aus dem Boden

Als Ursache für Krebserkrankungen werden oft mutierte Gene/Zellen angegeben. Doch warum Zellen und Gene mutieren, bleibt dabei unbeantwortet. Krebszellen sind keine über Nacht auftretende Erscheinung, die wahllos und aus heiterem Himmel wie Pilze aus dem Boden schießen und sich dann an einigen Körper­stellen niederlassen.

Krebs ist die Folge einer in der Regel über die Jahre hinweg schleichenden Überbelastung des Körpers mit Giftstoffen. (Übrigens können auch emotionale Faktoren Stress verursachen und so auf der physischen Ebene chemische Prozesse auslösen, bei denen Giftstoffe anfallen.)

Krebs als ein Überlebensmechanismus

Auch Zellen brauchen Nahrung, diese bekommen sie, oder sollten sie zumindest durch die entsprechende Ernährung bekommen. Leider kommt es bei der heutigen Kost sehr häufig zu einem Mangel an Sauerstoff, Nährstoffen und Wasser – genau die Substanzen benötigen aber unsere Zellen. Hält dieser Mangel an, kann das zu „Panik“ unter den Zellen führen, denn auch sie verfügen als lebendige Einheit über einen Überlebensinstinkt.

Logischerweise suchen die betreffenden Zellen nach neuen Wegen ihr Überleben zu sichern. Sie beginnen sich übermäßig schnell zu teilen und fangen gierig an alles zu konsumieren, was sie aus dem sie umgebenden Gewebe bekommen können. Dazu gehören Mineralstoffe wie Magnesium, Kalzium aber auch Zucker, Abfall- und Giftstoffe. Für die benachbarten gesunden Zellen bleibt dann noch wenige gesunde Nahrung übrig und sie verlieren an Kraft, sterben oder mutieren selbst.

Krebszellen mutieren also um in einer giftigen, sauerstoffarmen und sauren Umgebung leben zu können und übernehmen dabei sogar die Aufgabe toxische Stoffwechselrückstände wie Harnstoff, Ammoniak, Harn- und Milchsäure zu neutralisieren. Ohne diese Arbeit würden große Mengen dieser giftigen Rück­stände in unsere Blutgefäße dringen und uns innerhalb kürzester Zeit den Tod bringen.

Krebszellen sind daher eine geniale Möglichkeit unseres Organismus unser Leben zu verlängern – auch, wenn sich das paradox anhören mag. Denn hört die ungesunde Lebensweise, bei der übermäßig viele Giftstoffe anfallen, nicht auf, kann letztendlich auch der Krebs zum Tode führen.

Das heißt also, dass auch, wenn die Mutation von Zellen durchaus eine Art Überlebensmechanismus darstellt, man nicht untätig dabei zusehen darf. Doch anders als in der Schulmedizin üblich, sollte man nicht nur das Symptom (die Tumore, Krebszellen) bekämpfen, sondern in erster Linie das Problem an der Wurzel angehen.

Das heißt im Klartext, zu schauen, woher die Übervergiftung herstammt, sie stoppen und entgiftende Maßnahmen einleiten. Eventuell ergibt sich dabei ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren von ungesunder Ernährung, psychischer Be­lastung (Traumata, ungelöste Konflikte) und der Einwirkung krebserregender Stoffe aus der Umwelt (Strahlung, Schwermetalle, Pestizide, Insektizide, Wohn­raumgifte).

Diese Faktoren gilt es durch die entsprechenden Veränderungen abzumildern, dann so zeigen Erfahrungen, beginnt der Körper sich selbst zu heilen.

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