Osmoseanlage anschaffen – ja oder nein?

Wer sich mit dem Thema „gesundes Trinkwasser“ beschäftigt, kommt nicht drum herum die Verantwortung für sein Trinkwasser in die eigenen Hände zu nehmen. Zu schlecht schneidet die Qualität von Leitungswasser und von im Handel verfügbarem Flaschenwasser ab (siehe Artikel Woher wir gesundes, reines Wasser bekommen).
Eine Möglichkeit reines Trinkwasser für den Eigenverbrauch herzustellen ist die Benutzung einer Umkehr-Osmose-Anlage.

Durch die feinen Poren der halbdurchlässigen Osmosemembran, dem Herzstück der Umkehrosmoseanlage, gelangen fast ausschließlich die kleinen Wasser- moleküle, alles andere wie Umweltgifte, Schwermetalle oder Chlor wird durch ein Rückspülungssystem zurück in den Abfluss geleitet. Übrig bleibt nahezu 100% reines und gesundes Trinkwasser.

Die Vorteile einer Umkehrosmoseanlage

1. Einzigartig reines Trinkwasser

Kein anderes Verfahren kann mit der Filtertechnik einer Umkehr-Osmose-Anlage mithalten. Bei dem Herzstück der Osmoseanlage, der Membran, handelt es sich um das zur Zeit bestmögliche System zur Gewinnung von reinem Wasser. Die Poren der halbdurchlässigen Membran sind so fein, dass außer den kleinen Wassermolekülen fast keine anderen Substanzen passieren können.

Auch die NASA und der Militär setzen diese Technik bei Einsätzen in Gebieten mit verschmutztem Wasser ein.

Die Abweisungsrate verschiedener Stoffe wie Blei, Medikamentenrückstände, Chlor, Viren und Bakterien beläuft sich zwischen 95 und 99%. Andere Filtersysteme können da nicht mithalten. Das System der Umkehrosmose ist auf dem Gebiet der Gewinnung von Reinstwasser bislang unschlagbar.

2. Geringer Energieverbrauch und daher umweltfreundlich

Gewöhnlich reicht der vorhandene Leitungsdruck des Wassers für das Arbeiten der Osmoseanlage aus. Nur bei einem Druck kleiner als 3 bar wird eine – in der Regel elektrische – Druckerhöhungspumpe benötigt (denkbar wären auch durch Sonnenkraft angetriebene Pumpen). Grundsätzlich kommen Osmoseanlagen jedoch völlig ohne Strom aus und sind daher sehr sparsam im Energieverbrauch.

3. Preisgünstig

Von der Anschaffung einmal abgesehen (einmalige Investition zwischen 150 bis 700 Euro je nach Zweck und Anspruch), belaufen sich die Kosten für Instandhaltung und Betrieb der Osmoseanlage auf weniger als 100 Euro im Jahr. Jedes Jahr sollte man die Vor- und Kohlefilter wechseln und alle paar Jahre die Membran.

Da auch die Kosten für das Leitungswasser sehr gering ausfallen und man ab sofort kein Trinkwasser mehr kaufen muss, hat man nach nur wenigen Jahren Nutzung so selbst die Kosten der Anschaffung wieder draußen.

Das heißt: Das Trinken von gefiltertem Osmosewasser ist auf die Dauer gesehen sogar günstiger als das Kaufen von Trinkwasser. Und Kisten schleppen braucht man auch nicht mehr;-)

Die Nachteile einer Osmoseanlage

Doch wie bei allen technischen Geräten, hat auch eine Osmoseanlage nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile.  Zum Einen fallen hohe Abwassermengen an und zum anderen wird die energetische Struktur des Wassers (man spricht auch von der Lebendigkeit des Wassers) zerstört. Und auch die Frage der Verkeimung wird heiß diskutiert. Allerdings können diese Nachteile durch geeignete Maßnahmen leicht und zuverlässig behoben bzw. ausgeglichen werden.

1. Abwassermengen

Um ein Liter Osmosewasser zu produzieren werden zwischen 2-10 Liter Leitungswasser benötigt. Für viele ein Grund, die Finger von solchen Anlagen zu lassen. Bedenkt man jedoch welcher Energieaufwand für die Herstellung von gekauftem Flaschenwasser nötig ist und es die Möglichkeit gibt, die Abwassermenge entscheidend zu reduzieren, sollte dieser Aspekt nicht gegen die Anschaffung einer Osmoseanlage sprechen.

Die genaue Menge des anfallenden Abwassers hängt von Faktoren ab wie vorhandenem Wasserdruck, Temperatur und der Frage, ob ein Vorratstank integriert ist. Damit die Anlage optimal arbeiten kann, sollte man daher für den von den Herstellern empfohlenen Druck sorgen. Dieses Problem ist mittels einer Druckerhöhungspumpe leicht behoben und auch Permeatpumpen helfen die Abwassermenge zu minimieren.

Außerdem gibt es die Möglichkeit das anfallende Abwasser in einem separaten Behältnis (zum Beispiel einer Gießkanne) aufzufangen und dieses Wasser zum Blumengießen oder für die Toilettenspülung zu verwenden. Wer dann noch auf einen Vorratstank verzichtet, der trägt erheblich zur Optimierung des Verhältnisses von Osmose-/Abwasser bei. Ein Verhältnis von 1:3 Litern (auf ein Liter Osmosewasser kommen dann 3 Liter Leitungswasser) sollte machbar sein und ist ökologisch durchaus vertretbar.

2. Die Struktur wird zerstört

Damit unser Trinkwasser seine volle positive Wirkung auf unseren Organismus entfalten kann, sollte es nicht nur chemisch rein sein, sondern auch von unseren Zellen optimal verwertet werden können. Eine harmonische und geordnete Struktur der Wassermoleküle ist dafür Voraussetzung. Man spricht dann auch von lebendigem Wasser.
Leider verliert Wasser seine natürlich vorkommende harmonische Struktur, sobald es mit Druck befördert wird.

Da sowohl unser Leitungssytem als auch  Osmoseanlagen mit Druck arbeiten, wird hierbei die natürliche Struktur des Wassers zerstört. Hier hilft nur eine anschließende Energetisierung wie zum Beispiel durch Kristalle, Verwirbler oder positive Gedanken. Ein anderes Mal dazu mehr.

3. Gefahr vor Verkeimung

Wie bei allen Filterungstechniken besteht auch bei den Filtern der Osmoseanlage die Problematik der Verkeimung. Die Gefahr, dass die Keime ins gefilterte Osmosewasser gelangen ist dabei grundsätzlich gering. Schließlich sind die Poren der Membran selbst für Keime und Sporen zu klein.

Allerdings ist auch eine sogenannte retrograde bzw. rückwärts gerichtete Verkeimung nicht völlig auszuschließen. Über die Verbindungsstelle der Anlage mit dem Abwassersystem können von hinten Keime in die Anlage gelangen. Vor allem wenn ein Vorratstank verwendet wird, kann eine Verkeimung des Osmosewassers nicht 100% ausgeschlossen werden.

Eine gründliche Wartung und regelmäßige Pflege können diese Probleme ebenso wie eine Keimsperre minimieren. Problematisch wird es, wenn die Osmoseanlage für längere Zeit unbenutzt steht. Denn dann können Keime und Bakterien die empfindliche Schutzschicht der Membran beschädigen. Dann hilft nur noch der Wechsel der Membran.

4. Platz

Um eine sogenannte Untertisch-Osmoseanlage zu verstauen, benötigt man in der Nähe der Anschlussstelle zur Wasserleitung etwas Platz zum Verstauen der Anlage. Da sich in der Regel unter der Spüle sowieso Stauraum befindet, reicht der vorhandene Platz gewöhnlich aus um die Anlage bequem anzubringen.

Wer sich für eine Auftischanlage entscheidet, die wie der Name schon sagt, auf dem Tisch bzw. Arbeitsplatte steht, braucht sich um diese Frage keine Gedanken zu machen. Hier findet die Anlage neben anderen Geräten wie Kaffemaschine und Teekocher ihren Platz auf der Arbeitsfläche.

Fazit:

Trotz der Nachteile der Osmoseanlage gibt es bislang keine gleichwertige Alternative für die Herstellung von Reinstwasser. Ein Großteil der Nachteile lassen sich durch entsprechende Vorkehrungen beheben bzw. stark reduzieren. Kein Grund also auf eine Umkehrosmoseanlage zu verzichten.

Lieber die Anlage all die schädlichen Stoffe aus dem Leitungswasser filtern lassen, als selbst zum Filter zu werden;-)

Umkehr-Osmose-Anlage kaufen?

Umkehr-Osmose-AnlageSie spielen mit dem Gedanken eine Umkehr-Osmose-Anlage zu kaufen, wissen aber nicht so recht, für welches Modell und welche Preisklasse Sie sich entscheiden sollen?

Wir informieren Sie unverbindlich und unabhängig – ganz ohne Verkaufsinteressen in unserem Ratgeber „Trink Dich gesund!„.

Inklusive spannenden Informationen zum Thema Trinkwasser.

paperbackstanding2_693x872Damit Sie nicht nur wissen, wieso herkömmliches Leitungswasser und die meisten Mineralwasser oft bedenklich sind, sondern auch, was gesundes Trinkwasser wirklich bedeutet und wie Sie sich und Ihre Familie mit wenig Aufwand und so kostengünstig wie möglich damit versorgen können!

Mehr Infos>>

Bitte beachten:

Kurzfristig bzw. kurenweise getrunken ist mineralstofffreies Wasser zwar sehr gut für die Reinigung und Entgiftung des Körpers geeignet, langfristig kann es jedoch aufgrund seines leicht sauren pH´s und dem Mangel an Mineralstoffen den Körper auslaugen und übersäueren.

Wenn man wie wir sein Trinkwasser mit einer Umkehr-Osmose-Anlage filtert oder mit einem Dampfdestillierer aufbereitet, ist eine anschließende Anreicherung mit Mineralien sinnvoll, um den Körper vor einer Entmineralisierung zu schützen.

Wir empfehlen dazu die Anreicherung mit Shungit Steinen, die Zugabe einer Prise Sango Meeres Korallen Pulver oder naturbelassenen Steinsalzes.

Aufgrund der immer weiter steigenden Anzahl an schädlichen Bestandteilen im Trinkwasser halten wir die Aufbereitung unseres Trinkwassers mittels einer Umkehr-Osmose-Anlage oder einem Dampfdestillierer in der heutigen Zeit für wesentlich für unsere Gesundheit.

 Bildrechte: Quickchange Umkehrosmoseanlage © LichtWasserMensch