Rezeptidee für einen veganen, zucker- & glutenfreien Käsekuchen

Seit einiger Zeit nun leben wir ohne tierische Produkte, meiden Gluten und ver­zichten auf Zucker. Dennoch wollen wir auf nichts verzichten und testen uns flei­ßig in der Zubereitung veganer, zucker- und glutenfreier Köstlichkeiten.

Diesmal ist ein leckerer Käsekuchen  herausgekommen, der sich geschmacklich hinter dem Original aus Butter, Weizenmehl, Eiern und Zucker nicht zu verstecken braucht. Das Rezept dazu möchten wir Ihnen nicht vorenthalten, schließlich ge­hört zu jeder Feier ein leckerer Käsekuchen.

Zutaten

Für den Teig:

  • 175 g glutenfreies Mehl wie zum Beispiel Reis-, Soja- oder Mandelmehl. Für unser Experiment haben wir je zur Hälfte Reis- und Sojamehl ge­nommen
  • 50 ml Ahornsirup oder Agavensirup (statt Zucker)
  • 80 ml Kokosöl oder Palmfett (statt Butter,) auch vegane Margarine wie Alsan ist möglich
  • 2 Teelöffel Backpulver (Achtung: für die glutenfreie Variante darauf ach­ten, dass das Backpulver keine Weizenstärke enthält)
  • etwa 3 Esslöffel Wasser

Für die Füllung:

  • 500g Sojajoghurt Natur oder mit Vanillegeschmack (wobei hier oft Zu­cker zugesetzt ist!)
  • 150 ml Sojamilch, alternativ auch Mandel- oder Reismilch
  • 60g Kokosöl, Palmfett (statt Butter) oder auch vegane Margarine
  • etwa 80 ml Ahornsirup oder Agavendicksaft, wir haben etwas weniger genommen, dafür aber noch Stevia in flüssiger Form hinzugegeben (auch der zahnfreundliche Fruchtzucker Xylit kann als Süßungsmittel eingesetzt werden)
  • 2 Esslöffel Sojamehl
  • 4 Esslöffel Wasser
  • 1,5 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • wer mag kann auch noch Vanilleschote, eine Prise Salz und etwas Zitro­nensaft beifügen

Die Zubereitung

1) Der Teig
Geben Sie alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel und kneten Sie ihn, bis eine einheitliche Masse entsteht. Eventuell müssen Sie etwas mehr Wasser zufügen als angegeben. Der Teig sollte jedoch nicht klebrig werden, daher sparsam mit der Flüssigkeit umgehen und lieber etwas länger kneten.

Dann rollen Sie den Teig gleichmäßig dünn aus (etwa einen halben Zentimeter dick) und legen ihn in eine eingefettete kleine Springform (24-26 cm Durchmesser). Der Rand sollte etwa 4 bis 5 cm hoch und am Ende etwas angedrückt werden.

Nun können Sie schon mal den Ofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze einstel­len und vorheizen lassen.

2) Die „Käse“-Füllung
Erhitzen Sie Kokosfett, Ahornsirup und die Sojamilch in einem Topf, bis alles ge­schmolzen ist. Kurz aufkochen und dann etwas abkühlen lassen.

Verrühren Sie in einer Schüssel das Sojamehl und das Wasser mit einem Löffel zu einer klümpchenfreien Masse. Geben Sie nun die erhitzte Flüssigkeit zusam­men mit den restlichen Zutaten hinzu und pürieren Sie alles mit einem Mixstab so gründlich, bis eine sämige Masse entsteht.

Geben Sie die Füllung auf den Teig und geben Sie die Kuchenform in den vorge­heizten Backofen. Lassen Sie den Kuchen für mindestens 60 Minuten backen.

Tipp: Damit der Kuchen nicht zusammenfällt, halten Sie den Ofen in den ersten 45 Minuten geschlossen. Sollte die Kuchenoberfläche zu braun werden, decken Sie sie mit etwas Backpapier ab.

Nach dem Backen ist die Füllung noch recht flüssig und es empfiehlt sich, den Kuchen für ein paar Stunden abkühlen zu lassen, und dann erst anzuschneiden.

Das Resultat kann sich nicht nur sehen lassen, sondern schmeckt auch verdammt lecker.

Überraschen Sie doch mal bei nächster Gelegenheit Familie, Freunde oder Be­kannte mit einem leckeren Stück veganem Käsekuchen.

Übrigens wer nicht auf Zucker oder herkömmliches Mehl verzichten möchte, der findet das entsprechende Rezept dazu auf vegan-und-lecker.de (das mir übrigens auch als Inspiration für diese Kreation gedient hat;-)

So und nun viel Spaß beim Backen und Genießen!

Bildrechte: Inspiriert-Sein.de Käsekuchen die erste © Marion Selzer

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