Oder wieso es ab sofort etwas spiritueller zugehen könnte

Ich erinnere mich noch gut daran, als wir im Mai 2010 zusammen mit einer damaligen Freundin die Idee, eine eigene Internetseite zu gründen, entwickelten. Schnell stand der Name Inspiriert-Sein fest und auch die Themenbereiche waren schnell gefunden.

Jens und ich wollten über das schreiben, was uns auf der Seele brannte. Ob das strategisch sinnvoll war oder nicht, war uns egal.

Und so entstand im Laufe der Jahre unsere Seite, die inzwischen 598 (!) Artikel zählt und uns ein kleines, aber feines ortsunabhängiges Einkommen beschert. Darauf bin ich stolz, keine Frage, dennoch kann ich mich nicht mehr länger mit Inspiriert-Sein identifizieren.

Ich bin nicht mehr Inspiriert-Sein

Inspiriert-Sein steht für mich in erster Linie als Inspirationsquelle für ein gesundes Leben. Dabei definiere ich den Begriff der Gesundheit gerne recht weit. Für mich bedeutet wahre Gesundheit mehr als die Abwesenheit von Krankheit, sondern auch das Wohlsein im Körper und Vorhandensein von Lebensfreude und Lebensenergie.

Mit Inspiriert-Sein wollen wir Leuten Mut und Lust darauf machen, die Verantwortung für ihren Körper, ihre Vitalität und ihr Wohlbefinden wieder in die eigenen Hände zu nehmen. Denn wir sind überzeugt davon, dass jeder von uns durch sein Handeln und Denken definitiv Einfluss auf sein Lebensgefühl und seine Gesundheit hat. Doch nun ist alles gesagt! Es braucht nicht mehr!

Ich bin keine Heilerin

Ehrlich gesagt, ging es mir noch nie darum, ein Gesundheitsexperte zu sein, der anderen bei Krankheiten hilft, den Weg zurück in die Gesundheit zu finden. Ich bin weder Ärztin, Heilpraktikerin noch habe ich eine natürliche Veranlagung zur Heilerin.

Was mich im gesundheitlichen Bereich beschäftigt hat, war die Frage: „Was kann ich tun, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, möglichst lange körperlich und geistig gesund zu bleiben, um mein Potenzial bestmöglich zum Wohle aller entfalten zu können?“ Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Ich hatte nie den Wunsch, andere in Krankheitsfällen zu beraten. Das gehört nicht zu meiner Aufgabe. Dazu fühle ich mich nicht berufen.

Mein Anliegen war es, mein Wissen und meine Erfahrung in Bezug auf meine eigene Frage für andere offen zu stellen und sie daran teilhaben zu lassen, um sie eventuell dazu zu inspirieren, ihren eigenen Weg zu mehr Gesundheit und einem besseren Lebensgefühl zu finden. Und das ist geschehen. Das ist jetzt fertig.

Allgemeine Gesundheitspflege ist simpel

Um einen relativ gesunden Körper gesund zu halten, ist bei weitem nicht so viel nötig, wie viele glauben. Es reicht, grundlegende Dinge im Verhalten und im Denken entsprechend anzupassen und auszurichten. Den Rest erledigt der Körper von selbst.

Zu den Grundbausteinen gehören für mich eine positive Einstellung zum Leben, Vertrauen in die Selbstheilungskräfte des Körpers, der Glaube an einen übergeordneten Sinn im Leben sowie ein Mindestmaß an Naturverbundenheit, gereinigtes Trinkwasser, regelmäßige Essenspausen (= intermittierendes Fasten), vitalstoffreiche Ernährung, ein gesundes Maß an natürlicher Bewegung und erholsamer Schlaf.

Aufgrund der zunehmenden Umweltbelastung in der heutigen Zeit kommen noch ein paar Maßnahmen zur gezielten Ausleitung und Entgiftung von z. B. Weichmachern, Schwer- und Leichtmetallen und Pestiziden sowie der vernünftige Umgang mit digitalen Reizen und der Reduktion von unnatürlichen elektromagnetischen Einflüssen hinzu.

Ebenso ist es für die meisten Menschen, die ihre Ernährung und andere Lebensgewohnheiten lange sträflich behandelt haben, sinnvoll, Organe wie Leber und Darm eine gewisse Zeit lang besonders zu unterstützen.

Mehr ist es nicht. Diese Maßnahmen, die wir natürlich auch in unserem Basis-Gesundheits-Seminar vorstellen und mit den Teilnehmern gemeinsam praktizieren, reichen in meinen Augen völlig aus, damit ein im Prinzip gesunder Mensch auch weiterhin gesund bleibt. Alles weitere liegt nicht mehr in unserer Hand und untersteht anderen Kräften, so jedenfalls glaube ich.

Und über all diese Themen gibt es auf inspiriert-sein.de unzählige Infos.

Es braucht also nicht mehr. Künftig wird es – wenn überhaupt – nur noch vereinzelt Artikel zu diesen Themen von mit geben.

Prioritätenwechsel

Nachdem nun also das Thema Gesunderhaltung in meinen Augen weitestgehend auf unserer Seite abgehandelt ist bzw. in unserem Gesundheitsseminar alles Notwendige dazu vermittelt wird, möchte ich einen Teil meiner Zeit wieder anderen Themen widmen.

Was mich heute stärker reizt denn je, sind Themen, die mir neben meiner Gesunderhaltung auch schon sehr, sehr lange wichtig sind. Das sind Fragen rund um Realitätsgestaltung und den Sinn des Lebens. Wozu sind wir hier? Wie funktioniert das Leben? Wer oder was steht hinter alledem?

Einen Teil meiner Zeit werde ich also künftig wieder intensiver diesen Fragen widmen und es kann gut sein, dass im Rahmen dessen neue Artikel entstehen. Artikel, die vom Inhalt vielleicht nicht jeden, der sich für seine Gesundheit interessiert, ansprechen werden. Ein Risiko, das ich einzugehen bereit bin. Denn ich kann einfach nicht anders, als meinem inneren Impuls zu folgen. Das nur mal als als kleine Ankündigung am Rande.