Schwermetalle natürlich ausleiten nach dem Klinghardt-Protokoll mit Chlorella, Koriander und Bärlauch

Schwermetalle ausleiten mit der Schwermetallausleitung nach Dr. Klinghardt ist effektiv und natürlich. Der Umweltmediziner setzt dabei vor allem auf drei Komponenten: Chlorella, Bärlauch und Koriander.

Die in diesen Pflanzen enthaltenen Stoffe sorgen dafür, dass Schwermetalle aus Gewebe, Zellen und Gehirn effektiv ausgeleitet werden. Begleitend mit einigen weiteren ergänzenden Punkten konnten sich bereits 1000e Menschen dank dem Klinghardt-Protokoll Schwermetalle erfolgreich ausleiten und sich von einer Schwermetallbelastung befreien.

Bevor wir gleich einen Überblick über die Schwermetallausleitung nach Dr. Dietrich Klinghardt und eine Anleitung dazu geben, vorab ein paar grundlegende Informationen zu Schwermetallen und ihrer Gefahr für unsere Gesundheit.

Schwermetalle ausleiten – Warum ist das sinnvoll?

Schwermetalle sind eine Gefahr für unsere Gesundheit. Als Neurotoxine schädigen sie vor allem das Gehirn und stören aufgrund ihrer elektrischen Leitfähigkeit die Kommunikation unserer Nervenzellen, sie bilden die Grundlage für Parasiten, bringen unsere Enzymsysteme durcheinander und werden mit chronischen Erkrankungen wie MS, Alzheimer, Gelenkproblemen, rheumatischen Beschwerden, chronischer Müdigkeit und depressiven Verstimmungen in Verbindung gebracht.

Ausführlich dazu in Teil 1 unserer Artikelserie über Schwermetalle>>

Da Schwermetalle über die Luft, das Trinkwasser, Nahrungsmittel, Kosmetika, Zahnfüllungen und viele andere Wege in unseren Körper gelangen, haben wir in der heutigen Zeit keine Chance, ihnen vollständig aus dem Weg zu gehen.

Leider sind die Möglichkeiten, diese nicht organischen Metallverbindungen auszuscheiden, stark begrenzt. Unser Körper ist bei der Entgiftung von Schwermetallen, die in dieser Form natürlicherweise nicht in unserem Organismus vorkommen und daher fremd für ihn sind, auf unsere Mithilfe angewiesen.

Aus diesen Gründen gibt es laut Dr. Dietrich Klinghardt, einem der weltweit führenden Umweltmediziner, nur eine Möglichkeit, unsere Gesundheit so lange wie möglich zu erhalten: den Körper bei der Entgiftung von Schwermetallen und anderen Schadstoffen so gut es geht zu unterstützen – und das am besten ein Leben lang.

Aufgrund der großen Bedeutung von Schwermetallen für unsere Gesundheit hat Dr. Klinghardt eine eigene Methode entwickelt, um Schwermetalle effektiv auszuleiten.

Wer ist Dr. Dietrich Klinghardt?

Dietrich Klinghardt wurde 1950 in Berlin geboren und studierte in Freiburg Medizin. Seit 1982 arbeitet er als Arzt in den USA. Schon früh spezialisierte er sich auf die Behandlung chronischer Erkrankungen. Heute stehen die gesundheitlichen Folgen toxischer Einflüsse aus der Umwelt im Zentrum seines Interesses. Weitere Schwerpunkte seiner Arbeit sind die biologische Behandlung schwerer sog. Autoimmunerkrankungen, die ursächlich mit Borrelien in Zusammenhang stehen und die Behandlung autistischer Kinder.

Als Leiter einer Schmerzklinik in Santa Fe, USA als auch in seiner Praxis für schwere neurologische Erkrankungen ist Dr. med. D. Klinghardt immer wieder auf die verheerende Wirkung von Schwermetallen gestoßen. Durch seine Forschungen und Heilerfolge ist er zu einem der führenden Pioniere in der Behandlung von schwermetallbedingten Erkrankungen geworden. Dabei hat er sich auch die genialen Entdeckungen von Prof. Dr. med. Y. Omura, New York, zu Nutze gemacht.

Weitere Infos: https://www.ink.ag

Vor der Schwermetallausleitung nach Dr. Klinghardt Neuvergiftung stoppen!

Auch, wenn wir Schwermetallen in der heutigen Zeit nicht vollständig aus dem Weg gehen können, gilt es in einem vorbereitenden Schritt zur Ausleitung die potentielle Schadstoffquelle so gut es geht, zu eliminieren.

Rührt die Schwermetallvergiftung z. B. von Amalgam-Füllungen her, sollten diese noch bevor die Ausleitung durchgeführt wird, entfernt und durch weniger schädliches Material ersetzt werden. Erst dann beginnt die eigentliche Ausleitung der Schwermetalle.

Zudem empfiehlt es sich den Verzehr von Fisch und anderen Meerestieren zu vermeiden oder stark einzuschränken, weil diese heute oft mit Schwermetallen belastet sind. Ebenso zu meiden sind Nahrungsmittel aus Konserven und Alufolie.

Bei der Auswahl von Kosmetika sollte man darauf achten, dass diese keine Schwermetalle enthalten, da sie sonst leicht über die Haut in den Körper gelangen.

Neuvergifungen sollten also eliminiert oder zumindest reduziert werden – erst dann macht eine Schwermetallausleitung wirklich Sinn!

Schwermetalle und ihre Wirkung auf die Gesundheit – Vortrag von Dr. Klinghardt 1998

Schwermetalle und ihre Wirkung auf die Gesundheit - Dr. Klinghardt 1998

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Schwermetalle natürlich ausleiten nach Dr. Klinghardt – Anleitung

Weil unser Körper Schwermetalle, die in nicht organischen Komplexverbindungen in ihn gelangen, nicht einfach wieder hergibt, müssen wir ihn bei der Ausleitung dieser Neurotoxine unterstützen. Nach Dr. Klinghardt spielen drei Komponenten für die pflanzliche Schwermetallausleitung eine besonders wichtige Rolle:

  1. die Mikroalge Chlorella
  2. Bärlauch
  3. Koriander

Wird auch nur eine dieser Komponenten weggelassen, können die Erfolge ausbleiben. Chlorella, Bärlauch und Koriander unterstützen sich gegenseitig und bewirken einen synergistischen Effekt. Werden diese drei Pflanzen gleichzeitig verabreicht, lösen sich hohe Mengen Schwermetalle und werden über den Atem, die Haut, den Urin und den Darm ausgeschieden.

1. Chlorella, um Schwermetalle zu binden


Bevor die eingelagerten Schwermetalle ausgeleitet werden können, müssen sie aus dem Gewebe mobilisiert werden. Dabei werden die Toxine wieder in den Blutkreislauf gebracht und sollten möglichst schnell gebunden werden, um eine Rückvergiftung vermeiden.

Besonderes Augenmerk muss dabei auf den Darm gelegt werden, da der größte Teil von Giften über unseren Dünndarm ausgeschieden wird.

Problematisch ist hierbei, dass in den Dünndarm gelangende Giftstoffe über das Prinzip des Ionen-

Austauschs über die Epithelzellen wieder in unseren Blutkreislauf gelangen können.

Um diese sogenannte Rückvergiftung zu vermeiden ist es wichtig, dass die von der Leber über die Galle abtransportierten Toxine im Dünndarm von bindungsfähigen Stoffen abgefangen werden. In zahlreichen Studien hat sich dabei die Süßwasseralge Chlorella besonders hervorgetan. Ihre Bindungsfähigkeit in Bezug auf Schwermetalle übersteigt die von anderen Pflanzen und ist daher für Ausleitungsmethoden besonders gut geeignet.

Dr. Klinghardt unterscheidet dabei die beiden Arten Chlorella vulgaris und Chlorella pyrenoidosa, wobei die zuletzt genannte eine stärkere entgiftende Wirkung haben soll als die Chlorella vulgaris, die leichter verdaulich und daher sehr gut im Rahmen einer besseren Nährstoffversorgung eingenommen werden kann.

Es gilt zu beachten, dass Chlorella in niedrigen Dosen Metalle aus dem Bindegewebe mobilisiert und hohe Dosen Metalle aus dem Stoffwechsel aufnehmen. Sobald Symptome wie Kopfschmerzen, Unwohlsein, Durchfall, Sodbrennen oder grippeartige Beschwerden auftauchen, ist das Maximum der Verträglichkeit erreicht als Zeichen dafür, dass zu viele Metalle mobilisiert wurden. Klinghardt empfiehlt daher die persönliche Toleranzmenge im Eigenexperiment herauszufinden.

Als Standarddosis haben sich 1 – 3 g Chlorella (4 Presslinge à 250 mg) 3- bis 4-mal täglich 30 min vor den Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen bewährt. Diese Menge wird in der Phase, in der auch Koriander eingenommen wird (alle 2 – 4 Wochen für eine Woche) auf 3 – 6 g 3- bis 4-mal am Tag erhöht. Anschließend wird wieder auf die Standarddosis zurückgegangen.

Während dieser ersten Phase der Schwermetallausleitung soll sich die Belastung der zirkulierenden Nervengifte um bis zu 90 % reduzieren, so der Umweltmediziner. Nur durch hohe Chlorella-Dosen lassen sich solche Verbesserungen erzielen.

Gut zu wissen: Alternativen zu Chlorella, um Schwermetalle auszuleiten

Manchmal kommt es bei der Einnahme von Chlorella zu Verdauungsproblemen. Klinghardt empfiehlt hier die Dosis deutlich zu erhöhen. Wenn die Probleme dann verschwinden, hat der Patient einfach zu wenig Chlorella eingenommen und es handelt sich nicht um eine Unverträglichkeit. Sollte Chlorella tatsächlich nicht vertragen werden, muss auf andere Präparate ausgewichen werden.

Als Alternative verabreicht Dr. Klinghardt dann 4-mal am Tag 2 Esslöffel Sauerkraut. Sauerkraut ist reich an Methionin, einer Aminosäure mit stark entgiftender Wirkung und einem hohen Anteil bindender Fasermaterialien, die die Schwermetalle effektiv binden.

Eine andere Möglichkeit ist Apfelpektin, wovon er seinen Patienten einen gehäuften Teelöffel am Tag verschreibt. Auch Chitosan (Skelett von Insekten oder Bestandteil von Zellwänden bei Algen und Pilzen) hat eine sehr gute Bindungswirkung auf Schwermetalle und kann als Ersatz zu Chlorella verabreicht werden.

2. Bärlauch zur Mobilisierung von im Gewebe eingelagerten Giften

Wenn sichergestellt ist, dass ausreichend schwermetallbindende Stoffe im Körper aktiv sind, sollte mit der eigentlichen Mobilisation von Schwermetallen begonnen werden.

Die schwefelhaltigen Verbindungen von Bärlauch verfügen über eine großartige Fähigkeit, Schwermetalle aus dem Bindegewebe zu lösen und damit zu mobilisieren.

Dr. Klinghardt empfiehlt zur Ausleitung von Schwermetallen auf eine Tinktur mit Bärlauch zurückzugreifen.

Damit nicht zu viele Schwermetalle auf einmal gelöst werden, sollte die Einnahme der Bärlauch-Tinktur mit nur 3-mal 5 Tropfen am Tag begonnen und dann bis auf dreimal 10 – 15 Tropfen gesteigert werden. Die Bärlauch-Tinktur sollte vor den Mahlzeiten eingenommen werden.

Wenn zu viele Schwermetalle auf einmal gelöst werden, kann das Chlorella nicht alle Schadstoffe binden und es kommt zu einer erneuten Einlagerung der Toxine. Dabei kann es zu körperlichen und seelischen Beschwerden kommen bzw. können sich bereits vorhandene Symptome verschlimmern.

Stimmungsschwankungen, Konzentrationsprobleme und depressive Verstimmungen sowie Kopfschmerzen und Verdauungsbeschwerden sind in dieser Phase der Schwermetallausleitung keine Seltenheit und deuten auf eine zu starke Freisetzung von Giften hin.

Eine sanftere Methode zur Ausleitung von Schwermetallen mit MSM und Kokosöl, die fast ganz ohne unerwünschte Nebenwirkungen verläuft, stelle ich in einem nächsten Artikel vor.

Gut zu wissen: Inzwischen empfiehlt Dr. Klinghardt statt bzw. zusätzlich zu der Bärlauch-Tinktur die Einnahme von gefriergetrocknetem Knoblauch. Dieser enthält den Wirkstoff Alliin, welcher durch ein Enzym in Allicin umgewandelt wird, das als das stärkste natürliche Antibiotikum überhaupt gilt. Weil metallvergiftete Personen fast immer unter Sekundär-Infektionen leiden, bietet gefriergetrockneter Knoblauch hier einen sehr guten Schutz.

Außerdem schützt Knoblauch nachweislich vor Krebs und Herzerkrankungen und enthält bioverfügbares Selen, das ebenfalls für die Entgiftung von Schwermetallen gebraucht wird.

3. Koriander zur Mobilisierung von im Nervensystem eingelagerten Giften

Bärlauch kann zwar die Schwermetalle im Bindegewebe lösen, ist aber nicht in der Lage, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden und hat daher keine Wirkung auf die eingelagerten Schwermetalle im Gehirn, also im Nervengewebe. Daher die dritte Komponente in Klinghardts Methode: der Koriander.

In Tierversuchen konnte die Einnahme von Koriander als einziges Mittel unter zahlreichen anderen innerhalb weniger Wochen die Schwermetallbelastung im Nervensystem um die Hälfte senken. Es gilt als bewiesen, dass Koriander in der Lage ist, die Bluthirnschranke zu überwinden und damit fähig ist,


im Gehirn eingelagerte Gifte in den Körperkreislauf zu bringen, damit sie aus dem Körper ausgeschieden werden können.

Koriander, auch als Cilantro oder chinesische Petersilie bekannt, hat eine große Kraft Schadstoffe zu binden und gleichzeitig eine keimtötende Wirkung vor allem im Darm. Die deutsche Petersilie hat eine ähnliche, allerdings deutlich schwächere Wirkung wie Koriander.

Bitte beachten: Koriander wird bei der Schwermetallausleitung erst dann eingesetzt, wenn das Bindegewebe bereits über einen ausreichend langen Zeitraum entgiftet wurde, da sonst aufgrund des Prinzips der Osmose, die Gefahr besteht, dass sich die Gifte aus dem Bindegewebe (sollte es stärker belastet sein als das Gehirn) in das Gehirn verschieben, was nicht wünschenswert ist und vermieden werden sollte.

Koriander wird daher in der Regel frühestens nach 3 – 4 Wochen Ausleitung mit Chlorella und Bärlauch verabreicht.

Dr. Klinghardt empfiehlt die Einnahme eines Koriander-Extrakts, das ca. 20 Minuten nach der Chlorella-Einnahme in heißes Wasser gegeben und dann eingenommen wird. Durch das heiße Wasser wird ein toxischer Wirkstoff im Koriander neutralisiert.

Die Dosis ist von Person zu Person verschieden. Als grobe Richtlinie für die Einstiegsdosis gelten 3-mal täglich 5 Tropfen, die auf bis zu 15 Tropfen dreimal am Tag gesteigert werden kann. Die letzte Dosis wird kurz vor dem Schlafengehen eingenommen, da der Körper während des Schlafes besonders stark entgiftet.

Nach zwei Wochen täglicher Einnahme sollte mit der Koriander-Tinktur für eine Woche pausiert werden. Anschließend wird die Koriander-Tinktur nur noch alle 2 – 4 Wochen für eine Woche lang eingenommen, während parallel dazu die Menge an Chlorella erhöht wird.

Ohne die gleichzeitige Einnahme von Chlorella werden die durch die Koriandertinktur gelösten Schwermetalle auf dem Weg zum Dünndarm wieder von den freien Nervenenden aufgenommen und gelangen wieder in den Körper. Da Vitamin C die Wirkung von Koriander aufhebt, sollte es nicht gleichzeitig eingenommen werden. Koriander kann Gebärmutterkontraktionen auslösen, weshalb Schwangere kein Koriander zu sich nehmen sollten.

Begleitende Maßnahmen zur Schwermetallausleitung nach Dr. Klinghardt

Parallel zur Einnahme von Chlorella, Bärlauch und Koriander sollte während der Schwermetallausleitung auf eine gesunde Lebensführung geachtet werden. Eine kohlenhydratreduzierte Ernährung (low carb) bei gleichzeitiger Erhöhung der Vitalstoffe soll die Entgiftung beschleunigen. Darüber hinaus sollte ausreichend Eiweiß gegessen werden, um genügend schwefelhaltige Aminosäuren wie Cystein aufzunehmen.

Als gute Proteinquelle empfiehlt Klinghardt die Mikroalge Spirulina, die 3-mal mehr Aminosäuren als Fleisch oder Fisch enthält und vom Darm viel besser resorbiert werden kann. Darüber hinaus wird Spirulina basisch verstoffwechselt und enthält viele wertvolle Spurenelemente, Mineralien und Vitamine, die gerade während einer Entgiftung verstärkt zugeführt werden sollten. Auch Kuh- und Ziegenmolke sind bei der Ausleitung nach Klinghardt sehr beliebt.

Da Schwermetalle das Nervengewebe der Nervenzellen schädigen und dieses zu 60 % aus Fettsäuren besteht, ist es sinnvoll auf die ausreichende Zufuhr gesunder Fette zu achten. Hier spielen neben rohen gesättigten Fetten aus Rohmilchbutter oder naturbelassenem Kokosöl auch die mehrfach ungesättigten Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren eine Rolle, die im Verhältnis von 4 : 1 eingenommen werden sollten.

Klinghardt empfiehlt dazu 4 Teile Sonnenblumenöl mit 1 Teil Leinöl zu mischen und davon täglich ein paar Esslöffel zuzuführen. Auch Fischöl liefert wertvolle EPA und DHA Fettsäuren, ist allerdings häufig mit Quecksilber und anderen Giften belastet, so dass beim Kauf immer eine Schadstoffanalyse verlangt werden sollte. Zudem hält Klinghardt Leinöl inzwischen als effektiver als Fischöl, insbesondere für Erwachsene. Ein kurzer Vortrag dazu: https://www.youtube.com/watch?v=-YiA6ypSr-o

Darüber hinaus kann die Versorgung mit Mineralstoffen während der Schwermetallausleitung sinnvoll sein. Vor allem der Bedarf an Kalzium, Magnesium, Zink und Selen sollte im Auge behalten werden. Im Idealfall sollte die Gabe von Mineralstoffpräparaten ärztlich überwacht wachen, da auch eine Überdosierung nicht wünschenswert ist. Gerade wenn zu viel Selen eingenommen wird, kommt es leicht zu einer Selenvergiftung und die Schwermetalle bleiben im Gehirn fixiert.

Schwermetallausleitung nach Dr. Klinghardt im Überblick

Chlorella: je nach Verträglichkeit 1 – 3 g (4 Presslinge à 250 mg) 3 – 4-mal täglich 30 min. vor den Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen; wenn Koriander eingenommen wird (alle 2 – 4 Wochen für eine Woche) auf 3 – 6 g 3 – 4-mal am Tag erhöhen, anschließend wieder auf die Standarddosis zurückgehen

Bärlauch: 3-mal 5 – 15 Tropfen am Tag vor den Mahlzeiten

Koriander: frühestens nach 3 – 4 Wochen Schwermetallausleitung mit Chlorella und Bärlauch beginnen, dann 3-mal täglich 5 – 15 Tropfen am Tag je 20 min. nach der Einnahme von Chlorella, beim ersten Mal für zwei Wochen dann eine Woche pausieren, dann Koriander-Tinktur nur noch alle 2 – 4 Wochen für eine Woche lang einnehmen, während parallel dazu die Menge an Chlorella erhöht wird

In seinen Therapie-Protokollen von 2013, die beim INK Institut erschienen, empfiehlt Dr. Klinghardt als vierte Komponente zur Schwermetallausleitung jeden Tag 3-mal 2 Kapseln Fischöl einzunehmen, die viele Omega-3-Fettsäuren enthalten, die das Gehirn entgiften und den Parasympathikus stimulieren.

Wie lange dauert die Schwermetallausleitung nach Dr. Klinghardt?

Die Schwermetallausleitung nach Dr. Klinghardt hat sich aufgrund ihrer Effektivität in der ganzen Welt herumgesprochen. Wie lange die Ausleitung ausgeführt werden muss, hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. Je nach Belastung und Ausscheidungskapazität dauert es im Schnitt zwischen 6 bis 24 Monate bis ein Organismus frei von Schwermetallen ist.

Da eine solche Ausleitung den Körper stark fordert und insbesondere Leber, Darm und Nieren beansprucht werden, kann es sinnvoll sein, zwischendurch immer mal wieder Pausen zu machen. Während dieser Pausen sollte man mit der Einnahme von Bärlauch und Koriander aussetzen und dafür Kräuter einnehmen, die die Leber, die Nieren und den Darm stärken.

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Quellen und vertiefende Informationen:

Bitte beachten: Es gibt keine standardisierte Schwermetallausleitung, die für jeden gleichermaßen funktioniert. Nicht jeder spricht gleich gut auf die gleichen Präparate an, nicht jeder ist gleich stark belastet und nicht jeder ist ein gleich guter Entgiftung. Idealerweise wird die Schwermetallausleitung unter fachlicher Begleitung durchgeführt, der die einzelnen Schritte auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten zusammenstellt.

Die hier vorgestellten Informationen wurden von der Autorin sorgfältig recherchiert, eine Haftung kann jedoch nicht übernommen werden. Eine Anwendung erfolgt im Rahmen der Eigenverantwortlichkeit auf eigenes Risiko. Bei Beschwerden bitte einen Arzt oder einen Heilpraktiker aufsuchen.

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Dieser Artikel erschien ursprünglich am 12. Mai 2016 und wurde zuletzt umfassend ergänzt und aktualisiert am 05. August 2020.

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