Salz ist nicht gleich Salz: Über die Qualitätsunterschiede verschiedener Salzarten

Hochwertiges Salz mit all seinen ursprünglichen Elementen hat auf unseren Körper ausgleichende und dadurch heilende Wirkung. Es aktiviert die Selbstheilungskräfte des Körpers und wirkt ausgleichend auf den Säure-Basen-Haushalt und verjüngt unsere Zellen.

Anwendungen und Kuren mit hochwertigem Steinsalz sind schon seit Jahrhunderten für ihre heilsame Wirkung bekannt. Vor allem Haut- und Atemwegserkrankte profitieren von Salzanwendungen.

Diese wunderbaren Eigenschaften besitzt allerdings nur unbehandeltes Ursalz. Ursalz enthält alle 84 Elemente gleich unserem Körper und kann daher stets das liefern, was gebraucht wird.

1. Herkömmliches Koch- und Tafelsalz

Speise-, Koch- oder Tafelsalz verwenden die Meisten zum Würzen von Speisen. Dieses Salz wird auch jedem Fertigprodukt beigefügt, auch Süßem!

Es besteht allerdings nur noch aus zwei Elementen: Aus Natriumchlorid, kurz NaCl. Alle anderen 82 Stoffe wurden mittels Raffination eliminiert. Was bleibt ist ein Gemisch mit hochaggressiver Wirkung für unseren Körper.

Machen Sie den Selbsttest und nehmen Sie für nur 30 Sekunden einen Teelöffel herkömmliches Speisesalz in den Mund. Sie werden die ätzende Wirkung zugleich zu spüren bekommen. Nur wenige Teelöffel Kochsalz reichen aus um ein Kleinkind zu töten. Wie auch immer diesem Salz sein Einzug in unsere Küchen und Fertigprodukte gelungen ist, es ist alles andere als gesund.

Die hochätzende und schädliche Wirkung herkömmlichen Salzes kommt dadurch zustande, dass Substanzen, die raffiniert wurden, bemüht sind, wieder ihre ursprüngliche Beschaffenheit anzunehmen. Das Natriumchlorid ist also auf der Suche nach seinen fehlenden Elementen. Diese „klaut“ es dann an allen Ecken und Kanten aus dem Inneren unseres Körpers.

Die Folgen: Mangelerscheinung und vorzeitige Alterung

Des Weiteren geht Kochsalz eine Verbindung mit den ebenfalls nicht verwertbaren Eiweißen aus tierischer Nahrung ein. Die Folge: Kristallbildung. Diese Kristalle lagern sich an Knochen und Gelenken ab und führen so zu Gicht, Rheuma, Arthrose und artverwandten Erkrankungen.

Als würden diese Hiobsbotschaften über unser gutes altes Kochsalz nicht ausreichen, kommt noch hinzu, dass ihm gewöhnlich eine Vielzahl von weiteren, für uns schädliche Substanzen zugefügt wird: Fluor, Jod und Aluminiumhydroxid und einiges andere, das unser Körper nicht verwerten kann und ihm sogar schadet.

Unser Körper ist daher bestrebt dieses Gift so schnell wir möglich wieder auszuscheiden. Da wir aber im Durchschnitt täglich etwa 20 g NaCl allein über die Fertignahrung zu uns nehmen, die Nieren aber nur 5-7g ausscheiden können, muss unser Körper dieses Gift zwischenlagern. Um seine aggressive Wirkung zu dämmen wird es an wertvolles Zellwasser gebunden.

So verlieren wir nicht nur wichtige Zellen, da sie ihr Wasser zur Verfügung stellen, sondern legen auch den Nährboden für diverse Stoffwechselerkrankungen wie Gicht, Arthrose, Arterienverkalkung usw. Und auch Übergewicht und ein träger Stoffwechsel sind die Folge falschen Salzkonsums. Denn 1 g NaCl bindet 23 g Wasser. Hergeben kann der Körper dieses überflüssige Gewebe erst wieder, wenn wir ganzheitliche Maßnahmen zur Entgiftung einleiten.

Kochsalz sollten wir daher sofort aus unserer Küche verbannen. Ihm fehlen nicht nur die positiven Eigenschaften hochwertigen Salzes, es ist unserer Gesundheit sogar abträglich.

2. Meersalz

Ursprünglich enthielt Meersalz alle natürlich vorkommenden 84 Urelemente. Ist es nicht gebleicht und raffiniert, könnte Meersalz eine gesunde Alternative zu Kochsalz darstellen. Als besonders hochwertig gilt das sogenannte Fleur de Sal. Problematisch ist allerdings, dass die Umweltverschmutzung leider nicht vor unseren Meeren halt macht und sich daher schädliche Giftstoffe im Meersalz befinden können.

Gebleichtes und raffiniertes Meersalz, das ebenso wie Kochsalz nur noch aus den beiden Elementen Natrium und Chlorid besteht, und heute üblicherweise in Supermärkten zu billigen Preisen verkauft wird, ist jedenfalls keine gesunde Alternative zum herkömmlichen Kochsalz.

3. Steinsalz

Salze, die aus Bergwerken gewonnen werden, enthalten noch alle ursprünglich vorkommenden 84 Elemente und beinhalten alles, was unser Körper braucht. Aus ganzheitlicher Sicht sind sie somit vollwertig und 100 Mal besser als herkömmliches Speisesalz. Und auch, wenn Steinsalze damit in jedem Fall besser sind als herkömmliches Koch- oder raffiniertes Meersalz, gibt es auch beim Steinsalz Qualitätsunterschiede.

Denn auch wie bei den Mineralien im Trinkwasser, können wir auch hier zwischen Mineralien unterscheiden, die unser Körper optimal verwerten kann und denen, die er nicht so gut verstoffwechseln kann.

Steinsalz ist nicht gleich Steinsalz:
Jedes nicht raffinierte Bergsalz enthält alle ursprünglichen Elemente und ist somit aus ganzheitlicher Sicht vollständig. Gewöhnlich sind aber 99 % der Verbindungen grobstofflich, d.h. sie können nicht gut von unseren Zellen aufgenommen werden, da sie zu groß sind.

Vom menschlichen Körper optimal verwertet werden, können nur Mineralien, die an organische Substanzen gebunden sind, oder in so kleiner Form vorliegen, dass sie durch die feinen Poren unserer Zellmembranen hindurchpassen. Man spricht dann von sogenannten kolloidalen Mineralien. Nur 1% der im Steinsalz enthaltenen Mineralien liegt in kollodialer, also verstoffwechselbarer Form vor.

Doch es gibt auch Steinsalze, oftmals als Kristallsalze bezeichnet, bei denen der Großteil der Mineralien nachgewiesener Maßen in kolloidialer, also für uns verwertbarer Form vorliegen. Der Unterschied: Das Salzvorkommen der Berge ist unterschiedlich alt. Nur die roten Äderchen, die das graue Steinsalz durchziehen, sind so fein, dass sie vom menschlichen Körper verwertet werden können. Der Millionen Jahre lange Druck hat die Mineralien in eine feinste, kollodiale Form gepresst. Diese Äderchen können nur von Hand gewonnen werden. Für 1 kg feinstoffliches Steinsalz müssen ca. 100 kg Steinsalz abgetragen werden.

Daher ist Steinsalz nicht gleich Steinsalz!

Die Frage ist nur, wie wir als Verbraucher erkennen können, um welche Qualität es sich handelt. Leider verraten das weder Optik noch Geschmack. Nur durch wissenschaftliche Untersuchungen kann man feststellen, wie das Salz auf unsere Zellen wirkt.

Leider werben immer mehr Händler mit den Namen „Stein-, Kristall- oder Himalaya-Salz“. Diese Begriffe sind nicht geschützt und bedeuten daher nicht zwangsläufig, dass es sich dabei um das 100 % verwertbare Salz handelt. Allerdings ist fraglich, ob man sich dieses deutlich teurere Salz unbedingt leisten muss, da Mineralstoffe ja auch über die Ernährung zugeführt werden können.

Unser Fazit: Welches Salz ist gesund?

Vermeiden Sie Kochsalz, wann immer es möglich ist. Würzen Sie nicht länger mit diesem für uns schädlichen Gift und meiden Sie Fertiggerichte und Konserven aller Art, denen in der Regel Kochsalz beigefügt wurde. Auch Meersalz ist keine ideale Alternative, vor allem dann nicht, wenn es gebleicht und raffiniert wurde.

Würzen Sie in Ihrer Küche lieber mit unbehandeltem, vollwertigem Steinsalz. Ob es wirklich das teuere von Hand abgetragene Steinsalz sein muss, ist vermutlich Ansichtssache und eine Frage des Geldbeutels.

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