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Wie gesunde Fette gegen Süßhunger und andere ungesunde Gelüste helfen
Fette sind ungesund und machen dick? Das muss nicht sein. Die richtigen Fette können Heißhunger reduzieren und sogar beim Abnehmen unterstützen.
Wer kennt das nicht: Man nimmt sich vor, sich gesünder zu ernähren, weniger Zucker, schlechte Kohlenhydrate oder Fertigprodukte zu essen, und scheitert dennoch. Oft sind es genau die Gelüste und der Heißhunger auf jene Dinge, die wir eigentlich meiden möchten, die unser Vorhaben zunichtemachen.
Heißhunger und das starke Verlangen nach bestimmten, häufig ungesunden Nahrungsmitteln können verschiedene Ursachen haben. Dahinter können Blutzuckerschwankungen, fehlende Vitalstoffe oder Mechanismen des Belohnungssystems stecken. In diesem Artikel haben wir die häufigsten Gründe für Heißhunger aufgezählt.
Im Folgenden soll es darum gehen, wie sich Heißhunger durch eine bewusste Integration gesunder Fette in die Ernährung deutlich reduzieren und möglicherweise sogar ganz zum Verschwinden bringen lässt.
Heißhunger durch Vitalstoffmangel
Wie bereits hier berichtet, kann ein Mangel an Vital- und Nährstoffen Heißhunger begünstigen, insbesondere auf Süßigkeiten und Teigwaren. Fehlt dem Körper etwas, äußert sich das oft in Form von Hunger, Appetit, Müdigkeit oder einer gedrückten Stimmung.
Schnell verdauliche Kohlenhydrate, wie sie in Süßigkeiten oder in Teigwaren aus hellem Mehl enthalten sind, werden rasch in Energie umgewandelt. Gleichzeitig beeinflussen sie das Belohnungszentrum im Gehirn und fördern die Ausschüttung von Glücksbotenstoffen. Dadurch entsteht kurzfristig ein Gefühl von Energie und Wohlbefinden.
Kein Wunder also, dass wir in Phasen von Müdigkeit, Stress oder Gereiztheit zu Schokolade, Softdrinks, Keksen oder belegten Brötchen greifen. Diese Lebensmittel liefern zwar viele Kalorien, enthalten jedoch nur wenige Vitalstoffe. Der Körper erhält also nicht das, was er eigentlich braucht.
Diesen Mangel signalisiert er schon kurze Zeit später erneut. Es entsteht erneut Appetit oder Heißhunger, und ein Kreislauf beginnt.
Eine vitalstoffreiche Ernährung kann helfen, dieses Muster zu durchbrechen.
Grüne Smoothies, mehr Gemüse aus biologischem Anbau, Wildkräuter und Sprossen sind hierbei ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Allerdings bringen uns selbst die hochwertigsten Lebensmittel nicht viel, wenn ihre Inhaltsstoffe nicht dort ankommen, wo sie benötigt werden: in unseren Zellen.
7 Tipps für eine bessere Nährstoffaufnahme OHNE Ernährungsumstellung!
Rohe gesättigte Fette und ihre Rolle bei Heißhunger
Damit Vitalstoffe aus der Nahrung in die Zellen gelangen können, ist eine gute Versorgung der Zellen entscheidend. Wasser spielt hierbei eine wichtige Rolle, da es an der Durchlässigkeit der Zellmembranen beteiligt ist und beeinflusst, welche Stoffe in die Zelle hinein- oder hinausgelangen.
Für eine ausreichende Versorgung der Zellen mit Wasser genügt es jedoch nicht, nur viel zu trinken. Ebenso wichtig ist die Beschaffenheit der Zellmembranen, die das Wasser im Zellinneren halten. Diese Zellhüllen bestehen zu einem großen Teil aus Fettsäuren.
Eine Ernährung, die ausreichend rohe gesättigte Fette enthält, kann diese Prozesse unterstützen. Fehlen diese Fette, kann es trotz gesunder Ernährung und ausreichender Flüssigkeitszufuhr dazu kommen, dass Vitalstoffe nicht optimal verwertet werden.
Gleichzeitig wird empfohlen, Faktoren zu reduzieren, die den Körper zusätzlich belasten können, wie etwa ein sehr hoher Kaffeekonsum, stark eiweißreiche Kost oder ein Übermaß an stark verarbeiteten Fetten.
Rohe gesättigte Fette und ein gesunder Zellstoffwechsel
Damit der Körper Vitalstoffe aus der Nahrung tatsächlich nutzen kann, braucht es neben der Zufuhr dieser Stoffe auch einen funktionierenden Zellstoffwechsel. Dieser lässt sich unter anderem durch eine ausreichende Versorgung mit rohen gesättigten Fettsäuren unterstützen.
Besonders bedeutsam sind dabei mittelkettige Fettsäuren. Hervorragende Quellen für diese Fettsäuren sind rohes Kokosmus, Koskosöl oder Rohmilchbutter von grasfressenden Weidetieren. Fleisch und Fisch werden in diesem Zusammenhang weniger empfohlen, unter anderem aufgrund möglicher Belastungen und auch weil sie bei ihrer Zubereitung in der Regel erhitzt werden..
In unserem 6-Wochen-Online-Ernährungsprogramm widmen wir uns dem Thema Fette ausführlich. Dabei geht es unter anderem darum,
– zwischen unterschiedlichen Fettarten zu unterscheiden
– die Bedeutung bestimmter Fette für lebenswichtige Körperfunktionen zu verstehen
– die Rolle roher gesättigter Fette im Gesamtstoffwechsel einzuordnen
– zu erkennen, welche Fette bewusst gemieden werden sollten
– und wie eine ausgewogene Fettzufuhr zu mehr Sättigung, Wohlbefinden und innerer Zufriedenheit beitragen kann
Bestimmte Fette können dabei nicht nur sättigen, sondern auch Prozesse der Fettverbrennung unterstützen und sich praktisch in den Alltag integrieren lassen, etwa in Form sogenannter Lubrikatoren (weißen Smoothies) zubereiten lassen
Mehr Infos zu unserem 6-Wochen-Online-Ernährungsprogramm hier
Rohe gesättigte Fette als wichtiger Bestandteil von weißen Smoothies
Rohe gesättigte Fettsäuren sind ein wichtiger Bestandteil weißer Smoothies. Diese Mixgetränke bestehen aus hochwertigen Zutaten und liefern essentielle Aminosäuren sowie wertvolle Fettsäuren, die in der modernen Ernährung häufig zu kurz kommen.
In unserem Ratgeber Weiße Smoothies (Lubrikatoren) zum Abnehmen, Entgiften und Wohlfühlen finden sich vertiefte Informationen und leckere Rezeptideen.
Gerade für Sportler, Menschen mit dem Wunsch nach Körperfettreduktion oder Muskelaufbau sowie für alle, die ihren Körper sanft und effektiv unterstützen möchten, können weiße Smoothies eine sinnvolle Ergänzung der täglichen Ernährung sein.
Dieser Artikel erschien ursprünglich am 15. September 2015 und wurde zuletzt aktualisiert im Februar 2026. Ältere Kommentare beziehen sich auf die ursprüngliche Version.








Warum kann man denn nicht einfach mal ne leckere Kokosnuss essen, warum müssen es statt dessen verarbeitete Lebensmittel wie Kokosmus und Kokosöl sein?
Mich nervt es, dass Lebensmittel immer kompliziert sein müssen.
Was spricht denn gegen Fisch?
Hallo!
Ganze Kokosnüsse sind natürlich auch ganz wunderbar! Es muss nicht unnedingt das Mus oder das Öl sein, wir finden es allerdings praktischer, weil Mus und Öl sich lange halten, wir davon gleich eine größere Menge bestellen können und wir Kokosöl auch gerne zum Kochen verwenden.
Gegen Fisch spricht zunächst einmal der ethische Aspekt. Wir lehnen es ab, dass Tiere für unser Essen getötet werden müssen. Darüber hinaus sind die meisten Fische heute leider stark mit Umweltgiften belastet, die sich im Fett der Fische ansammeln. Zudem enthalten Fische viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die leicht oxidieren, wodurch schädliche Stoffe entstehen. Daher sollte Fisch in keinem Fall gebraten oder gebacken werden. Am besten nur gedämpft essen oder roh, aber dann gibt es ein Problem mit Parasiten.
Viele Grüße,
Marion & Jens vom Inspiriert-Sein Team
Moin moin…
Ist oelziehen auch eine Alternative?
Lg
Tina
Also wir finden Ölziehen super zur Entgiftung im Mundraum und zur Unterstützung der Zahngesundheit. Aber es ist keine Alternative zu Aufnahme von Fetten. Dazu sollte man sie schon essen 🙂
Liebe Grüße,
Marion und Jens