Ursachen und Folgen einer Östrogen-Dominanz und natürliche Tipps zur Wiederherstellung des hormonellen Gleichgewichts

Die heutige Welt steht vor vielen Problemen und eines davon ist die voranschreitende Feminisierung der Menschheit und der Tierwelt durch eine Überschwemmung mit künstlichen Östrogenen und Östrogen ähnlichen Substanzen, den sogenannen Xenoöstrogenen.

Sie gelangen über Medikamentenrückstände (z. B. aus der Anti-Baby-Pille), Chemieabfälle, Weichmacher aus Kunststoff und Plastik, Düngemittel und Pestizide ins Abwasser und in unsere Böden und verunreinigen dadurch unser Trinkwasser und unsere Nahrung.

All diese Substanzen wirken in unserem Körper wie das Hormon Östrogen und bringen die natürliche Hormonbalance aus dem Gleichgewicht.

Inzwischen leiden immer mehr Menschen bereits in jungen Jahren an einer Östrogen-Dominanz. Diese Hormon-Dysbalance beschleunigt den Alterungsprozess und es kommt vorzeitig zu Faltenbildung, schlaffem Bindegewebe und Cellulite, verstärktem Abbau von Muskelmasse und Knochensubstanz (Osteoporose) und vielen weiteren Erscheinungen.

  • Warum ist Östrogen nicht nur eine Frauensache?
  • Warum leiden auch immer mehr Männer unter einer Verweiblichung im Sinne der Hormone?
  • Wie kommt dieses Ungleichgewicht zustande?
  • Welche negativen Auswirkungen hat eine Östrogen-Dominanz?
  • Und was können wir tun, um unseren Hormonhaushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen?

Das und mehr in diesem Artikel!

Östrogen – Nicht nur Frauensache!

Östrogen wird generell als weibliches Geschlechtshormon bezeichnet, was so nicht ganz richtig ist. Denn Östrogen kommt sowohl bei Frauen als auch bei Männern vor. Es hat neben seiner Wirkung als weibliches Geschlechts- und Schwangerschaftshormon noch viele weitere und lebenswichtige Aufgaben, sowohl im weiblichen als auch im männlichen Körper.

Bei Frauen ist Östrogen das wichtigste Sexual- und Geschlechtshormon und für die Einleitung der Geschlechtsreife und die Ausbildung der typisch weiblichen Körpermerkmale verantwortlich. Bei Männern ist Testosteron das wichtigste Sexual- und Geschlechtshormon und verantwortlich für die Geschlechtsreife, Fruchtbarkeit und die Entwicklung eines männlichen Körpers.

Obwohl Männer und Frauen beide Hormone produzieren, ist im weiblichen Körper Östrogen dominant und beim Mann Testosteron. Allerdings ist bei beiden Geschlechtern ein geregeltes Gleichgewicht zwischen Östrogen und seinen Gegenspielerhormonen, den Androgenen, notwendig, damit Gesundheit und die Funktionsfähigkeit aller Körpersysteme aufrecht erhalten bleiben.

Kommt es dauerhaft zur Östrogen-Dominanz und zu einem chronischen Absinken des Androgen- und Testosteronspiegels, können dadurch sehr viele krankhafte Störungen auf körperlicher und psychischer Ebene entstehen.

Das hormonelle Gleichgewicht ist die Grundlage für unsere Gesundheit

Androgene werden allgemein als männliche Geschlechtshormone bezeichnet, von denen Testosteron das bekannteste und dominierendste ist. Es kommt ebenfalls im männlichen und im weiblichen Körper vor und erfüllt jeweils sehr viele wichtige und lebensnotwendige Aufgaben.

Wichtig ist, dass das natürliche Gleichgewicht zwischen Östrogen und Testosteron aufrecht erhalten bleibt, sowohl im männlichen als auch im weiblichen Körper.

Androgene und Östrogene wirken auf gewissen Ebenen als Gegenspieler und ergänzen sich wie Yin und Yang. Vereinfacht dargestellt ist Testosteron für den Aufbau von Muskelzellen und Kollagenfasern zuständig und Östrogen für deren Abbau.

Umgekehrt bewirkt Östrogen den Aufbau von Fettzellen des Unterhautfettgewebes und Testosteron baut diese wieder ab. Testosteron ist deshalb nicht nur ein wichtiger Faktor beim Aufbau von Muskelgewebe und Kollagenfasern, sondern auch wichtig für die Fettverbrennung und die Reduzierung von Übergewicht durch zu viel Unterhautfettgewebe.

Östrogen hingegen sorgt für die Bildung von Fettzellen, und umgekehrt regen Fettzellen wiederum die Produktion von Östrogen an. Das bedeutet: Je mehr Fettzellen jemand besitzt, desto mehr Östrogen wird durch diese Fettzellen gebildet, unabhängig vom Geschlecht und auch unabhängig davon, ob sich eine Frau jenseits der Menopause befindet, wo sie eigentlich keine größeren Mengen an Östrogen mehr bilden würde.

WICHTIG! Ein erhöhter Körperfettgehalt sorgt für sich allein schon für eine höhere Entwicklung von Östrogenen, sowohl bei Frauen als auch bei Männern. Östrogen selbst hat auch die „Nebenwirkung“, kollagene Bindegewebefasern abzubauen bzw. die dazu notwendigen Enzyme zu aktivieren.

Was Du über Dein Körperfett wissen solltest – Teil 1

Östrogen aktiviert Enzyme, die das kollagene und elastische Bindegewebe abbauen

Darüber hinaus beeinflussen die Östrogene auch das Wachstum und den Aufbau der Fettzellen (Adipozyten) des Fettgewebes. Sie wirken auch auf die Regulierung des Wasser- und Elektrolythaushaltes ein und fördern eine Speicherung von Natrium und Wasser im Extrazellulärraum, weshalb sie auch zu einer Gewichtszunahme beitragen.

Indirekt üben sie auch eine Wirkung auf das kollagene Bindegewebe aus, indem sie in den Fibroblasten (Bindegewebszellen) die Produktion von Kollagenasen aktivieren, die das kollagene Bindegewebe, hauptsächlich Kollagen Typ I, im ganzen Körper abbauen.

Ein hoher Östrogenspiegel wie auch ein hoher Spiegel an Östrogen ähnlichen Substanzen im Körper bewirken die Bildung und Ausschüttung der kollagenauflösenden Enzyme, der Kollagenasen.

Je höher der Östrogengehalt im weiblichen wie auch im männlichen Körper ist, desto stärker ist die Freisetzung der Kollagenasen, die unter anderem auch zur Entstehung von Cellulite, Osteoporose, Krampfadern und Besenreisern usw. führen!

Die Gegenspieler der Östrogene, die Androgene, insbesondere Testosteron wirken diesem Kollagenabbau entgegen und sorgen für den Wiederaufbau von Kollagen. Normalerweise halten sich im Körper alle auf- und abbauenden Vorgänge die Waage.

Der Alterungsprozess, der auch mit der Bildung von Falten, schlaffem Bindegewebe, der Verringerung von Muskelmasse und Knochensubstanz (Osteoporose) einhergeht, beginnt erst dann, wenn sich das Gleichgewicht zugunsten der abbauenden Vorgänge verschiebt.

Anti-Aging und Fitness – Die Lösung liegt in unserem Bindegewebe

Warum werden wir früher alt? Hyperöstrogenismus = Östrogen-Dominanz als Ursache für vorzeitige Alterung

In der heutige Zeit haben wir das Problem der immer stärker voranschreitenden Überflutung unserer Umwelt durch künstliche Östrogene und chemische Substanzen, die eine ähnliche Wirkung auf unseren Körper haben wie Östrogene.

Immer mehr Männer und Frauen leiden unter einer chronischen Östrogen-Dominanz. Dadurch altert der Körper schneller als er müsste und es kommt vorzeitig zu Faltenbildung, schlaffem Bindegewebe und Cellulite, verstärktem Abbau von Muskelmasse und Knochensubstanz (Osteoporose) und vielen weiteren Erscheinungen.

Wie kommt es zu dieser globalen Feminisierung durch Östrogene?

Synthetische Östrogene aus Medikamentenrückständen wie der Antibabypille und Hormonpräparaten aus der Massentierhaltung gelangen in unser Trinkwasser und dadurch wieder in die Landwirtschaft und in unsere Lebensmittel.

Durch tierische Produkte wie Fleisch und Milchprodukte nehmen wir Östrogene auf, mit denen das Milchvieh dauerhaft behandelt wird, damit der Milchfluss nicht versiegt. Normalerweise gibt eine Kuh nur eine gewisse Zeit nach dem Kalben Milch, in der Milchindustrie wird der Milchfluss durch Medikamentengaben dauerhaft im Fluss gehalten.

Chemieabfälle und Rückstände aus künstlichen Düngemitteln und Pestiziden enthalten sogenannte „Xenoöstrogene“, Stoffe, die eine ähnliche Molekülstruktur aufweisen wie Östrogen und in unserem Körper dementsprechend wirken.

Andere chemische Substanzen wie Weichmacher in Kunststoffverpackungen, aber auch Stoffe aus Kosmetik- und Körperpflegeprodukten stimulieren in unserem Körper die Bildung von Östrogen, andere wiederum hemmen die Bildung der Östrogenantagonisten wie Progesteron und Testosteron.

Zudem nehmen wir auch sehr viele natürliche Stoffe in unseren Nahrungsmitteln auf, die oft als Phytoöstrogene bezeichnet werden. Phytoöstrogene können im Körper ebenfalls die Bildung von Östrogen stimulieren oder die Östrogenantagonisten hemmen, wodurch das hormonelle Gleichgewicht gestört wird und es zu einer Östrogendominanz kommt.

Letztendlich treibt unsere gesamte moderne Ernährungsweise, die reich an Zucker, einfachen Kohlenhydraten, Transfettsäuren, tierischen Proteinen, künstlichen Süßungsmitteln und Zuckeraustauschstoffen, Geschmacksverstärkern und vielen anderen Substanzen ist, zusammen mit dem Mangel an Bewegung und dem Übermaß an Stress den Körperfettanteil in die Höhe und verstärkt die Ausschüttung von Östrogen.

WICHTIG! Ein hoher Anteil an Zucker, Weißmehlprodukten, Milch- und Molkereiprodukten, Fleisch, Alkohol usw. regt die Östrogenrpoduktion gewaltig an.

Die Ursachen für Hyperöstrogenismus = Östrogen-Dominanz

1. Faktoren, die die körpereigene Östrogenproduktion steigern

  • Menstruationszyklus
  • verschiedene Substanzen aus der Nahrung (Phytoöstrogene) → werden weiter unten aufgelistet
  • ein hoher Körperfettanteil bzw. viele Adipozyten (Fettzellen)
  • ein hoher Cortisolspiegel durch dauerhaften Stress
  • ein niedriger Testosteron- und Progesteronspiegel

2. Die Aufnahme von Östrogenen und östrogenähnlichen Substanzen

  • Anti-Baby-Pille
  • Medikamentenrückstände aus Kanalisation und Massentierhaltung in der Nahrung und im Trinkwasser
  • Medikamente und Hormonpräparate in der Massentierhaltung wie Östrogene in Fleisch, Milch und Molkereiprodukten
  • Xenoöstrogene aus Weichmachern in Kunststoffverpackungen, Düngemitteln, Pestiziden, Alltagsgegenständen und Kosmetikartikeln
  • Phytoöstrogene aus natürlichen Lebensmitteln → werden weiter unten aufgelistet
  • Fast Food, Zucker, einfache Kohlenhydrate, Transfettsäuren, Geschmacksverstärker und künstliche Süßungsmittel

Besonders belastet mit künstlichen Xenoöstrogenen sind

  • 4-Methylbenzylidenecamphor (= 4-MBC) in Sonnenschutzcreme
  • Hydroxianisolebutyrate in Konservierungsstoffen
  • Atrazine = Unkrautvernichtungsmittel
  • Bisphenol-A = Lebensmittelkonservierungsstoff, Weichmacher
  • Dieldrin = Insektenvernichtungsmittel
  • das Insektizid Dichlordiphenyltrichlorethan (= DDT)
  • Erythrosine
  • Polychlorierte Biphenyle, eine Form chemischer Chlorverbindungen (= PCB) in Farben und Kleber
  • P-nonylphenol in PVC
  • Paraben in Cremes
  • Phthalate in Plastikweichmacher

Pflanzliche Phytoöstrogene

Einige Phytoöstrogene weisen eine Östrogen fördernde Wirkung auf, andere wirken als Östrogen-Hemmer. Alle Phytoöstrogene wirken entweder neutral oder antagonistisch auf Progesteron. Einige Phytoöstrogene sind schädlich, andere förderlich!

Folgende Quellen enthalten schädliche Phytoöstrogene:

  • Soja-Isoflavone aus Sojamilch, Tofu und Sojaprodukten (bereits eine Menge von 60 g Sojaprotein am Tag gilt als ungünstig)
  • Lakritz
  • Rotklee (→ enthält das Phytoöstrogen „Formomonetin“)
  • Hopfen und Bier (→ Bierbauch ist Östrogen bedingt!)
  • Pflanzen wie der Chinesische Engelwurz, Damiana (= eine Pflanzenart in der Gattung der Safranmalven), Traubensilberkerze (= Black Cohosh)
  • → werden angewendet bei menopausalen Symptomen, die mit Östrogen-Defiziten gleichgesetzt werden; mögliche Nebenwirkungen sind Brustkrebs, Krebswachstum allgemein, Leberzerstörung bei Langzeitanwendung → ihre Inhaltsstoffe sind in der Lage, die Östrogenrezeptoren zu stimulieren und das Zellwachstum zu fördern
  • → Rotklee und Lakritz (beides aus der Familie der Leguminosen) weisen starke Progesteron hemmende Wirkung auf. Die Östrogen ausschüttende und Progesteron hemmende Wirkung dieser beiden Substanzen sind ernsthaft bedenklich!

WICHTIG! Jede Substanz, die Östrogen fördert und Progesteron hemmt, kann das Problem eines exzessiven Östrogenspiegels im Körper herbeiführen!

Zwischen-Fazit

Die Hauptursache für die aktuelle Feminisierung der Welt liegt also in der immer stärkeren Belastung unserer Umwelt mit Östrogenen und östrogenähnlichen Substanzen. Diese gelangen aus Chemieabfällen, Weichmachern von Plastikverpackungen, Rückständen von Düngemitteln, Pestiziden und Medikamenten, speziell auch der Anti-Baby-Pille in unser Trinkwasser, in unsere Böden und in unsere Nahrungsmittel.

Gleichzeitig werden unsere Lebensmittel immer ärmer an Vitalstoffen und anderen kollagenaufbauenden Nährstoffen. Dadurch überwiegen die abbauenden Vorgänge gegenüber dem Wiederaufbau, was dazu führt, dass immer mehr Menschen in allen Altersstufen unter den oft schleichend voranschreitenden Folgen der hormonellen Dysbalance und des Hyperöstrogenismus leiden.

Die durchschnittliche Ernährung in den zivilisierten westlichen Industrienationen führt zusammen mit anderen ungesunden Lebensgewohnheiten und einer generellen Zunahme des Körperfettanteils zu einer massiven Stimulation der körpereigenen Östrogenproduktion, wobei gleichzeitig die körpereigene Testosteronproduktion gehemmt wird!

Negative Folgen der Östrogen-Dominanz in unserem Körper

Das Erscheinungsbild der Cellulite zählt zu den bekanntesten negativen Auswirkungen der Östrogen-Dominanz, stellt dabei jedoch nur die „Spitze des Eisbergs“ dar, der durch das Ungleichgewicht der Hormone und das Missverhältnis zwischen abbauenden und aufbauenden Vorgängen im Körper in Erscheinung tritt.

Eine Überlastung des Körper mit natürlichen und synthetischen Östrogenen und östrogenähnlichen Substanzen führt neben Cellulite auch zu:

  • hormoneller Dysbalance zwischen Östrogen und Androgen, insbesondere Testosteron
  • relativer Testosteronmangel
  • Osteoporose und verstärkte Knochenbrüchigkeit
  • Muskelschwund und Kraftlosigkeit
  • Ungehemmtes Wachstum der Fettzellen mit Folge der Fettleibigkeit und Fettsucht
  • Lipödem und andere Erkrankungen des Fettgewebes
  • Wassereinlagerungen
  • Übergewicht
  • Bluthochdruck
  • Arteriosklerose
  • erhöhtes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall,
  • Brustkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Prostatakrebs
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Zusammenbruch des kollagenen Stütz- und Bindegewebes in verschiedenen Bereichen des Körpers
  • Bildung von schwachem Stütz- und Bindegewebe mit Folgen wie Cellulite, Gesichtsfalten, Doppelkinn, hängenden Wangen, Dehnungs- und Schwangerschaftsstreifen
  • Besenreiser und Krampfadern entstehen durch einen gesteigertetn Abbau von Kollagen, aber auch von Elastin

Hilfestellung zu vielen der hier genannten Beschwerden findest Du in unserer Kategorie „Selbstheilung und Verjüngng“>>

Fettzellen stimulieren Östrogen und das Wachstum weiterer Fettzellen – ein Teufelskreis

Erreicht eine Fettzelle ihre maximale Größe, beginnt sie das Enzym Aromatase zu produzieren, das durch eine Aromatisierung von Progesteron und Testosteron ebenfalls Östrogen herstellt und somit den schon erhöhten Östrogenspiegel noch weiter ansteigen lässt und gleichzeitig den Progesteron- und Testosteronspiegel verringert!

Dadurch wird das hormonelle Ungleichgewicht zwischen Östrogen und seinen Gegenspielern noch mehr verstärkt. Wie wir sehen, entsteht mit der Zeit ein wahrer Teufelskreis, der seine Ursache in einem erhöhten Östrogenspiegel hat.

Man könnte Östrogen und Testosteron sozusagen auch als Gegenspieler bezeichnen. Neben ihren direkten geschlechtsspezifischen Wirkungen auf die männlichen und weiblichen Sexualorgane verursachen sie in einigen Körpergeweben gegensätzliche Wirkungen:

Das Sexualhormon Testosteron:

  • hat eine abbauende Wirkung auf die Fettzellen im Unterhautfettgewebe
  • eine aufbauende Wirkung auf die Muskelzellen der Skelettmuskulatur
  • und eine aufbauende Wirkung auf das kollagenes Bindegewebe

Das Sexualhormon Östrogen:

  • hat eine aufbauende Wirkung auf die Fettzellen im Unterhautfettgewebe
  • eine abbauende Wirkung auf die Muskelzellen der Skelettmuskulatur
  • und eine abbauende Wirkung auf das kollagenes Bindegewebe

Deshalb leiden Frauen häufiger unter Cellulite

Wie wir sehen, hat das weibliche Sexualhormon eine aufbauende Wirkung auf die Fettzellen des Unterhautfettgewebes und gleichzeitig eine abbauende Wirkung auf das kollagene Bindegewebe im ganzen Körper.

Diese Doppelwirkung ist beispielsweise für die Entstehung der Cellulite verantwortlich und da bei Frauen Östrogen das dominierende Sexualhormon ist, neigen sie mehr zur Entstehung von Cellulite als Männer.

Testosteron hingegen wirkt der Entstehung von Cellulite entgegen, indem es dazu beiträgt, dass das kollagene Bindegewebe, wie auch andere wichtige Gewebegruppen aufgebaut und Fettgewebe abgebaut wird.

Progesteron wirkt bei der Entstehung von Cellulite ebenfalls als Gegenspieler zum Östrogen, da es die Freisetzung der Kollagenasen blockiert. Ein minimales Absinken von Testosteron kann hier zu maximalen Schwankungen führen und umgekehrt kann ein minimales Ansteigen von Testosteron wiederum einen zu hohen Östrogenspiegel in Balance bringen.

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Aber auch immer mehr Männer leiden unter Cellulite – Warum?

Es gibt Männer, die von Natur aus einen niedrigen Testosteronspiegel und einen relativ hohen Östrogenspiegel haben, wodurch es zu einer gewissen „Verweiblichung“ kommt, die sich in weicheren und rundlicheren Gesichtszügen und weiblicheren Körperformen, einem allgemein höheren Körperfettanteil und geringerer Muskelmasse zeigt.

Nehmen Männer und Knaben aus der Umwelt übermäßig viel Östrogen und Xenoöstrogene auf, kommt es zu einem relativen Testosteronmangel und einem Östrogenüberschuss. Dadurch neigen sie ebenfalls zur Feminisierung und der Entwicklung von weiblichen Rundungen, Brüsten und Cellulite.

Dazu kann es aber auch im Rahmen einer Lebererkrankung wie der Leberzirrhose kommen, wenn die Leber nicht mehr in der Lage ist, das auch im männlichen Körper vorkommende Östrogen abzubauen. Dann staut sich das Östrogen im Körper, wodurch der Östrogenspiegel immer höher wird, was dann mit der Zeit zur Bildung von Brüsten und der sogenannten „Bauchglatze“ führt, die männliche Körperbehaarung verschwindet immer mehr.

Ein zu hoher Östrogenspiegel geht mehr oder weniger mit einem zu niedrigen Testosteronspiegel einher und umgekehrt.

Effektive Schutzmaßnahmen gegen Hyperöstrogenismus

Wir brauchen eine ganzheitliche Strategie, um der voranschreitenden Feminisierung durch Östrogen und Östrogen ähnliche Stoffe Einhalt zu gebieten.

1) Im Vordergrund steht ein Vermeiden oder Minimieren der Aufnahme von Xenoöstrogenen, schädlichen Phytoöstrogenen und Östrogenrückständen aus Medikamenten wie der Anti-Baby-Pille:

  • vermeide Lebensmittel aus konventioneller Landwirtschaft und Tierzucht
  • vermeide die oben genannten Quellen schädlicher Phytoöstrogene und Xenoöstrogene, wie Plastikverpackungen, Sonnenschutzmittel, Kosmetikartikel usw.
  • filtere Dein Trinkwasser mit einer Umkehrosmoseanlage, um Medikamentenrückstände, Dünge- und Pestizidrückstände und Weichmacher zu eliminieren

2) Ein weiterer Schritt besteht darin, die bereits in den Körper gelangten Xeno- und Phytoöstrogene auszuleiten, durch Detoxmaßnahmen und Unterstützung der Leber und Nieren:

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  • integriere mehr die Leber entgiftende Nahrungsmittel in Deine Ernährung wie grüne Pflanzennahrung, Zitrusfrüchte, Beeren, Apfel, Papaya, Ananas, Hülsenfrüchte (außer Soja), Gerste, Hafer, Kräuter: Oregano, Thymian, Rosmarin, Löwenzahn, Amlabeere, Gotukola, Ingwer, Curcuma

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3) Gleichzeitig können wir unsere Ernährung ergänzen durch Stoffe und Nahrungsergänzungen, die eine hemmende Wirkung auf Östrogen und Östrogen ähnliche Substanzen haben und die den Wiederaufbau der beschädigten Kollagen- und Elastinfasern fördern:

  • das Phytoöstrogen Genistein aus Sojabohnen, das eine tausendfach schwächere Wirkung hat als das körpereigene Östradiol, ist in der Lage, die Östrogenwirkung an den Rezeptoren der Fibroblasten zu hemmen = bietet Schutz vor Kollagenabbau
  • Bioflavoniode aus Traubenkern- und Pinienrindenextrakt (= OPC) sind sehr effektiv, um die schädliche Bindegewebe abbauende Wirkung von Kollagenasen an den Kollagenfasern der Haut, Blutgefäße und des Binde- und Stützgewebes im Unterhautfettgewebe zu hemmen und gleichzeitig die Kollagenneubildung zu stimulieren

    Tipp: Die Trias aus OPC (400 mg) + Vitamin C (1 – 3 Gramm = wichtig für die Neubildung von Kollagen + Elastin) + MSM ( = organischer Schwefel → 3 – 5 Gramm täglich) ist der beste Schutz vor Bindegewebeabbau und fördert zugleich die Neubildung

OPC = Traubenkernextrakt für straffe Haut, gesunde Blutgefäße + so viel mehr

  • Antiöstrogenische Kräuter blockieren die Östrogenrezeptoren oder hemmen Östrogenwirkung → dazu gehören Thymian, Oregano, Rosmarin, Löwenzahn, Ingwer und Kurkuma (→ kann die Östrogenwirkung von Xenoöstrogenen und Pestiziden hemmen)
  • Flavonoide und Polyphenole aus Grüntee und Quercetin (Knoblauch und Zwiebeln), Apigenine (in Kamille) und Quercetin (→ haben in hohen Dosierungen anti-östrogenische und anti-wachstumsfördernde Wirkung gezeigt)
  • vermehrter Verzehr von antiöstrogenischen Nahrungsmitteln = Kreuzblütler (Brokoli, Blumenkohl) Sprossen/Spargel, Zitrusfrüchte, Omega-3-Fettsäuren (Hanfsamen, Leinsamen, Chiasamen), wildgefangener fetter Seefisch, rohe Mandeln, Nüsse und Samen, Avocado, Oliven (→ enthalten alle drei hohen Gehalt an Pflanzensterolen und Omega-9-einfach gesättigten Fettsäuren), Reis- und Weizenkeimöl

4) Zudem wäre eine natürliche Steigerung des Testosteronspiegels zur Rebalancierung der Hormone sinnvoll. Auch eine Reduzierung des chronisch erhöhten Cortsiolspiegels trägt zur Wiederherstellung der hormonellen Balance bei:

  • kurzes intensives Muskelaufbautraining = HIIT (30 – 45 Minuten, Ganzkörpertraining mit 4 – 6 Übungen und jeweils 2 intensiven Trainingssätzen) → Natürliche Steigerung des Testosteronspiegels
  • auch kurze Sprint- und Schnellkrafteinheiten wirken ähnlich
  • intermittierendes Fasten 16/8, 18/6 und 20/4 helfen, den Testosteronspiegel anzuheben und steigern die Produktion des wichtigen Wachstumshormons HGH und reduzieren einen erhöhten Östrogen- und Cortisolspiegel. Mehr Infos zum Intervallfasten inklusive der besten Tipps und Tricks auf unserer Seite www.if168.de
  • Gleiches bewirken Tummo-Atmung und das Kalt-Duschen nach der Wim Hof Methode, die wir in unserem 7-Wochen-Schwingungs-Upgrade näher vorstellen.

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