Diese Zusatzstoffe sollten Sie lieber nicht essen

Die Lebensmittelindustrie lässt sich einiges einfallen, um Produkte zu ent­wickeln, die lecker schmecken und am besten auch noch praktisch sind. Dabei ist es allerdings so, dass solche Produkte nicht ohne Zusätze auskommen, um deren Geschmack zu verfeinern, die Haltbarkeit zu verlängern oder auch das Aussehen und die Konsistenz verbraucherfreundlich zu optimieren.

Die erlaubten Zusätze sind angeblich auf ihre Ungefährlichkeit hin überprüft und dürfen daher von den Lebensmittelherstellern verwendet werden. Dass sich darunter jedoch viele kritische Stoffe für unsere Gesundheit tummeln, wird gerne unter den Tisch ge­kehrt.

Über die Bedenklichkeit des Geschmacksverstärkers Natriumglutamat, des Süß­stoffs Aspartam und einiger Farbstoffe haben wir bereits an dieser Stelle berichtet>> Heute wollen wir auf zwei weitere kritische Zusatzstoffe eingehen, die ebenfalls sehr häufig in unserer Nahrung zu finden ist.

Gefährliche Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln

1. Zitronensäure – Gefahr für Zähne und Hirnschrankenöffner
Was sich hinter dem E-Stoff 330 verbirgt, klingt an sich nicht weiter tragisch. Zitronensäure stammt schließlich aus der gelben Zitrusfrucht und kann doch nicht gefährlich sein, oder etwa doch?

Natürlicherweise, und damit in unbedenklicher Form, ist Zitronensäure in Zitrusfrüchten, Tomaten, Kartoffeln und Kuhmilch enthalten. Die als Konservierungs-, Säuerungs- und Antioxidationsmittel zugelassene Zitronen­säure hat allerdings nicht mehr viel mit der in Obst und Gemüse natürlicherweise vorkommenden Säure zu tun, sondern wird in Chemielaboren mithilfe von Mikroorganismen erzeugt, die aus Glukose gewonnen werden.

Die Wahrschein­lichkeit ist groß, dass die dazu nötige Glukose aus gentechnisch verändertem Mais hergestellt. Auf Verpackungen muss dies leider nicht angegeben werden.

Anders als der frische Saft einer Zitrusfrucht oder anderen Lebensmitteln, steht die künstlich gewonnene Zitronensäure in Verdacht die Entstehung von Karies zu begünstigen. Der regelmäßige Verzehr von Produkten, die Zitronensäure ent­halten, belastet den Zahnschmelz und kann zusammen mit dem Konsum von Zuckerhaltigem Kariesfäule herbeiführen.

Außerdem öffnet Zitronensäure die Hirnschranke, die das Gehirn vor unerwünschten Eindringlingen schützen soll. Etliche Stunden nach dem Verzehr dieses Konservierungsmittels können so schädliche Stoffe in unser Gehirn ge­langen. Das ist besonders schlimm, weil die heutige Ernährung durch Alu- und Plastikpackungen reich an Aluminium und Plastik ist. Alzheimer und Konzentrationsprobleme lassen grüßen.

Wo ist Zitronensäure enthalten?

  • in fast allem, was fruchtig schmeckt, wie Marmeladen, Gelees, Bonbons, Fruchtgummis, Joghurts, Lutschern, Eis usw.
  • in den meisten Konserven und Einmachgläsern
  • in Erfrischungsgetränken wie Cola, Limo, Eis- und Zitronentees
  • in vielen sonstigen Fertigprodukten, darunter auch Fleischwaren und Produkten mit Backpulvern

E 330 gehört zu einer der Lieblingszusatzstoffe der Lebensmittelhersteller und ist daher leider in vielen Produkten aus dem Supermarkt enthalten. Werfen Sie einen Blick auf die Zutatenliste und halten Sie sich von den entsprechenden Produkten am besten fern.

2. Schwefeldioxid und Sulfite – Allergiealarm
Schwefeldioxid wird durch die Verbrennung von Schwefel oder sulfithaltigen Erzen hergestellt. Es darf entweder in Reinform oder als Verbindung mit einer schwefelhaltigen Säure wie Kalzium, Natrium oder Kalium, dann spricht man von Sulfiten, zur Verlängerung der Haltbarkeit in Lebensmitteln zugesetzt werden.

Diese Zusätze verhindern, dass sich Speisen braun färben, indem sie bestimmte Bakterien und Pilze abtöten. Gleichzeitig geht dabei aber auch der wertvolle Vitamin B1-Gehalt in Lebensmitteln verloren.

Schwefeldioxid und Sulfite sind meistens die Ursache, wenn es nach dem Genuss von Waren zu Übelkeit und Erbrechen kommt. Außerdem können sie bei empfindsamen Menschen zu Allergien führen und das sogenannte Sulfitasthma auslösen, das einhergeht mit einer Verengung der Bronchien und dem Zu­schwellen der Atemwege.

Auch Niesanfälle, Hautirritationen, Kopfschmerzen und Nesselsucht wurden in Verbindung mit diesen Zusätzen beobachtet. In Kanada wurde die Zugabe von Schwefelverbindungen verboten, nachdem es zu einem Todesfall durch einen anaphylaktischen Schock gekommen war.

Möglicherweise stört Schwefeldioxid einen Bakterienstamm im Darm, die so­genannten schwefelreduzierenden Desulfovibrio-Bakterien, so dass der Stoff eventuell auch für verschiedene Darmerkrankungen ursächlich sein könnte.

Schwefeldioxid und Sulfite werden zugesetzt in:

  • Trockenfrüchten wie Datteln, Aprikosen, Rosinen usw. (daher auf un­geschwefelte Ware achten!)
  • Chips und anderen Fertigprodukten mit Kartoffeln wie Pürees, Kroketten usw.
  • Wein, vor allem süße Sorten
  • getrockneten Tomaten
  • Würzmitteln, Senf
  • Meeresfrüchten
  • Fruchtsäften
  • Fleisch-, Gemüse- und Fruchtzubereitungen

Die offiziell zugelassene Höchstmenge von 0,7 mg pro Kilogramm Körper­gewicht am Tag wird allein durch zwei Gläser Wein oder den Verzehr eines Hamburgers überschritten werden.

Es ist daher empfehlenswert, auch diese Zusätze so weit wie möglich zu meiden.

Tipp: Am sichersten ist es, seine Mahlzeiten selbst zuzubereiten aus ganzen, vollwertigen Nahrungsmitteln. Dann weiß man, was drin ist!

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