Drei Dinge, die unser Leben nachhaltig verändert haben und die jeder verändern kann

In den letzten fünfzehn Jahren haben wir so einiges in unserem Leben auf den Kopf gestellt.

Wir haben unsere alte Heimat verlassen, dem normalen Berufsleben den Rücken gekehrt, uns selbstständig gemacht und unser Glück auf der schönen Insel La Palma gesucht. Dabei haben wir viele alte Gewohnheiten über Bord geworfen und uns dafür neue angeeignet.

Inzwischen lieben wir es, immer mal wieder barfuß zu gehen, unsere Mahlzeiten aus frischen Zutaten zuzubereiten, gefiltertes Wasser zu trinken, unseren Tag frei zu gestalten, ohne Wecker aufzustehen und können uns ein anderes Leben kaum noch vorstellen.

Doch es müssen nicht immer große Veränderungen sein, die viel bewirken. Wenn uns jemand fragen würde, welche Veränderungen uns langfristig am meisten gebracht haben, können wir es auf drei recht einfache Dinge reduzieren:

  1. Negative Schlagzeilen meiden
  2. Intermittierendes Fasten zur täglichen Gewohnheit werden lassen
  3. Internet, PC und Co nur für die Arbeit nutzen

1. Negative Schlagzeilen meiden

Es gibt kaum eine größere Energieverschwendung wie negative Schlagzeilen. Wenn in Berlin ein „Terrorattentäter“ mit einem LKW auf dem Weihnachtsmarkt durch eine Menschenmasse fährt oder in Paris eine Gruppe Halbstarker die Besucher eines Konzertes mit Schusswaffen attackiert, dann ist das furchtbar und grausam – keine Frage. Doch solange wir nicht unmittelbar betroffen sind oder aktiv helfen können, sorgen solche Nachrichten ganz einfach nur dafür, dass wir uns schlecht fühlen und unsere Laune sinkt.

Was bringt es uns, abends um 20 Uhr die Nachrichten zu schauen, die sich zu 90 % mit dem beschäftigen, was alles schief läuft in der Welt und auf das wir als einzelner sowieso keinen Einfluss nehmen können? Und was haben wir davon, Tag für Tag die Zeitung zu lesen, die ebenfalls mit Vorliebe die negativen Schlagzeilen auf der Vorderseite bringt?

Weil wir gemerkt haben, dass uns diese Dinge wie Nachrichten schauen oder Tageszeitung lesen vor allem schlecht drauf bringen, haben wir schon vor Jahren damit aufgehört. Und auch, wenn wir ab und an nicht darüber informiert sind, wo wieder mal ein Kind entführt oder eine Bombe hochgegangen ist oder erst etwas später als andere von großen Schlagzeilen erfahren, so haben wir bisher noch nichts Weltbewegendes verpasst – jedenfalls nicht dass wir wüssten 🙂

Dafür sparen wir uns den täglichen Versuch der Massenmedien, uns die Stimmung zu vermiesen und haben so viel mehr Energie für all die schönen Dinge im Leben, die uns glücklich und zufrieden machen.

Wenn uns jemand fragen würde, mit welcher Veränderung er sein Glückslevel enorm steigern könnte, würden wir dazu raten, auf herkömmliche Nachrichten und Tageszeitungen zu verzichten und stattdessen die gewonnene Zeit lieber mit Dingen zu füllen, die einem gut tun.

Gut zu wissen: Auch negative Menschen dürfen wir meiden

Nicht nur negative Nachrichten drücken auf die Stimmung. Auch Menschen, die ständig am Jammern oder Klagen sind, andere für ihr Leid verantwortlich machen oder andauernd schlecht über andere reden, können uns mit ihrer Negativität anstecken.

Aus diesem Grund meiden wir ganz aktiv solche Menschen und lassen in unseren engsten Kreis nur diejenigen, mit denen sich eine befruchtende Atmosphäre für alle Beteiligten aufbauen und erhalten lässt.

2. Intermittierendes Fasten zur täglichen Gewohnheit werden lassen

Wohl nichts hat unser Essverhalten stärker revolutioniert wie das intermittierende Fasten. Dadurch, dass wir es uns zur Gewohnheit gemacht haben, einen Teil des Tages zu fasten und auf feste Nahrung zu verzichten, sind wir viel unabhängiger vom Essen geworden.

Wir können durchaus mal einen Tag lang nichts essen und dabei entspannt und gut gelaunt bleiben und müssen uns nicht alle paar Stunden auf die Suche nach etwas Essbarem machen. Das macht unheimlich frei und ist für uns ein großer Gewinn, z. B. auf Reisen oder an geschäftigen Tagen.

Gleichzeitig sorgt die tägliche Fastenphase für mehr Genuss beim Essen. Wenn wir den ganzen Tag nichts gegessen haben und wir so richtig hungrig sind, schmeckt es am Abend gleich doppelt und dreifach so gut. Dieser ansteigende Genussfaktor durchs intermittierende Fasten wird oft unterschätzt und wir möchten ihn nicht mehr missen.

Dazu kommt, dass intermittierendes Fasten gleich zahlreiche Vorteile auf die Gesundheit hat und zwar ohne, dass man das, was man isst, unbedingt verändern müsste. Wer einen Teil des Tages nichts isst, gibt seinem Verdauungstrakt die Gelegenheit, sich von den Resten der letzten Mahlzeit gründlich zu reinigen, ein großer Gewinn für die Gesundheit von Magen und Darm.

Auch die im Körper stattfindenden Regenerations- und Verjüngungsprozesse werden durch die tägliche Fastenphase verbessert. Denn nur, wenn unser Magen leer ist, werden bestimmte Hormone und Botenstoffe produziert, die für Reinigung und Zellerneuerung zuständig sind.

Nach einer ausreichend langen Zeit ohne Nahrung (ca. 14 bis 16 Stunden) setzt die sogenannte Autophagie ein, bei der kaputte Eiweiß- und Zellbestandteile abgebaut werden. Gleichzeitig werden überflüssige Fettpölsterchen abgebaut und das Einlagern von neuem Fettgewebe verhindert. Intermittierendes Fasten bietet also Vorteile auf der ganzen Ebene!

Gut zu wissen: Intermittierendes Fasten als Schlüssel für die Gesundheit
Weil tägliche Fastenphasen und das Zulassen von gesundem Hunger so wertvoll für unsere Gesundheit sind und die Verjüngung des Körpers vorantreiben, sind sie ein essentieller Bestandteil unserer DTX-28-Formel, unserem Detox-Programm für Zellverjüngung und Steigerung der Lebenskraft. In unserem 6-Wochen-Ernährungsprogramm führen wir die Teilnehmer Schritt für Schritt an diese Form des Kurzzeitfastens heran.

Mehr Infos zum intermittierenden Fasten finden Interessierte auch in diesen Artikeln:

3. Internet, PC und Co nur für die Arbeit nutzen

Zugegeben, auch wenn uns das Abnetzen vom WorldWideWeb nicht ganz freiwillig erwischt hat, sind wir doch erstaunt, wie positiv sich die letzten Wochen auf unsere Schaffenskraft und Wohlbefinden auswirken, in denen wir keinen festen Zugang zum Internet haben und den PC nur noch als Arbeitsgerät nutzen.

In der heutigen Zeit sind wir unzähligen digitalen Reizen ausgeliefert, für die unser Nervensystem einfach nicht gemacht ist. Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Energiemangel, Burnout und Probleme mit dem Gewicht sind nur einige der Beschwerden, die eine übermäßige Flut digitaler Medien verursachen kann. Da ist es mehr als sinnvoll, Internet, Handys, PC und Co als Segen für den beruflichen Alltag zu nutzen, aber nicht noch seine Freizeit davor zu verbringen.

Wir empfehlen daher bewusst Zeiten am Tag einzuplanen, ohne Internet und Bildschirme. Insbesondere einige Stunden vorm Schlafengehen sollten wir auf Fernsehen, Surfen im Internet oder Kommunikation via Facebook und Smartphone verzichten und lieber ein gutes Buch lesen, Yoga machen, ein Bad nehmen, spazieren gehen oder qualitativ wertvolle Zeit mit unseren Mitmenschen im realen und nicht digitalen Leben bevorzugen.

Gut zu wissen: Reizüberflutung verbraucht Energie und macht depressiv

Hochrechnungen zufolge nehmen wir im Informationszeitalter von heute in nur zwei Monaten so viele Informationen auf, wie unsere Vorfahren aus dem 18. Jahrhundert in ihrem ganzen Leben! Das bleibt nicht ohne Folgen. Denn diese Reizüberflutung fordert unsere Mitochondrien, die Kraftwerke unserer Zellen, und kann zu Energiemangel und depressiver Verstimmung führen.

Zudem belastet gepulste elektromagnetische Strahlung der mit Wechselstrom betriebenen Geräte wie Handy, WLAN oder schnurloser Telefone, die Bio-Elektrik unseres Körpers, wodurch die Spannung unserer Zellmembranen sinkt und unsere Zellen anfälliger für ungünstige Einflüsse werden, wie externe Eindringlinge, Entwicklung von Krebs usw.

Es lohnt sich also wirklich, die digitale Flut an Reizen zu minimieren, weniger mit dem Handy zu telefonieren und sein Schnurlos-Telefon gegen ein Gerät mit Kabel einzutauschen.

Jetzt sind wir natürlich neugierig darauf, welche Veränderungen Sie weiter empfehlen können!

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