Wie ich meine Karies gestoppt habe: 5 Tipps für gesunde Zähne ein Leben lang

Kann man Karies heilen oder zumindest stoppen? Ja, das ist möglich! Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Durch die Umstellung meiner Ernährung sowie die richtige Zahnpflege ist es mir gelungen, meine Karies zu stoppen.

Während früher fast bei jedem Zahnarztbesuch neue Karies entdeckt wurde, sind meine Zähne heute frei von Karies. Wie ich das geschafft habe und auch Sie Karies heilen bzw. stoppen können, erfahren Sie hier.

Was ist eigentlich Karies?

Karies, auch Zahnfäule genannt, beginnt meist unscheinbar mit kleinen weißen Flecken auf den Zähnen. Diese sogenannte Initialkaries bleibt oft unbemerkt, denn sie verursacht keine Schmerzen. Erst, wenn die entkalkten Stellen sich durch Farbpigmente aus der Nahrung dunkel verfärben, wird die Karies entdeckt. „Frisst“ sich die Karies über den Zahnschmelz ins Zahnbein, kann der Kontakt mit heißen, kalten oder süßen Speisen und Getränken Schmerzen auslösen.

Weil das Zahnbein deutlich weicher ist als der Zahnschmelz, kann die Karies sich nun auch in die Breite ausdehnen und den Zahnschmelz un­terwandern. Das macht den Zahn instabil und oft merken Betroffene Karies erst dann, wenn ein Stück des Zahns beim Kauen abbricht.

Wird nun nichts unternommen, kann sich die Karies an der Wurzel des Zahnes weiter ausbreiten. Der Zahn entzündet sich und spätestens jetzt bemüht man sich aktiv um Hilfe, weil die damit einhergehenden Schmer­zen sehr unangenehm sind. Im schlimmsten Fall kann der Nerv des Zahnes absterben und es bleibt nur noch die Möglichkeit, den Zahn durch eine Wurzelbehand­lung zu „retten“ oder sich den Zahn ziehen zu lassen.

Über die Entstehung von Karies gibt es unterschiedliche Theorien, die ich in meinem Buch „Karies? Nein, danke!“ beschrieben habe. In einem Punkt sind sich jedoch wohl sämtliche Experten einig: Karies entsteht in erster Linie durch falsche Ernährung. Dennoch bleibt strittig, inwiefern ungesunde Ernährungsgewohnheiten die Zähne angreifen, also ob die Zähne von außen oder von innen angegriffen werden und was genau der Auslöser dafür ist.

Hinzu kommen emotionale und spiri­tuelle Aspekte, die bei jeder Erkrankung und somit auch bei Karies und anderen Zahnproblemen berücksichtigt werden sollten – auch, wenn dies in der Praxis leider nur selten der Fall ist.

Buchcover Karies, nein DAnke von Marion Selzer

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Karies ist weit verbreitet

Nahezu jeder Erwachsene leidet heute unter Karies oder einer Zahnfleischerkrankung. Zahnerkrankungen sind so allgegenwärtig und zum gewohnten Begleiter geworden, dass wir sie kaum noch als Krankheit wahrnehmen.

Doch haben Sie gewusst, dass Karies und andere Zahnerkrankungen bei natürlich lebenden Völkern nahezu unbekannt waren? Oder, dass Karies auch ohne Bohren heilbar ist oder zumindest zum Stoppen gebracht werden kann?

Wir verraten Ihnen, wieso Karies und andere Zahnerkrankungen nicht natürlich sind und wie man Karies durch die richtige Ernährung und entsprechende Mundhygiene heilen, stoppen bzw. vorbeugen kann.

Sind Zahnerkrankungen natürlich?

Karies und entzündliche Erkrankungen des Zahnhalteapparates, soge­nannte Parodontopathien, zählen zu den häufigsten Erkrankungen der Zähne.

Nahezu jeder deutsche Erwachsene ist von einer der beiden Er­krankungen betroffen. Laut einer Mundgesundheitsstudie aus dem Jahr 2005 hat der 35- bis 45-jährige Durchschnittsdeutsche 14,5 (!) kranke Zähne in seinem Mund, die entweder von Kariesbakterien angegriffen werden, Füllungen enthalten oder bereits gezogen wurden.

Wir finden es normal, dass wir im Alter ein künstliches Gebiss benöti­gen und stören uns nicht weiter daran, dass Zähne schon in jungen Jah­ren gebohrt und „repariert“ werden müssen. Karies und andere Zahn­erkrankun­gen sind so allgegenwärtig, so dass wir sie kaum noch als Krankheit wahrnehmen.

Doch ist das wirk­lich normal, im Sinne von natürlich oder haben wir uns einfach nur an etwas gewöhnt, was so von der Natur nicht vorgesehen war?

Karies bei Kindern vorbeugen und stoppen>>

Zahnerkrankungen sind bei natürlich lebenden Völkern nahezu unbekannt

Wenn wir uns die Studien des renommierten Zahnforschers Dr. Weston Price ansehen, müssen wir feststellen, dass von der Zivilisation abge­schnittene Völker nahezu immun gegen Zahnerkrankungen waren. Zudem verfügten sie fast ausnahmslos über perfekt angeordnete Zähne und wiesen keinerlei Fehlstellungen auf.

Auch die Funde von Schädeln unserer Urzeitvorfahren bestätigen, dass Zähne ein Leben lang gesund bleiben können. So entdeckte H. P. Pickerill bei der Untersuchung von Schädeln der australischen Ureinwohner nur einen kranken Zahn unter 2000. Und auch in Europa waren Zahnerkrankungen von der Steinzeit bis ins 16. Jahrhundert äußerst selten, was durch Schädelfunde belegt ist.

Das Wunderwerk Zähne

Zähne von Menschen und Säugetieren, genauer gesagt der Zahn­schmelz, also der sichtbare Teil der Zähne, sind das härteste Gewebe, das lebende Organismen hervorbringen können. Der Zahnschmelz be­steht zu 95 Prozent aus Mineralien und ist extremsten Bedingungen ausgesetzt.

So müssen unsere Zähne zum Beispiel beim Zusammenbei­ßen, Pressen und Knirschen Belastungen von bis zu 400 Kilogramm standhalten. Außerdem müssen sie mit Temperaturen einer Bandbreite von null bis 75 °C sowie pH-Werten von 2 bis 11 und damit pH-Wer­t-Schwankungen im Milliarden Bereich zurecht kommen!

Ist die Mundflora intakt, sind unsere Zähne nahezu unverwüstlich. Zehntausend Jahre und länger kann ein menschlicher Zahn nach dem Tod des Individuums allen zersetzenden Umwelteinflüssen widerste­hen. Das bestätigen Funde von Überresten von Urzeitmenschen, deren Skelette sich nahezu vollständig durch Witterung und Bakterien aufge­löst haben, wohingegen ihre Zähne nach wie vor bis heute erhalten ge­blieben sind.

Wie wir also sehen, können Zähne ein Leben lang gesund bleiben. Doch können durch Karies beschädigte Zähne auch wieder gesund werden? Kann man Karies heilen bzw. stoppen?

Kann man Karies heilen?

Wie Sie sicher von Ihrem Zahnarzt wissen, ist Karies nicht heilbar. Nach herrschender Ansicht der Schulmediziner kann sich einmal beschädigte Zahnsubstanz nicht wieder regenerieren. Das gilt zumindest dann, wenn neben dem Zahnschmelz schon das Zahnbein, das Dentin, angegriffen ist – darüber sind sich jedenfalls die meisten Zahnärzte einig.

Die Selbstheilungskräfte unseres Körpers

Unsere Haut regeneriert sich nach Verletzungen und Verbrennungen. Wunden heilen bekanntlich auch ohne unser Zutun. Selbst bei Knochenbrüchen wachsen die Knochen wieder von alleine zusammen, nur bei Zähnen soll das anders sein? Anders als jede andere Gewebeschicht unseres Körpers sollen sie von der Fähigkeit der Selbstheilung ausgenommen sein?

Die Wurzeln unserer Zähne sind umgeben von Lymphflüssigkeit und dadurch mit dem gesamten Körpersystem verbunden. Ebenso wie alle anderen Körperzellen werden auch die Zellen, die unsere Zähne bilden, durch die Nährstoffe aus dem Blut ernährt.

Auch sie verfügen, wie jede andere Zelle unseres Körpers, über erstaunliche Selbstheilungs- und Regenerationskräfte. Unsere Zähne sind andauernd darum bemüht, den durch Kau- und Beißbewegungen entstandenen Abrieb zu ersetzen und neue Zahnsubstanz zu bilden.

Karies heilen ist möglich – Das sagen Zahnärzte

Entgegen der (noch) weit verbreiteten Ansicht, dass Karies nicht heilbar ist und am besten im frühsten Stadium behandelt werden sollte, gibt es inzwischen immer mehr Experten, die sich für die Möglichkeit einer Heilung bei Karies aussprechen. Einige davon möchte ich hier vorstellen.

Der Zahnarzt Lars Hendrickson äußert sich in seinem Buch „Zahngesund – Wie Sie ohne Zahnarzt gesund bleiben“ dahingehend, dass Karies nur ohne Zahnarzt heilbar sei. Er schreibt, dass Karies durch Bakterien verursacht werde, deren Hauptnahrungsquelle aus Zucker und anderen einfachen Kohlenhydraten besteht.

Sobald wir ihnen diese Nahrungsgrundlage durch eine entsprechende Ernährungsumstellung entziehen und die Bakterien gleichzeitig mit antibakterieller Mundhygiene bekämpfen, könne sich wieder eine gesunde Mundflora bilden. Die bereits bestehenden Kariesherde werden in ihrer Ausbreitung gestoppt, trocknen aus und können sich wieder regenerieren.

In Fachkreisen spricht man dann auch von „Karies sicca“, einer ausgetrockneten Karies. In diesem Zustand sind die auslösenden Bakterien bereits verschwunden, es kommt zu einem Kariesstopp und das einzige, was bleibt, sind die dunklen Verfärbungen auf der wieder hart gewordenen und damit voll einsetzbaren Zahnoberfläche.

Der finnische Zahnarzt Kauko K. Mäkinen, der einige Studien mit dem antikariös wirkenden Birkenzucker „Xylit“ durchgeführt hat, äußert sich ebenfalls dahingehend, dass selbst fortgeschrittene Karies ausheilen, erhärten und der betroffene Zahn wieder voll einsatzfähig werden kann. Solche Erscheinungen sind in den sogenannten Industrienationen natürlich äußerst selten, da Karies hier in der Regel bereits im Anfangsstadium weggebohrt wird.

Auch die Zahnärzte Dr. Weston Price und Dr. Johann Schnitzer konnten anhand zahlreicher Fälle belegen, dass Karies geheilt bzw. zumindest gestoppt werden kann, selbst im weit fortgeschrittenen Stadium – und das allein durch eine entsprechende Umstellung der Ernährung!

Ebenso Mut machend sind die Aussagen der inzwischen nicht mehr als Zahnärztin praktizierenden Fachfrau für holistische Gesundheit Dr. med. Karin Bender-Gonser aus, wenn sie im Interview, das ich mit ihr geführt habe sagt, dass es nie zu spät sei, mit Veränderungen zu beginnen. Man könne zwar vorhandene Schäden wie Füllungen usw. nicht wegzaubern, aber man könne zumindest verhindern, dass weitere Schäden in der Zukunft auftreten.

Hier geht´s zum Interview mit Dr. Karin Bender-Gonser>>

gesunde Zähne ein Leben lang ohne Karies

Mit diesen 5 Tipps Karies stoppen und heilen

Was muss man nun also tun, um vorhandene Karies zum Stoppen zu bringen bzw. dahingehend präventiv zu wirken, dass Karies erst gar nicht entstehen kann? Hier stelle ich die in meinen Augen 5 wichtigsten Maßnahmen vor:

Tipp 1: Industriezucker und Weißmehlprodukte vermeiden, um Karies Bakterien auszuhungern

Zucker ist DER Nährstoff für Kariesbakterieen. Wird dieser entzogen, können sich die Bakterien nicht mehr lange im Mundraum halten und die Karies wird gestoppt.

Alles, was Haushaltszucker enthält, aber auch der Zucker aus Honig, Milchprodukten, Früchten und Säften zählt hier dazu. Ganz besonders ungünstig für die Zahngesundheit sind Trockenfrüchte und alles Zuckerhaltige, was an den Zähnen kleben bleibt. Hinzu kommt die Glukose aus Weizenprodukten, von der sich Kariesbakterien ebenfalls nähren können.

Hat man bereits von Karies betroffene Stellen im Mund, muss man für eine Zeit lang hier wirklich konsequent sein. Ich weiß, das ist nicht ganz einfach, aber nötig, wenn man vorhandene Kariesn wirklich stoppen möchte.

Der Verzicht auf Zucker fällt schwer? Hier meine besten Tipps zum Ausstieg aus der Zuckerfalle>>

Tipp 2: Vitalstoffreich essen, um die Selbstheilungskräfte der Zähne zu stärken

Zähne brauchen, um sich regenerieren zu können, zahlreiche Vitalstoffe. Besonders wichtig sind hier z. B. Kalzium, Magnesium, Bor, Phosphor, Vitamin A, Vitamin D und Vitamin K. Ohne mich jetzt hier im Detail zu verlieren (wer mehr Infos möchte, findet diese auch in meinem bereits erwähnten Buch „Karies? Nein, danke!), möchte ich hier nur auf die Wichtigkeit einer guten Vitalstoffversorgung hinweisen.

Frische, naturbelassene Lebensmittel und insbesondere Wildkräuter und ausgewählte Nahrungsergänzungen sollten auf dem täglichen Speiseplan stehen.

Tipp 3: Zähne einmal am Tag von Belägen befreien, um die Verbreitung von Karies zu stoppen

Neben der richtigen Ernährung kommt der richtigen Zahnpflege beim Kampf gegen Karies eine wichtige Bedeutung zu. An oberster Stelle steht hier das Gebot, die Zähne einmal am Tag gründlich von Belägen, auch Plaque genannt, zu befreien. Denn genau hier nisten sich die Kariesbakterien ein. Wenn man jedoch seine Zähne einmal am Tag gründlich – und damit meine ich wirklich gründlich – reinigt, haben die Bakterien nicht genug Zeit, um wirklichen Schaden anzurichten.

Ich empfehle für eine gründliche Reinigung der Mundhöhle drei Schritte:

  1. Zungenschaben
  2. Ölziehen
  3. Zähne putzen – am besten mit Naturzahnborste und natürlicher Zahncreme oder selbstgemachtem Zahnpulver

Um zu testen, ob die eigene Praxis der Zahnreinigung auch wirklich alle Beläge entfernt, kann man einmal entsprechende Färbetabletten nehmen, oder vorsichtig mit dem Fingernagel an der Seitenfläche der Zähne schaben. Auch eine professionelle Zahnreinigung kann gegebenfalls angebracht sein.

Tipp 4, um Karies zu stoppen: Basische Mundspülung nach dem Essen

Eine Zeit lang habe ich wirklich nach jedem Essen meinen Mundraum mit Sango Koralle oder Schlemmkreide, beides basisch wirkend, ausgespült. Und ich glaube, dass das ein sehr wichtiger Schritt war, um heute sagen zu können, dass ich frei von Karies bin.

Ich habe dazu extra eine kleine Dose mit dem basischen Pulver mit mir herum getragen und nach jedem Bissen ein wenig davon in den Mund genommen und für einige Minuten damit hin und her gespült, damit die Lösung auch in alle Zahnzwischenräume gelangt. Natürlich kann man auch Zahnseide benutzen, doch hier kommt es auf die richtige Anwendung an und ich empfinde die Lösung mit der Mundspülung umfassende und effektiver.

Tipp 5, um Karies zu stoppen: Den Darm sanieren

Speiseröhre, Magen und Darm sind miteinander verbunden und bilden eine zusammenhängende Einheit. Das heißt: Wenn das Milieu im Mundraum verschoben ist, wie das bei Kariesbefall und Parodontose der Fall ist, hat das eine direkte Auswirkung auf den Darm und umgekehrt. Daher sollte bei chronischen Zahnproblemen aller Art auch immer der Zustand des Darms mitberücksichtigt und gegebenenfalls saniert werden.

Einläufe zu Hause oder eine Colon-Hydro-Therapie bei einem Fachmann zur Darmreinigung sowie der Aufbau einer gesunden Darmflora durch die Zufuhr von entsprechenden Darmkulturen (Pro- und Präbiotika) wären dann anzuraten und können sich durchaus positiv auf das Stoppen von Karies auswirken.

Zu unseren Tipps für einen gesunden Darm>>

Extra-Tipp für gesunde Zähne: Ein Blick auf die Psyche werfen

Ich weiß, für einige mag sich das zu „esoterisch“ anhören, aber ich bin der festen Überzeugung, dass hinter allen Erkrankungen, zumindest den chronischen, immer auch psychische Faktoren eine Rolle spielen. Wenn man ansonsten gesund ist und in erster Linie Probleme mit den Zähne hat, lohnt sich ein Blick in die seelischen Zusammenhänge definitiv.

Wer sich im Leben nicht durchsetzen („durchbeißen“) und behaupten kann, aufkommende Aggressivität (im Sinne von Lebenskraft) nicht angemessen zu kanalisieren weiß und sich scheut, Unerwünschtem und Überflüssigem mutig die Stirn zu bieten bzw. die „Zähne zu zeigen“, seine „psychologischen“ Zähne also nicht entsprechend einzusetzen vermag, der läuft Gefahr, dass sein Durchsetzungswerkzeug verkommt und verkümmert. Als Zeichen, dafür, dass man die Dinge im Außen nicht mit Elan anpackt, werden die Zähne, die symbolisch für diese Themen stehen, krank.

Der ganzheitliche Zahnarzt Dirk Schreckenbach fragt in seinem sehr empfehlenswerten Buch „Zahngeflüster – Die Zähne, Spiegelbild dei­ner Seele“ nach dem „Wer oder was greift meine Zähne, meine Sub­stanz an? Was fault da an dem betreffenden Zahn? Wo lasse ich zu, dass „Fremdorganismen“, also in diesem Fall die Kariesbakterien, mir meine Substanz zerstören?

Der Heilpraktiker Stephan Hollweg erklärt in seinem Vortrag „Zähne zeigen“ – kostenlos anzusehen auf YouTube -, dass Karies, die zunächst den Zahnschmelz befällt, immer auch mit einem Abgrenzungskonflikt zwischen dem Außen und dem Innenleben zu tun haben kann. Denn der Zahnschmelz gehört wie auch die Magen- oder die Darmschleimhaut zu den Schleimhäuten und bildet damit eine Grenze zwischen innen und außen.

Ich jedenfalls finde solche Zusammenhänge mehr als spannend …

Fortgeschrittene Karies gehört in die Hände eines (guten!) Zahnarztes

Nach all den Hoffnung machenden Worten möchte ich allerdings eins nicht verschweigen: die Heilungsaussichten bei Karies sind umso größer, je weniger fortgeschritten die Karies ist. Das heißt, es gibt auch Grenzen. Vor allem auch, was den Aufbau von durch Karies zerfressener Zahnsubstanz angeht.

Definitiv kann man Karies stoppen durch Umstellung der Ernährung und die richtige Zahnpflege, allerdings empfehle ich bei fortgeschrittener Karies immer auch einen ganzheitlich behandelnden Zahnarzt hinzuzuziehen.

Lange war ich ein Gegner von (Zahn-)Arztbesuchen. Wie in der Esoterik-Szene weit verbreitet, ging ich davon aus, jedes körperliche Problem selbst heilen zu können. Ich glaubte, neben einer Ernährungsumstellung nur lange genug „meditieren“ und positive Affirmationen setzen zu müssen, damit sich meine von Karies befallenen Stellen wieder regenerieren.

Dem war leider nicht so. An einigen Stellen war die Karies so weit fortgeschrittenen, dass bereits das umliegende Gewebe betroffen war. Die Selbstheilungskräfte meines Körpers haben einfach nicht ausgereicht, um die schädlichen Bakterien einzudämmen.

Erst, als der betroffene Zahn gezogen und das befallene Gewebe fachmännisch entfernt wurde, konnte sich das Milieu in meiner Mundhöhle wieder neutralisieren. Weil ich zu lange mit der Behandlung beim Zahnarzt gewartet habe und meine Selbstheilungskräfte überschätzt habe, habe ich mindestens einen Zahn verloren. Das würde ich heute nicht mehr riskieren!

Daher meine abschließende Empfehlung: Suchen Sie sich einen wirklich guten Zahnarzt (auch wenn das leider nicht ganz einfach ist …), mit dem Sie das Vorgehen gemeinsam abstimmen!

Unsere Buchempfehlung

Buchcover Karies, nein DAnke von Marion Selzer

In meinem Ratgeber „Karies? Nein, danke! Wie Sie Karies und andere Zahnerkrankungen auf natürliche Weise vorbeugen und stoppen können“ zeige ich Ihnen nicht nur, welche Lebensmittel, Vitamine und Mineralien wichtig für Ihre Zahngesundheit sind (inklusive Empfehlungen für Vegetarier und Veganer) und welche Punkte es für eine chemiefreie Zahnpflege zu beachten gibt, um Karies zu stoppen.

Sondern ich werfe darin auch einen Blick auf die Zusammenhänge zwischen Psyche und Zahnerkrankungen und weise auf Mentaltechniken hin, mit denen sich zum Teil unglaubliche Resultate bei der Wiederherstellung bzw. Erhaltung der Zahngesundheit erreichen lassen.

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Dieser Artikel erschien ursprünglich am 27.6.2015 und wurde zuletzt umfassend bearbeitet und ergänzt am 18.1.2010

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