Wie Du auf natürliche Weise Deine HGH-Produktion anregen und damit effektiver Körperfett verbrennen, Muskeln aufbauen und Osteoporose vorbeugen kannst

Das sogenannte Human Growth Hormon (HGH) wird als anaboles Hormon von der Zirbeldrüse gebildet und ist sehr wichtig für die Fettverbrennung und den Muskelaufbau. HGH hilft aber nicht nur dabei den Körper zu formen und abzunehmen, sondern fördert auch die Leistungsfähigkeit des Gehirns und stärkt die Knochen (Stichwort Osteoporose).

Die schlechte Nachricht: Im Laufe der Jahre sinkt die körpereigene Produktion dieses Schlankmacherhormons leider deutlich ab. Das ist einer der Gründe, weshalb so viele von uns im zunehmenden Alter immer schwerer werden und Muskeln abbauen.

Die gute Nachricht: Durch einfache Maßnahmen kann man die HGH-Produktion auf natürliche Weise anregen!

4 Tipps, mit denen Du die HGH-Produktion in Deinem Körper unterstützen kannst!

1. HGH Produktion unterstützen über die ERNÄHRUNG

Sobald Insulin produziert wird, sinkt der HGH-Spiegel. Iss daher Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index und meide zucker- und stärkehaltige Produkte, vor allem, wenn sie stark verarbeitet sind.

Das heißt also: Reduziere Süßigkeiten, helle Teigwaren (Nudeln, Brot, Kuchen, Pizza usw.), weißen Reis, Trockenfrüchte oder andere sehr süß schmeckende Früchte und Wurzelgemüse. Iss stattdessen besser viel grünes Blattgemüse, Salate, gekeimte Samen und Körner sowie Beeren und Steinfrüchte.

Diese Regel gilt es besonders nach dem Sport einzuhalten, um den Nachbrenneffekt nicht zu stören. Und auch vor dem Schlafengehen solltest Du mindestens 2-4 Stunden keine den Blutzuckerspiegel in die Höhe schießenden Lebensmittel essen, damit die HGH-Bildung in der Nacht ungestört ablaufen kann.

Längere Fastenphasen wie beim Intervallfasten sind ebenfalls eine gute Möglichkeit, die HGH Produktion anzukurbeln.

2. Die HGH Produktion unterstützen über den SCHLAF

Das Schlankmacherhormon HGH wird vor allem in der Nacht ausgeschüttet. Daher ist eine ausreichend lange Nachtruhe von 6-8 Stunden sehr wichtig. Es lohnt sich ein bis zwei Stunden vor Mitternacht ins Bett zu gehen. Denn kurz vor und nach Mitternacht wird besonders viel HGH produziert.

3. Die HGH Produktion unterstützen über die BEWEGUNG

Die meisten Menschen sind der Überzeugung, dass nur Bewegung, die ausreichend lange ausgeführt wird, das Abnehmen unterstützt. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall. Ausdauernde Sportprogramme wie Joggen, Radfahren oder Schwimmen übersäuern den Körper, indem sie eine Sauerstoffunterversorgung provozieren und die Muskelfasern über Gebühr beanspruchen. Die Folge sind Cellulite und Fettdepots, die nicht weichen wollen und frustrierte Anwender.

Weit aus effektiver sind kurze, aber intensive Intervalleinheiten (HIIT), die den Kreislauf auf Trab bringen, den Stoffwechsel ankurbeln und zudem die HGH-Produktion stimulieren.

Statt im gleichmäßigen Tempo zu gehen oder zu joggen, baut man dabei immer wieder Belastungsspitzen von 20 bis 40 Sekunden ein, in denen man je nach Fitnesslevel stramm marschiert oder rennt. Dann wird das Tempo wieder so lange verringert, bis der Puls sich beruhigt hat und eine neue Belastungsspitze erfolgt, in der man so schnell läuft, wie es sich gerade noch angenehm anfühlt.

Intervalltraining (HIIT), bei dem immer wieder Belastungsspitzen eingebaut werden, sorgt für eine viel größere Ausschüttung von HGH als normale Ausdauersportarten bei denen die Belastung durchgehend gleich bleibt.

Prinzipiell kann man fast jede Sportart als Intervalltraining umgestalten. Statt im gleichmäßigen Tempo zu gehen, zu joggen, zu schwimmen, Rad zu fahren oder Inline zu skaten, baut man einfach immer wieder Belastungsspitzen von 20 bis 40 Sekunden ein, in denen man je nach Fitnesslevel stramm marschiert, rennt, krault oder in die Pedale tretet. Dann verringert man das Tempo wieder so lange, bis der Puls sich beruhigt hat und legt dann erneut eine Belastungsspitze ein, in der man so viel Gas gibt, wie es sich gerade noch angenehm anfühlt.

Pro Trainingseinheit kann man zwischen 5-10 solcher Belastungsspitzen einlegen. Für einen optimalen Effekt sollte man ein HIIT Training 2- bis 4-mal pro Woche in seinen Trainingsplan einbauen. An den anderen Tagen oder zumindest an 2 Tagen die Wochen wäre es sinnvoll, ein leichtes Krafttraining mit Körpergewichtsübungen, Hanteln oder Kettlebells zu absolvieren. So wachsen nicht nur die Muskeln und das Körperfett schwindet, sondern es wird auch mehr HGH gebildet.

4. Die HGH Produktion unterstützen durch STRESSREDUKTION

Egal, ob Du Dich körperlich, geistig oder seelisch überforderst, sobald der Körper in eine Stresssituation gerät, wird der HGH-Spiegel gesenkt und dafür mehr Cortisol gebildet, das den Fettabbau blockiert. Sorge daher für ausreichend Erholungsphasen und lasse zwischendurch immer mal wieder die Seele baumeln.

FAZIT: Mit simplen Maßnahmen die HGH-Produktion unterstützen!

Wie Du also siehst, kannst Du mit einfachen Mitteln Deinen Stoffwechsel bei der Verbrennung von Fett mit einfachen Verhaltensprinzipien unterstützen. Wenn Du diese Tipps zur Gewohnheit werden lässt, haben überflüssige Fettdepots keine Chance mehr! Und die Knochen profitieren auch noch davon!

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Dieser Artikel erschien ursprünglich am 14. Juli 2014 und wurde zuletzt überarbeitet am 18. Mai 2022.

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