Über Erfahrungen, die über den normalen Menschenverstand hinaus gehen

Ehrlich gesagt, fällt es auch mir schwer, an Dinge zu glauben, die ich mit meinen physischen Sinnen nicht wahrnehmen kann. Und so gerne ich an ein Weiterleben nach dem Tod glauben möchte und so spannend ich Berichte von Kontakten ins „Jenseits“ finde, so kritisch und zweifelhaft bin ich dieser Thematik gegenüber auch. Doch die geistige Welt scheint mehr als ein Mythos zu sein.

Faktenckeck

Es gibt verschiedene Quellen, die uns Erfahrungsgut aus der geistigen oder jenseitigen Welt zukommen lassen. Und das, was sie berichten, deutet darauf hin, dass da tatsächlich eine Welt existiert, die sich für zwar gewöhnlich unserer Aufmerksamkeit entzieht, jedoch nicht weniger real als unsere Welt zu sein scheint. Zu den fünf Hauptquellen zählen

  1. Beobachtungen aus der Sterbeforschung, wie z. B. die Arbeiten von Elisabeth Kübler-Ross zeigen, die sich auf dem Gebiet der Sterbeforschung weltweit einen Namen gemacht hat und selbst äußerte, dass sie ohne den Schatten eines Zweifels an ein Weiterleben nach dem Tod glaube.
  2. Berichte von Nahtoderlebnissen Lebender, die anschließend häufig ein verändertes Weltbild an den Tag legen und die Angst vor dem Tod ablegt haben.
  3. Erfahrungen von Menschen, die außerkörperliche Reisen erlebt haben, sogenannte Astralreisen, die zum Beispiel im Schlaf oder bei schamanischen Reisen stattfinden können.
  4. Berichte von hellsichtigen, medial begabten Menschen, denen sich der Schleier zwischen den Welten zeitweise oder auch durchgehend geöffnet hat.
  5. Erinnerungen an vergangene Leben, wobei hier besonders die Berichte von Kindern spannend sind, die sich dabei teilweise an nachprüfbare geschichtliche Fakten erinnern können, die sie aufgrund ihres derzeitigen Alters nicht wissen können.

Und so unglaubwürdig all dies auf den ersten Blick scheinen mag, je mehr Bücher ich dazu lese, je mehr Menschen ich treffe, für die solche Erlebnisse ganz natürlich sind und je öfter ich dem Tod begegnen darf, umso bewusster wird mir, dass auch ich längst vereinzelt in Kontakt mit dieser geistigen Welt gekommen bin.

Meine Kontakte mit der geistigen Welt

Ein sehr einschneidendes Erlebnis hatte ich vor rund 10 Jahren, als Jens und ich einen Wanderurlaub in den Alpen machten. Eines morgens beschlossen wir den Berg, der an unserer Almhütte gelegen war, zu besteigen. Als absolute Bergneulinge unterschätzten wir die Einstufung unseres Wanderführers, der die Besteigung dieses Berges, den Rettenstein, als schwarze und damit herausfordernde Tour bezeichnete.

Noch auf dem Weg zum Gipfel wurde uns klar, als wir die Gedenktafeln von Wanderern, die beim Versuch den Berg zu erklimmen, tödlich verunglückt sind, sahen, dass wir es hier nicht mit einem gemütlichen Spaziergang zu tun hatten. Und trotz einer ordentlichen Portion Unbehagen packte uns falscher Ehrgeiz. Oben angekommen fühlten wir uns berauscht von unserem Erfolg und ich erinnere mich noch gut an die mahnenden Worte eines seiner Ausrüstung nach zu beurteilenden erfahrenen Bergsteigerpärchens: „Der Berg ist erst bezwungen, wenn man wieder heil unten angekommen ist.“

Beim Abstieg passierte es dann.

Aus irgendeinem Grund drehte ich mich anscheinend mit etwas zu viel Schwung nach hinten zu Jens und verlor dabei mein Gleichgewicht, direkt hinter mir der Abhang, mehrere Hundert Meter tief. Was dann geschah, weiß ich nur aus Jens Erzählungen. Ich überschlug mich mehrmals, wobei ich jedes Mal mit dem Rucksack im Rücken auf dem Steilhang aufprallte und eine 180°-Wendung machte.

Jens dachte, es sei um mich geschehen. Doch obwohl ich mich nicht an die Überschläge erinnern kann, war da auf einmal diese Stimme, die mir befahl „Halt Dich fest!“. Und ohne dass ich wusste, was mit mir geschah, krallte ich mich, in einem Moment, in dem ich mit meiner Vorderseite parallel zum Hang stand, mit aller Kraft in das Geröll unter mir und kam wie durch ein Wunder vom freien Fall ins Rutschen, bis ich schließlich fest an den Hang gekrallt zum Stoppen kam. Bis auf ein Schürfwunden trug ich keine weiteren Verletzungen davon!

Wenige Sekunden später stand Jens an meiner Seite, half mir auf den befestigten Weg zurück und wir stiegen ohne viele Worte ganz langsam, Schritt für Schritt den Berg hinunter, bis wir wir wieder auf „normalem“ und damit nicht mehr steilem Boden angekommen waren. Erst da erzählte mir Jens davon, wie ich mich überschlagen hatte und erst da realisierte ich, in was für einer Gefahr ich gesteckt hatte und wie knapp ich dem Tod von der Schippe gesprungen war. Meine ansonsten doch recht gesunde Gesichtsfarbe (wer mich kennt, weiß wovon ich spreche 🙂 verließ mich über Stunden und ich wurde käseweiß.

Als ich Jens von der Stimme erzählte, meinte er, dass niemand etwas gerufen habe. Und doch wussten wir beide, dass diese Stimme mir mein Leben gerettet hat. Denn ohne diesen Befehl mich festzukrallen, wäre ich nicht „aufgewacht“ und einfach weiter in die Tiefe gefallen. Wer immer das auch war, er hat sich im genau richtigen Zeitpunkt bemerkbar gemacht – danke dafür!

Ein anderes Mal, ebenfalls um die 10 Jahre her, ereignete sich ein tragischer Unfall. Ein dreizehnjähriger Junge, den ich im Rahmen meiner Arbeit für eine Organisation, die Familien in schwierigen Phasen unterstützt, mehrmals in der Woche betreute, wurde im Straßenverkehr von einem Kleinwagen erfasst und verstarb noch an der Unfallstelle – und das auch noch, als er zu einer Verabredung mit mir unterwegs war. Was dieser Vorfall an Emotionen frei setzte, mag sich wohl jeder vorstellen können, inklusive der Vorwürfe, die ich mir machte, weil es eigentlich an mir gewesen wäre, ihn bei sich zu Hause zu besuchen. Wir uns allerdings ausnahmsweise zum Billardspielen in der Stadt verabredet hatten.

Jedenfalls erschien er mir in einer Nacht kurze Zeit nach seinem Tod. Ich schreckte aus meinem gefühlten Tiefschlaf auf, setzte mich aufrecht ins Bett und hatte auf einmal die Gewissheit, dass es ihm gut ging. Seine Präsenz war deutlich zu spüren und genauso plötzlich, wie sie aufgetaucht ist, war sie auch wieder verschwunden. Geblieben ist eine tiefe Dankbarkeit für diese Mitteilung und die Gewissheit, dass es ihm gut geht. Seiner Mutter erging es übrigens ähnlich.

Ich könnte jetzt noch so einiges erzählen, was ich erlebt habe und nicht mit meinem gesunden Menschenverstand erklärbar ist. Doch ich denke, es reicht erst einmal und bin jetzt natürlich neugierig darauf, ob sich auch Dir schon mal der Schleier zwischen unserer materiellen Welt hier und der geistigen dort drüben gelüftet hat.

Wenn Du magst, freue ich mich, wenn Du mich und die anderen Lesern an Deinen Erfahrungen teilhaben lassen möchtest. Nutze dazu gerne die Kommentarfunktion hier unter diesem Artikel.

P.S.: Inspiriert zu diesem Artikel hat mich das Buch „Wohin unsere letzte Reise geht“ von Beat Imhof. Mehr Infos und Bestellmöglichkeit z. B. bei unserem Partner buch7, dem Buchhandel mit der sozialen Seite>>*

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