Urkost: Besser essen – besser leben
Ein Weg zu Wohlbefinden, Gesundheit, Schönheit & Lebensfreude

von Brigitte Rondholz erschienen im Hans-Nietsch-Verlag

Sie wollen so lange wie möglich frisch und jung aussehen? Gesund sein und sich Wohl in Ihrem Körper fühlen? Dann könnte die durch das Buch sprühende Lebensfreude der Autorin ansteckend auf Sie wirken. Brigitte Rondholz beschloss, als sie mit Anfang 40 zum vierten Mal schwanger wurde, alles dafür zu tun, eine natürliche Geburt zu erleben. Nach drei Kaiserschnitten bzw. Geburten mit Geburtszange war dies ihre letzte Chance auf diese wunderbare Erfahrung.

Sie spürte intuitiv, dass sie dafür möglichst zu natürlichen Lebensgewohnheiten wechseln musste. Von heute auf morgen strich die damals leidenschaftliche Vollwertköchin und -bäckerin, sämtliche Genussgifte und leere Kalorienträger aus ihrem Speiseplan. Ab sofort ernährte sich die Autorin immer mehr von veganer Rohkost, bis sie schließlich gänzlich auf Gekochtetes verzichtete. Als ihr dann die Lehre der Urmethodik von Franz Konz in die Hände fiel, war es um sie geschehen.

Ab sofort fanden auch Wildkräuter und viel, viel Grünzeug mehrmals täglich den Weg in ihren Mund. Heute kann die inzwischen über 60-Jährige mit Stolz behaupten, dass sie sich fitter, besser und gesünder als mit 40 fühlt und es ihr täglich besser geht. Im Übrigen freut sich die heute mehrfache Oma auch heute noch an der Geburt ihrer 4. Tochter, die entgegen aller Warnungen von Ärzten, natürlich verlief.

Brigitte Rondholz ist überzeugte Urköstlerin und das merkt man ihrem Buch an. Aus jeder Zeile sprüht die Energie der Autorin und man merkt förmlich die Lebensenergie, die von ihr ausgeht. Dabei will Rondholz in ihrem Buch weniger belehren als inspirieren und sie schafft das auf eine angenehm unterhaltsame Art.

Neben einem ausführlichen und zum Teil unter die Haut gehenden ersten Teil, in dem Rondholz auf die Auswirkungen von Massenzucht auf Tier, Umwelt und Mitmenschen eingeht, klärt sie im zweiten Teil über die Vorzüge der pflanzlichen Kost auf und nimmt die Angst vor Mangelerscheinungen. Selbst den Vitamin-B12-Mythos, der Veganern immer wieder vor Augen gehalten wird, hebelt die sympathische Rohköstlerin unter Anführung von wissenschaftlichen Belegen aus.

Im dritten Kapitel macht uns Rondholz dann endlich die rohköstliche Küche schmackhaft, indem sie von rohen Genüssen vorschwärmt, Wildkräuter erklärt und auch den Vorzug von exotischen Früchten anbringt. Es gibt zwar keine Rezepte im Buch, die bei der Urkostmethode ja sowieso überflüssig sind, dafür aber 7 Seiten voller schönster Bilder mit gefüllten Tellern, die einem das Wasser im Munde zusammen laufen lassen.

Darüber hinaus vergisst die Autorin nicht den Lesern Hinweise über die allgemeine Lebensführung der Urmethodik zu geben, die neben einer wildkräuterreichen und grünlastigen veganen Rohkost auch viel Bewegung an der frischen Luft, tägliches Muskeltraining und frühe Schlafenszeiten nahelegt.

Ein Extra-Kapitel gibt es für Frauen, die sich ebenfalls eine natürliche Geburt und naturgemäße Stillzeit wünschen. Hier finden sich zahlreiche Tipps und Infos für Interessierte, die Mut machen, dass der Ablauf von Geburt und Stillen durch das eigene Verhalten sehr stark in die gewünschte Richtung beeinflusst werden können.

Wer mehr über die Autorin erfahren möchte, sollte sich ein Blick auf ihren inspirierenden Blog nicht entgehen lassen>>

Unser Fazit:
Alles in allem ein runder Leitfaden zur Urmethodik, der Lust darauf macht, diese Lebensweise selbst einmal auszuprobieren. Gerade für Rohköstler, die trotz ihrer an sich gesunden Ernährungsform ständig das Gefühl haben hungrig zu sein und sich nicht richtig befriedigt fühlen, könnte der Hinweis auf die vitalstoffreichen Wildkräuter als sogenannter Missing Link die Augen öffnen.
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