Letzter Ausweg VEGAN – Warum wir jetzt eine Ernährungsrevolution brauchen, um unsere Zukunft zu bewahren

Von John Robbins erschienen im Hans-Nietsch-Verlag

Milch von glücklichen Kühen und Eier von freilaufenden Hühnern – das hätten wir wohl gerne! Die Realität sieht leider anders aus. Über 90 Prozent des Rindfleischs und der Eier, das auf amerikanischen Tellern landet, stammt von Tieren aus der Massenzucht. Und auch in Deutschland sieht das leider nicht viel besser aus. Damit Eier-, Milchfarmen und Fleischfabriken wirtschaftlich sind, sind sie auf Massenzucht inklusive ihrer dramatischen Auswirkungen auf Tier und Umwelt angewiesen. Wo Tiere auf kleinstem Raum zusammengezwercht werden, ist der Einsatz von Antibiotika und anderer Medikamente nicht wegzudenken, damit die Tiere bis zum Schlachttermin überleben.

Robbins zeigt, wie die Machenschaften der großen Unternehmen in der Nahrungsmittelherstellung dennoch dafür sorgen, dass der Verbraucher getäuscht wird und glaubt, er kaufe Milch, Fleisch oder Eier von artgerecht gehaltenen Tieren. Dass solche Produkte alles andere als gesund sind und sich nachteilig auf den Konsumenten auswirken, erklärt Robbins ebenso anschaulich wie spannend.

Der weltweit anerkannte Kritiker der industriellen Nahrungsindustrie beschränkt sich in „Letzter Ausweg VEGAN“ aber nicht nur auf die trügerischen Vorkommnisse der Tierproduktehersteller. Auch herkömmliche Kaffee- und Kakaorohstoffe schneiden nicht besser ab. Robbins deckt die erschütternden Tatsachen auf, dass für Anbau und Ernte von Kaffee- und Kakaobohnen noch immer Sklaven, darunter viele Kinder, eingesetzt werden. Er appelliert an den Menschenverstand des Verbrauchers künftig nur noch bio- und Fair Trade zertifizierte Ware zu kaufen.

Auch einen Blick auf das umstrittene Thema „Soja“ wirft Robbins und deckt dabei die Hintergründe auf und erklärt, welche Sojaprodukte wir als geeigneten Fleischersatz zu uns nehmen können und von welchen wir lieber die Finger lassen sollten.

Robbins erklärt uns, warum wir Großkonzernen wie Monsanto, Mc Donalds oder KFC trotz ihrer oft verlockenden Werbestrategien nicht trauen dürfen, und spricht sich klar dagegen aus, dass die Lebensmittelindustrie in den USA derart stark in der Politik mitmischt. Solange Konzerne, deren größtes Ziel die Gewinnmaximierung ist, Entscheidungen treffen, sieht es um das Wohl dieser Erde inklusive ihrer darauf lebenden Wesen schlecht aus. Wir als Verbraucher haben es in der Hand Lebensmittel zu fordern, die auf schonende Weise für die Umwelt und unter Achtung von Tier- und Menschenrechten hergestellt wurden. Nur so hat die Menschheit eine Chance noch in ein paar Generationen auf diesem wunderschönen Planeten leben zu können.

Unser Fazit:
Auch mit diesem Buch gelingt John Robbins, dessen beide Werke „Ernährung für ein neues Jahrtausend“ und „Food Revolution“ mehrere Millionen Mal weltweit verkauft wurden, eine mitreißende und aufrüttelnde Lektüre mit Potenzial. Robbins schafft es ohne den Zeigefinger zu heben oder sich selbst als „Gutmensch“ darzustellen, seine Leser auf eine spannende und erkenntnisreiche Reise durch die Welt der Lebensmittelindustrie mitzunehmen. Wer dieses Buch liest, wird hinterher freiwillig über seine Kaufentscheidungen nachdenken und möglicherweise aus Mitgefühl für sich selbst, Mitmenschen, Umwelt und Tiere seine Ernährung nachhaltig verändern.

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