Einfache Techniken zur Selbstanwendung vom Entwickler der Power Moving Methode

Vor einigen Wochen hatte ich eine Weiterbildung besucht und dort Reinhard Pfemeter kennengelernt. Reinhard war, wie ich auch, als Teilnehmer dort, wir saßen nebeneinander und kamen über die Tage ins Gespräch.

Reinhard hat ein Buch geschrieben, das mich sehr begeistert und dem ich hier eine Empfehlung aussprechen möchte.

Wer ist Reinhard Pfemeter?

Reinhard Pfemeter war in jungen Jahren sehr aktiv in verschiedenen Kampfsportarten und schaffte es sogar in die österreichische Karate-Nationalmannschaft. Auch war er Europameister im Jiu Jitsu und ist Träger mehrerer Schwarzgurte, sowohl im Karate, als auch im Jiu Jitsu.

Nach seiner sportlichen Laufbahn wurde er als Therapeut und Personaltrainer tätig und ist ein echter Experte des menschlichen Körpers. Er hat zahlreiche Aus- und Weiterbildungen absolviert, u.a. in Craniosacral Technik, Sakralenergetik, Schmerzbehandlung nach TCM (Traditionell Chinesische Medizin), Muskel-Energie-Techniken, Faszien Technik aus der Osteopathie, Akupunktur-Meridian-Massage, Physiopraktik, Tuina usw.

Auch verfügt er über ein tiefgehendes und breitgefächertes Wissen über Bewegungslehre und verschiedene Spepzialpraktiken aus der westlichen und östlichen Medizin und aus verschiedenen Kampfkunst- und Qi-Gongsystemen.

Reinhard ist seit über 20 Jahren als Therapeut und Personal Coach in eigener Praxis im Burgenland, in Österreich tätig. Aufgrund seines umfangreichen Wissens- und Erfahrungsschatzes und dem Verbinden östlicher und westlicher Ansätze hat er ein eigenes Trainingskonzept entwickelt: Die Power Moving Methode.

Power Moving verbindet effiziente Methoden und Techniken aus westlicher und fernöstlicher Medizin, aus Kampfkunst, Trainingslehre und Sportwissenschaft. Damit ermöglicht Reinhard Pfemeter seinen Klienten eine individuelle und effektive Form des Personaltrainings und Coachings.

Aufgrund der enormen Nachfrage hat Reinhard ein Buch zur Eigenbehandlung mit effektiven Selbsthilfe- und Massagetechniken geschrieben: Die „Do it Yourself“ Lymphdrainage – Einfache Techniken zur Selbstanwendung.

Die „Do it Yourself“ Lymphdrainage

„Mir geht es darum, dass die Leute einen einfachen und zugleich effektiven Leitfaden mit funktionierenden Selbsthilfetechniken zur Hand haben. Ich wollte es kurz und bündig auf den Punkt bringen, so dass man sich nicht zuerst durch seitenlanges Geschwafel durchkämpfen muss, kein Fachchinesisch beherrschen muss, sondern als Betroffener direkt loslegen kann!“

Reinhard schenkte mir ein Exemplar und ich war erst einmal wirklich verblüfft. Das Büchlein ist ganze 54 Seiten „dick“ und es geht ohne Vorgeplänkel direkt zur Sache: Nach einer wirklich kurzen Einführung über neurolymphatische Massagepunkte und weshalb es sinnvoll ist, diese regelmäßig selbst zu behandeln, kommt der leicht verständliche und sehr übersichtliche Praxisteil. Hier findet man die wichtigsten neurolymphatischen Massage- und Akupressurpunkte, deren Lage, Funktion, Meridian- und Körperbezug und Erklärungen dazu, bei welchen Beschwerden eine Selbstmassage sinnvoll sein kann.

In vier Kapiteln sind die wichtigsten Punkte für folgende Körperregionen aufgelistet:

1) Hals, Nacken, Schultern, dazu gehören folgende 6 Muskelgruppen

  • großer Kopfdreher
  • Halbdornmuskel des Kopfes
  • Schulterblattheber
  • oberer Kapuzenmuskel
  • mittlerer Kapuzenmuskel
  • unterer Kapuzenmuskel
  1. Oberer Rücken, Schulter, Schulterblätter und Arme, dazu gehören folgende 15 Muskelgruppen

  • Unterschulterblattmuskel
  • kleiner Rundmuskel
  • großer Rundmuskel
  • Rautenmuskel
  • Obergrätenmuskel
  • vorderer Deltamuskel
  • mittlerer Deltamuskel
  • Rabenschnabelmuskel
  • dreiköpfiger Armmuskel
  • Oberarmspeichenmuskel
  • Gegenübersteller des Daumens
  • großer Brustmuskel
  • vorderer Sägemuskel
  • Rückenstrecker
  • breiter Rückenmuskel

   3. Rücken, Hüfte, Gesäß und Bauch, dazu gehören folgende 4 Muskelgruppen

  • quadratischer Lendenmuskel
  • Zwerchfell
  • gerader Bauchmuskel
  • schräger Bauchmuskel
  1. Unterer Rücken, Hüfte, Gesäß und untere Extremitäten, dazu gehören folgende 15 Muskelgruppen

  • großer Lendenmuskel
  • Darmbeinmuskel
  • mittlerer Gesäßmuskel
  • birnenförmiger Muskel
  • großer Gesäßmuskel
  • Oberschenkelbindenspanner
  • vierköpfiger Oberschenkelmuskel (Quadrizeps)
  • Schneidermuskel
  • schlanker Muskel
  • Kniekehlenmuskel
  • Wadenmuskel
  • vorderer Schienbeinmuskel
  • hinterer Schienbeinmuskel
  • zweiköpfiger Wadenmuskel
  • Schollenmuskel

Das sind exakt vierzig verschiedene Muskelgruppen, zu denen es jeweils mehrere Druck- und Massagepunkte gibt. Die Lage und der Verlauf der einzelnen Muskeln wird kurz erklärt und an einer anatomischen Darstellung gezeigt. Auch, wo sich die Punkte befinden, ist eingezeichnet, wie man diese am eigenen Körper findet und bei welchen Beschwerden eine Selbstmassage sinnvoll sein kann. Für mich ist das ein wirklich sehr effektiver und leicht anwendbarer Selbsthilferatgeber, der auf kleinstem Raum maximale Informationen bietet.

Alles ist leicht verständlich erklärt und veranschaulicht, zuerst kommen immer die deutschen Bezeichnungen, die lateinischen Fachausdrücke werden trotzdem auch erwähnt. So finden sich Laien und Leute vom Fach sehr gut zurecht. Die Techniken lassen sich leicht erlernen und eine Selbstbehandlung dauert manchmal nur wenige Minuten.

Reinhard hat mir in wenigen Minuten gezeigt, wo und v.a. wie ich persönlich stehe (und gehe)

Manchmal leide ich unter einer gewissen „Betriebsblindheit“, was meine eigenen „Baustellen“ und Problemzonen anbelangt. Ich ließ Reinhard mal kurz „drüber schauen“ und nach wenigen Handgriffen und Tests wusste ich, wie es um mich bestellt war!

Er zeigte mir innerhalb weniger Minuten, wo meine aktuellen Schwachstellen sind und wie ich diese angehen könnte. „Deine Füße sind nicht in Ordnung, damit brauchst Du gar nicht mit Barfußschuhen rumzulaufen, das schadet Dir nur! Bring erst einmal Deine Füße in Ordnung!“ Das hat gesessen, auch wieder kurz und bündig auf den Punkt gebracht.

Dass ich mich um meine Füße kümmern sollte, habe ich schon länger im Gefühl. Schon vor einem Jahr meldete sich meine innere Stimme „Kümmere Dich um Deine Füße, um Deine Basis!“. Das habe ich erfolgreich ignoriert, ist schließlich auch kein so spannendes Thema.

In diesem Zusammenhang hat Reinhard mir auch dringlichst empfohlen, bei Dr. Greb die GODO-Ausbildung zu absolvieren, bei der es um den natürlichen Gang des Menschen, den Ballengang geht.

„Dr. Greb ist schon um die 80, solange er selbst noch diese Ausbildung anbietet, würde ich mir das nicht entgehen lassen. Das kann ich Dir echt empfehlen, eigentlich musst Du, als Therapeut, Coach und selbst aktiver Mensch diese Ausbildung beim Dr. Greb persönlich machen!“

Auch das war mehr als klar und ich habe mich direkt für den nächsten Ausbildungsgang 2019 angemeldet.

Abschließend habe ich Reinhard noch gefragt: „Wenn ich momentan keine Barfußschuhe tragen sollte, was hältst Du von Gewichtheberschuhen beim Kniebeugentraining?“

Er antwortete: „Gewichtheberschuhe sind auf jeden Fall sinnvoll, sobald man 400 kg und mehr beugt. Du schaust nicht aus, als ob Du 400 beugst, oder?“ Auch das hat gesessen! Er erklärte mir weiter: „Ich beuge höchstens noch 180 kg, manchmal auch nur 150 kg, um ein wenig in Form zu bleiben. Das mache ich barfuß. Eigentlich solltest Du auch erst einmal keine Hantelkniebeugen machen, bis Deine Basis und Deine Statik in Ordnung sind. Geh zum Dr. Greb und bringe Deine Füße in Ordnung!“

Auch das hat wieder voll gesessen. Keine Kniebeugen, keine Gewichtheberschuhe, keine Barfußschuhe, ich fühle mich mal wieder so, als müsse ich ganz von vorn, von Null anfangen. Mist! Aber auch gut zu wissen, wo man steht und was man machen kann, um weiterzukommen.

Reinhard und ich haben beschlossen in Kontakt zu bleiben, uns öfter mal auszutauschen und vielleicht das ein- oder andere Seminar zusammen anzubieten. Für mich war diese Begegnung augenöffnend und horizonterweiternd. Reinhard hat mich echt inspiriert und begeistert. Das, was er sagt und tut hat Hand und Fuß und seine Bescheidenheit und Natürlichkeit schätze ich sehr. Viele würden mit nur einem Bruchteil dieses Wissens und Könnens derart „auf dicke Hose machen“ und sich im Internet oder sonst wo überdimensional aufblasen.

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Sein Buch wird derzeit am besten direkt über ihn bestellt!

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