Was Neumond, Fastnacht und die Fastenzeit miteinander zu tun haben

Kennen Sie die ursprüngliche Bedeutung des Wortes „Fastnacht“? Erfahren Sie hier, was der Neumond mit diesem alten Brauch und der darauf folgenden Fastenzeit zu tun hat und wie Sie diesen Tag als Start für etwas Neues nutzen können.

Fastnacht und seine ursprüngliche Bedeutung
Die Fastnacht wird schon sehr lange gefeiert. Schon bevor die Kirche alte Bräuche und Riten christianisiert hat, haben die Menschen ähnliche Feste wie Weihnachten, Ostern und eben auch Fastnacht zelebriert. Unsere keltischen Vor­fahren haben sich dabei an den Mondphasen und den Sonnenwenden orientiert.

Der Begriff „Fastnacht“ bezieht sich ursprünglich auf die Nacht vor Beginn der Fastenzeit. Die Fastenzeit hatte damals eine sehr sinnvolle Bedeutung. Es war eine Zeit des Fastens und der Reinigung, auch eine Zeit des Neubeginns. Die Fastnacht symbolisiert auch das Ende der dunklen Jahreszeit. Die Dämonen des Winters werden ausgetrieben und eine Vorbereitung auf den kommenden Früh­ling wird durch Fasten und Reinigung eingeleitet.

Der Neumond
Ursprünglich begann die Fastenzeit, die den Wechsel von der kalten Jahreszeit zum Frühling symbolisierte, mit dem Neumond vor der Tag-und-Nacht-Gleiche im Frühling. Die diesjährige Tag-und-Nacht-Gleiche wird in der heutigen Zeit auf den 21. März datiert und stellt den offiziellen Beginn des Frühlings dar. Das entspricht ungefähr einer Zeitspanne von vier Wochen. Man könnte auch sagen die Fastenzeit ging vom Neumond im Februar bis zum Neumond im März, der den Beginn des Frühlings einleitete.

So gesehen beginnt in diesem Jahr die Fastenzeit mit dem Neumond am 21. Februar und endet mit dem Neumond am 22. März, also einen Tag nach dem offiziellen Frühlingsbeginn. Nimmt man es genau, endet das Fastnachtsfest auch nicht am Aschermittwoch, sondern einen Tag früher, am Dienstag dem 21. Februar.

Fasten, Reinigung und Neubeginn
Der Sinn und Nutzen dieser Fastenzeit war schon immer eine Reinigung von Körper, Geist und Seele. Es geht darum Altes loszulassen, Platz zu schaffen, sich zu befreien und auf den kommenden Frühling vorzubereiten. Auch geht es darum die Weichen zu stellen, wie es auf dem eigenen Lebensweg weitergehen soll.

Was würde man gerne ändern, was gilt es loszulassen und womit würde man gerne beginnen. Sind Sie zufrieden mit sich und Ihrem Leben? Möchten Sie etwas ändern? Mit dem Rauchen aufhören, Abnehmen, mehr Bewegung in Ihr Leben bringen? Oder möchten Sie das, was für Sie gut funktioniert, bestärken und von Neuem bekräftigen?

Die Fastenzeit ist eine Zeit der Besinnung, in der die Umstände günstig sind, sich wieder neu zu orientieren und auszurichten. So manche Vorhaben gelingen jetzt besser als zu anderen Zeiten im Jahr. Das hat weniger mit Aberglauben zu tun als mit äußeren planetarischen Umständen und archetypischen Mustern, die vielleicht so alt sind, wie der Mensch selbst.

Die Kraft der Zahlen
Auch numerologisch ist dieses Datum äußerst interessant: 21.02.2012. Zum einen von der Anordnung her betrachtet, lassen sich die Zahlenfolgen mittig spiegeln 2102-2012, ganz außen steht jeweils die 2 sowie in der Mitte. Die Quersumme der Ziffern ergibt 10, die Quersumme davon ergibt 1, was ebenfalls für einen Neubeginn steht. Es sieht also ganz danach aus, als sei dieser Neumond am 21. Februar gerade zu prädestiniert um einen Neuanfang zu machen.

Wir haben die Kraft des Neumondes, den Beginn der Fastenzeit und die numero­logische Wirkung der 1 auf unserer Seite. Ein guter Grund es heute noch einmal richtig krachen zu lassen und morgen mit geballter Kraft in eine neue Phase zu starten.

Viel Spaß und gutes Gelingen:!

Bildrechte: aboutpixel.de © Gerd Gropp Jeckenzeit

 

zuletzt aktualisiert am