Drei Tipps zum Entschlacken ohne Fasten und VerzichtKörper entschlacken ohne fasten

Wie kann man seinen Körper richtig entschlacken? Sanfte Maßnahmen zum Entschlacken können nicht nur unsere Gesundheit und unseren Zellstoffwechsel verbessern, sondern auch unser Wohlbefinden, unsere Vitalität und Lebensfreude steigern.

Dazu ist es nicht unbedingt notwendig, zu fasten oder auf alle Genüsse zu verzichten. Fasten im traditionellen Sinn hat meiner Meinung nach mehr einen meditativen und spirituellen Wert.

Geht es jedoch lediglich darum, unseren Körper, unsere Zellen und Organe zu reinigen, zu entgiften und zu entschlacken, ist dazu nicht unbedingt ein Fasten notwendig bzw. in vielerlei Hinsicht sogar kontraproduktiv!

Wieso Fasten sogar schädlich sein kann

Je nachdem, wie verschlackt der Organismus infolge schlechter Ernährungs- und Konsumgewohnheiten ist, kann es durch radikale Fastenkuren zu einer starken Rückvergiftung mit unerwünschten bis hin zu gefährlichen Nebenwirkungen kommen.

Durch den dauerhaften Nahrungsverzicht beim Fasten werden in sehr kurzer Zeit sehr viele im Bindegewebe und Unterhautfettgewebe eingelagerte Giftstoffe gelöst und es kann dadurch zu einer regelrechten Flut an Abfall- und Giftstoffen in unser Blut kommen. Die so reaktivierten Toxine können dann zu starken Gemütsschwankungen, Übelkeit, Kopfschmerzen, Krankheitserscheinungen und Energiemangel führen.

Den Körper entschlacken ohne zu fasten ist sanfter

Sanfte und dauerhaft angewendete Methoden zum Entschlacken tragen eingelagerte Giftstoffe schonender und „schichtweise“ ab, so dass wir uns dabei durchgehend leistungsfähig und energiegeladen fühlen und unseren Alltagsaktivitäten nachgehen können.

Gleichzeitig hilft eine ausgewogene Ernährung mit vielen basischen und entgiftenden Lebensmitteln dabei, gelöste Schlacken und Toxine unschädlich zu machen und die körpereigenen Vitalstoffvorräte aufzufüllen.

Mit den folgenden Tipps können Sie Ihren Körper ganz nebenbei nach und nach entschlacken, ohne zu fasten und ohne Einbußen an Lebensqualität zu befürchten!

Die besten Tipps um Ihren
Körper zu entschlacken, ohne zu fasten

1. Den Körper entschlacken durch pflanzliche Lebensmittel

Eine sehr gute Möglichkeit, um den Körper ohne zu fasten zu entschlacken ist eine überwiegend pflanzliche Ernährung. Denn ein hoher Gehalt an tierischen Eiweißen und Fetten in der Ernährung begünstigt die Bildung von Schlacken.

Durch den regelmäßigen Verzehr von Fleisch, Wurst, Schinken, Käse, Eiern und Milchprodukten kann es zur Einlagerung von Eiweißschlacken in der Basalmembran des Bindegewebes kommen, was zu einem Aufquellen des Bindegewebes und der Haut führen kann.

Auch in Blutgefäßen, wie Arterien und Kapillaren können sich Eiweißschlacken ablagern, wodurch Arteriosklerose und Bluthochdruck begünstigt werden.

Indem Sie Ihren Konsum an tierischen Lebensmitteln reduzieren und den Anteil an pflanzlichen Lebensmitteln in Ihrer Ernährung erhöhen, können Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen:

Sie reduzieren zum einen die Ansammlung von tierischen Eiweißablagerungen im Körper und zum anderen können verschiedene pflanzliche Lebensmittel beim Entschlacken des Körper helfen.

Folgende pflanzliche Lebensmittel sollen besonders gut geeignet sein, den Körper zu entschlacken:

  • Kohlgewächse, wie Blumenkohl, Brokkoli, Grünkohl, Weißkohl usw.
  • Grüne Salate, Gemüse und Kräuter, wie Feldsalat, Rukola, Spinat, Mangold, Löwenzahn, Schnittlauch usw.
  • Zwiebeln, Knoblauch und Lauch
  • Sprossen und Keimlinge aus Hülsenfrüchten und Gemüsesamen, wie z. B. Mungbohnen, Linsen, Kichererbsen, Alfalfa, Kresse, Brokkoli usw.
  • Grüne Getreidegräser und daraus gepresster Saft, wie Weizengras, Kamutgras, Gerstengras und Dinkelgras (genaue Anleitungen zur Herstellung von Sprossen und Keimlingen und zur Aufzucht von grünen Getreidegräsern finden Sie in unserem Ratgeber „Vitalstoffe von der Fensterbank“)
  • Basenbildende und entgiftende Gemüse, wie Kartoffeln, Süßkartoffeln, Rote Beete, Sellerie usw.
  • Beerenfrüchte aller Art, wie Brombeeren, Johannisbeeren, Himbeeren, Preiselbeeren, Stachelbeeren, Gojibeeren, Erdbeeren, Acaibeeren usw.
  • Zitrusfrüchte, wie Orangen, Zitronen, Grapefruits, Limetten
  • Hülsenfrüchte, wie Linsen, Bohnen, Erbsen, Kichererbsen, Mungbohnen als hochwertige pflanzliche Eiweißquellen
  • Alternativen zu Getreide, wie Quinoa, Amaranth, Buchweizen, Hirse usw.
  • Pflanzliche Superfoods, wie Moringa, schwarzer Sesam, Chiasamen, Spirulinaalgen, Afaalgen, Camu Camu usw.

Tipp: Versuchen Sie den Anteil an tierischen Lebensmitteln in Ihrer täglichen Ernährung zu reduzieren und achten Sie beim Verzehr auf hochwertige Qualität aus biologischer Herkunft.

Produkte aus Massentierhaltung stecken voller Medikamente und Giftstoffe, besitzen so gut wie keinen Nährwert und fördern die Ausbeutung von Tier und Umwelt.

Ersetzen Sie so viele tierische Produkte gegen hochwertige Pflanzennahrung aus den oben aufgezählten Empfehlungen und achten Sie auch hier auf biologische und nachhaltige Erzeugung. Ideal sind saisonale und regionale Lebensmittel aus ökologischer und nachhaltiger Landwirtschaft.

Damit bekommt Ihr Körper zu allen Jahreszeiten die wichtigsten Nähr- und Vitalstoffe und Sie tragen zur Unterstützung der regionalen und nachhaltigen Landwirtschaft bei!

In jeder Region der Welt wachsen pflanzliche Lebensmittel, die ihre Bewohner mit allen lebenswichtigen Stoffen versorgen können, dazu müssen wir in Europa nicht zwangsläufig auf exotische Produkte aus fernen Ländern zurückgreifen, auch bei uns finden wir ein reichhaltiges Angebot der Natur vor.

Das Interesse an Wildkräutern steigt zum Glück wieder stark an und damit haben wir die besten Superlebensmittel und Vitaminbomben, die wir uns vorstellen können!

2. Den Körper entschlacken durch basische Bäder und Fußbäder

Eine weitere effektive Maßnahme, um den Körper zu entschlacken ohne zu fasten sind basische Bäder.

Die meisten in unserem Bindegewebe eingelagerten Schlacken sind sogenannte „Säureschlacken“, also Rückstände von einer säurebildenden Ernährung und Lebensweise. Bei den meisten Menschen ist das Säure-Basen-Verhältnis in Richtung sauer verschoben.

Unser Körper übersäuert durch dauerhaftem Stress, zu viel säurebildende Lebensmittel wie Zucker, Weißmehlprodukte, Fleisch, Milchprodukte, den Genuss von Alkohol, Kaffee oder Tabak. Auch exzessives Sporttreiben und Elektrosmog können zu einer Übersäuerung des Körpers beitragen.

Wenn der Körper nicht mehr in der Lage ist, all die anfallenden Säuren auszuscheiden, weil die Ausscheidungsorgane überfordert sind, sieht er sich gezwungen, die entstehenden Säureschlacken dort im Körper einzulagern, wo sie den geringsten Schaden anrichten können.

Aus Schutz unserer lebenswichtigen Organe und unseres Nervensystems vor Säureschäden lagert er die Säureschlacken im Bindegewebe ein. Dort binden die Säureschlacken Wasser an sich, damit sie verdünnt werden und weniger stark konzentriert vorliegen. Die Folgen davon können Wassereinlagerungen und Ödeme und damit einhergehendes Übergewicht sein.

Durch regelmäßige basische Vollbäder und Fußbäder schaffen wir ein Gefälle zwischen den eingelagerten Säuren und dem basischen Milieu des Badewassers und es kommt zu einer Ausleitung der Säuren über die Haut.

Damit dieser Ausleitungsprozess in Gang gesetzt wird und optimal wirken kann, sollte die Haut für mindestens 30 Minuten in Kontakt mit dem basischen Wasser sein. Optimal geeignet sind dazu basische Vollbäder und basische Fußbäder. Die genaue Vorgehensweise dazu finden Sie in diesem Artikel>>

Tipp: Um Ihren Körper zu entschlacken ohne zu fasten, entspannen Sie einmal wöchentlich mit einem basischen Vollbad für die Dauer von 45 – 60 Minuten und kombinieren Sie diese Wohlfühlmethode mit einem Brainstorming, bei dem Sie sich darüber Gedanken machen, welche Ziele Sie als nächstes erreichen wollen oder was Sie in Ihrem Leben verändern und verbessern möchten.

Zusätzlich können Sie an 2 – 3 Tagen pro Woche ein entschlackendes Fußbad machen, während Sie am PC sitzen oder Ihre Lieblingsserie schauen.

Gut zu wissen: Eine angenehme Nebenwirkung basischer Bäder ist das Purzeln überflüssiger Pfunde. Denn Übergewicht ist nicht immer nur die Folge von einem erhöhten Körperfettanteil, sondern besteht häufig auch zu einem großen Teil aus Wasser, das die eingelagerten Säureschlacken zwecks Säureverdünnung an sich bindet und im Bindegewebe speichert.

Sobald Sie die Säureschlacken durch basische Bäder ausleiten, kann auch das daran gebundene Wasser ausgeschieden werden und mit ihm verschwinden die lästigen Pölsterchen an Bauch, Beinen und Po.

3. Mit Kokosöl den Körper entgiften und fettlösliche Toxine ausleiten

Viele Umweltgifte sind fettlöslich und lagern sich in unserem Unterhautfettgewebe ab. Um den Körper dauerhaft von solchen Toxinen zu entschlacken, benötigen wir eine Transportmatrix, die diese Stoffe aufnehmen und ausleiten kann. Ideal geeignet dazu ist Kokosöl in Rohkostqualtität.

Durch seinen hohen Gehalt an rohen gesättigten Fetten ist Kokosöl in der Lage, fettlösliche Toxine aufzunehmen und ohne Rückvergiftungsmöglichkeit über den Darm aus dem Körper zu transportieren.

Der Ernährungsexperte Christian Opitz empfiehlt rohköstliches Kokosöl in seinem Buch „Befreite Ernährung“ unter anderem als effektives Entschlackungsmittel, das in der Lage ist, dauerhaft fettlösliche Toxine auszuleiten.

Da es sich dabei um eine sanfte Entschlackungsmethode handelt, dauert die Giftstoffausleitung zwar etwas länger, verläuft dafür aber meistens ohne negative Begleiterscheinungen, was häufig beim Fasten der Fall ist.

Entschlacken mit Kokosöl ist eine alltagstaugliche Methode, die dauerhaft angewendet auch tief eingelagerte Giftstoffe ausleiten kann, ohne dass es zu Rückvergiftungserscheinungen kommt.

Zudem sind rohe gesättigte Fettsäuren, wie sie in rohem Kokosöl vorkommen, auch wichtig für die intrazelluläre Wasserversorgung und viele weitere Prozesse in unserem Körper. Ein Mangel an solchen Fetten kann der Grund für eine dauerhafte Dehydrierung sein, selbst wenn wir genügend reines Wasser trinken!

Tipp: Verfeinern Sie warme Gerichte mit rohköstlichem Kokosöl oder verwenden Sie Kokosöl als Ersatz für Butter oder Margarine. Beginnen Sie mit einem Teelöffel pro Tag und steigern Sie die Menge auf 1 – 2 Esslöffel oder mehr, je nachdem welches Verlangen Ihr Körper danach entwickelt.

Opitz berichtet von Leuten, die einen regelrechten Heißhunger auf Kokosöl bekommen und phasenweise mehrere Esslöffel pro Tag zu sich nehmen, was er als deutliches Zeichen für eine gesteigerte Entschlackung von fettlöslichen Toxinen betrachtet.

Zusatzbonus: Indem Sie regelmäßig Kokosöl in Rohkostqualität in Ihre Ernährung integrieren, können Sie als positiven Nebeneffekt einige Pfund an Körperfett verlieren, ohne dass Sie Ihre Kalorien reduzieren oder zusätzlich Sport treiben.

Ein hoher Körperfettgehalt dient unserem Körper in einigen Fällen als Schutz vor fettlöslichen Toxinen und wenn wir diese dauerhaft ausleiten, dann hat der Körper keine Verwendung mehr dafür und es kann nebenbei zu einem Abbau an überschüssigem Körperfett kommen!

Zusammenfassung

Wie Sie sehen können Sie Ihren Körper entschlacken ohne zu fasten oder irgendwelche zeit- und kostenaufwendigen Methoden anzuwenden. Die drei genannten Empfehlungen lassen sich sehr gut in den Alltag integrieren und dauerhaft anwenden, ohne dass Sie sich dadurch irgendwie einschränken oder kasteien müssen!

Die vielfältigen Wirkungen, die sich oft so ganz nebenbei einstellen bringen meistens auf lange Sicht mehr Erfolg und bessere Resultate beim Entschlacken als aufwendige und anstrengende Kuren.

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