Leichter Entscheidungen treffen im Einklang mit allen inneren Familienmitgliedern

Jeder von kennt das innerliche Hin- und Hergerissen-Sein bei Entscheidungen. Soll ich das Stück Kuchen essen oder lieber nicht? Soll ich am Wochenende meine Eltern besuchen gehen oder lieber einen Ausflug mit Freunden machen? Halte ich meine Meinung der Harmonie wegen zurück oder sage ich, was ich denke?

Nicht immer ist es einfach, eine Entscheidung zu treffen, weil wir verschiedene Stimmen in uns haben. Auch, wenn wir uns als Einzelwesen wahrnehmen, so leben doch verschiedene Persönlichkeitsanteile in uns, die zum Teil unterschiedliche Interessen und Bedürfnisse haben. Wenn diese miteinander kollidieren, entsteht ein innerer Konflikt. Wir wissen einfach nicht, wie wir uns entscheiden sollen. Wir sind hin- und hergerissen.

Wer lebt in uns?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, diese inneren Stimmen in ein Modell zu packen. Gemäß dem Persönlichkeitsmodell nach Sigmund Freud, Begründer der Psychoanalyse, bilden sich im Laufe der psychischen Entwicklung drei Grundinstanzen der menschlichen Persönlichkeit, die miteinander dynamische Verbindungen eingehen.

Freud unterteilt die Persönlichkeit dabei in: ES, ICH, ÜBER-ICH. Man könnte auch sagen, das ES repräsentiert das innere Kind; das ICH, den erwachsenen Anteil in uns und das Über-Ich, einen übergeordneten Elternaspekt.

Ein anderes Beispiel ist das Persönlichkeitsmodell des Hamburger Psychologen Friedemann Schulz von Thun. Er spricht bei seinem Persönlichkeitsmodell vom inneren Team und bringt dadurch die Pluralität des menschlichen Innenlebens zum Ausdruck.

Hier gibt es verschiedene Teammitglieder und einen Leiter, der durch Führung die Selbstklärung in zwiespältigen Situationen unterstützen und damit die Voraussetzung für eine klare und authentische Kommunikation nach außen schaffen soll.

Die Chakrenfamilie

So wertvoll wir die verschiedenen Persönlichkeitsmodelle auch finden, am spannendsten und für unser Programm am sinnvollsten finden wir die Unterteilung der spirituellen Lehrerin Ruth Huber, die die verschiedenen Persönlichkeitsanteile den einzelnen Chakren zuordnet.

In ihrem Buch „Erleuchtung ist erreichbar“ beschreibt Ruth Huber die ersten fünf persönlichen Chakren als einzelne Fakultäten, die wie ein Team zusammen arbeiten. Im Idealfall, wie ein gut eingespieltes Team von spezialisierten „Mitarbeitern“, wo jeder sein Wissen und seine Erfahrung beiträgt und dadurch dem Dritten Auge als übergeordnete Instanz eine umfassende Übersicht ermöglicht.

Insbesondere bei schwierigen Entscheidungen und dadurch resultierenden diffusen Gefühlen, wie dem Wechsel des Arbeitsplatzes oder des Berufs, ist es sinnvoll, jedes einzelne Chakra um seine Haltung zu befragen und in Worte zu fassen. So gewinnt man mehr Klarheit, Bedenken können geklärt werden und die Entscheidung fällt leichter.

Das 1. Chakra hat dabei das physische Überleben und die physische Sicherheit im Fokus. Hier geht es um Sein oder Nichtsein. Man könnte dieses Chakra auch als unser Haustier oder die instinkthafte Ebene beschreiben.

Um bei dem Beispiel der Berufswahl zu bleiben: Das 1. Chakra würde dem Jobwechsel zustimmen, wenn der neue Arbeitsplatz sicher und ausreichend bezahlt ist.

Das 2. Chakra möchte sich aufgehoben und angenommen fühlen. Hier ist unser inneres Kind zu Hause. Dieses kleine Mädchen bleibt unser Leben lang zwischen 0 bis 6 Jahre alt und möchte am liebsten den ganzen Tag unbekümmert spielen und bei Bedarf in den Arm genommen werden.

Das 2. Chakra legt also besonderes Augenmerk darauf, wie wohl es sich an dem neuen Arbeitsplatz fühlen würde.

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Das 3. Chakra möchte herausgefordert sein, aber nicht zu sehr. Der Sieg muss erreichbar sein. Hier geht es um Eigenes Durchsetzen eines pubertierenden Jungen.

Damit das 3. Chakra dem Jobwechsel zustimmen würde, darf es dort nicht zu langweilig sein und es sollte Entwicklungsmöglichkeiten geben.

Das 4. Chakra ist bemüht darum, dass sich alle im Team wohlfühlen und wie in einer Familie fühlen. Hier geht es um zwischenmenschliche Liebe. Der Raum der wohlwollenden und liebenden Mutter.

Hier ist die Harmonie am neuen Arbeitsplatz entscheidend.

Das 5. Chakra analysiert die Karriere- und Aufstiegsmöglichkeiten und behält Anforderungen und Erwartungen im Überblick. Hier geht es um Analyse, Selbstausdruck und Kreativität. Hier ist der umsichtige, sorgende Vater zu Hause.

Sofern sich das 5. Chakra an dem neuen Arbeitsplatz einbringen kann und die Herausforderungen als angemessen empfindet, wird es zustimmen.

Wer soll nun entscheiden?

Jedes Chakra hat also seinen eigenen Blickwinkel und damit seine eigene Meinung. Nur, wenn alle Chakren miteinander verbunden sind, nehmen wir präzise wahr und können von „Kopf bis Fuß“ einer Meinung sein und eine Absicht vertreten. Dann ist alles im Fluss und unser Ja oder Nein kommt klar zum Ausdruck.

Solche eine Verbindung ist nicht möglich durch positives Denken oder Suggestionen, dazu braucht es eine übergeordnete Meinung, unsere eigene innere Wahrheit, die in Übereinstimmung steht mit unserer Essenz, unserem Höheren Selbst.

Als Analogie dient hier das Beispiel einer Schiffscrew, bei der der Kapitän vor wichtigen Entscheidungen die Meinung aller Crew-Mitglieder einholt, um sich ein umfassendes Bild zu verschaffen und Prioritäten zu setzen und eine Entscheidung zu fällen, hinter die sich dann auch die gesamte Crew stellen kann.

Der Kapitän entspricht hier dem 6. Chakra, dem 3. Auge. Es bildet sozusagen das Oberhaupt in uns ab. Aus spiritueller Perspektive betrachtet sitzt hier der Verbindungspunkt zu unserem Höheren Selbst, der Essenz unseres Seins. Während sich die ersten 5 Chakren um die körperlichen und emotionalen Bedürfnisse kümmern, verkörpert das Dritte Auge den spirituellen Aspekt der Sinnfindung und damit nach der Frage des Lebenssinns.

Im Idealfall haben wir die Sinnfrage für unser Leben mit Hilfe unseres Höheren Selbst geklärt und haben damit eine höhere Ausrichtung, an der wir unsere Entscheidungen justieren können.

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Artikel Titelbild Recht © Ruth Huber www.ruth-huber.ch

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