Wie Knoblauch, Zitrone, Rote Bete, Kokosöl, Chlorella, Koriander und Miso den Körper sanft und effektiv entgiften

Entgiftende Lebensmittel unterstützen uns bei einer Detox-Diät. Viele unserer Lebensmittel haben eine reinigende und entgiftende Wirkung auf den Körper. Indem wir entgiftende Lebensmittel in unsere Ernährung integrieren oder sie im Rahmen einer Detox-Kur gezielt zu uns nehmen, können sie uns dabei helfen, unseren Körper auf sanfte und effektive Weise von Ablagerungen und Giften zu befreien.

Innere Reinigung wird immer wichtiger

Immer mehr Menschen erkennen die Notwendigkeit, regelmäßig ihren Körper von innen zu reinigen. Denn die Belastung unserer Umwelt mit Giftstoffen, sogenannten Toxinen, steigt.

Umweltgifte gelangen über die Luft, verschmutztes Wasser oder belastete Lebensmittel in unseren Körper. Auch über die Haut können potentiell schädliche Stoffe aus Bekleidung, Haarfärbe- und Kosmetikmittel in unseren Organismus gelangen.

Selbst Zahnmaterialien, allen voran das quecksilberhaltige Amalgam, können zur Quelle für Körpergifte werden. Darüber hinaus produzieren auch Bakterien, Viren und Parasiten für uns schädliche Substanzen.

Schadstoffe können die Biochemie unseres Körpers durcheinander bringen und wirken toxisch auf unser Nervensystem. Viele chronische Erkrankungen und neurologische Beschwerden können, wie Umweltmediziner berichten, mit einer fortschreitenden Giftstoffbelastung des Körpers zusammenhängen.

Detox-Kuren und Maßnahmen zur Entgiftung des Körpers werden daher immer wichtiger. Damit wir nicht vorzeitig altern und möglichst lange geistig und körperlich gesund und vital durchs Leben gehen, halten wir es für unumgänglich, ein- bis zweimal im Jahr eine Entschlackungs- und Entgiftungskur wie unsere DTX-28-FORMEL durchzuführen.

Doch auch außerhalb solcher Detox-Kuren ist es wichtig, sich möglichst gesund zu ernähren, ausreichend zu schlafen und der Seele Auszeit für Entspannung zu gönnen. Entgiftende Lebensmittel in seinen Speiseplan zu integrieren, kann einen wertvollen Schritt zu mehr Wohlbefinden, Gesundheit und Leistungsfähigkeit bedeuten.

Was machen entgiftende Lebensmittel in unserem Körper?

Entgiftende Lebensmittel bringen ganz bestimmte Eigenschaften mit sich. Sie unterstützen unsere Ausscheidungsorgane wie Haut, Nieren und allen voran die Leber als Hauptverantwortliche bei der Verstoffwechslung von Giften und liefern uns wertvolle Vitalstoffe, um die Nebenwirkung der Entgiftung abzumildern.

Sie helfen bei der Ausleitung von Leicht- und Schwermetallen, neutralisieren schädliche freie Radikale und beugen nitrosativem Stress vor.

Jedes entgiftende Lebensmittel hat dabei seine ganz eigenen Vorzüge und kann je nachdem, welche Ziele man verfolgt, besonders bevorzugt werden.

In diesem Artikel möchten wir Dir 7 entgiftende Lebensmittel vorstellen, die wir selbst regelmäßig zu uns nehmen und die Dich bei Deiner Detox-Diät zu Hause ideal unterstützen können.

7 entgiftende Lebensmittel für Ihre Detox-Diät zu Hause

  1. Rote Bete
  2. Knoblauch
  3. Zitrone
  4. Chlorella
  5. Kokosöl
  6. Koriander
  7. Miso

7 entgiftende Lebensmittel für Deine Detox-Diät zu Hause

1. Rote Bete zum Entgiften für Leber und Galle

Rote Bete ist reich an Eisen, Folsäure, Betanin und Vitamin B. Während Eisen und Vitamin B positiv auf die Blutbildung wirken, soll der sekundäre Pflanzenstoff Betanin, dem die Knolle ihre rote Farbe verdankt, die Leber stimulieren und die Gallenproduktion unterstützen. Schon allein deshalb handelt es sich bei der roten Knolle um ein vorzügliches entgiftendes Lebensmittel.

Aber die Rote Bete kann noch viel mehr. Aufgrund ihres hohen Gehalts an Anthozyan wird der Knolle eine vorbeugende Wirkung gegen verschiedene Krebsarten nachgesagt.

Es lohnt sich also, Rote Bete regelmäßig in den Speiseplan zu integrieren, ob als schmackhaften Rohkostsalat gemischt mit Karotten und einem leckeren Dressing oder gekocht als Beilage oder auch frisch gepresst als leicht süßlich schmeckender Frischpflanzensaft, der regelmäßig getrunken übrigens die Leistungsfähigkeit von Sportlern erhöhen soll.

Quellen und vertiefende Infos:

2. Knoblauch zum Entgiften für Blut und Gewebe

Knoblauch wird seit jeher wegen seiner entgiftenden Wirkung in vielen Kulturen sehr geschätzt. Seine Inhaltsstoffe verdünnen und reinigen das Blut, stärken die Leber und unterstützen das Immunsystem. Seine organischen Schwefelverbindungen wie z. B. Sulf-Hydryl-Gruppen sind so stark, dass sie Schwermetalle wie Blei, Kadmium und Quecksilber aus dem Gewebe lösen und ausleiten können.

Schwermetalle wirken schädigend auf unser Nervensystem und können zu neurologischen Symptomen führen. Darüber hinaus bilden sie die Grundlage für verschiedene Parasiten, die sich nur in belasteten Körpern ansiedeln.

Auch der hohe Anteil bio-aktiven Selen gibt weiteren Schutz vor einer Quecksilbervergiftung. Als wären das noch nicht genug wunderbare Eigenschaft gilt Knoblauch als ein starkes natürliches Antibiotikum. Diesen Umstand verdankt es seinem Inhaltsstoff „Alliin“.

Knoblauch wird daher seit jeher mit großem Erfolg gegen Bakterien, Viren, Parasiten und Würmer eingesetzt und sagt fast allen Krankheitserregern den Kampf an. Knoblauch zählt also zu Recht zu den Top 7 der entgiftenden Lebensmitteln.

Quellen und vertiefende Informationen:

–> „Protokoll zur Ausscheidung von Neurotoxinen“ Dr. med. Dietrich Klinghardt

3. Zitrone zur allgemeinen Entschlackung und Entgiftung des Körpers

Frisch gepresster Zitronensaft hat einen entschlacken und zugleich entgiftenden Charakter auf unsere Zellen, Organe, Gefäße und unser gesamtes Gewebe. Zitronen sind reich an vielen Vitaminen und Mineralien und helfen dem Körper, seinen körpereigenen Vorrat an basenbildenden Stoffen aufzufüllen. Obwohl Zitronen sauer schmecken, können sie daher basisch wirken.

Laut dem Umweltmediziner Dr. med. Dietrich Klinghardt soll frisch gepresster Zitronensaft sogar Aluminiumablagerungen aus dem Körper ausleiten. Die besten Ergebnisse erzielt man, indem man kurweise täglich den Saft von 1 – 2 frisch gepressten Zitronen mit Wasser vermischt trinkt.

Bitte beachten: Da die Zitronensäure den Zahnschmelz angreifen kann, sollte man nach dem Trinken den Mund mit Wasser oder einer Prise basischer Sango Koralle spülen bzw. das Gemisch mit einem Strohhalm trinken.

4. Chlorella als Allround-Entgiftungswunder

Die Mikroalge Chlorella ist nicht nur ein wunderbarer Lieferant für hochwertiges Eiweiß, blutreinigendes Chlorophyll, gesunde Fettsäuren und einer Vielzahl von Mineralien und Vitaminen, sondern auch ein sehr effektives entgiftendes Lebensmittel.

Chlorella wird mit großem Erfolg bei der Ausleitung von Quecksilber eingesetzt und leitet auch andere Schwermetalle wie Blei oder Kadmium, aber auch Herbizide und Pestizide aus dem Körper aus.

Da heute jeder von uns Schwermetallen und Umweltgiften ausgesetzt ist, werden regelmäßige Maßnahmen zur Ausleitung von Toxinen immer wichtiger. Die Süßwasseralge verfügt über die höchste Schwermetall bindende Fähigkeit im Vergleich zu allen anderen Pflanzen.

Schwermetalle und andere Umweltgifte stören die Enzymsysteme in unserem Körper, beeinträchtigen das endokrine System und die Organe. Am meisten leidet das Gehirn unter einer Belastung.

Um optimale Ergebnisse zu erzielen wird Chlorella zur Schwermetallausleitung in Verbindung mit schwefelhaltigen Kräutern wie Bärlauch, Knoblauch und Koriander über mehrere Monate unter Aufsicht eines betreuenden Fachmanns eingenommen.

Eine Anleitung zur Ausleitung von Schwermetallen nach Dr. Dietrich Klinghardt mit Chlorella, Bärlauch und Koriander haben wir hier zusammengestellt>>

Durch seinen hohen Gehalt an Wachstumsfaktoren, dem sogenannten Chlorella Growth-Factor, regt die Alge die Teilung von gesunden Zellen an und gilt nicht umsonst als wahrer Zellvermehrungskünstler.

Mehr Infos über die wundervolle Mikroalge Chlorella inklusive Verzehrsempfehlung finden Sie auch hier>>

Quellen und vertiefende Informationen:

–> „Lebenselixiere – Heilkraft aus dem Schoß der Erde“ von Halima Neumann

5. Kokosöl zur Entgiftung des Nerven- und Fettgewebes

Kokosöl hat nicht nur einen sehr feinen und angenehmen Geschmack (es schmeckt gar nicht so stark nach Kokos, wie man meinen könnte), sondern steckt auch voller wertvoller Inhaltsstoffe für unsere Gesundheit.

Was es zu unseren Favoriten unter den entgiftenden Lebensmitteln macht, ist sein hoher Gehalt an rohen gesättigten Fettsäuren. Dadurch ist Kokosöl in der Lage, fettlösliche Giftstoffe aus unserem Gewebe zu lösen und über den Darm auszuscheiden.

Rohe gesättigte Fette aus Kokosök sind schädlich?

Da es selbst Schwermetalle, wie das giftige Quecksilber lösen kann, ist es eine hervorragende Alternative zu anderen Schwermetallausleitern wie Chlorella oder Koriander. Und bringt im Vergleich zu diesen auch noch Vorteile mit sich.

Anders als bei der Schwermetallausleitung mit Chlorella oder Koriander kommt es bei der Ausleitung mit Kokosöl nicht zu einer Rückvergiftung mit unangenehmen Nebenwirkungen. Denn die rohen gesättigten Fette des Kokosöls können die Schwermetalle so binden, dass sie direkt über den Darm ausgeschieden werden, ohne dass sie wieder in den Körperkreislauf gelangen können.

Laut dem Biochemiker und Gesundheitsberater Christian Dittrich-Opitz verlaufen Heilungskrisen in der Befreiten Ernährung, in deren Rahmen viele rohe gesättigte Fette gegessen werden, grundsätzlich sehr mild und angenehm für den Betroffenen.

Hier geht es zu einem Interview mit dem Ernährungsexperten Christian Dittrich-Opitz über rohe gesättigte Fette>>

Kokosöl kann man zum Verfeinern von süßen und deftigen Speisen verwenden, in Smoothies mixen oder zur Herstellung von Lubrikatoren (= weißen Smoothies) verwenden. Wichtig ist, dass man nur hochwertiges Kokosöl kauft, das nicht erhitzt wurde. Auch Kokosmus ist ein sehr guter Lieferant für rohe gesättigte Fette.

Übrigens kann man Kokosöl auch zum Eincremen der Haut oder zum Ölziehen verwenden.

Quellen und vertiefende Informationen:

–> „Befreite Ernährung“ von Christian Opitz

–> „Weiße Smoothies (= Lubrikatoren) zum Abnehmen, Entgiften und Wohlfühlen“ von Marion Selzer und Jens Sprengel

Buchcover Lubrikatoren weiße SmoothiesMehr Infos zum Buch>>

6. Koriander zur Entgiftung des Gehirns

Koriander, auch Cilantro oder chinesische Petersilie genannt, kann ähnlich wie Chlorella, Schwermetalle wie Quecksilber, Blei und Kadmium sowie auch das Leichtmetall Aluminium aus dem Körper leiten.

Anders als Chlorella ist Koriander in der Lage, nicht nur das Bindegewebe und damit den extrazellulären Raum von Quecksilber zu reinigen, sondern auch den Zellinnenraum von diesem Toxin zu befreien. Koriander ist vermutlich der einzige Wirkstoff, der das kann und dabei auch noch die im Zellkern durch das Quecksilber verursachte DNA-Schädigung wieder rückgängig zu machen.

Da Koriander ein sehr starkes entgiftendes Lebensmittel ist, kann es viele Giftstoffe auf einmal mobilisieren, wodurch es zu einer sogenannten Rückvergiftung mit unangenehmen Nebenwirkungen kommen kann. Stark belastete Personen sollten daher große Mengen Koriander immer in der Verbindung mit Stoffen einnehmen, die die freigesetzten Gifte im Darm binden und eine Rückvergiftung verhindern. Dazu ist z. B. Chlorella hervorragend geeignet.

Koriander kann man als frisches Kraut in Smoothies oder über Salate geben, oder auch gekocht als Suppenbeilage oder zum Verfeinern von Speisen hinzugeben. Anstelle von Koriander kann man auch die deutsche Petersilie verwenden, die über ähnliche Inhaltsstoffe wie Koriander verfügt, allerdings eine weniger stark entgiftende Wirkung hat.

Quellen und vertiefende Informationen:

–> „Protokoll zur Ausscheidung von Neurotoxinen“ Dr. med. Dietrich Klinghardt

7. Miso zur Entgiftung von Aluminium und radioaktiven Stoffen

Miso ist eine aus fermentierten Sojabohnen hergestellte Paste, die sich seit jeher in asiatischen Ländern großer Beliebtheit zum Würzen von Speisen erfreut. Auch bei uns wird diese würzig schmeckende Paste immer beliebter, nicht nur wegen ihres Aromas, sondern auch wegen ihren positiven Wirkungen auf unseren Körper.

Miso ist aufgrund seines Inhaltsstoffes Zybikolin in der Lage, radioaktive Partikel in unserem Körper zu binden, die dann über den Darm ausgeschieden werden können, weiß der vor allem in den USA bekannte Arzt Gabriel Cousens in seinem Buch „Vier Schritte zur bewussten Ernährung“ zu berichten.

Dieses entgiftende Lebensmittel wirkt zudem positiv auf unsere Darmflora, weil es wertvolle Bakterien liefert, die die guten Darmbakterien nähren und unterstützt die Verdauung. Darüber hinaus enthält Miso viele für die Entgiftung wichtige Enzyme sowie die richtige Mischung an Aminosäuren, um Leicht- und Schwermetalle wie Blei, Quecksilber und insbesondere Aluminium aus unserem Körper zu bringen.

Der Umweltmediziner und auf chronische Erkrankungen spezialisierte Dr. Klinghardt empfiehlt zur Ausleitung von Aluminium und anderen Metallen daher regelmäßig eine Misosuppe, am besten verfeinert mit Koriander zu essen.

Aufgrund seines Vitamin-B12-Gehalts ist Miso für Veganer eine wichtige Ergänzung, da Vitamin-B12 vor allem in tierischen Produkten enthalten ist.

Gut zu wissen: Miso sollte nicht pasteurisiert sein, da es sonst einen Teil seiner positiven Wirkung einbüßt. Da Miso in der Regel viel Meersalz enthält, sollten Menschen mit Bluthochdruck oder Herzerkrankungen den Verzehr vorab mit einem Fachmann besprechen.

Quellen und vertiefende Hinweise:

–> „Vier Schritte zur bewussten Ernährung“ von Gabriel Cousens

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Dieser Artikel erschien ursprünglich am 29. Dezember 2015 und wurde zuletzt akualisiert und bearbeitet am 25. Juni 2020.

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