So gelangen mehr Nährstoffe aus der Nahrung in die Zellen und zwar ohne, dass Sie inhaltlich etwas an Ihrer Ernährung verändern müssten

Auch ohne eine Veränderung an der Auswahl seiner Nahrungsmittel kann man die Ausbeute der Nährstoffe erheblich verbessern. Wie das geht, das berichten wir hier.

7 Tipp für eine besser Nährstoffaufnahme

1. Nur bei Hunger essen

Ganz nach dem Motto „Nur wer Hunger hat, kann auch satt werden“, halten wir es für essentiell, nur dann zu essen, wenn man wirklich hungrig ist. Essen ohne Bedarf ist wohl eine der schädlichsten Angewohnheiten in Bezug auf die Ernährung. Nur, wenn unser Körper Bedarf nach Nahrung hat, kann er das Essen und die darin enthaltenen Vitalstoffe auch wirklich aufnehmen und verwerten.

In dem Artikel Keine Angst vor Hunger! stellen wir 7 Gründe vor, die uns davon abhalten, die vitalisierende und verjüngende Wirkung von gesundem Hunger zu erforschen.

2 spannende Studien zum intermittierenden Fasten: Essenspausen sind wichtiger als Nahrungsqualität und Kalorienmenge>>

2. Für ausreichend Magensäure sorgen

Nahrung kann nur dann richtig verdaut werden, wenn im Magen ausreichend Magensäure zur Verfügung steht. Ganz besonders wichtig ist das für die Verwertung von Eiweiß. Leider haben die meisten Menschen zu wenig Magensäure. Man sagt, dass jeder zweite über 50 Jahre Probleme bei der Magensäure-Produktion hat.

In unserem Artikel Was tun bei Sodbrennen? Natürliche Hilfe bei saurem Aufstoßen erklären wir, wieso Sodbrennen in der Regel kein Anzeichen für zu viel, sondern für zu wenig Magensäure ist und was man dagegen tun und wie man dadurch die Nährstoffverwertung erheblich verbessern kann.

3. Verdauungsfeuer stärken durch optimale Körpertemperatur

Ähnlich sieht es aus, wenn die Körpertemperatur zu niedrig ist. Darunter leidet unser Verdauungsfeuer „Agni“, wie es die Inder gerne nennen, ebenfalls.

Der Heilpraktiker Uwe Karstädt berichtet in seinem Buch „37 °C“, dass die durchschnittliche Körpertemperatur in den letzten Jahrzehnten deutlich gesunken ist und oft nur noch bei 35,5 bis 36,5 °C liegt. Und damit definitiv zu niedrig, um Nahrung wirklich gut verdauen zu können.

Wie Sie Ihre durchschnittliche Körpertemperatur ermitteln und was Sie tun können, um diese gegebenenfalls wieder anzuheben, erfahren Sie in unserem Artikel Das Geheimnis der idealen Körpertemperatur>>

4. Den Darm sauber halten

Der Darm spielt bei der Verwertung von Nährstoffen eine entscheidende Rolle. Nur, wenn die Darmschleimhaut frei ist von Ablagerungen und die Endothelzellen die richtige Durchlässigkeit haben, können über die Nahrung aufgenommene Nährstoffe wie vorgesehen ins Blut und dann in die Zellen geschleust werden.

Eine besonders effektive Maßnahme, die dazu auch nichts kostet und ohne Umstellung der Ernährung funktioniert, ist intermittierendes Fasten. Durch tägliche Essenspausen von 14 bis 18 Stunden bleibt genug Zeit, damit sich die dünne Schleimhaut im Darm von Resten der Mahlzeiten des Vortages reinigen kann. Anschließend funktioniert die Nährstoffaufnahme dann wieder viel besser.

Intervallfasten (intermittierendes Fasten) zur Unterstützung der Entgiftung und Regeneration des Körpers>>

Neben den vielen Vorteilen, die das Intervallfasten mit sich bringt, ist die positive Auswirkung auf den Darm wohl eine der wichtigsten. Gerade auch, wenn man bedenkt, dass hier unser Immunsystem zu Hause ist und ein Großteil der körpereigenen Produktion an Wohlfühl- und Entspannungsbotenstoffen gebildet wird.

Intermittierendes Fasten als Basis für die tägliche Ernährung halten wir für so enorm wichtig in der heutigen Zeit des Überflusses, dass wir diesem Thema eine eigene Internetseite gewidmet haben: Auf IF 16/8 finden Interessierte die besten Tipps & Tricks zum Intervallfasten>>

5. Nichts Kaltes essen oder trinken

Auch die Temperatur unserer Speisen und Getränke beeinflusst die Produktion von Verdauungsenzymen und Magensäure. Um unser Verdauungsfeuer nicht zu schwächen, sollten wir weder etwas Kaltes trinken noch essen. Wenigstens Zimmertemperatur sollten unsere Speisen und Getränke haben.

Im Kühlschrank gelagerte Nahrungsmittel am besten schon ein paar Stunden vor dem Verzehr herausnehmen und in der Küche stehen lassen.

6. gründlich Kauen

Die Verdauung von Kohlenhydraten und Fetten beginnt bereits im Mund. Nur, wenn wir jeden Bissen gründlich kauen, bleibt genug Zeit, damit die dazu erforderlichen Enzyme im Mund gebildet werden und ihre Arbeit ausführen können.

Gleichzeitig steigt der Genuss beim Essen, wenn wir jeden Bissen gründlich kauen. Denn unsere Geschmacksnerven liegen auf der Zunge und nicht woanders. Außerdem hilft gründliches Kauen oft auch gegen Verdauungsbeschwerden und um den Zeitpunkt der Sättigung früher wahrzunehmen.

Die Signale eines gut gefüllten Magens brauchen bis zu 20 Minuten, bis sie das Gehirn erreichen und ihm vermitteln, dass wir genug gegessen haben und wir uns satt fühlen. Durch gründliches Kauen erreichen uns die Sättigungssignale also bevor wir zu viel gegessen haben – ein wichtiger Faktor für eine gute Verdauung und eine gute Prävention gegen Gewichtszunahme!

Lesetipp: Die Kunst des Kauens

Mehr zum Ratgeber

7. Angenehme Atmosphäre beim Essen

Wie bereits angesprochen, beeinflusst unsere innere Haltung beim Essen, wie gut wir die Nahrung verwerten können. Im Außen für eine angenehme und entspannte Stimmung zu sorgen hilft uns, dass wir uns auch im Inneren entsprechend ausrichten.

Sich Zeit nehmen fürs Essen, den Tisch schön zu decken und zwischen den einzelnen Bissen auch mal das Besteck aus der Hand zu legen und seine Sinne aufs Schmecken zu richten, wirkt sich positiv auf die Nährstoffaufnahme aus und erhöht den Genuss beim Essen.

Webinar-Aufzeichnung „Was ist gesunde Ernährung? Die Basics“

In diesem Webinar sprechen wir nicht nur darüber, wie man die Nährstoffverwertung verbessern kann, sondern berichten von den 3 Grundpfeilern unserer eigenen Ernährung, gehen ein auf die größten Ernährungssünden der heutigen Zeit und sprechen darüber, was es sich lohnt, in die tägliche Ernährung zu integrieren.

Was ist gesunde Ernährung? Die Basics - Webinar-Aufzeichnung vom 16.2.20

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