Über meine Neujahrsvorsätze und eine neue Challenge

Neujahrsvorsätze sind ja an sich nicht verkehrt. Fast die ganze Welt ist am ersten Tag des neuen Jahres auf einen neuen Abschnitt, ein neues Jahr eingestimmt. Es ist also nicht verwunderlich, dass der 1.1. eines Jahres oft als Startschuss für den Beginn eines Vorhabens genutzt wird. Das kollektive Feld steht dann äußerst günstig.

Auch ich nutze die hohe Energie an diesen ersten Tages Jahres gerne, um wieder mehr Struktur in mein Leben zu bringen bzw. neue Herausforderungen anzugehen. Die letzten beiden Jahre habe ich im Januar verschiedene Formen des Intervallfastens getestet. 2017 habe ich die 10in2-Methode ausprobiert, bei der im Wechsel ein Tag lang gefastet und ein Tag gegessen wird.

Bis zum 21.1. hatte ich 9 Fastentage durchgeführt und dann mein Experiment beendet. Drei Tage die Woche komplett zu fasten ist auf Dauer einfach zu viel für mich. Passender ist für mich ein Fastentag pro Woche – ein Thema, das ich auch mal wieder konsequent angehen sollte …

Hier geht’s zu einem ausführlichen Erfahrungsbericht der 10in2-Methode>>

Das vergangene Jahr habe ich dann die IF 20/4 Methode ausprobiert. Bei dieser Variante des intermittierenden Fastens hat man täglich nur ein Essensfenster von 4 Stunden, die restlichen 20 Stunden des Tages wird gefastet. Das hat wirklich gut für mich funktioniert. Ausführlich dazu hier>>

Und auch, wenn ich froh bin, nicht immer so konsequent auf Zeiten achten zu müssen, hat sich seither mein Essensfenster von ganz allein reduziert. 16 oder 18 Stunden zu fasten ist zur völligen Normalität für mich geworden.

Mehr Struktur in mein Leben bringen

In diesem Jahr habe ich mir für den 1.1. eine Liste angefertigt. Hier stehen Punkte, die ich gerne wieder regelmäßig in meinen Alltag integrieren möchte.

Dabei geht es vor allem um Kleinigkeiten, wie z. B. die tägliche Einnahme von Nahrungsergänzungen, die ich als sinnvoll erachte, die ich aber in den vergangenen Wochen eher sporadisch zu mir genommen habe. Aktuell nehme ich morgens Zeolith, dann mit etwas zeitlichem Abstand OPC, Vitamin C aus der Acerola Kirsche, MSM (= organischer Schwefel) zu mir, im Laufe des Tages Vitamin B12, Vitamin D (gerade im Winter sehr wichtig!) und K sowie kurz vorm zu Bett gehen Tryptophan für einen besseren Schlaf zu mir.

Außerdem stehen auf der Liste Punkte wie Zungenschaben und gründliche Zahnreinigung am Morgen, kurze Gesichtsmassage mit einem Rosenöl, kalt duschen, Jing Qi Übungen und noch ein paar andere Tätigkeiten.

Abends vor dem Zubettgehen hake ich dann das ab, was ich gemacht habe. Das gibt mir einen klaren Überblick und das Gefühl von Befriedigung.

Die Energie des Neumondes nutzen

Außerdem möchte ich auch wieder eine neue Challenge in Bezug auf meine Ernährung starten. Damit beginne ich dieses Jahr allerdings ganz bewusst erst am 6.1. An diesem Tag ist Neumond und die Energien für einen erfolgreichen Neubeginn stehen besonders gut.

Die Idee: Intervallfasten in Kombination mit einer Low Carb High Fat Ernährung. Intermittierendes Fasten betreibe ich zwar sonst auch, achte im Alltag dabei aber nicht genaue auf Uhrzeiten. Während der Challenge möchte ich mindestens auf 18 Stunden Essenspause am Tag kommen. Gleichzeitig werde ich den Verzehr von Kohlenhydraten stark einschränken und dafür den Fettanteil in meiner Ernährung erhöhen.

Auch, wenn ich schon so einige Ernährungsexperimente hinter mir habe, LCHF (wie diese Ernährungsform abgekürzt wird) habe ich noch nie länger bewusst durchgeführt. Und das, obwohl mir diese Ernährungsform als Neurotransmitter-Typ 1 A sehr gut bekommen soll und sie dafür bekannt ist, die Fettverbrennung extrem anzukurbeln.

Bei Interesse erfährst Du hier mehr über die einzelnen Neurotransmitter-Typen und die für sie geeignete Ernährung und den passenden Fastenrhythmus>>

Dabei habe ich allerdings nicht vor, mein Essen abzuwiegen und zu tracken, das wäre mir zu aufwendig. Ich verzichte in dieser Zeit einfach auf Nahrungsmittel, die reich an Stärke oder Zucker sind. Im Klartext heißt das: kein Brot, keine Nudeln, kein Reis, keine Kartoffeln, kein Zucker und kein bzw. kaum Obst. Beim Gemüse werde ich nicht so streng sein. Möhren oder Süßkartoffeln werde ich auch weiterhin in kleinen Mengen essen. Das mehr an Fett werde ich vor allem durch Rohmilchbutter und Kokosöl abdecken. Ich bin gespannt.

Warum mache ich das?

Ehrlich gesagt, halte ich nicht viel von strikten Plänen und Vorgaben. Meistens rebelliert ein Teil in mir dagegen, und schneller als ich mich versehe, sind meine Pläne über Bord geworfen und ich verfalle ins andere Extrem. Andererseits habe ich die Erfahrung gemacht, dass bestimmte Rahmenbedingungen meine Motivation unterstützen, etwas Neues auch mal wirklich auszuprobieren und damit durchzuziehen.

Wichtig dabei ist, dass die Rahmenbedingungen so gesetzt sind, dass sie mich fordern, aber nicht überfordern. Ich darf mich nicht zu sehr eingeschränkt fühlen und brauche einen gewissen Freiraum. Daher erhalte ich mir einen gewissen Spielraum, indem ich mir keinen konkreten Ernährungsplan erstelle, der mir diktiert, welches Gericht ich an welchen Tagen zu mir nehme. Das wäre mir zu eng. Für mich reicht es aus, festzulegen, auf was ich verzichten möchte und was erlaubt ist.

Die Idee muss mich zudem kicken, nur dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ich auch wirklich durchziehe, was ich mir vorgenommen habe. Grundsätzlich halte ich die Idee, weniger Kohlenhydrate für nicht verkehrt. Im Allgemeinen essen wir heute zu viel davon, vor allem zu viele stärkehaltige Produkte und Zuckerhaltiges. Und auch, wenn ich davon überzeugt bin, dass eine zu strikte Low-Carb-Ernährung auf Dauer ungesund ist, kann ich mir vorstellen, dass sie phasenweise durchgeführt, recht positiv wirken kann, vor allem, was die Fettverbrennung angeht.

Und ehrlich gesagt, habe ich die Zügel in Sachen Ernährung in der letzten Zeit ziemlich schleifen lassen. Es war ein sehr bewegtes Jahr für uns und die Tendenz zum emotionalen Essen habe ich leider immer noch. Essen ist für mich mehr als bloße Nahrungsaufnahme. Für mich bedeutet Essen auch Abschalten, Entspannen und Wohlfühlen. Eigentlich gelingt es mir inzwischen ganz gut, diesen Mechanismus durch sinnvollere Strategien auszuhebeln, doch in den letzten Wochen fiel es mir schwer, die dazu nötige Motivation aufzubringen. Mehr dazu hier>>

Jedenfalls hinterlassen solche Phasen natürlich auch ihre Spuren, was mir bestimmte Kleidungsstücke durch ein Zwicken und Zwacken deutlich machen … Es ist daher an der Zeit, etwas zu verändern, um mich wieder rundum wohl in meinem Körper zu fühlen. Etwas, was für mich nichts mit Oberflächlichkeiten zu tun hat, sondern ein Stück Lebensqualität bedeutet. Also auf geht’s!

Wie sieht das bei Dir aus? Was hältst Du von Neujahrsvorsätzen und was möchtest Du in diesem Jahr verändern?

P.S.: Die 28-Tage-Regel

Im Volksmund heißt es oft, dass es 28 Tage braucht, um neue Gewohnheiten zu festigen. Und das nicht ohne Grund! Denn so lange braucht der Mond in etwa, um einmal die Erde zu umkreisen (ganz genau sind es 29,5 Tage!). Währenddessen werden bestimmte Energien ab- und wieder aufgebaut. Das heißt, wenn wir etwas in unserem Leben nachhaltig verändern möchten, macht es Sinn, das neue Verhalten an 28 aufeinanderfolgenden Tagen konsequent durchzuziehen. Ab dann hat man sozusagen sämtliche Energien des Mondes als Rückenstärkung zur Verfügung. Daher ist auch unser Detox-Programm für 28 Tage ausgelegt.

Wenn Du also Lust auf eine Neujahrs-Challenge hast und Dir nur noch die Idee für die Umsetzung fehlt, dann teste doch mal unsere Entschlackungskur zur sanften und effektiven Reinigung Deines Körpers.

Du gehst dabei kein Risiko ein. Denn sollte Dir das Programm nicht zusagen, kannst Du 14 Tage davon zurücktreten und erhältst Dein Geld ohne Wenn und Aber zurück!