Für mehr Freude und Genuss an grünen Smoothies Teil 2

Die besten Tipps zur Herstellung für grüne Smoothies: Grüne Smoothies sind gesund. Sie enthalten zahlreiche Vitalstoffe in Form von Mineralien, Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen. Das viele Grün versorgt uns zudem mit wertvollem Chlorophyll, das in seiner chemischen Struktur fast genauso aufgebaut ist, wie unser rotes Blut. In seiner Mitte hat es lediglich ein Magnesium-Molekül, während in der Mitte unserer roten Blutkörperchen ein Eisenmolekül das Zentrum bildet.

Grüne Smoothies wirken reinigend und entgiftend auf unseren Körper, versorgen unsere Zellen mit wichtigen Inhaltsstoffen, kurbeln die Produktion von Magensäure an (fast jeder zweite produziert zu wenig Magensäure, wie wir in unserem Artikel über Sodbrennen dargestellt haben), verändern die Geschmackssinne und helfen beim Abnehmen – um nur ein paar Vorzüge zu nennen.

Während wir bereits auf häufig gemachte Fehler bei der Zubereitung von grünen Smoothies eingegangen sind, möchten wir heute drei Tipps verraten, durch die sich die Lust auf grüne Smoothies steigern bzw. erhalten lässt.

3 Tipps für mehr Lust auf grüne Smoothies

1. Grüne Smoothie Bowl: Bring biss in Deine Smoothies

Manchmal haben wir keine Lust auf einen Smoothies, sondern haben Appetit auf etwas mit Biss. Dann zaubern wir uns aus einem herkömmlichen grünen Smoothie ganz einfach eine grüne Smoothie-Bowl.

Das bedeutet, wir bereiten wie gewohnt den grünen Smoothie zu, geben ihn in eine kleine Schale und toppen das Ganze mit ein paar Scheiben frisch geschnittenem Apfel, einer in Würfel geschnitten Mango (die wir sowieso viel zu schade zum Pürieren finden), einer in Scheiben geschnitten Banane, einer Hand voll Beeren, ein paar Nüssen und Kokosraspeln.

Grüne Smoothie Bowl - Schale mit Bananen, Gojibeeren und Kokosraspeln

Sehr hoch im Kurs stehen bei uns auch Gooji-Beeren, die uns ein wenig an den Genuss von Gummibären erinnern. Das sieht nicht nur verdammt lecker aus, sondern ist es auch!

Wie bereits in Teil 1 der Artikelserie beschrieben, ist es sinnvoll, grüne Smoothies langsam zu essen und zu löffeln statt sie schnell hinunter zu schlucken. Das sorgt für eine bessere Bekömmlichkeit und eine bessere Verwertbarkeit der enthaltenen Nährstoffe.

Indem wir nicht das ganze Obst pürieren, sondern ein Teil davon in kleine Stücke oder Scheiben schneiden und über den Smoothie geben, schlagen wir also gleich zwei Fliegen mit einer Klappe.

2. Grüne Smoothies: Es muss nicht immer süß sein

Wenn uns der Sinn weder nach einem grünen Smoothie noch nach einer grünen Smoothie Bowl zumute ist, wir aber trotzdem nicht auf die Extraladung Grün-Power verzichten wollen, haben wir inzwischen auch eine Lösung gefunden: Wir mixen dann ganz einfach eine vitalstoffreiche grüne Salatsoße aus Wilkräutern, Avocado oder Küchenkräutern. Verfeinert wird das grüne Salatdressing nach Lust und Laune mit Salz und Pfeffer, Curry, Koko- oder Olivenöl.

Auch das ist eine ganz wunderbare Möglichkeit, vor allem dann, wenn man lieber etwas Herzhaftes statt etwas Süßes essen möchte. Statt über einen Salat kann man das grüne Dressing auch über gekochtes Gemüse oder gekochte Beilagen geben und diese damit sogar noch aufwerten..

3. Probiere neue grüne Smoothie Rezepte aus

Grüne Smoothies müssen nicht immer aus denselben Zutaten hergestellt werden. Insbesondere beim Grünzeug sollte man regelmäßig variieren. Und auch um geschmackliche Abwechslung hineinzubringen, lohnt es sich mit auf den ersten Blick vielleicht etwas ungewohnten Zutaten zu experimentieren.

Wie wär´s mit einem Stück Zitrone samt Schale?

Ich erinnere mich noch gut, als Jens und ich das erste Mal bei einem Kräutertreffen einen grünen Smoothie getrunken haben, der regelrecht nach MAOAM schmeckte (Wer erinnert sich noch an den fruchtig-süßen Geschmack dieser klebrigen Kaubonbons …?).

Wir waren jedenfalls total fasziniert und fragten die Zubereiterin nach ihrem Geheimnis. Sie verriet uns, dass sie fast immer ein Stück Bio-Zitrone samt Schale mit in ihre grüne Smoothies gebe. Auf diese Idee sind wir bis dahin nie gekommen und hätten es uns vermutlich auch nicht getraut, aufgrund der Befürchtung, dass das nicht schmecken würde. Seither gibt es fast keinen grünen Smoothie mehr ohne ein großzügiges Stück Zitrone bei uns.

Für neue Geschmackserlebnisse können auch ein paar Blätter frische Minze, Basilikum, exotische Früchte oder auch Chilipulver oder Lebkuchengewürz sorgen. Einfach ausprobieren, was einem zusagt und Mut zu eigenwilligen Kreationen lautet die Devise!

Du hast weitere Tipps für die Zubereitung von grünen Smoothies? Dann immer her damit! Gerne kannst Du uns einen Kommentar hinterlassen und uns Deine Lieblingsrezepte verraten.

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