Was tun gegen Karies? Eine Zahnärztin packt aus

was-tun-gegen-kariesZahngesundheit aus der Perspektive einer ganzheitlich ausgerichteten Zahnärztin

Gesunde Zähne ein Leben? Davon können die meisten von uns leider nur träumen. Der Großteil unter uns leidet unter Karies, Zahnfleischrückgang, trägt die ein oder andere Füllung, Krone oder Brücke mit sich herum oder musste sich bereits von einem Teil seiner Zähne verabschieden. Schade eigentlich …

Denn unsere Zähne sind von Natur aus eigentlich so angelegt, unser gesamtes Leben unbeschadet überstehen zu können. Das zeigen die Forschungen von Weston Price, einem Zahnarzt aus Amerika, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts die verschiedensten Völker weltweit besuchte. Dabei stellte er fest, so lange die Menschen noch im Einklang mit der Natur lebten, sich naturgemäß ernährten, litten sie weder unter den heute so weit verbreiteten Zahnproblemen noch unter vielen anderen Zivilisationserkrankungen, mit denen wir heutzutage zu kämpfen haben.

Was sind die Ursachen für die Degeneration unserer Zähne? Und was können wir tun, um unsere Zahngesundheit wiederherzustellen und zu erhalten? Wir freuen uns sehr, heute mit der Zahnärztin Dr. Karin Bender-Gonser eine absolute Expertin auf diesem Gebiet zu Wort kommen lassen zu können.

Marion & Jens: Hallo liebe Karin, wir begrüßen Dich ganz herzlich zu diesem Interview und freuen uns sehr, dass Du Dir die Zeit genommen hast, uns heute ein paar Fragen zu diesem spannenden und so wichtigen Thema der Zahngesundheit zu beantworten. Vielleicht möchtest Du Dich unseren Lesern zunächst kurz vorstellen und über Deinen Werdegang berichten und auch darüber, wieso Du den Zahnarztberuf seit ein paar Jahren hinter Dir gelassen hast?

Karin: Ja, das tue ich sehr gerne, liebe Marion und lieber Jens! Vielen Dank, dass ihr mir hier die Gelegenheit bietet, meine Sichtweise zu beleuchten. Ich habe im Jahr 1992 meine Approbation als Zahnärztin erhalten und bis 2014 in freier Praxis gearbeitet. Sehr früh habe ich mein Interessengebiet ausgedehnt auf Bereiche, die im Studium nicht oder kaum besprochen wurden.

Auf den Gebieten der Akupunktur, Homöopathie, Bachblütentherapie, zahnärztlicher Hypnose, aber auch in Kinderzahnheilkunde, Sportzahnmedizin, Parodontologie und ästhetischer Zahnheilkunde bildete ich mich kontinuierlich fort. Es waren Themen, die teilweise in Deutschland nicht vermittelt wurden, so dass ich häufig in den USA an Weiterbildungen teilnahm.

Das hat meinen Horizont sehr stark erweitert. Sobald man die Perspektive verändert, stellt man sich entweder Fragen zu dem, was man bisher gelernt hat oder man gewinnt eine breitere Basis.

In meiner Praxistätigkeit habe ich alle meine Erfahrungen integriert und es entstand ein „bunter Blumenstrauß“ an Behandlungsvariationen. Das hat meinen Berufsalltag belebt und meine Patienten waren froh und dankbar für dieses Wissen.

Durch politische Entscheidungen, Gesetzesänderungen und Gesundheitsreformen veränderte sich die Behandlungsweise. Es gab mehr Vorschriften, Auflagen, Einschränkungen. Patienten mussten Zuzahlungen leisten, die Kassen gaben vor, was „sinnvolle“ Behandlungsmethoden sind und welche nicht. Die Ausbildung, die ich bei sehr innovativen Professoren genossen hatte, schloss ein, dass ich biologisch dachte und den Drang hatte, zu hinterfragen. Einige der Vorgaben, die wir Zahnärzte durch das Gesundheitssystem bekamen, machten für mich keinen Sinn.

Ich fragte mich zum Beispiel immer, warum ein toxisches Füllungsmaterial, wie es Amalgam ist, offiziell als das Standardmaterial für gesetzlich versicherte Patienten galt. Schwangere und Kinder wurden von dieser Regelung ausgeschlossen, was in sich bereits ein Widerspruch bedeutet. Warum wird es bei dieser Patientengruppe als gesundheitsbedenklich eingestuft, wohingegen andere es bekommen dürfen …

Und so wurde über die Jahre mein innerer Rebell immer mehr geweckt und ich fühlte mich zusehends unfrei in meinen Behandlungsentscheidungen. Das mündete letztendlich, auch durch gesundheitliche Probleme unterstützt, darin, dass ich meine Praxistätigkeit aufgab.

Mein Ziel ist es heute, mein angesammeltes Wissen einer breiten Masse zur Verfügung zu stellen, damit Patienten immer mehr in die Selbstverantwortung gelangen und ihre Zahngesundheit unterstützen können.

M. & J.: Das klingt nach einer konsequenten Umsetzung, Deiner inneren Einstellung auch im Außen treu zu bleiben. Sicher nicht immer ein einfacher Weg. Wir freuen uns jedenfalls, dass Du Dein Wissen unter anderem auch in Beiträgen auf Deinem youtube-Kanal „Folge Dir selbst“ zur Verfügung stellst. Je mehr Menschen wissen, wieso Zahnerkrankungen entstehen und was sie dagegen tun können, um so besser. Was sind denn aus Deiner Sicht die Hauptfaktoren, die unserer Zahngesundheit schaden?

K. B.-G.: Aus meiner heutigen Sicht, die nicht nur auf meinen zahnmedizinischen und ganzheitlich alternativen Weiterbildungen basiert, sondern Gesundheit auf der Basis von Körper, Geist und Seele betrachtet, erkenne ich zwei Haupteinflüsse. Erstens unsere moderne Ernährungsweise und zweitens der Stress.

Die Zivilisationsnahrung besteht aus sehr vielen Zusatz- und wenig Nährstoffen. Es entsteht der vermeintliche Eindruck, dass wir Nahrung im Überfluss hätten, wenn man in die Regale der Supermärkte blickt. Sobald man die Packungsrückseiten studiert, wird man der vielen unaussprechlichen Inhaltsstoffe gewahr, die meist aus den Chemielabors der Nahrungsmittelindustrie stammen. Ähnlich sieht es mit den Inhaltsstoffen unserer Kosmetikprodukte aus, zu denen ich auch alle Zahnhygieneprodukte zähle.

Dies führt zwangsläufig zu einer Belastung des Körpers mit Stoffen, die er verstoffwechseln und entgiften muss. Durch das Fehlen mancher Enzyme für den Abbau dieser Substanzen, verschiebt der Körper diese ins Bindegewebe oder an andere Orte im Körper, wie zum Beispiel das Gehirn, wo sie wie in einem Sackbahnhof liegen bleiben.

Durch Massentierhaltung, genverändertes Saatgut und die Ernte unreifer Früchte und Gemüse kommt auf unseren Tellern nicht mehr das an, was unserem Körper dient, bzw. ihn nährt. Ein viel zu hoher Zuckeranteil in fast allen Lebensmitteln unterstützt die Übersäuerung unserer Körper.

Alles zusammen hat in meinen Augen den Effekt, dass der Körper zu wenig Vital- und Nährstoffe erhält, um alle Körperfunktionen aufrecht zu halten und andererseits durch Übersäuerung Regenerationsprozesse unterbunden werden. Dies leistet dem Wachstum von Keimen, Pilzen und Parasiten Vorschub, die ihr Übriges dazu tun, dass unser Körper nicht mehr optimal funktioniert.

Der erhöhte Stress in unserer Gesellschaft bedingt einen dauerhaft erhöhten Adrenalinspiegel.

Wer jedoch weiß, dass die Reparatur- und Regenerationsprozesse des Körpers auf Eis gelegt sind, wenn wir im Stresszustand (Sympathikus) sind, dem wird bewusst, in welchem Dilemma unser Körper derzeit steckt. Er erhält qualitativ zu wenig „Treibstoff“, wohingegen die Menge an „Füll- und Giftstoffen“ zunimmt.

Hier sieht sich der Körper mit einer schier unlösbaren Situation konfrontiert: Wie soll er Regenerationsaufgaben erfüllen, wie soll er Zellaufbau bewerkstelligen, wie sollen Organe optimal funktionieren?

Er startet Notprogramme: Zum Beispiel die Ausplünderung von Ressourcen. Um den Blut-pH konstant zu halten, obwohl unser Körper einer permanenten Übersäuerung unterliegt, löst er die notwendigen Mineralien zur Pufferung der Säuren aus dem Knochen und den Zähnen. Die Keimbesiedelung von Darm und Speichel verändert sich aufgrund des Raubbaus auf Körperebene.

Viele „guten“ Bakterienstämme, die den Körper in seiner Funktion (Resorption und Aufspaltung von Nährstoffen, Immunsystem) unterstützen, werden zugunsten der pathogenen (schlechten) Keime vertrieben. All das führt dazu, dass unser Immunsystem schwach wird und Krankheiten entstehen können, die nicht nötig sind.

Karies und Parodontitis sind nachweislich bakteriell verursachte Krankheiten, die wir unter optimalen Bedingungen nicht zu haben bräuchten. Dies zeigen auch Untersuchungen und Studien an Naturvölkern, wie es Dr. Weston Price geschrieben hat. Dort gibt es weder Karies, Parodontitis, noch Zahn- und Kieferfehlstellungen.

M. & J.: Zusammengefasst könnte man also sagen, dass unsere heutigen Ernährungsgewohnheiten und der viele Stress, dem die meisten von uns heute fast durchgehend ausgesetzt sind, nicht nur unserer Gesundheit im Allgemeinen schaden, sondern vor allem auch zu Lasten unserer Zahngesundheit gehen.

Der dadurch verursachte Vitalstoffmangel und die damit einhergehende Übersäuerung gehen auf Kosten unser körpereigenen Mineralstoffvorräte, die vor allem in Zähnen und Knochen stecken, sie machen die Zähne also anfällig und verändern die Zusammensetzung unseres Speichels in eine ungünstige Richtung. So haben es schlechte Keime leichter, sich zu verbreiten und die Remineralisierung des Zahnschmelzes wird erschwert.

Dass der Verzehr von Zucker Karies begünstigt, dürfte den meisten bewusst sein, doch dass auch der Vitalstoffmangel und die damit einhergehende Übersäuerung und der permanente Stresszustand eine so große Rolle spielen, ist sicher noch nicht so weit verbreitet. Könntest Du uns da ein paar konkrete Tipps geben bezüglich der richtigen, weil zahngesunden Ernährung? Und was empfiehlst Du, um mehr Entspannung und Entschleunigung ins Leben zu bringen?

K. B-G.: Bei der Ernährung ist es wichtig, dass wir einerseits gute Vitalstoffe aufnehmen und andererseits der Übersäuerung entgegenwirken. Vitalstoffe sind vor allem in ungekochter Nahrung erhalten, denn durch ein Erhitzen der Lebensmittel über 42 Grad Celsius werden vor allem die Proteine und Aminosäuren (Bausteine des Lebens) zerstört (denaturiert).

Das hat Dr. Joachim Mutter in seinem Buch „Grün essen“ sehr genau beschrieben. In diesem Buch beschreibt er auch den Vorteil der „grünen“ Nahrungsmittel, wie zum Beispiel Wildkräutern, grünem Gemüse, aber auch gesundem Obst, Samen und Nusssorten. Dort sind lebenswichtige Vitamine, Spurenelemente, Mineralien, Proteine und „gute“ Fette enthalten, die unserem Körper den nötigen Treibstoff liefern.

Natürlich kann man sich nicht direkt ausschließlich so ernähren, wie er es beschreibt, aber es ist bereits ein Schritt in die richtige Richtung, wenn man beginnt, das eine oder andere Rezept oder Nahrungsmittel in den Alltag zu integrieren. So sehe ich es auch mit der Kochkost. Wir dürfen auch weiterhin unsere gekochten Lieblingsspeisen zu uns nehmen, wenn man einerseits einen hohen Rohkostanteil (Salate, Obst, Gemüsesticks) zu sich nimmt und es frisch kocht.

Alles, was in Tüten oder Packungen bereits vorgemischt oder vorgekocht ist und nur noch aufgewärmt wird, ist „leer“. Damit meine ich, dass keine Nährstoffe mehr enthalten sind und der Körper ausschließlich mit Füll- und Zusatzstoffen sowie Konservierungsmitteln überlastet wird.

Einen weiteren Vorteil bietet diese Art der Ernährung, da sie bereits basenüberschüssig ist und der Übersäuerung entgegenwirkt.

Weiterhin sollte man auf Zucker verzichten, und da meine ich jede Art von Zucker! Weißen Zucker, Rohrzucker, Fruktose, Traubenzucker, Milchzucker, Agavendicksaft usw.

In Früchten haben wir genügend Zucker, den unser Körper benötigt, jede weitere Zufuhr ist schädlich und verursacht Zivilisationskrankheiten (z. B. Karies, schwaches Immunsystem, Diabetes, …). Man kann sehr gerne Stevia, Erythrit oder Xylit als Alternative verwenden, um sich vom Übermaß an „süß“ zu entwöhnen, um schließlich irgendwann den Geschmack so normalisiert zu haben, dass wir diese Geschmacksrichtung gar nicht mehr benötigen. So, wie unsere Urväter sich einmal ernährt haben.

Bei Getränken ist ebenso zu beachten, dass sie häufig übersäuern und verschleimen. Daher sollte man folgende Getränke meiden: kohlensäurehaltige Getränke, zuckerhaltige Getränke, Kaffee, schwarzer Tee, Milch, Früchtetees.

Besser ist: stilles Wasser, frisch gepresste Säfte mit „Grün“ (z. B. Spinat, Wildkräuter, …), Kräutertees, Wasser mit Zitrone, Wasser mit Apfelessig

Um auf die Frage der Entschleunigung zurückzukommen, kann ich nur jedem empfehlen, Ruhephasen in den Alltag einzubauen. Die können vielfältig aussehen. Man kann Spaziergänge in der Natur machen, Meditieren, Yogaübungen durchführen, Atemtechniken anwenden, „Nickerchen“ vornehmen, beruhigende Musik anhören. Also da kann jeder seine eigene Version finden.

Es sollte eine Zeit der Ruhe, eine Zeit mit und für sich selbst sein, in der man die Seele baumeln lässt.

M. & J.: Vielen Dank für diese wirklich vielfältigen und informativen Tipps. Du sagst ja, dass es Krankheiten wie Karies und Parodontitis überhaupt nicht geben müsste. Was läuft da schief in unserer Gesellschaft und müsste die Aufklärung hier nicht bereits viel früher ansetzen, vor allem bei Eltern, damit die zukünftige Generation einen besseren Start in die Zahngesundheit bekommt, als wir?

K. B.-G.: In unserer Gesellschaft ist vieles miteinander verwoben und Institutionen sind teilweise voneinander abhängig und außerdem verdienen sie eine Menge Geld mit gewissen Strukturen. Ich möchte hier gar nicht weiter ins Detail gehen, denn jeder sollte sich selber mal fragen, wo er im Leben beeinflusst wird und warum er gewisse Entscheidungen trifft, wie er sie trifft. Man kann da an alle möglichen Dinge denken; z. B. Erziehung, Kindergarten, Schule, Gesundheitswesen, Versicherungen, Politik, Medien, Werbung, Pharmaindustrie, …

Wer beginnt, die Augen und das Bewusstsein zu öffnen, erkennt schnell das Netz an Interaktion. Hier gilt es zunächst das Bedürfnis jedes Einzelnen zu wecken und dann zu stärken, selbst Verantwortung für sich zu übernehmen. Wir alle, und da nehme ich mich nicht aus, sind so aufgewachsen, dass wir Fachleuten und Spezialisten die Fähigkeit zuerkannt haben, in bestimmten Fragen mehr zu wissen als wir. Damit gaben wir bereits die Verantwortung ab.

Nun gilt es nicht, alle Strukturen abzuschaffen und in Frage zu stellen, sondern sich selber immer wieder zu fragen und zu spüren, was für einen persönlich Sinn macht und was nicht. Es gibt Menschen, die benötigen einfach noch gewisse Strukturen des Systems und für die ist es hilfreich. Andere hingegen fühlen bereits intensiv, ihre Verbundenheit zu ihrem Körper und dem Kollektiv, dass sie genau wissen, was richtig für sie selber ist.

Und genau hier setze ich an. Ich gebe Inspirationen für all jene, die sich auf diesem Weg zu mehr Bewusstsein und Selbstverantwortung befinden. Ich teile mein Wissen, wobei ich auch hier immer betone, dass ich erstens nicht alles weiß und zweitens nicht möchte, dass Menschen die Verantwortung weiterhin bei mir abgeben.

Will heißen: Wenn jemand alternative Lösungswege sucht und von mir eine 1 zu 1- Lösung vorgekaut bekommen mag, dann ist das nichts anderes, als zum Arzt zu gehen und zu sagen: „Mach mich bitte gesund!“.

Ich bezwecke das individuelle Wachstum eines jeden Einzelnen. Sie schauen meine Videos, lesen meine Blogs, besuchen meine Seminare oder haben ein Coaching bei mir, um letztendlich zu spüren, mit was sie in Resonanz gehen. Und dann unterstütze und begleite ich sie auf ihrem Weg zu „wachsen“ und der Lenker ihres eigenen Lebens zu werden.

Und in Bezug auf deine Frage mit der Prävention von Karies setze ich bereits mit der Aufklärung bei den Eltern vor der Geburt des Kindes an. Ich erkläre die Zusammenhänge von Kariesentstehung und was man präventiv machen kann, um sie zu verhindern. Das heißt, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist, ansetzen, ist meine Idee von Vorsorge 🙂

M. & J.: Wir dürfen also nicht länger die Verantwortung für unsere eigene Gesundheit aus der Hand geben, sondern sollten selbst aktiv werden. Natürlich kann und sollte man sich Unterstützung von außen holen und auf das Expertenwissen wie Deines zurückgreifen, aber letztendlich kann nur jeder sich selbst heilen. Das sehen wir ganz genauso.

Mit der Aufklärung bereits anzusetzen, bevor das Kind noch nicht in den Brunnen gefallen ist, ist auch in unseren Augen der sinnvollste Weg und wir legen jedem interessierten Elternteil und auch jedem, dem die Betreuung von Kindern anvertraut wird, ans Herz, Deine Videos auf youtube anzusehen, damit Deine Vision, dass Karies und andere durch krankhafte Erreger ausgelöste Zahnerkrankungen bald endlich der Vergangenheit angehören.

Auch in Marions Buch „Karies? Nein, danke!“ gibt es nun dank Deiner Inspiration ein ganzes Kapitel zum Thema „Karies bei Kindern vorbeugen“.

Aber was rätst Du denen, die bereits von Karies und Co betroffen sind? Hast Du da noch ein paar Tipps für uns?

K. B.-G.: Es ist nie zu spät anzufangen. Man kann natürlich die Schäden, die man erworben hat (Karies, Füllungen, Knochenabbau durch Parodontitis, Wurzelbehandlungen, …) nicht wegzaubern. Aber man kann verhindern, dass zukünftig weitere Schäden auftreten. Genau mit den Ernährungstipps, die ich weiter oben gegeben habe. Aber auch mit einer „chemiefreien“ Zahnhygiene.

Wenn wir auf die Packungsbeilagen der Zahnpasten und Mundspülungen schauen, dann werden wir unsere Schwierigkeiten haben, diese Namen auszusprechen. Es sind haufenweise chemische Produkte enthalten, die unseren Körper belasten. Denn alle diese Zusatzstoffe (antibakterielle Agentien (z. B. Triclosan), Fluoride, Konservierungsmittel, Schaumbildner (z. B. Natrium Lauryl Sulfat) sind für den Körper eine Belastung. Er muss sie mit einem goßen Energieaufwand entgiften und ausleiten. Die Energie steht dann den Regeneratins- und Reparaturarbeiten des Körpers nicht zur Verfügung.

Ich empfehle natürliche, biologische Zahnpflegemittel. Inzwischen gibt es einen Biokosmetik-Markt, der diese Produkte anbietet. Man kann sie aber auch selber mischen. Dazu gebe ich auch in meinen Videos und Blogartikeln Inspirationen oder in meinem Chemiefreie Kosmetik“-Kurs vorstelle.

Eine sehr beliebte Mischung ist ein Zahnpulver aus Rügender Schlämmkreide, Kurkuma, Natron, Xylit und biologischen, ätherischen Ölen (z.B. Pfefferminze, Nelke, Eukalyptus oder Salbei).

Liebe Karin, wir danken Dir von Herzen für dieses tolle Interview, Deine so wertvolle Arbeit auf dem Gebiet der Aufklärung und der Unterstützung zu einem „Selbstversorger“ für die dr-med-karin-bender-gonsereigene Gesundheit zu werden, wie Du das so treffend bezeichnest und natürlich über Dein Vorwort zu Marions neuem Buch

Mehr über Karin und Ihre Arbeit finden Interessierte auf ihrem youtube-Kanal oder ihrer Internetseite. Wir empfehlen, unbedingt vorbeischauen und sich inspirieren lassen!

Mut zur Lücke? Wie Sie Karies und andere Zahnerkrankungen wirksam vorbeugen paperbackstanding2_693x8722und stoppen können

Ein ganzheitlicher Ansatz zur Erhaltung und Wiederherstellung der Zahngesundheit
von Marion Selzer

mit einem Vorwort von Dr. med. Karin Bender-Gonser

Mehr Infos>>

Das Inspiriert-Sein Team

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Marion und Jens betreiben zusammen die etwas andere Gesundheitsplattform www.inspiriert-sein.de und veröffentlichen Beiträge zu den Themen gesunde Ernährung, Beweglichkeit & Körpertraining, Selbstheilungskräfte aktivieren & Gesundheitsoptimierung u.v.m.
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