Veganes Rührei: Besser als das Original

Raffiniert & veganisiert: Rezept für veganes Rührei

Vegan sein bedeutet nicht, auf Genuss zu verzichten, ganz im Gegenteil. Viele Speisen kommen erst ohne tierische Produkte so richtig zur Geltung.
Seit über einem Jahr lebe ich nun vegan.

Das hat sich die letzten Jahre einfach so entwickelt. Die tierischen Produkte wurden immer weniger. Bewusst wurde mir das vor etwas mehr als einem Jahr und seit diesem Zeitpunkt interessiere ich mich auch mehr für die vegane Lebensweise.

Dennoch kommen manchmal kulinarische Erinnerungen an viele schöne Dinge, die ich früher gerne gegessen habe, die aber leider auf tierischen Zutaten basie­ren. Dabei ist ja meistens nicht das tierische Produkt für den Geschmack und die Gaumenfreude verantwortlich, sondern die Zubereitung, Konsistenz, ja einfach das ganze Gericht.

Und es ist überhaupt kein Problem, die tierischen Bestandteile einfach durch pflanzliche Alternativen zu ersetzen. Denn aus was bestehen denn Fleisch, Fisch, Ei und Milchprodukte? Proteine, Fette, Wasser und dergleichen. Da dürfte es doch kein Problem sein, in dem meisten Fällen einen sinnvollen Er­satz zu finden.

Unsere neueste „Entdeckung“ ist ein veganes Rührei, das nach meinem Empfinden um ein Vielfaches besser schmeckt als das Original und zu­gleich noch höhere Nährstoffwerte aufweist. Dabei ist die Zubereitung genauso unkompliziert und zeitsparend, wie bei „richtigem“ Rührei.

Veganes Rührei – Zutaten für zwei Personen:

  • 250g Tofu Natur
  • 150g Räuchertofu
  • 300ml Sojamilch Natur
  • 2 TL hochwertiges Kristallsalz
  • 1EL Kurcuma für die richtige Farbe
  • 1 Prise Pfeffer

Wer möchte, kann natürlich noch Zwiebeln, Knoblauch, Champignons und der- gleichen dazu­geben, so bekommt das Gericht jedes Mal eine andere Ge- schmacksnote.

Veganes Rührei Zubereitung:

  1. Geben Sie den Tofu, die Sojamilch und die Gewürze in eine Schüssel.
  2. Kneten Sie alles mit den Händen durch, so dass die Tofustücke zerbröseln und mit den restlichen Zutaten eine einheitliche Masse ergeben.
  3. Erhitzen Sie ein hochwertiges Öl in einer Pfanne und geben Sie die vega­ne Rühreimasse hinzu.
  4. Jetzt gibt’s keinen Unterschied mehr zum normalen Rührei: 3-5 min. ba­cken, ein wenig umrühren, dass es nicht anbrennt und fertig.

Für mich die Alternative schlechthin, geht schnell, schmeckt super, macht satt und kann sich echt sehen lassen, was die Nährwerte angeht: eine Portion hat 35 g Protein, 20 g Fett, so gut wie keine Kohlenhydrate und ca. 350 kcal. Hier lässt sich unschwer erkennen, dass man als Veganer nicht zwangsläufig Mangeler­scheinungen bekommen muss. Veganes Rührei passt übrigens auch sehr gut zu einer „low carb diet“ oder als Initialfrühstück für eine Fettverbrennung.

Viel Spaß beim Nachkochen & Bon Appetit

Jens Sprengel

Jens Sprengel

Jens ist Gründer und Betreiber von inspiriert-sein.de und schreibt zu den Themen Beweglichkeit & Körpertraining, Selbstheilungskräfte aktivieren & Gesundheitsoptimierung u.v.m.

Jens ist staatlich anerkannter Heilpraktiker, Cransio-Sacral-Therapeut, Personaltrainer, Verleger und Autor
Jens Sprengel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.