Unser 6-Stufenplan für eine gesündere Ernährung

P1160320So schaffen Sie den Einstieg in eine gesündere Ernährungsweise

Das neue Jahr hat begonnen und die guten Vorsätze sind gefasst. Tausende von Menschen auf der ganzen Welt haben sich für das neue Jahr Ziele gesetzt. Die einen wollen Stress reduzieren und mehr für ihre Entspannung tun, die anderen mehr Zeit mit der Familie verbringen, weniger Fernsehen schauen oder sich das Rauchen abgewöhnen.

Vielleicht geht es Ihnen aber auch so wie uns, die in den letzten Tagen, vor allem um die Weihnachtszeit herum, viele Leckereien gegessen haben. Die Hosen spannen und man fühlt sich einfach nicht mehr ganz so wohl in seiner Haut. Veränderungen müssen her. Die ersten Tage des neuen Jahres sind dafür wie gemacht.

Auch Jens und ich sind nicht frei davon in alte Ernährungsmuster zu rutschen, die wir nicht gerade weiter empfehlen würden. Und auch für uns sind Weihnachten und der Jahreswechsel willkommene Anlässe die Zügel ein wenig schleifen zu lassen und nach Herzenslust zu Schlemmen. Doch damit soll nun Schluss sein!

Und damit die guten Vorsätze niacht nur Vorsätze bleiben, sondern auch verwirklicht werden, verraten wir Ihnen heute unseren 6 Stufenplan für eine gesündere Ernährung, mit dem auch Sie den Einstieg in eine gesündere Ernährungsweise finden!

Unser 6 Stufenplan für eine gesündere Ernährung

1. Essen Sie mehr echte Lebensmittel
Echte Lebensmittel sind Lebensmittel, die so natürlich wie möglich aufgewachsen sind (also unter Sonnenlicht, mit gutem Wasser und auf gutem Boden gedeihen durften), möglichst reif geerntet wurden und frisch zubereitet gegessen werden. So lässt sich ein hoher Gehalt an Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen, sekundären Pflanzenstoffen und Enzymen am sichersten gewährleisten. Und auf diese Stoffe kommt es schließlich an!

Während die Makronährstoffe wie Eiweiß, Kohlenhydrate und Fette uns mit Energie und Aufbaustoffen versorgen, brauchen wir die oben genannten Mikronährstoffe (Vitalstoffe) um gesund und leistungsstark zu bleiben. Sie sind wichtig für die Abwehr schädlicher Stoffe wie z. B. freier Radikale, mitbeteiligt am Aufbau von Hormonen und anderen Botenstoffen und damit unerlässlich für Wohlbefinden und Gesundheit.

Um Ihren Körper mit allen wichtigen Vitalstoffen zu versorgen, halten Sie sich idealerweise an das regionale Angebot der Saison. Zur Zeit stehen Brokkoli, Blumenkohl, Möhren, Rosenkohl, Rote Bete, Schwarzwurzeln, Wirsing und viele andere Wintergemüsesorten zur Auswahl. Hinzu kommen Äpfel, Birnen, Walnüsse und Kastanien. Frisches Obst und Gemüse aus der Saison in Bioqualität bekommen Sie in Bioläden, beim Biobauernhof in Ihrer Nähe oder auf dem Wochenmarkt.

Auch selbstgezogene Sprossen, Keime und Gräser bringen Abwechslung in die Küche und versorgen uns mit einer unzähligen Menge an gesunden Stoffen.

2. Meiden Sie wertlose Magenfüller
In Laboren entwickelte und mit Maschinen hergestellte Massenware kann zwar unseren Magen füllen, belastet uns jedoch auf allen Ebenen. Durch die vielen Verarbeitungsschritte sind sie nicht nur arm an Vitalstoffen, sondern enthalten in der Regel Substanzen, die unsere Biochemie durcheinander bringen und mitursächlich für Krankheiten sein können.

Leere Kalorienträger wie Fast Food, Fertiggerichte, Konserven oder andere stark verarbeitete Produkte können zwar satt machen, rauben uns jedoch von unserer Lebensenergie, machen träge, antriebslos, launisch, süchtig und langfristig krank.

Solche Nahrungsmittel sind aber nicht nur materiell wertlos, sondern auch energetisch schädlich. Mit den meisten industriell gefertigten Massenwaren ist Leid und Ausbeutung verbunden. Tiere werden dabei wie gefühllose Dinge behandelt, Menschen zu Hungerlöhnen beschäftigt und die Umwelt ausgebeutet.

Ein einfacher Tipp, um weniger materiell und energetisch wertlose Magenfüller zu essen: Kaufen Sie nichts, was aus mehr als 6 Zutaten besteht, und meiden Sie außerdem Produkte, bei denen auf der Zutatenliste Begrifflichkeiten aufgelistet sind, die kein Mensch versteht. Achten Sie darüber hinaus insbesondere bei Importgütern wie Kaffee oder Kakao auf fair gehandelte Ware, meiden Sie Tierprodukte zumindest aus Massenzucht und kaufen Sie möglichst nichts, was in Plastik verpackt wurde.

Wenn Sie sich an diese Regel halten, können Sie ziemlich sicher sein, dass in Ihrem Einkaufskorb vor allem echte Lebensmittel landen.

3. Kochen Sie wieder selbst
Nur wer selbst kocht, weiß, was in seinem Essen drin ist. In einer Zeit der Lebensmittelskandale und alles anderen als lückenlosen Deklarierungspflicht ein wichtiger Aspekt. Und auch, wenn Kochen mehr Zeit in Anspruch nimmt, als sich eine Fertigpizza in den Ofen zu schieben oder einen abgepackten Salat mit einem Fertigdressing zu begießen, der Aufwand lohnt sich allemal!

Der Grund dafür, dass sich so viele vorm Selberkochen fürchten ist gar nicht mal der Zeitfaktor, sondern die Angst, dass das Essen dann nicht schmeckt. Doch keine Sorge, man muss kein Sternekoch zu sein, um schmackhafte Gerichte aus echten Lebensmitteln zuzubereiten.

Das Einzige, was Sie am Anfang dazu benötigen, sind ein paar gute Rezeptideen, frische Zutaten und ein wenig Geduld, um den von der Industrienahrung verwirrten Geschmacksknospen eine Chance zu geben sich wieder an den Geschmack echter Lebensmittel zu gewöhnen.

Inspirationen für vollwertige und gesunde Leckereien finden Sie zum Beispiel auf einem unserer Lieblingsblogs vegan-und-lecker.de. Alle, die es eilig haben und nicht viel Zeit zum Kochen haben, empfehlen wir eat this!

Erweitern Sie Ihr Repertoire an Standardgewürzen und Standardlebensmitteln, werden Sie experimentierfreudig und lassen Sie sich nicht von auf den ersten Blick ungewöhnlichen Zutatenkombinationen abschrecken.

4. Essen Sie nur, wenn Sie wirklich hungrig sind
Damit unser Körper, die ihm zugeführten Nährstoffe auch wirklich verwerten kann, sollten wir erst dann essen, wenn wir wirklich hungrig sind. Dabei ist es jedoch gar nicht so einfach zwischen Appetit / Gelüsten und wirklichem Hunger zu unterscheiden. Wir essen schließlich nicht nur, weil wir hungrig sind, sondern auch um uns besser zu fühlen, die Zeit zu vertreiben oder einfach aus Gewohnheit.

Achten Sie daher mal darauf, ob sich der angebliche Hunger nicht einfach wegtrinken lässt. Sobald der Wunsch zu essen aufkommt, trinken Sie ein großes Glas Wasser und warten Sie 5 bis 10 Minuten. Wenn Sie dann immer noch Hunger haben, können Sie etwas essen. Oftmals verbirgt sich hinter einem Hungergefühl nämlich einfach nur Durst.

Ertappen Sie sich des Öfteren dabei, dass Sie sich durchs Essen trösten, belohnen oder entspannen möchten, lege ich Ihnen die Artikelreihe „Essen als Ersatzbefriedigung: Emotionalem Seelenhunger auf der Spur“ an Herz.

5. Nehmen Sie sich Raum und Zeit zum Genießen
Essen soll nicht nur gesund sein, sondern auch Freude und Genuss bereiten. Dieser Aspekt fällt heute oft unter den Tisch. Nur selten nehmen wir uns die Zeit um die Nahrungsaufnahme bewusst zu zelebrieren. So kommt es, dass wir einen Bissen nach dem anderen hinunterschlucken, ohne wirklich auf den Geschmack zu achten. Das ist nicht nur schade, wegen dem verlorenen Genuss, sondern auch häufig der Grund, weshalb wir mehr essen, als uns gut tun würde.

Essen wir dagegen bewusst, bleiben wir mit unserer Aufmerksamkeit beim Genießen, befriedigt uns das nicht nur mehr, sondern wir essen dann meist auch deutlich weniger.

Nehmen Sie sich daher so oft wie möglich Raum und Zeit zum Genießen, decken Sie den Tisch schön, legen Sie angenehme Hintergrundmusik auf, kauen Sie jeden Bissen gründlich und genüsslich, legen Sie dazwischen am besten das Besteck aus den Händen und lassen Sie sich durch Tischgespräche, Bildschirme oder Zeitungen ablenken.

Nicht das Essenstempo sollte an die zur Verfügung stehenden Zeitspanne angepasst werden, sondern die Essensmenge! Lieber eine halbe Portion gründlich gekaut und bewusst genossen, als die ganze Portion in großen Brocken hinuntergeschlungen.

6. Jede Mahlzeit zählt
Sicherlich wäre es ideal sich durchgehend gesund zu ernähren. Doch wie es so ist im Leben, nichts ist ideal und schon gar nicht immer. Nehmen Sie unseren 6-Stufenplan daher als Orientierung und vergessen Sie vor allem nicht die Freude beim Essen.

Auch echte, hochwertige Lebensmittel können durch die Art der Zubereitung (Frittieren, totkochen usw.), schlechte Stimmung beim Kochen oder Essen energetisch abgewertet werden, während materiell leere Kalorienträger durch ein Gebet, liebesvolles Anrichten oder Freude beim Essen aufgewertet werden können!

Wichtig ist nur, dass Sie nach einem „Ausrutscher“ wieder die Kurve kriegen und nicht nach dem Motto handeln „Jetzt ist es ja sowieso egal“. Nein, jeder Tag bzw. jede Mahlzeit zählt! Das sollten wir uns immer wieder bewusst ins Gedächtnis rufen.

Du bist, was Du isst

Wir hoffen, dass Ihnen diese Tipps weiterhelfen möglichst schnell wieder in eine gesündere Ernährungsweise zu finden, denn eins ist klar: Unser Körper kann nur mit den Materialien aufbauen und reparieren, die wir ihm zur Verfügung stellen!

P.S.: Wenn Sie sich und Ihrem Körper etwas richtig Gutes tun möchten und für den Wiedereinstieg in eine gesündere Ernährung eine konkrete Anleitung wünschen, dann könnte die DTX-28-Formel, unsere Entschlackungs- und Entgiftungskur, genau das Richtige für sein. Hier zeigen wir Ihnen, wie Sie in 28 Tagen, nach und nach mehr schädliche Substanzen aus Ihrer Ernährung streichen; auf wirklich genussvolle und alltagstaugliche Weise mehr Vitalstoffe tanken; Ihren Körper entschlacken und von Giftstoffen befreien und dabei auch noch überflüssige Pfunde loswerden. Hier bekommen Sie mehr Infos>>

Bildrechte: Inspiriert-Sein. de © Marion Selzer

Marion Selzer

Marion Selzer

Marion beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema gesunder Lebensweise, insbesondere mit der Frage, wie sich die persönliche Ernährung optimieren lässt. Aus eigener Erfahrung weiß sie, wie schwer es sein kann, einen gesünderen Lebensstil zu praktizieren.

Mit ihren Artikeln möchte sie Mut machen, dass Veränderungen von Gewohnheiten möglich sind und sich lohnen.

Marion ist Dipl. Juristin, Mediatorin, Ernährungs- und Diätberaterin, psychologische Beraterin und Autorin
Marion Selzer

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