Rohköstlichkeit: Zucchini-Spaghetti mit Tomatensoße

Super leckeres, urgesundes und einfach zubereitetes Rohkost-Rezept

Egal, ob Rohköstler, Allesesser oder was auch immer, Rohkost-Spaghetti mit einer süß-scharfen Tomatensoße (natürlich ebenfalls roh) schmecken nicht nur verdammt lecker, sondern ist auch urgesund, einfach zubereitet und absolut kinder- bzw. familientauglich.

Selbst mich als herkömmlichen  Nudel-Liebhaber hat dieses Gericht völlig be­geistert und von den rohköstlichen Genüssen absolut überzeugt. Glauben Sie nicht? Na, dann probieren Sie dieses Gericht doch einmal aus.

Rohkost-Spaghetti – Pro Person nehme man:

  • 2 kleine bis mittelgroße Zucchini (eine Zucchini kann auch durch eine Gurke oder zwei Möhren ausgetauscht werden, ebenfalls sehr lecker)
  • 3 große Tomaten
  • 1 Kolben frischen Mais, alternativ Mais aus der Dose, der ist dann allerdings nicht roh!
  • 3 Datteln
  • wer mag zwei Zehen Knoblauch
  • einen Schuss (rohköstliches) Olivenöl
  • je zwei gehäufte Teelöffel Basilikum, Oregano und Thymian
  • sowie Pfeffer und Salz nach Geschmack

Zubereitung der Rohkost-Spaghetti:

Die Zucchini werden gewaschen, eventuell geschält (ohne Schale wird die Konsistenz feiner, ist meines Erachtens ist aber nicht unbedingt nötig) und dann mit einem Spiralschneider (den bekommt man in Haushaltswarengeschäften oder übers Internet ab 15 Euro) in Spaghettiform gebracht.

Wer ein Julienne Messer zur Hand hat, kann die Zucchini damit auch in hauch­dünne Streifen schneiden, die dann eher an feine Bandnudeln als an Spaghetti erinnern, was dem Geschmack jedoch keinen Abbruch tut.

Zubereitung der rohköstlichen pikant-süßen Tomatensoße:

Für die Soße werden die Datteln entkernt und für zwei Stunden in Wasser ein­geweicht. Anschließend wird das Einweichwasser abgeschüttet. Die Tomaten waschen, klein schneiden und zusammen mit den Gewürzen und den ein­geweichten Datteln in eine Schüssel geben und mit einem Mixstab oder einem anderen Küchengerät zu einer Soße zerkleinern. Den Mais mit einem scharfen Messer vom Kolben lösen und die Maiskörner unter die Soße mischen.

Wer auf eine wohltuende Wärme beim Essen nicht verzichten möchte oder eine etwas festere Konsistenz wünscht, kann die fertige Tomatensoße auch für zwei bis vier Stunden bei 42°C in ein Dörrgerät geben. Alternativ kann die Soße auch im Ofen bei niedrigster Temperatur gegart werden.

Dazu den Ofen einen Spalt offen lassen, damit es nicht zu heiß wird und aus der Rohkostsoße keine Koch­soße wird. Für den Spalt einfach ein Stück Pappe oder ein anderes hitzestabiles Ding zwischen Ofentür und Abschluss anbringen. Durch die leichte Erwärmung der Soße erinnert das Ganze dann noch mehr an ein herkömmliches Spaghetti­gericht und ist gerade in der kalten Jahreszeit ein perfekter Gaumenschmaus.

Dann die Soße über die Zucchini-Spaghetti geben mit ein paar Blättern frischem Basilikum garnieren und genießen! Übrigens auch Kinder lieben dieses Gericht!!!

Solche Gemüse-Spaghetti zaubert der Spiralschneider von Gefu im Handumdrehen (Vorführvideo>>).

Sehr praktisch, handlich und günstig in der Anschaffung, allerdings darf das Gemüse nur einen bestimmten Durchmesser haben, damit es in die Öffnung des Spiralschneiders passt. Eine andere Möglichkeit ist der Spiralschneider von Lurch, hier kann Gemüse jeder Größe verwendet werden. Allerdings ist dieses Küchengerät etwas größer und teurer.

Bildrechte: Inspiriert-Sein.de © Marion Selzer Rohköstliche Spaghetti mit Tomatensoße (1 + 2)

Marion Selzer

Marion Selzer

Marion beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema gesunder Lebensweise, insbesondere mit der Frage, wie sich die persönliche Ernährung optimieren lässt. Aus eigener Erfahrung weiß sie, wie schwer es sein kann, einen gesünderen Lebensstil zu praktizieren.

Mit ihren Artikeln möchte sie Mut machen, dass Veränderungen von Gewohnheiten möglich sind und sich lohnen.

Marion ist Dipl. Juristin, Mediatorin, Ernährungs- und Diätberaterin, psychologische Beraterin und Autorin
Marion Selzer

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