Reinstes Wasser aus einer Osmoseanlage – Es geht auch mit wenig Geld!

Ein Physiker und Wasserexperte packt aus: Osmoseanlage gut und günstig ist möglich!

Wer sich mit dem Thema Gesundheit beschäftigt, kommt früher oder später auch mit der Frage in Berührung, wie er an gesundes und reines Trinkwasser kommt.

Denn Leitungswasser (auch das Deutsche!) oder gekauftes Flaschenwasser aus dem Handel sind oft keine guten Alternativen, wie wir hier ausführlich berichtet haben. Viel zu oft sind solche Wässer mit bedenklichen Stoffen belastet, die unserer Gesundheit alles andere als zuträglich sind.

Falls man nicht gerade in der Nähe einer artesischen Quelle wohnt, die das wohl optimale Trinkwasser für uns liefert, ist eine Osmoseanlage in unseren Augen die derzeit beste Möglichkeit, sein Leitungswasser zu säubern.

Solche Anlagen filtern so gut wie alles aus dem Wasser, was nicht hinein gehört und hinterlassen nahezu 100 % reines Wasser. Kein anderes Filterungssystem kann da mithalten. Dampfdestillierer erzielen zwar ähnlich gute Reinheitsergebnisse, verbrauchen aber viel Energie und sind deutlich unpraktischer in der Handhabung.

Trotzdem bekommen wir immer Anfragen von verunsicherten Verbrauchern, die skeptisch sind, ob Osmosewasser tatsächlich zum Trinken geeignet ist. Es enthält zwar keine Schadstoffe mehr, doch auch die angeblich so gesunden Mineralien wurden durch die Membran der Osmoseanlage entfernt.

Zudem ist das Angebot an Umkehrosmoseanlagen in unterschiedlichsten Ausführungen und unterschiedlichsten Preisklassen inzwischen so riesig, so dass es wirklich nicht einfach ist, die richtige Anlage zu finden.

Umso mehr freuen wir uns, heute den Wasserforscher und Trinkwasserexperten Dr. Michael Scholze für ein Interview zu Gast zu haben. Michael ist nicht nur Doktor der Physik, sondern beschäftigt sich seit einigen Jahren sehr intensiv mit dem Thema „gesundes Trinkwasser“. Über seine Erfahrungen und Erkenntnisse berichtet er auf seiner Seite www.lebendiges-trinkwasser.de.

Er ist ebenso wie wir überzeugter Fan von Osmosewasser und hat auf der Basis seiner Forschungen und seines Hintergrundwissens Osmoseanlagen aus hochwertigsten Materialien entwickelt, die man dank seiner Anleitungen auch ganz einfach selber bauen kann und das für einen verhältnismäßig kleinen Preis.

Marion & Jens: Lieber Michael, wir freuen uns, dass Du Dir die Zeit nimmst, uns ein paar spannende Fragen zum Thema Trinkwasser und Osmoseanlagen zu beantworten. Vielleicht magst Du uns zu Beginn kurz erzählen, wie Du dazu gekommen bist, Dich mit dem Thema Trinkwasser näher zu beschäftigen.

Michael: Vor ungefähr 30 Jahren fing ich an, mir über gesunde Ernährung Gedanken zu machen und änderte so einiges in meinem Leben. Wenn man so etwas macht, ist es unvermeidbar sich auch mit dem Trinkwasser zu beschäftigen. Inzwischen denke ich, dass ein gesundes Trinkwasser sogar wichtiger als die Ernährung ist. Das Wasser in unserem Körper spielt in nahezu allen biochemischen Prozessen, die unser Leben ermöglichen, eine Schlüsselrolle.

Vor 30 Jahren wusste ich noch nicht so viel über gesundes Trinkwasser, hatte aber intuitiv das Gefühl, dass das, was da aus der Leitung kommt, nicht so gut ist. Geschmeckt hat es mir auch nicht und so wurde eher zu wenig getrunken. Ich habe dann vom Kannenfilter über Kohleblockfilter verschiedene Wasserfilter gehabt. So richtig zufrieden war ich aber mit keinem.

M. & J.: Wir haben da ähnliche Erfahrungen gemacht. Wie bist Du dann schließlich auf Osmoseanlagen aufmerksam geworden?

Michael: Meine erste Erfahrung mit Osmosewasser verdanke ich einer befreundeten Familie, die vor ca. 9 Jahren eine Flasche Wasser aus ihrer Osmoseanlage mit zu uns nach Hause brachte. Alleine geschmacklich war das für uns ein Quantensprung im Vergleich zu dem Kohleblockfilter, den wir damals hatten.

Wir waren von dem weich und frisch schmeckendem Wasser so begeistert, dass wir uns spontan genau die gleiche Osmoseanlage, die unsere Freunde hatten, gekauft haben. Erst mal hauptsächlich wegen dem Geschmack. Dann aber auch, weil im Vergleich zum Kohlefilter wesentlich mehr Schadstoffe entfernt werden und weil das Wasser mineralarm wird.

M. & J.: Da Du gerade das Thema Mineralien ansprichst und immer wieder die Frage an uns gerichtet wird, ob Osmosewasser aufgrund der fehlenden Mineralien nicht ungesund sei, wie siehst Du diesen Aspekt als Physiker und Wasserexperte? Ist das wirklich bedenklich oder ein Ausschlusskriterium für das Trinken von Osmosewasser?

Michael: Das ist eine wichtige und gute Frage. Es gibt im Internet viele Berichte und Studien die für sich genommen sehr überzeugend zeigen, dass die Mineralien nicht ins Wasser gehören. Ebenso gibt es viele Berichte, die für sich genommen ebenfalls überzeugend das Gegenteil behaupten, so dass man am Ende nicht erkennen kann, was richtig und falsch ist. Der wahre Hintergrund bei vielen dieser Berichte ist oft ein kommerzielles Interesse, mit dem eine bestimmte Wasserfilteranlage verkauft werden soll.

In solchen Situationen finde ich es wichtig, dass man nicht die Meinung eines Experten glauben muss. Mann sollte selber in die Lage kommen, den Sachverhalt mit gesundem Menschenverstand zu verstehen und beurteilen zu können. Mir hilft dabei oft ein Blick in die Natur, die bei genauem Hinsehen gerne Auskunft gibt, ganz neutral ohne ein kommerzielles Interesse im Hintergrund.

Um die Frage nach der Bedeutung von Mineralien im Wasser zu klären, kann man ja mal schauen, was für ein Wasser die Menschheit hauptsächlich in den letzten 100.000 Jahren getrunken hat. Das wird ja wohl das Wasser sein, für das unser Körper im Laufe der Evolution optimiert wurde.

Mal abgesehen von den letzten paar 100 oder 1000 Jahren hat die Menschheit das gleiche Wasser wie die Tiere getrunken. Das war Wasser aus Seen, Flüssen, Bächen, Regenwasser und Schmelzwasser. Vereinzelt standen auch Quellen zur Verfügung, wo das Wasser aus tieferen Bodenschichten hoch kam. Die große Masse war aber eher das Oberflächenwasser, welches seinen Ursprung im Regenwasser hat. Regenwasser ist destilliertes Wasser und enthält keine Mineralien.

Je nach geologischen Verhältnissen hat sich das Oberflächenwasser meistens nur geringfügig mit Mineralien angereichert. Es hat einen wesentlich geringeren Mineralgehalt als das Wasser, welches heute für die Städte aus tiefen Brunnen gefördert wird.

Jeder kann das mit einem einfachen TDS Messgerät, welches es schon für wenige Euro gibt, nachmessen. Der im TDS Messgerät angezeigte PPM Wert ist ein Maß für den Mineralgehalt. Hier mal ein paar Beispiele, die ich selber gemessen habe:

  • Chemisch reines Wasser ganz ohne Mineralien 0 ppm
  • Leitungswasser in vielen deutschen Städten ca. 200 ppm – 400 ppm
  • Quellwasser in den Alpen von Österreich 10 ppm – 50 ppm
  • Regenwasser (je nach Luftverschmutzung) 5 ppm – 15 ppm
  • Wasser in einigen Seen in Schweden 5 ppm

Ausführliche Infos zur TDS Messung gibt es im Beitrag „Wasserqualität beurteilen mit der Leitfähigkeit per TDS Messung in PPM oder Mikrosiemens“.

Mir sagen diese Zahlen, dass die Natur für den Menschen ein mineralarmes Wasser vorgesehen hat. Inzwischen habe ich auch gelernt, dass wir die Mineralien aus dem Wasser gar nicht direkt verwerten können. Es sind komplexere biochemische Prozesse nötig, um die Mineralien in unsere Zellen einzubauen.

Diese Prozesse benötigen weitere Bausteine, die im Wasser nicht enthalten sind, wohl aber in unserer Nahrung, besonders in der pflanzlichen Nahrung, in Obst und Gemüse. Das sind auch die wahren Minerallieferanten für uns. In meinem Beitrag „Osmosewasser – ist es wirklich gesund?“ gehe ich ausführlicher auf dieses Thema ein.

Gelegentlich wird noch behauptet, dass es äußerst gefährlich sein soll, Wasser ohne Mineralien zu trinken. Z. B. destilliertes Wasser. Wenn man bedenkt, dass es Naturvölker wie die Eskimos gibt, die fast nur Schmelzwasser trinken, erkennt man, dass das nicht stimmen kann. Schmelzwasser entsteht direkt aus nahezu mineralfreiem gefrorenem Regenwasser bzw. Schnee.

M. & J.: Vielen Dank für diese Zusammenfassung. Wir sehen das recht ähnlich, sind inzwischen jedoch der Ansicht, dass es auf Dauer Sinn macht, seinem Osmosewasser zumindest ein paar Mineralien – am besten in organischer Form – zuzuführen. Ausführlich dazu hier>>

Nun würden wir gerne ein weiteres, spannendes Thema ansprechen, die Frage, auf was es bei einer Osmoseanlage eigentlich ankommt. Das Angebot an Osmoseanlagen ist ja inzwischen wirklich riesig. Da blickt man als Verbraucher wirklich nur schwer durch. Welche Osmoseanlage ist für wen geeignet? Auf welche Aspekte sollte man beim Kauf einer Umkehrosmoseanlage achten? Und ist es wirklich nötig 1000 Euro und mehr für ein solches Filtersystem auszugeben?

Michael: Ja das Angebot ist wirklich unübersichtlich und reicht von chinesischen Billiganlagen für 40 € bis hin zu Markenanlagen für 4000 € und mehr. Es gibt bei den verschiedenen Umkehrosmoseanlagen zum Teil große Unterschiede in der Qualität des gefilterten Wassers. Von den ganz billigen Anlagen, die deutlich unter 200 € kosten kann man meistens nicht viel erwarten. Je höher der Preis, desto besser die Qualität stimmt bei den teureren Anlagen allerdings auch nicht.

Unsere erste Osmoseanlage war eine Markenanlage für über 2000 €. Inzwischen weiß ich, dass das Preis-Leistungsverhältnis bei dieser Anlage überhaupt nicht gepasst hat und wir viel zu viel bezahlt hatten.

Es gibt 3 ganz wichtige Aspekte, worauf es bei einer Osmoseanlage ankommt:

1) Das mit Abstand wichtigste Element in einer Osmoseanlage ist die Umkehrosmosemembran. Sie bestimmt entscheidend, wie sauber das Wasser wird. So eine Membran herzustellen ist eine technische Meisterleistung, die nur wenige Firmen auf dieser Welt vollbringen können. Noch weniger Firmen schaffen es, wirklich gute Membranen herzustellen.

Wenn man reinstes Wasser möchte, führt aus meiner Sicht kein Weg an einer Markenmembran z. B. DOW Filmtec oder AMI vorbei.

Ich hatte vergleichsweise auch mal eine chinesische Billigmembran getestet, die hatte bei mir ca. 5 – 10-mal so viel Schadstoffe durchgelassen, wie die DOW Filmtec Membran. An dieser Stelle lohnt es sich nicht zu sparen, zumal der Preisunterschied zwischen Billigmembran und Markenmembran auch nicht so hoch ist. Bei den kleineren Membranen sind es manchmal nur 20 € Unterschied. Leider sind in vielen Osmoseanlagen der unteren Preisklasse oft keine Markenmembranen eingebaut.

2) Das von der Membran gefilterte Reinstwasser ist so rein, dass es ein starkes Bestreben hat, aus allem, womit es in Berührung kommt, Stoffe heraus zu lösen. Deshalb ist es ganz wichtig auf die Materialien zu achten, mit denen das Reinstwasser in der Anlage in Berührung kommt, damit das reine Wasser nicht gleich von der Anlage selber wieder verunreinigt wird. Also:

  • so wenig Kunststoff wie möglich im Reinstwasserbereich
  • kein klassischer Tank mit Kautschukblase
  • so wenig Edelstahl wie möglich
  • kein Kupfer oder Messing
  • Glas ist ein sehr gutes Material für Wasser

3) Damit eine Osmosemembran optimal filtern kann, sind aus technischen Gründen bestimmte Spülungen nötig. Zum einen die Membranspülung vor und nach dem Filtervorgang und dann die Permeatspülung oder Stehwasserspülung nach Filterpausen. Wenn diese Spülungen nicht berücksichtigt werden, kann sich das negativ auf die Membran Lebensdauer auswirken, und viel wichtiger noch, die Reinheit des Wassers nimmt deutlich ab und das Risiko für Verkeimung nimmt zu. Ausführlichere Betrachtungen dazu gibt es im Beitrag: „Das Geheimnis von der Verschmutzung die aus dem Osmosefilter selber kommt

Bisher habe ich noch keine Anlage für unter 1000 € gefunden, die alle 3 Aspekte gut umsetzt. Für mich war das der Anreiz, eine Umkehrosmoseanlage selber zu bauen und damit zu zeigen, dass es auch mit viel weniger Geld geht.

M. & J.: Du hast ja inzwischen selbst Anleitungen für den Selbstbau von zwei Anlagen entwickelt. Was sind da die Besonderheiten, was hebt die nach Dir selbst gebauten Umkehr-Osmose-Anlagen von anderen Umkehrosmoseanlagen auf dem Markt ab?

Michael: Wir sind es gewohnt, unser Wasserglas unter einen Hahn zu halten, diesen zu öffnen und damit das Glas in wenigen Sekunden zu füllen. Auf diese Gewohnheit sind die meisten erhältlichen Osmoseanlagen abgestimmt. Das macht aber die Anlagen kompliziert und teuer. Warum nicht mal anders herum denken und die eigenen Gewohnheiten an die Osmoseanlage anpassen, wenn diese dadurch viel einfacher und preiswerter werden kann? So entstand der Aquarius Minimus, eine kleine einfache minimalistische Osmoseanlage.

Oberstes Ziel war reinstes Wasser mit so wenig Aufwand wie möglich zu erzeugen. Bei der Reinheit sollten keine Kompromisse eingegangen werden, beim Komfort aber schon. Alle wichtigen Spülungen müssen bei diesem Filter per Hand durchgeführt werden.

Die im Aquarius Minimus verwendete DOW Filmtec Markenmembran liefert reinstes Wasser, aber langsam. Je nach Leitungsdruck kann es zwischen ca. 5 und 10 Minuten dauern, bis 1 Liter Reinstwasser gefiltert wurde. Die Menschen, die diesen Filter nutzen, lassen oft während des Frühstücks das Reinstwasser für den Tag filtern und lagern es in Glasflaschen oder anderen Glasgefäßen. So steht es dann schnell zur Verfügung, wenn es gebraucht wird.

Im Reinstwasserbereich gibt es nur ganz wenig Kunststoff, statt dessen hat der Minimus einen Auslaufhahn aus Glas. Und die Kunststoffe, die verwendet werden sind Polypropylen für die Filtergehäuse und ein spezielles Polyethylen für die Schläuche. Beide sind ohne Weichmacher und so ausgewählt, dass das Risiko der Abgabe schädlicher Stoffe ans Wasser minimal wird.

Man kann nach meiner Videoanleitung den Aquarius Minimus sogar selber bauen, das ist auch nicht schwerer als einen Schrank aus dem Baumarkt zusammen zu schrauben. Die Videoanleitung und weitere Infos zum Aquarius Minimus gibt es auf der Seite: „Reinstes Wasser mit der kleinen einfachen Osmoseanlage – Aquarius Minimus

Ich war sehr froh, mit dieser minimalistischen Osmoseanlage zeigen zu können, dass eine hochwertige Osmoseanlage für ca. 140 € selber gebaut werden kann. Inzwischen ist sie sogar fertig aufgebaut für etwas über 200 € erhältlich. Auch wenn der Aquarius Minimus bei oberflächlicher Betrachtung einem 60 € Billigfilter von eBay ähnlich sieht, so liegen die entscheidenden Unterschiede in den verwendeten Materialien, den Spülungen und besonders in der eingesetzten Membran.

Als der Minimus einige Wochen bei uns gelaufen war, kamen viele Ideen, wie man den weiter ausbauen und mit Komfort versehen kann. So entstand der Aquarius Maximus. Im wesentlichen ist das der Minimus, nur mit etwas größeren Vorfiltern (auch für größere Familien geeignet), einer elektrischen automatischen Steuerung und einem Vorratsbehälter aus Glas. So ist im Reinstwasserbereich wieder nur minimaler Kontakt mit Plastik vorhanden.

Die elektrische Steuerung macht alle Spülungen voll automatisch und schaltet den Filter von selber ein und aus, je nachdem wie viel Wasser gerade im Vorratsbhälter aus Glas ist. Das ist jetzt nicht mehr minimalistisch, sondern richtig komfortabel.

Auch den Aquarius Maximus kann man selber bauen, für die elektrische Steuerung ist aber etwas Grundwissen in diesem Bereich erforderlich. Durch den Selbstbau wird diese Osmoseanlage immer noch wesentlich preiswerter als fertige Anlagen, die ähnliches leisten.

Eine ausführliche Beschreibung findet sich hier: „Aquarius Maximus

Mir ist sehr wichtig, dass alles bezahlbar bleibt. Besonders auch die laufenden jährlichen Kosten für Filterwechsel. Wenn man da nicht aufpasst, kann es schnell passieren, das man in den 5 – 10 Jahren nach der Anschaffung mehr für Filterwechsel bezahlt, als die Osmoseanlage gekostet hat. Deshalb werden beim Aquarius Minimus und Maximus auch nur Bauteile und Filterkartuschen verwendet, die Industriestandard sind. Vor allem für den Nachkauf von Filterkartuschen ist das vorteilhaft, da es ein großes Angebot mit viel „Konkurrenz“ gibt, was zu niedrigen Preisen und sicherer Verfügbarkeit führt.

M. & J.: Wow, wir finden das richtig spitze, dass Du solche Anlagen zum kleinen Preis ausgetüftelt hast und Interessierten zur Verfügung stellt. Wir haben allerdings gehört, dass Du bereits wieder am Forschen und Experimentieren bist. Woran arbeitest Du aktuell?

Michael: Nach einigen Monaten Erfahrung mit dem Aquarius Maximus haben sich wieder eine Reihe von Ideen angesammelt, wie dieser Filter noch verbessert werden kann. Aktuell arbeite ich an einer erweiterten elektrischen Steuerung, die noch bessere Spülungen umsetzen kann, z. B. eine Filterspülung, die automatisch nach 6 Stunden Filterpause losgeht. Das reduziert das Verkeimungsrisiko noch weiter und schützt den Filter, wenn man mal ein paar Tage nicht zu Hause ist.

Dann gibt es einen verbesserten Vorratsbehälter aus Glas, der komplett ohne Edelstahl und Kunststoff (also wirklich 100 % Glas) funktioniert und eine Möglichkeit, den Geschirrspüler an die Osmoseanlage anzuschließen. Das erspart das Regeneriersalz und reduziert Waschmittel und Klarspüler bei gleichzeitig besserem Reinigungsergebnis.

Die neue elektronische Steuerung möchte ich gerne als fertig aufgebautes Bauteil anbieten und hoffe, dass diese ab Mitte / Ende 2017 verfügbar sein wird. Damit kann man dann den Aquarius Maximus erweitern oder den neuen Filter bauen, den ich auch Ende 2017 als Bauanleitung fertig haben möchte.

Soweit erst mal 🙂

Lieber Michael, vielen Dank für das tolle Interview mit Dir. Wir wünschen Dir ganz viel Erfolg mit Deinen Anlagen und Selbstbauanleitungen und hoffen, dass immer mehr Menschen, die Chance nutzen, sich gesundes Trinkwasser auf kostengünstige Weise zugänglich zu machen!

P. S.: Jeder, der gerne mehr über Michael und seine Arbeit erfahren möchte, sollte unbedingt einen Blick auf seine Seite www.lebendiges-trinkwasser.de und den dazu gehörigen Youtube-Kanal werfen.

Das Inspiriert-Sein Team

Das Inspiriert-Sein Team

Marion und Jens betreiben zusammen die etwas andere Gesundheitsplattform www.inspiriert-sein.de und veröffentlichen Beiträge zu den Themen gesunde Ernährung, Beweglichkeit & Körpertraining, Selbstheilungskräfte aktivieren & Gesundheitsoptimierung u.v.m.
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