Pflanzengrün (Chlorophyll) als Übermittler von Lebensenergie Teil 1

Gruenzeug so wichtig fuer unsere ErnaehrungDie Bedeutung von Grün-Pflanzen für die menschliche Ernährung

Immer wieder betonen Experten, dass wir mehr Salat, Spinat und anderes Grünzeug essen sollten. Und sicherlich stimmt es, dass ein erhöhter Grünanteil in unserer Ernährung gesund ist, doch was macht dieses Pflanzengrün so wertvoll für uns und wie kommt es überhaupt zustande? Fragen, denen wir heute gerne ein Wenig auf den Grund gehen wollen.

Photosynthese – Ein wahres Wunderwerk der Natur

Ohne Pflanzen könnten weder der Mensch noch die Tiere leben. Als einziges Lebewesen auf diesem Planeten produzieren sie während der Photosynthese den für uns überlebenswichtigen Sauerstoff. Gleichzeitig geben Mensch und Tier bei der Ausatmung Kohlendioxid an die Luft ab, das wiederum die Pflanzen benötigen. Allein dieser Kreislauf zeigt die enge wechselseitige Verbindung zu unseren Pflanzenbrüdern und -schwestern.

Neben Sauerstoff wird bei der Photosynthese auch Glukose (Traubenzucker) gebildet. In weiteren Schritten entstehen aus diesem Einfachzucker komplexe Kohlenhydrate (Stärke), Fette und Proteine. Diese Kohlenstoffwasserverbindungen bilden also die Grundlage der Ernährung von Menschen und vielen Tieren (sogar die meisten fleischfressenden Tiere essen vorwiegend Pflanzenfresser). Ein weiterer Aspekt, der die Bedeutsamkeit der Pflanzen für das Überleben von Mensch und Tier verdeutlicht.

All diese Prozesse entstehen während der Photosynthese. Dies ist ein Prozess, bei dem die Pflanze Sonnenlicht in ihren grünen Blättern, dem Chlorophyll speichert und transformiert. Hier werden die sozusagen leblosen Bestandteilen wie Wasser und Kohlendioxid, die die Pflanze aus ihren Wurzeln und über die Luft aufnimmt, unter Einwirkung von der physikalischen Energie des Sonnenlichtes, also unter der Einwirkung der Urlebensenergie, in Sauerstoff und lebendige Materie (Kohlenstoffverbindungen) umgewandelt.

Bei diesem Prozess werden unvorstellbare große Kräfte freigesetzt, die man beispielsweise benötigen würde um den Nord- und Südpol eines Magneten zusammenzudrücken. Ein Rätsel für jeden Wissenschaftler, da solch großen Kräfte rein materialistisch-physikalisch gedacht überhaupt nicht möglich sein dürften.

Vereinfacht ausgedrückt bedeutet dass, dass aus Wasser plus Kohlendioxid plus Sonnenlicht = Sauerstoff und organische Kohlenwasserstoffverbindungen entstehen. Die chemische Formel dazu lautet:
6CO2 + 6H2O + Licht -> C6H12O6 + 6O2

Pflanzengrün als Nährstoffbooster

Nichts enthält mehr Nährstoffe als die grünen Bestandteile von Pflanzen. Kühe bekommen ihre Kraft, ihr Eiweiß und alles, was sie sonst noch benötigen allein aus Gräsern. Und auch Giraffen, Gorillas und Elefanten ernähren sich vorwiegend von der Farbe Grün. Kein Wunder, dass auch bei uns Salat, Gurken, Petersilie, Brokkoli und anderes Grünzeug als wertvoller Bestandteil der Ernährung gelten.

Die grünen Teile der Pflanzen enthalten mehr Vitalstoffe als jedes andere Nahrungsmittel und versorgen uns mit basischen Mineralstoffen, Vitaminen, Enzymen, Bitterstoffen, Biophotonen und vor allem mit Chlorophyll. Chlorophyll unterscheidet sich in seiner molekularen Zusammensetzung kaum von dem roten Blutfarbstoff Hämoglobin und gilt als einer der wichtigsten Nährstoffe überhaupt.

In Insiderkreisen gilt das Grün der Pflanzen sogar als einzige vollkommene Nahrungsquelle für uns Menschen, weil es sämtliche Stoffe enthalten soll, die für unser Überleben wichtig sind.

Das kann das Grün der Pflanzen:

Chlorophyll für gesundes Blut
Bis auf ein Atom ist Chlorophyll mit dem roten Blutfarbstoff Hämoglobin identisch. Während Chlorophyll in der Mitte ein Magnesium-Molekül enthält, besitzt das Hämoglobin ein Molekül Eisen in seinem Zentrum. Dieser Umstand macht das Pflanzengrün so wertvoll für uns.

Chlorophyll wirkt blutreinigend, fördert die richtige Blutbildung und ist damit essentiell wichtig für unsere Gesundheit. Denn vom Blut hängt alles ab. Es versorgt die Muskeln mit Nährstoffen, die Muskeln nähren damit das Fettgewebe, das wiederum für die Versorgung für Knochen verantwortlich ist, die die Nährstoffe weiter an das Knochenmark geben, wodurch letztendlich unser Gehirn genährt wird, das verantwortlich für die Regulierung sämtlicher Prozesse im Körper ist.

Der Ursprung dieses Kreislaufes beginnt also im Blut, dem sozusagen wichtigsten Nährstoffspender unseres Körpers. Nur, wenn unser Blut gesund und sauber ist, sind auch wir gesund und stark. Die tägliche Portion Grün hilft uns hierbei.

Chlorophyll für Jugendlichkeit
Blattgrün ist reich an Enzymen. Enzyme steuern die Reparaturarbeiten in unserem Körper und sind damit immens wichtig für unsere Lebenskraft und Jugendlichkeit. Wenn wir altern, sinkt auch der Enzymgehalt im Körper. Diesen Umstand konnte der Enzymexperte Dr. Edward Howell belegen, indem er nachwies, dass ein über 40-Jähriger im Schnitt etwa ein Drittel weniger Enzyme besitzt als ein 20-Jähriger. Enzymhaltige Lebensmittel wie grüne Blätter helfen uns dabei dieses Defizit auszugleichen und unsere „besten Jahre“ zu verlängern.

Chlorophyll als Appetitzügler
Laut der indischen Lebenskunst Ayurveda benötigt der Mensch für seine Gesundheit und Lebenskraft folgende sechs Geschmacksrichtungen: süß, sauer, salzig, scharf, herb (zusammenziehend) und bitter. In der modernen Ernährungsweise von heute dominieren süß, sauer und salzig. Die Bitterstoffe fehlen fast vollständig. Hierin liegt oftmals die Ursache für übermäßigen Appetit und Heißhunger, da unser Sättigungsempfinden auch von der Zufuhr von Bitterstoffen abhängt.

Grüne Pflanzenbestandteile enthalten reichlich bitter schmeckende Stoffe und können uns helfen diesen Kreislauf zu durchbrechen. Durch die tägliche Portion Grün normalisieren sich unser Appetit und unser Geschmackssinn. Wer das nicht glaubt, muss es selbst erleben!

Darüber hinaus wirkt Chlorophyll entgiftend, wundheilend, zellschützend und antibakteriell.

Pflanzengrün als Spender von Lebensenergie
Die Qualität von Lebensmitteln lässt sich jedoch nicht allein an dem Gehalt chemisch erfassbarer Substanzen wie Kohlenhydrate, Fette, Proteine, Mineral- und Vitalstoffe messen. Viele Forschungen aus den letzten drei Jahrzehnten zeigen, dass auch andere Faktoren eine Rolle spielen.

So konnten Prof. Popp und Dr. Budwig nachweisen, dass die in der Nahrung enthaltenen Stoffe nur dann ihre „Arbeit“ ausführen können, wenn sie entsprechend gelenkt werden. Diese Lenkung hängt in erster Linie von Biophotonen ab. Biophotonen, also kleinste Lichtteilchen, organisieren sozusagen das Baugeschehen in unserem Körper.

Diese kleinen Teilchen übernehmen sozusagen die Arbeit, die der Bauleiter an einer Baustelle ausübt. Er sorgt dafür, dass die Baumaterialien (Nährstoffe) an die benötigten Stellen transportiert und entsprechend verarbeitet werden. Das tun die Biophotonen in unserem Körper.

Die Qualität von Nahrung hängt daher nicht allein von den in ihr enthaltenen Nährstoffen ab, sondern in besonderem Maße von dem Gehalt an Biophotonen und deren Bewegungsmuster. Wenn diese Parameter stimmen, werden Lebensmittel wirklich zum Lebens-Mittler, indem sie uns als Träger von Lebensenergie dienen. Die Nahrungsaufnahme wirkt sich dann kraftspendend, vitalisierend und harmonisierend aus, statt uns Energie zu rauben und zu schwächen.

Und hier kommt das Grün der Pflanzen wieder ins Spiel. Chlorophyll als Speicher von Lichtenergie führt uns Biophotonen in großer Menge mit kohärenten Schwingungsmustern zu. Nur so ist es möglich, dass die unglaublich vielen Stoffwechselprozesse, die täglich in unserem Körper stattfinden, richtig organisiert werden.

Pflanzengrün ist ein idealer Überträger von Lebensenergie und dient nicht nur uns, sondern auch pflanzenfressenden Tieren und Fleischfressern, die Pflanzenesser essen, als Lebensgrundlage. Wenn wir uns bei den uns nächsten Verwandten im Tierreich, den Primaten, umsehen, stellen wir fest, dass die Nahrung von Schimpansen fast zur Hälfte aus grünen Blättern besteht. Bei Gorillas macht dieser Anteil sogar bis zu 80 Prozent aus.

In Anbetracht der Tatsache, dass unser genetisches Potenzial dem dieser Tiere sehr nahe steht und diese Tiere frei von Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck und anderen degenerativen Erkrankungen sind, könnte es auch für uns sinnvoll sein, den „grünen“ Anteil in unserer Ernährung zu steigern.

Welche Pflanzen dafür in Frage kommen und wie wir diese geschmackvoll in unsere Ernährung integrieren können, verraten wir Ihnen in unseren beiden weiteren Artikeln über das lebensenergiespendende Pflanzengrün. Hier gehts zum zweiten Teil>>

Bildrechte: pixelio.de © Th. Reinhardt Salatpflanze

Marion Selzer

Marion Selzer

Marion beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema gesunder Lebensweise, insbesondere mit der Frage, wie sich die persönliche Ernährung optimieren lässt. Aus eigener Erfahrung weiß sie, wie schwer es sein kann, einen gesünderen Lebensstil zu praktizieren.

Mit ihren Artikeln möchte sie Mut machen, dass Veränderungen von Gewohnheiten möglich sind und sich lohnen.

Marion ist Dipl. Juristin, Mediatorin, Ernährungs- und Diätberaterin, psychologische Beraterin und Autorin
Marion Selzer

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