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    Sind Mineralien im Trinkwasser gut oder schlecht?

    Von Marion Selzer | 30.März 2011

    Die Sache mit den Mineralien im Trinkwasser

    Wer sich mit dem Thema gesundes Trinkwasser beschäftigt, der stößt früher oder später auf die Frage mit den Mineralien. Sind nun die Mineralien in unserem Trinkwasser gut oder schlecht für unsere Gesundheit? Diese Frage wird nach wie vor heiß diskutiert, obwohl die Antwort mal wieder so einfach ist.
    Zunächst einmal findet man immer wieder Befürworter von Mineralien im Trinkwasser. Die Behauptung man benötige sie um den Mineralbedarf des Körpers zu decken, hält jedoch allein aus folgender Betrachtung nicht Stand. Der Mineralstoffwert in herkömmlichen Mineralwasser ist viel geringer als der in Lebensmitteln. Es wäre schlicht und gar unmöglich seinen Mineralbedarf allein über das Trinken von Mineralwasser zu decken.

    Es ist utopisch den Mineralstoffbedarf allein über das Trinken von Wasser zu decken
    Laut den Empfehlungen der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung, die die Ernährungsrichtlinien für Deutschland heraus gibt) benötigt der menschliche Körper täglich zum Beispiel 500-1000 mg Kalzium und etwa 200-400 mg Magnesium. In einem Liter der Marke Evian zum Beispiel befinden sich jedoch nur etwa 80 mg Kalzium und 26 mg Magnesium. Das hieße man müsste 6,25 – 15,4 l Wasser trinken um seinen Bedarf an diesen Mineralien zu decken.

    Und das sind noch harmlose Ergebnisse. In manchen Vergleichen müsste man über 30 l und mehr trinken, um seinen Bedarf an einzelnen Mineralien zu decken. Das das utopisch ist, leuchtet jedem ein, der versucht ist täglich mehr als 2 Liter Wasser zu trinken.

    In der Nahrung stecken viel mehr Mineralien als im Wassser
    Wenn man dann noch bedenkt, dass in100 g Brokkoli ungefähr 114 mg Kalzium stecken, in 100g Mandeln 168 mg Magnesium, dann liegt es auf der Hand, dass der Bedarf an Mineralstoffen viel leichter – und genussvoller – über die Zufuhr von frischem Obst und Gemüse zu erreichen ist. Meeresfrüchte und Milch- produkte wie Käse, Butter und Milch weisen zum Teil noch viel höhere Mineralstoffwerte auf.

    Mineralien können in unterschiedlichen Formen vorliegen
    Außerdem verschweigen die Befürworter von Mineralien im Trinkwasser gerne, dass es zwei unterschiedliche Formen von Mineralien gibt.

    Zum Einen hätten wir da die anorganische Form, die mineralischen Salze. Diese werden laut wissenschaftlichen Studien vom Körper aber nur dann verwertet, wenn sie entweder über so kleine Strukturen verfügen, dass sie in die feinen Zellporen passen (kolloidale Form) oder wenn der Körper seinen Bedarf an Mineralien nicht über die Nahrungszufuhr decken kann.
    Denn die Mineralien in Lebensmitteln liegen nicht als mineralische Salze vor, sondern sind an natürliche Zucker- oder Proteinen-Ketten gebunden. Man spricht auch von sogenannten Chelaten. Diese Mineralien in organischer Form (oft trifft man auf die Unterscheidung organische und anorganische Mineralien, was sprachlich nicht ganz korrekt ist, da auch die Mineralien in Lebensmitteln anorganisch bleiben, sie sind lediglich mit organischen Substanzen eine Ver- bindung eingegangen) können vom menschlichen Körper viel leichter gespalten und verwertet werden.
    Nur, wenn wir unseren Organismus nicht mit ausreichenden Mineralstoffen über die Ernährung versorgen, ist er gezwungen Mehrarbeit aufzuwenden um die Mineralien aus Salzen verwertbar zu machen.

    Zwischenfazit: Mineralien im Trinkwasser braucht man nicht

    Doch schaden sie uns sogar?
    So kann man darauf schließen, dass die Mineralien in Trinkwasser nicht nötig sind um den Mineralbedarf zu decken. Allerdings gibt es zahlreiche Ansichten, die davon ausgehen, dass diese Mineralien in anorganischer Form nicht nur keinen Nutzen für den menschlichen Organismus haben, sondern ihm sogar schaden. Diese Mineralien sollen, da der Körper sie nicht oder nur schwer verwerten kann, als sogenannte Schlacken in Gewebe und Organen ablagert werden. Langfristig sollen diese  Ablagerungen, auch Kristalle genannt, die Entstehung diverser Erkrankungen wie Arthrose, Demenz, Blut-Kreislauf- erkrankungen oder Steinbildung in Organen begünstigen.

    Na, was denn nun?
    Was denn nun die absolute Wahrheit ist, können auch wir Ihnen nicht sagen. Da wir aber davon überzeugt sind, dass die Hauptaufgabe des Trinkwassers vor allem darin liegt, den Körper zu reinigen, indem es die Giftstoffe und unverwertbaren Stoffwechselreste hinaus spült, trinken wir selbst nun schon seit einigen Jahren mineralstofffreies Wasser. Denn es scheint uns logisch, dass Wasser, das bereits vor dem Trinken eine Menge Stoffe enthält, die Reinigunsarbeit nicht so effektiv ausführen kann, wie reines Wasser. Irgendwann ist die Lösekapazität erschöpft. Dazu verwenden wir eine Umkehr-Osmose-Anlage, die zuverlässig alle Stoffe aus dem Trinkwasser heraus filtert. Nicht nur die mineralischen Salze, sondern auch sonstige Stoffe wie Dünge- oder Medikamentenrückstände, Bakterien, Viren und Co. Da wir uns sehr wohl damit fühlen, werden wir wohl auch bei diesem Wasser bleiben.

    Die Lösung lautet auch hier: Testen Sie selbst und kommen Sie zu Ihrem eigenen Ergebnis
    Natürlich bleibt es jedem selbst überlassen, wie er die Sache mit dem Trinkwasser für sich löst. Unsere Empfehlung lautet da, wie sonst auch: Testen Sie doch einfach mal, wie es sich anfühlt und welche Veränderungen auftreten, wenn Sie einmal drei Monate lang reines, mineralstoffarmes Wasser zu sich nehmen. Die Auswirkungen auf Körper und Geist sind nicht zu unterschätzen.

    Wer sich dafür eine Osmose-Anlage anschaffen möchte, ist bei unserem Partnershop gut beraten. Dort finden Sie eine kompetente Beratung und hochwertige Anlagen zu einem fairen Preis. Als Inspiriert-Sein Kunde erhalten Sie 5 % Rabatt auf alle im Sortiment befindlichen Produkte, geben Sie dazu bei Ihrer Bestellung den Gutscheincode „Inspiriert8″ an. Hier geht´s zum Shop>>

    Für alle diejenigen, die es erstmal mit gekauften Wasser probieren wollen, empfehlen wir nach mineralstoffarmen Wasser im Handel Ausschau zu halten. Fragen Sie nach einem möglichst geringen Trockenrückstand. Bekannt sind uns die Marken Lauretana und Plose, die wohl am ehesten in Bioläden oder Reformhäusern zu finden sind.

    Und dann Prost!

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