MAP – Ein sinnvolles Eiweißpräparat?

map-ein-sinnvolles-eiweisspraeparatErhöhten Eiweißbedarf ohne unerwünschte Nebenwirkungen decken – Die Qualität eines Proteins hängt von seiner Verwertbarkeit ab

Wie Teilnehmer unseres 6-Wochen-Ernährungsprogramm wissen, sind wir der festen Überzeugung, dass wir unseren, Eiweißbedarf (egal, ob Allesesser, Vegetarier oder Veganer) allein durch die Ernährung decken können, wenn diese ausgewogen und reich an frischen natürlichen Lebensmitteln ist. Selbst dann, wenn wir z. B. aufgrund einer besonderen Lebenssituation (Schwangerschaft, Stillzeit) oder aufgrund starker körperlicher Belastung einen erhöhten Bedarf an Proteinen haben, lässt sich dieser Mehrbedarf durch gesunde proteinhaltige Lebensmittel abdecken.

Trotzdem möchten wir Ihnen heute gerne ein Eiweißpräparat vorstellen, das wir denjenigen empfehlen, die sich Sorgen machen, nicht genügend Proteine mit der Nahrung zu bekommen, bzw. befürchten, dass ihnen wichtige essentielle Aminosäuren fehlen. Die Rede ist von Master Amino Acid Pattern (kurz MAP), das ein für den menschlichen Körper ideales Aminosäuren-Muster liefert. Um zu verstehen, welche Vorzüge dieses Eiweißpräparat gegenüber anderen Produkten hat und wann seine Einnahme sinnvoll sein kann, machen wir einen kleinen Ausflug in die Welt der Proteine.

Eiweiß als Essenz des Lebens

Eiweiß, auch Protein genannt, spielt eine wichtige Rolle für unsere Gesundheit. Im Gegensatz zu den beiden anderen Makronährstoffen wird über die Nahrung zugeführtes Eiweiß nicht in erster Linie zur Energieversorgung des Körpers genutzt, sondern dient primär als „Bausubstanz“ für unsere Zellen und Gewebe. Haut, Haare, Knochen, Knorpel, Bänder Sehnen und Bandscheiben, Muskeln aber auch Hormone, Enzyme und Botenstoffe werden aus Aminosäuren, den kleinsten Bausteinen der Proteine zusammengesetzt und aufgebaut. Rund 20 % unseres Körpers bestehen aus Eiweiß!

Unser Körper ist ständig damit beschäftigt, alte Zellen und Gewebe zu erneuern, Botenstoffe und Enzyme herzustellen und benötigt dazu regelmäßigen Nachschub an Eiweiß.

Auch darüber hinaus übernehmen Proteine viele wichtige Aufgaben in unserem Körper. Sie sind mitverantwortlich für die Kommunikation innerhalb und zwischen unseren Zellen, sie dienen als Transportmittel für andere Nährstoffe, Stoffwechselprodukte und Toxine, puffern Säuren und Basen, sie steuern die Zellteilung, stimulieren das Immunsystem, sind wichtig für die Blutgerinnung und sorgen dafür, dass wir unsere Muskulatur bewegen können. Proteine sind sozusagen die Essenz des Lebens, ohne die das Leben sofort erlöschen würde.

Bei der Verdauung wird Eiweiß in seine kleinsten Bestandteile die Aminosäuren zerlegt, die unser Körper dann weiter nutzen kann. Da acht der 22 für den Menschen wichtigen Aminosäuren vom Körper nicht selbst hergestellt werden können, ist eine ausreichende Zufuhr über die Nahrung oder in Form von sinnvollen Nahrungsergänzungen wichtig für unsere Gesundheit.

Es kommt allerdings nicht nur darauf an, eine ausreichend große Menge an Proteinen aufzunehmen, sondern vor allem darauf, Eiweißquellen mit einem möglichst hohen Proteinwert zu wählen. Der Wert eines Proteins richtet sich danach, wie gut die daraus gewonnenen freien Aminosäuren für körpereigene Aufbauprozesse genutzt werden können. Und das wiederum hängt von der Anzahl und dem Verhältnis der acht essentiellen Aminosäuren ab.

Fehlt auch nur eine einzige dieser essentiellen Aminosäuren kann das zugeführte Eiweiß nicht für den Aufbau von körpereigenem Eiweiß genutzt werden und muss zwangsläufig verstoffwechselt und in Energie umgewandelt werden, da es sonst im Körper zu belastenden Ablagerungen führen kann. Dabei entstehen Stoffwechselabbauprodukte, die man im wahrsten Sinn des Wortes als Abfall bezeichnet werden können und die unsere Leber und die Nieren stark belasten.

Und genau das ist das Problem der heute üblichen Ernährung: Wir essen im Schnitt deutlich mehr Eiweiß als wir bräuchten, aber nur ein geringer Anteil davon kann für den Aufbau körpereigener Substanzen genutzt werden, weil das Verhältnis zwischen den einzelnen essentiellen Aminosäuren nicht passt. Einige Aminosäuren sind im Überfluss vorhanden, während es an anderen mangelt. Dadurch kommt ein chronisches Ungleichgewicht im Aminosäurenpool der Leber zustande, so dass diese gezwungen ist, die überschüssigen Aminosäuren zu verstoffwechseln.

Und hier kommt das Eiweißpräparat MAP ins Spiel. Dieses Produkt liefert alle acht essentiellen Aminosäuren in einem für den menschlichen Körper idealen Verhältnis, so dass es zu 99 % für körpereigene Aufbauprozesse genutzt werden kann und dabei kaum belastende Abbaustoffe anfallen.

In diesem Artikel möchten wir uns dieses Eiweißpräparat ein wenig näher ansehen.

Gutes Eiweiß – schlechtes Eiweiß? Der Proteinwert ist entscheidend

Wer sich um seinen Eiweißbedarf Gedanken macht, achtet in der Regel vor allem auf den Proteingehalt seiner Nahrungsmittel. Dabei spielt der Proteinwert bei der Frage nach der Qualität von Eiweiß eine viel wichtigere Rolle. Um diese Zusammenhänge besser verstehen zu können, schauen wir uns an, was der Körper mit dem Eiweiß macht, nachdem er es mit der Nahrung aufgenommen hat.

Bei der Verdauung wird Eiweiß in seine kleinsten Bestandteile, die Aminosäuren aufgespalten. Dabei werden die Aminosäuren, die nicht zum Aufbau körpereigener Proteine verwendet werden können, energetisch verwertet. Sie werden also in Energie umgewandelt. Diese Umwandlung ist ein äußerst aufwändiger und Energie zehrender Prozess, der vor allem Leber und Nieren beansprucht und eine systemische Übersäuerung des ganzen Körpers verursacht.

Um aus Aminosäuren Energie zu gewinnen, wird zunächst ihre stickstoffhaltige Aminogruppe (-NH2) abgespalten. Dabei entsteht Ammoniak, ein starkes Zellgift, das die Leber mit Hilfe von Bikarbonat in den ungiftigen Harnstoff verwandelt. Die Nieren filtern den Harnstoff aus dem Blut. Dann kann er im Urin ausgeschieden werden.

Wird Eiweiß in Energie umgewandelt, bedeutet das also eine immense Arbeit für die Leber und die Nieren. Zugleich wird das Säure-Basen-Gleichgewicht immer mehr in den sauren Bereich verschoben, da die Leber große Mengen an körpereigenem Bikarbonat verbraucht, Ammoniak in Harnstoff umzuwandeln!

Fette und Kohlenhydrate hingegen werden ohne Stickstoffabfall in Energie umgewandelt. Allerdings können diese nicht in Aminosäuren umgewandelt werden, so dass Protein als Baumaterial essentiell und durch nichts zu ersetzen ist.

Im Klartext heißt das: Wenn Proteine nicht zum Aufbau von körpereigenem Eiweiß genutzt werden können, werden sie in Energie umgewandelt. Ein Prozess, der Leber und Nieren belastet, unseren gesamten Körper übersäuert und möglichst vermieden werden sollte.

Aminosäuren sind nur äußerst minderwertige Energielieferanten, wobei der Umwandlungsprozess zugleich auch enorm viel Energie verbraucht und sie im Übermaß zugeführt sogar gesundheitsschädliche Auswirkungen haben können. Der Energiebedarf unseres Körpers sollte deshalb besser durch Fette, Glukose oder Stärke gedeckt werden.

Auf Proteine verzichten können wir trotzdem nicht, weil sie durch keinen anderen Makro- und Mikronährstoff ersetzt werden können und bei vielen Prozessen in unserem Körper benötigt werden.

Der Stickstoffnutzen als Kriterium für den Proteinwert

Es ist daher erstrebenswert, dass möglichst viel des aufgenommenen Eiweißes zum Aufbau körpereigener Proteine verwendet werden kann. In der Fachwelt spricht man auch von einem hohen Proteinwert. Dieser Wert richtet sich nach dem Stickstoffabfall, der bei der Verdauung von Proteinen anfällt. Je geringer der Stickstoffabfall ist, desto höher ist der Proteinwert. Oder umgekehrt ausgedrückt, je höher der Stickstoffnutzen, desto wertvoller ist das aufgenommene Eiweiß für unseren Körper.

Entscheidend ist dabei vor allem das Verhältnis der essentiellen Aminosäuren zueinander. In mühevoller Forschungsarbeit hat Professor Lucà-Moretti das richtige Verhältnis dieser acht Aminosäuren ermittelt, so wie es auch vom Körper benötigt wird. Für einen idealen Proteinwert mit einem Stickstoffnutzen von 99 % benötigen wir:

  • 19,6 % Leucin
  • 16,6 % Valin
  • 14,8 % Isoleusin
  • 14,3 % Lysin
  • 12,9 % Phenylalanin
  • 11,1 % Threonin
  • 7 % Methionin
  • 3,7 % Tryptophan

Dieses ideale Eiweißprofil wird auch als Master Amino Acid Pattern, oder kurz MAP, bezeichnet und gilt als das ideale menschliche Aminosäuren-Profil für Erwachsene. Kinder und Säuglinge benötigen ein anderes Aminosäuren-Verhältnis.

Der Proteinwert einzelner Nahrungsmittel entnommen aus dem Buch „Osteoporose als Folge fehlerhafter Ernährung und Lebensweise“.

Nahrungsmittel

Stickstoffnutzen

Stickstofflasten

MAP

99 %

1 %

Hühnerei ganz

48 %

52 %

Eigelb

85 %

15 %

Eiweiß

18 %

82 %

Fisch, Fleisch

28 – 36 %

64 – 72 %

pflanzliche Nahrung

bis 18 %

82 % und mehr

Milchprodukte

16 %

84 %

Der Proteinwert eines Nahrungsmittels richtet sich also nach seinem Gehalt an Aminosäuren. Fehlt auch nur eine einzige essentielle Aminosäure, kann das den Proteinwert eines Lebensmittels stark negativ beeinflussen. Durch die Kombination verschiedener Lebensmittel kann der Proteinwert einer Mahlzeit erhöht werden.

Vollkorngetreide ist beispielsweise reich an der Aminosäure Methionin, enthält dafür aber nur wenig Lysin. Bei Hülsenfrüchten verhält es sich genau umgekehrt. Hier ist viel Lysin vorhanden, aber nur wenig Methionin. Indem man Hülsenfrüchte mit Vollkorngetreide kombiniert, erhöht sich der Proteinwert der Mahlzeit beträchtlich.

Interessant zu wissen: Effektive Proteinversorgung
Wie effektiv zugeführtes Eiweiß genutzt werden kann, richtet sich nach folgender Berechnung:

Proteingehalt eines Nahrungsmittels (PG) multipliziert mit seinem Stickstoffnutzen (StN). Die Formel lautet also: PG x StN

Wird während einer Mahlzeit oder im Laufe des Tages mehr Eiweiß zugeführt als für den Aufbau körpereigener Proteine benötigt wird, muss alles, was zu viel ist, energetisch verwertet werden, das heißt zu Energie verbrannt werden. Der Stickstoffnutzen des Überschusses ist also gleich Null, bzw. verursacht sogar negative Auswirkungen! Mehr ist hier also nicht Mehr – im Gegenteil. Eine zu hohe Eiweißaufnahme sollte in jedem Fall vermieden werden!

Eiweißversorgung steht in der menschlichen Ernährung an erster Stelle

Eiweiß hat in der menschlichen Ernährung eine eindeutige Vorrangstellung. Im Vergleich zu Kohlenhydraten und Fetten brauchen wir zwar mengenmäßig nur wenig Protein, die Versorgung damit steht aber aufgrund seiner zentralen Rolle im Stoffwechsel an erster Stelle. Ein Mangel an lebenswichtigen Aminosäuren hat gravierende Folgen, weil ständig Aminosäuren benötigt werden, um Gewebe aufzubauen.

Wenn die Geweberegeneration aufgrund eines Eiweißmangels gehemmt ist, wird zunächst Muskelmasse abgebaut, dann werden die Eiweißvorräte der inneren Organe verbraucht. Auch die Erneuerung von Knochen, Haut, Sehnen, Knorpeln und Bändern leidet. Es kommt zu Abmagerung und Auszehrung (was sich bei Übergewichtigen auch hinter einer übermäßigen Schicht an Unterhautfettgewebe verbergen kann!)

Weil Aminosäuren auch am Aufbau von Abwehrstoffen, Neurotransmittern, Enzymen und Peptidhormonen beteiligt sind, kommt es im fortgeschrittenen Stadiums eines Eiweißmangels zu einer Schwächung des Immunsystems, einem allgemeinen Schwächegefühl und Kraftlosigkeit. Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass eine anhaltende Unterversorgung mit Eiweiß zu einem allmählichen Ruin der Gesundheit führt, der letztendlich sogar tödlich enden kann.

Erhöhten Eiweißbedarf sinnvoll decken mit MAP

Glücklicherweise kann die ausreichende Versorgung mit allen acht essentiellen Aminosäuren, egal, ob Allesesser, Vegetarier oder Veganer, die Versorgung allein über die Ernährung sicher gestellt werden. Allerdings haben einige Personengruppen wie Heranwachsende, Schwangere, Stillende und Leistungssportler einen erhöhten Eiweißbedarf. Diesen Mehrbedarf durch den Verzehr an mehr eiweißreichen Nahrungsmitteln zu decken, kann aufgrund des anfallenden Stickstoffabfalls problematisch sein.

Im Schnitt liefert die heutige Durchschnittsernährung bereits 20 % Eiweiß, statt der offiziell empfohlenen 10 %. Noch mehr Eiweiß zu essen kann im Hinblick auf Leber, Niere und Säure-Basen-Haushalt also nicht die Lösung sein. Auch die Zufuhr über herkömmliche Eiweißpräparate ist nicht ideal, weil die meisten Produkte aus Soja- und isoliertem Milchprotein, wie Kasein, bestehen und oft kein ideales Verhältnis der lebenswichtigen Aminosäuren untereinander liefern.

Gut zu wissen: Auch bei sinkender Eiweißverwertung können Eiweißpräparate sinnvoll sein
Die Verdauung von Eiweiß beginnt bereits im Magen. Nur, wenn genügend Magensäure produziert wird, kann Eiweiß richtig verdaut werden. Allerdings nimmt die Magensäureproduktion mit zunehmenden Alter ab, wodurch trotz ausreichender Eiweißzufuhr ein Mangel an Aminosäuren und Protein entstehen kann.

Gleichzeitig verschlacken die Därme im Laufe der Zeit durch die heute üblichen Ernährungsgewohnheiten immer mehr, so dass immer weniger des mit der Nahrung aufgenommenen Proteins von der Darmschleimhaut aufgenommen werden kann.

Neben den hier vorgestellten Maßnahmen zur Normalisierung der Magensäureproduktion (die nicht nur bei Sodbrennen helfen) und Maßnahmen zur Darmreinigung kann es sinnvoll sein, den Bedarf an Eiweiß dann durch entsprechende Präparate zu decken.

Eine erhöhte Zufuhr über eiweißreiche Nahrungsmittel ist im fortgeschrittenen Alter als besonders kritisch zu betrachten, weil die Funktionsfähigkeit von Leber und Nieren durch die heute üblichen Lebensgewohnheiten im Laufe des Lebens leider immer weiter abnehmen.

Auch bei bestimmten Erkrankungen oder kalorienreduzierten Diäten lässt sich der Bedarf an Eiweiß nur schwer über die Ernährung decken.

Es scheint daher sinnvoll, einen erhöhten Eiweißbedarf durch MAP zu decken.

Was ist MAP?

MAP (Master Amino Acid Pattern – oder zu deutsch ideales menschliches Aminosäuren-Profil) liefert alle acht essentiellen Aminosäuren in dem für uns Menschen idealen Verhältnis, so dass sie optimal genutzt werden können um körpereigenes Protein aufzubauen. Der Stickstoffnutzen beträgt hier 99 %, es entsteht also nur 1 % Stickstoffabfall, eine vernachlässigbare Menge.

Die Aminosäuren für die Herstellung von MAP werden aus Hülsenfrüchten extrahiert und dann im richtigen Verhältnis miteinander kombiniert. MAP ist daher auch für Veganer geeignet und enthält keine Zusatzstoffe. Darüber hinaus liegen die Aminosäuren in MAP in rein kristalliner Form vor, so dass sie keiner weiteren Verdauung mehr bedürfen und direkt für Aufbauprozesse genutzt werden können. Die Aufnahme erfolgt bereits 20 – 30 Minuten nach der Einnahme.

Zur Grundversorgung werden zweimal täglich 5 Gramm oder dreimal täglich 4 Gramm MAP empfohlen. MAP sollte 30 Minuten vor einer Mahlzeit eingenommen werden. Vor einer eiweißreichen Mahlzeit sollte kein MAP zugeführt werden, um eine Überversorgung mit Aminosäuren und damit eine Umwandlung in Energie zu vermeiden. Sportler sollten MAP sowohl vor als auch nach der körperlichen Belastung zu sich nehmen und können sich dadurch eine schnellere Regeneration, eine verbesserte Leistungsfähigkeit und einen deutlich gesteigerten Muskelzuwachs erhoffen.

Ein weiterer Vorteil von MAP: Es sind keine Unverträglichkeiten zu befürchten. Diese Gefahr besteht nur bei Proteinbruchstücken und nicht bei einzelnen Aminosäuren. Daher kann MAP auch von Menschen eingenommen werden, die Proteine aus Milch (Kasein/Laktose), Hülsenfrüchten oder Getreide (Gluten) nicht vertragen.

Einziger Nachteil von MAP: Es ist teuer und macht auch nicht satt. Zudem liefert MAP keine weiteren Begleitstoffe wie Mineralien oder Vitamine. Menschen, die ihren Eiweißbedarf ausschließlich über MAP decken, sollten daher immer auch an eine Zufuhr von Eisen, Zink und B-Vitaminen im Auge behalten, die in eiweißreichen Nahrungsmitteln jedoch in der Regel enthalten sind.

Unser Fazit: Auch, wenn wir wissenschaftlich oder pseudowissenschaftlich ermittelte Werte und Zahlen in Bezug auf Ernährungsempfehlungen stets etwas kritisch betrachten, leuchten uns die Argumente für eine Nahrungsergänzung mit MAP ein. Wir selbst haben das Produkte noch nicht ausprobiert. Die vielen positiven Erfahrungsberichte haben uns allerdings zu einem Selbstversuch inspiriert, den wir in Kürze starten werden.

Dazu machen wir den Vergleich zwischen dem Original MAP-Produkt und einer günstigeren Variante, beide hergestellt aus gentechnikfreien Hülsenfrüchten. Wir werden berichten.

Jens Sprengel

Jens Sprengel

Jens ist Gründer und Betreiber von inspiriert-sein.de und schreibt zu den Themen Beweglichkeit & Körpertraining, Selbstheilungskräfte aktivieren & Gesundheitsoptimierung u.v.m.

Jens ist staatlich anerkannter Heilpraktiker, Cransio-Sacral-Therapeut, Personaltrainer, Verleger und Autor
Jens Sprengel

9 Kommentare zu “MAP – Ein sinnvolles Eiweißpräparat?

  1. Hallo Zusammen,
    Danke für den ausführlichen Artikel. Freue mich auf das Ergebnis des Vergleichs, denn genau diese Frage stelle ich mir auch, ob billigere Präparate den gleichen Nutzen haben.
    Liebe Grüße

        • Hallo Nik,

          ich nehme MAP seit vier Wochen täglich vor oder während des Trainings und habe das Gefühl allgemein besser mit Aminosäuren versorgt zu sein, dass die Muskulatur härter und dichter wird. Zudem registriere ich eine höhere Leistungsfähigkeit beim Training und konnte meine Kraft in verschiedenen Wiederholungsbereichen deutlich steigern, ohne dass dies mein Ziel war, das hat sich nebenbei eingestellt. Ich kann allerdings nicht genau sagen, ob das an der MAP-Einnahme selbst liegt oder an der Umstellung meines Trainings. Darüber hinaus nehme ich auch noch Reisprotein. MAP werde ich erst mal weiter einnehmen, weil ich damit ein gutes Gefühl habe. Aktuell teste ich übrigens die günstige Variante aus.

          Viele Grüße,
          Jens

          • Hallo Jens,

            danke für deine Antwort! Ich nehme seit einigen Wochen ebenfalls die günstigere Variante von MAP, jedoch kann ich bezogen auf das Training noch nichts genaues sagen, weil ich nach einer längeren Trainings-Pause erst letzte Woche wieder richtig angefangen habe. Meine Erfahrung ist bis jetzt ähnlich wie du beschrieben hast: Man hat ein gutes Gefühl dabei, so als muss man nicht unbedingt noch explizit in der Nahrung darauf achten, ob und wie viel Protein enthalten ist. Mein Tipp zu der Pulver-Form: Das Pulver ohne Geschmack ist nicht sehr genießbar und löst sich in Wasser überhaupt nicht gut auf, was bei reinen Aminosäuren aber normal ist. Ein Freund nimmt im Moment den Geschmack „Bitterorange“, es löst sich gut auf und schmeckt im Verhältnis zu dem Neutralen wesentlich besser. Die Geschmacksrichtung „Waldfrucht“ ist neu rausgekommen, welche hoffentlich heute bei mir ankommt – ich bin gespannt 🙂

            Hat es einen bestimmten Sinn, dass du zu den MAP’s noch Reisprotein nimmst oder nimmst du es einfach „zur Sicherheit“?

            Ich freue mich schon auf deinen direkten Vergleich zwischen den beiden Produkten!

            Viele Grüße,
            Nik

          • Hallo Nik,

            vielen Dank für Deine Tipps. Ich löse das Pulver in leicht warmem Wasser auf und schüttel es dann, dann löst es sich recht gut auf. Aber mit dem Geschmack hast Du natürlich Recht. Das Reisprotein nehme ich einfach so zusätzlich, da ich mich hauptsächlich vegan ernähre und manchmal keine Lust auf Hülsenfrüchte oder dergleichen habe und so auf einen ganz guten Proteinanteil in meiner täglichen Ernährung komme.

            Herzliche Grüße und einen guten Wiedereinstieg ins Training.
            Jens

            P.S.: Im Sommer sind wir für eine längere Zeit in Deutschland und dann habe ich vor, das „richtige“ MAP auszuprobieren. Ich werde berichten.

  2. Hallo Jens,

    okay, das habe ich noch nicht probiert – ich mache es immer ganz altmodisch mit Becher und Gabel 😀

    Danke dir, den werde ich bestimmt haben!

    Herzliche Grüße,
    Nik

    P.S.: Ja, auf La Palma ist es glaube ich etwas schwerer, an das MAP zu kommen, weil keine DHL vorbeifährt 😉 Ich bin gespannt!

  3. Hallo ihr Lieben, vielen Dank fuer euren interessanten Artikel. Ich wuerde mich sehr interessieren eure Meinung ueber Bone Broth ( Knochenbruehe) zu erfahren. Bone broth ist sehr leicht zuhause zu kochen und soll 19 Aminosaeuren haben. Ausserdem schmeckt es hervorragend und macht wunderbar satt. Durch das enthaltene Collagen verschwinden so ganz nebenbeid die Gelenkschmerzen und die Falten werden geglaettet. Bitte bringt mal einen Artikel ueber Bone Broth. Vielen Dank und liebe Gruesse

    • Liebe Conny,

      vielen Dank für Deine Anregung. Mit Knochenbrühe tun wir als Vegetarier noch etwas schwer. Daher umso toller, dass Du von Deinen Erfahrungen berichtest.

      Ganz liebe Grüße,
      Marion & Jens

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