Fluor ist gut für die Zähne und schützt vor Karies?

Dem Fluorid-Mythos auf der Spur

Fluoride werden schon seit vielen Jahren Zahnpasten und unserem Kochsalz zu­gesetzt. Schließlich soll Fluorid den Zahnschmelz stärken und somit vor Karies schützen. Doch stimmt das wirklich?

Wer ein bisschen zum Thema „Fluorid“ recherchiert, findet immer mehr kritisch gestimmte Vertreter, die nicht nur den Nutzen der Fluoridierung in Frage stellen, sondern in der Fluoridierung eine große Gefahr für unsere Gesundheit darin begründet sehen.

Was ist Fluorid?

Fluor zählt zu den Halogenen. Es ist ein nicht-metallisches, sehr reaktions­freudiges Gas, das in der Natur nicht isoliert, sondern nur gebunden mit anderen Stoffen vorkommt, wie zum Beispiel als Natrium- oder Kalziumfluorid oder als Salz der Fluorwasserstoffsäure.

Natürlicherweise kommen Spuren von Fluor im Grundwasser und in auf Humus gewachsenen Lebensmitteln vor. Anders jedoch als dieses gesunde und essentielle Spurenelement handelt es sich bei den Fluoridzusätzen für Zahnpasta, Trinkwasser und Tabletten um giftige Abfall­produkte aus der Phosphat-, Aluminium- und Stahlindustrie. Dieses sehr giftige Gas kann sich durch Glas, Aluminium und Stahl fressen und gehört zu den giftigsten Substanzen überhaupt.

Synthetische Fluoride sind laut der amerikanischen Zahnvereinigung so giftig sein wie Blei oder Arsen. Nur wenige Gramm Natrium-Fluorid sind in der Lage einen Menschen zu töten. Die Menge, die in einer herkömmlichen Zahnpasta steckt, reicht aus, um ein Kleinkind zu töten. Kein Wunder, dass Fluoride lange Zeit von offizieller Seite als Giftstoff deklariert wurden.

1943 schrieb das Journal der amerikanischen Ärzte-Vereinigung: „Fluorid ist generell ein protoplasmisches Gift, welches die Durchlässigkeit der Zellmembran durch verschiedene Enzyme verändert.“

Wie kommt das Fluor in unsere Zahncreme?

Obwohl Fluoridverbindungen nachweislich schädlich für die Gesundheit sind, in beiden Weltkriegen als Kampfgas eingesetzt wurden und auch in Rattengift und Pestiziden enthalten sind, wird es in kleinen Mengen Mundwassern und Zahn­pasten zugesetzt. Natürlich nur mit dem Hinweis „Bitte nicht herunterschlucken!“ Doch wie kam es dazu?

Wie eben bereits erwähnt, fällt Fluorid in großen Mengen bei der Herstellung von Phosphat, Aluminium und Stahl her. Solange Fluoride als gefährlich ein­gestuft waren, war die Entsorgung aufwendig und vor allem sehr teuer.

Gleichzeitig gab es in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts zahlreiche Klagen von durch Fluor erkrankten Arbeitern aus der Metallbranche. Es bestand daher ein großes finanzielles Interesse seitens der benannten Industriezweige einen günstigeren Weg der Entsorgung zu finden – so jedenfalls die zahlreichen Kritiker der Zwangsfluoridierung.

Anerkannte Forscher wurden beauftragt, die Ungefährlichkeit von Fluoriden, nein viel besser noch deren Nützlichkeit für die Gesundheit zu beweisen. So ent­stand der Mythos, Fluoride seien gut für die Zahngesundheit und es fand eine nahezu flächendeckende Aufklärung von Zahnärzten statt, die das Abfallprodukt nun sogar gewinnbringend an den Mann bringen sollten.

Hört sich an wie ein Krimi oder eine Theorie von Verschwörungsfanatikern? Stimmt …

Was macht Fluor in unserem Körper?

Fluoride sollen laut Aussage von Medizinern in der Lage sein, Karies ver­ursachende Bakterien zu töten und den Zahnschmelz zu härten. Fluoride werden im Kampf gegen Karies und zur Prophylaxe eingesetzt. Fluoride sind jedoch nicht nur zerstörerisch in Bezug auf die bösen Kariesbakterien, sondern töten auch sonst sämtliche Erreger und Zellen ab, die ihnen in die Quere kommen. Fluoride zerstören die natürliche Mundflora und bringen langfristig das gesunde Mundmilieu durcheinander.

Zwar kann das Fluor in Zahnpflegeprodukten nachweislich den Zahnschmelz stärken, allerdings werden solche Zähne anfälliger für Splitterungen und die Zähne werden leicht brüchig. Außerdem härten Fluoride nicht nur den Zahnschmelz, sondern auch Knochen und andere Gewebe, wodurch Osteoporose (Knochenbrüchigkeit) begünstigt wird.

Über die Mundschleimhaut gelangt dieses Gift auch in unser Körperinneres, wo es über die Jahre hinweg erheblichen Schaden anrichten kann.

Zu den häufigsten durch Fluoride ausgelöste Symptomen zählen:

  • Übelkeit, Durchfall, Erbrechen, Bauchschmerzen, verstärkter Speichel­fluss, Sehstörungen, Zittern, Atemnot, Schwäche bis hin zu Krämpfen und Herzinfarkt
  • Knochenbrüchigkeit, Gewichtsverlust, Steifheit der Gelenke, Blutarmut
  • Zudem wirkt Flouo als Nervengift und reduziert die geistigen Fähig­keiten.
  • Es wirkt auch auf die Psyche und schaltet über Jahre hinweg ein­genommen unseren freien Willen aus, es macht uns also leicht führbar. Wen verwundert es, dass Fluoride daher auch in vielen Psychopharmaka und Neuroleptika Verwendung finden? Denn es beruhigt und mindert den Aktivitätsdrang.
  • Fluoride deaktivieren über 60 Enzyme, schädigen Nerven- und Immun­system und durch Schäden an der DNA Krebs verursachen.
  • Sämtliche Organe wie Leber, Nieren, Gehirn und Herz leiden unter der Einnahme von Fluoriden.

Als bewiesen gilt weiter:

  • Fluoride lagern sich im menschlichen Körper ab und entfalten ihre giftige Wirkung erst nach Jahren.
  • Fluoride sind ähnlich giftig wie Blei oder Arsen.
  • Da der Nutzen der Trinkwasseranreicherung mit Fluoriden nie eindeutig bewiesen werden konnte und immer mehr kritische Stimmen laut wurden, hat der Schweizer Kanton Basel im Jahre 2003 die Trinkwasser-Fluoridierung nach über 40 Jahren eingestellt.
  • Dass Fluoride im Kampf gegen Karies helfen, ist ebenfalls nicht ge­sichert. Es soll Studien geben, die genau das Gegenteil belegen.

Jeder, der künstlich fluoriertes Wasser für ein Jahr und länger zu sich nimmt, wird niemals mehr der gleiche sein, nicht geistig, nicht körperlich.“

Hannes Holey

Was können wir tun?

Wer, nachdem er all dies nun gelesen hat, lieber auf das potenziell gefährliche Fluorid verzichten möchte, sollte zunächst einmal einen Blick auf die Inhalts­angabe seiner Zahnpasta werfen. Enthält diese Fluor oder Fluoridverbindungen kann diese durch fluoridfreie Zahnpasta ausgewechselt werden.

Eine wirklich gute Zahnpasta sollte auch keine Abrasiva (Schleifmittel) und Tenside (z. B. Natrium-Laureth-Sulfat oder Natrium-Lauryl-Sulfat) enthalten. In Naturkost­läden, Reformhäusern und Drogerien wird man hier am besten fündig. Einfach das Kleingedruckte aufmerksam lesen. Natürlich kann man seine Zähne auch mit einer Salzsolelösung, Schlemmkreide oder Xylit säubern.

Gleichzeitig sollte man mit Fluor angereichertes Kochsalz aus der Küche ver­bannen und auf Kristall- oder unbehandeltes Meersalz umsteigen.

Da Karies keine Fluoridmangelerkrankung ist, sondern vor allem durch falsche Ernährungsgewohnheiten begünstigt wird, kann man insbesondere durch den Verzicht auf Zucker und Weißmehlprodukte seine Zähne viel effektiver schützen. Für die Gesundheit Ihrer Zähne sollten Sie auf eine vitalstoff- und mineralstoff­reiche Ernährung achten. Essen Sie möglichst wenig industriell verarbeitete Lebensmittel, dafür aber viel grünes Gemüse und Vitamin K2. In Verbindung mit einer guten Mundhygiene – ist das der effektivste Weg, um auf natürliche Art und Weise Ihre Zähne gesund zu erhalten.

Gesunde Zähne ein Leben lang: Karies ist heilbar!

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Marion Selzer

Marion Selzer

Marion beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema gesunder Lebensweise, insbesondere mit der Frage, wie sich die persönliche Ernährung optimieren lässt. Aus eigener Erfahrung weiß sie, wie schwer es sein kann, einen gesünderen Lebensstil zu praktizieren.

Mit ihren Artikeln möchte sie Mut machen, dass Veränderungen von Gewohnheiten möglich sind und sich lohnen.

Marion ist Dipl. Juristin, Mediatorin, Ernährungs- und Diätberaterin, psychologische Beraterin und Autorin
Marion Selzer

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