Entlastungstag zum Entschlacken für Gesundheit und die Figur

Wie Sie Ihren Verdauungstrakt entlasten und Ihren Körper verjüngen

Bei der herkömmlichen Ernährungsweise sind unsere Verdauungsorgane nahezu durchgehend am Arbeiten. Die Tüte Chips oder andere Knabbereien spät abends vor dem Fernseher liegen manchmal bis in die frühen Morgenstunden mehr oder weniger unbearbeitet in unserem Magen. Das hat dann morgens die „Frühschicht“ noch vor dem Kaffee zu verdauen. Dann das Frühstück, die Snacks und die Zwischenmahlzeiten, die Kantine, bis abends die Pizza folgt – durchgehend gibt es etwas zu tun. Hier ist nie Pause.

Wenn wenigstens die Qualität der Nahrung nicht immer so schwer verdaulich wäre. Zucker, Fette, Konservierungsstoffe, Säuren, Weißmehl, das alles fordert unseren Innereien viel ab. Ein Entlastungstag pro Woche kann daher nicht schaden – im Gegenteil.

Die positiven Wirkungen eines Entlastungstages

Ein Entlastungstag an dem die Verdauungsorgane frei haben bzw. nur leicht verdauliche und basenbildende Lebensmittel verstoffwechseln müssen, wirkt nicht nur entschlackend und damit positiv auf die Figur, sondern verjüngend und belebend auf den ganzen Körper. Die Energie, die sonst für die anstrengende Verdauungsarbeit von ungünstigen Nahrungsmittelkombinationen oder großen Portionen benötigt wird, steht uns dann auf einmal für andere Aktivitäten zur Verfügung. Infolgedessen haben wir mehr Energie und fühlen uns voller Tatendrang.

Die Entlastungspause erlaubt es dem Körper den Verdauungstrakt einmal richtig leerzufegen. Kleine Reparaturen können jetzt in aller Ruhe ausgeführt werden. Die Schleimhäute können sich erneuern und die Darmzotten reinigen. Und auch die Leber, die unter der täglichen Flut an Gift- und Schadstoffen am meisten leidet, dankt uns diesen Tag.

Durch die eingesparten Kalorien verabschieden sich langfristig auch überflüssige Pfunde. Und auch diejenigen, die Probleme damit haben Gewicht zuzulegen, profitieren von einem Entlastungstag. Denn anschließend können die zugeführten Vitalstoffe aus der Ernährung viel besser aufgenommen und für den Zellaufbau verwendet werden.

Gleichzeitig regt ein leerer Magen das Gehirn an, verstärkt Glücks- und sogenannte „Jungbleib”-Hormone auszuschütten. Diese bringen Ihnen nicht nur ein Wohlgefühl, sondern auch einen erheblichen Anti-Aging-Effekt. Denn diese Hormone sind für straffe Haut, den Aufbau von Muskelmasse und die Stärkung des Immunsystems verantwortlich.

Ein Entlastungstag bietet also Vorteile auf der ganzen Linie.

Wie gestalte ich einen Fastentag?

Ganz allgemein gesprochen geht es am Entlastungstag darum, entweder weniger zu essen oder, wenn es möglich ist auch gar nichts zu essen. Damit der Entlastungstag nicht zum Stresstag wird, schlagen wir vor: Beginnen Sie so, wie es für Sie gut machbar ist.

Wer bereits Erfahrung mit Heilfasten oder Fastenkuren hat, kann direkt damit beginnen einmal in der Woche auf feste Nahrung zu verzichten. Erlaubt sind dann Wasser, Kräuter- und Früchtetees, Gemüsebrühen oder frisch gepresste Säfte. So gönnt man dem Verdauungstrakt wirklich einen ganzen Tag lang eine Auszeit.

Wer es sich dagegen nicht vorstellen kann einen Tag lang nichts zu essen, noch keine Vorerfahrung hat im Fasten oder an einer Erkrankung leidet bzw. Medikamente einnimmt, der ist, um Fastenkrisen wie Kopfschmerzen und Unwohlsein aus dem Weg zu gehen, vermutlich besser damit beraten, sanfter zu beginnen. Statt einen Tag lang nichts zu essen, könnte man dann damit beginnen eine Mahlzeit des Tages ausfallen zu lassen. Wer zum Beispiel auf das Frühstück oder das Abendessen verzichtet, und damit von 19 Uhr bis 12 Uhr bzw. von 16 Uhr bis 7 Uhr keine feste Nahrung zu sich nimmt, kommt immerhin auf eine Essenspause von 15 bis zu 17 Stunden. Auch das werden Ihnen die Verdauungsorgane danken.

Eine andere Möglichkeit ist es am Fastentag nur leicht verdauliche und überwiegend basenbildende Nahrungsmittel zu essen. Den Morgen könnten Sie zum Beispiel mit einem Obstteller oder einem grünen Smoothie starten, am Mittag einen leckeren und bunt gemischten Salat essen und sich am Abend eine Gemüsepfanne mit Ihrem Lieblingsgemüse gönnen. Auch ein rein rohköstlicher Tag an dem Sie aufs Kochen verzichten, kann wahre Wunder in Sachen Reinigung und Entschlacken wirken.

Wem auch das zu schwer erscheint, kann sich auch vornehmen am Entlastungstag zumindest keinen Industriezucker, kein Kochsalz, kein Weißmehl, keinen Alkohol, keinen Tabak, kein Fast Food und keine Fertiggerichte zu essen. Da tierische Produkte den Verdauungstrakt besonders fordern, könnte auch ein veganer Tag pro Woche, an dem man sich ausschließlich von pflanzlichen Nahrungsmitteln ernährt, begrüßenswert sein.

Wie Sie also sehen, gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten den Entlastungstag zu gestalten. Experimentieren Sie mit den Ideen und finden Sie so die Vorgehensweise, die am besten zu Ihnen und Ihrem Leben passt.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für einen Entlastungstag?

Auch auf diese Frage gibt es natürlich keine allgemeingültige Antwort. Auch hier gilt, dass jeder selbst herausfinden muss, was für ihn am besten passt. Wer sich auf das gemeinsame Essen am Wochenende mit der Familie freut, tut sich sicher keinen Gefallen, gerade dann einen Entlastungstag einlegen zu wollen.

Für manch einen mag ein normaler Arbeitstag für einen Entlastungstag ideal sein, da er viel beschäftigt und damit abgelenkt ist. Wer an einem viel beschäftigten Tag eh nur Fast Food und andere minderwertige Nahrungsmittel zu sich nimmt, der könnte natürlich besonders davon profitieren, an einem solchen Tag ganz aufs Essen zu verzichten.

Ein anderer möchte den Entlastungstag nicht nur dazu nutzen, seinem Verdauungstrakt eine Auszeit zu gönnen, sondern möchte gleichzeitig auch die Seele baumeln lassen und wählt dann lieber einen Tag ohne große Verpflichtungen. Saunagänge, ein Basenbad oder eine ausgiebige Yogastunde wirken an solchen Tagen besonders tiefgehend.

Und auch, wenn es vielen hilft, sich einen festen Tag in der Woche auszusuchen, können gesellschaftliche und familiäre Umstände etwas mehr Flexibilität bei der Einlegung eines Entlastungstages erfordern. Ideal wäre es natürlich der Partner oder die ganze Familie unterstützt das Vorhaben und sind selbst mit dabei. Falls das jedoch nicht der Fall sein sollte, sollte das nicht als Ausrede gegen die Einlegung eines Entlastungstages dienen:-)

Ein paar Motivationstipps für den Entlastungstag

  • Zur Motivation können Sie sich sagen, dass Sie ja schon in ein paar Stunden wieder (alles) essen können. Solange ist noch niemandem etwas passiert. Und mit welchem Genuss Sie dann wieder essen können, nach so einer Pause!
  • Eine schöne Idee ist es, sich diesen Tag mit etwas fernab vom Essen zu belohnen. Vielleicht haben Sie Lust ein gutes Buch zu lesen oder sich ein entspannendes Bad zu nehmen. Auch spazieren gehen, ein Kinobesuch oder ein ausführliches Telefonat mit einem lieben Menschen kann den Entlastungstag versüßen.
  • Wenn doch mal der Appetit aufkommen sollte, kann es helfen einfach mehr zu trinken. Oft vergeht der Hunger dann schon wieder, wenigstens für eine Zeit lang.
  • Wenn Sie abnehmen möchten, können Sie das Hungergefühl auch als Ihren Freund annehmen und sich vorstellen, wie er gerade dabei ist die überflüssigen Fettzellen an Ihren Schenkeln, am Bauch oder wo auch immer aufzuessen.
  • Weiß man, dass die nächste Mahlzeit ausfällt, neigt man dazu, zuvor oder danach doppelt zu essen. Das ging uns jedenfalls die ersten Male so. Wussten wir, dass wir am Tag darauf nichts essen würden, aßen wir am Abend vorher eine doppelte und dreifache Ration. Doch auch das ist nicht schlimm, denn bald bemerken Sie den Selbstbetrug und erkennen, dass alles nur eine Kopfsache ist.
  • Sind Sie für die Ernährung von Familienmitgliedern zuständig, weihen Sie diese in Ihr Vorhaben ein. Entweder haben diese dann selbst Lust mitzumachen, oder aber bringen wenigstens Verständnis dafür auf, dass Sie sich vielleicht zu den Essenszeiten zurückziehen möchten um nicht in Versuchung zu geraten. Aber auch das ist eine Kopfsache. Selbst während eines Entlastungstages kann das Zubereiten von Speisen Freude bereiten. Wir lernen dann wieder über unseren Geruchssinn zu genießen. Seien Sie erstaunt, wie befriedigend allein der Geruch einer Speise sein kann.

Jeder Entlastungstag zählt

Die meisten Menschen bemerken bereits nach dem ersten Entlastungstag, wie positiv sich so ein Tag auf Wohlbefinden und Gesundheit auswirkt. Bei anderen sind die Erfolge nicht ganz so deutlich ausgeprägt. Doch ein Dranbleiben lohnt sich. Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass es von Woche zu Woche besser geht. Der Stoffwechsel braucht ein paar Entlastungstage um sich umzustellen.

Viele unserer Klienten konnten sich am Anfang nicht vorstellen, dass sie jemals einen Tag pro Woche entlasten würden. Sie starteten mit einer kleinen Veränderung und verzichteten am Entlastungstag auf zuckerhaltige, zu fette Nahrungsmittel und Fleischprodukte. Es dauerte nicht lange, bis sie merkten, welche Wohltat schon allein das für ihren Organismus brachte, und konnten es kaum erwarten in der nächsten Woche einen Schritt weiterzugehen und einen reinen Rohkosttag einzulegen.

Viele fasten seitdem regelmäßig einen Tag pro Woche und fühlen sich sehr wohl damit. Auf das Jahr gerechnet sind das 52 Fastentage und damit knapp zwei Monate! Und auch, wenn anfangs ein wöchentlicher Tag nicht möglich ist, dann sind ein bis zwei Entlastungstage pro Monat immer noch besser als gar nichts.

Möglich auch, dass Sie nach ein paar wöchentlich eingelegten Entlastungstagen durch irgendetwas aus Ihrem Rhythmus herausgebracht werden und dann für eine Weile den Wiedereinstieg nicht finden. Auch das ist absolut in Ordnung. Seien Sie einfach nicht zu streng mit sich und vertrauen Sie darauf, dass alles zu seiner Zeit ganz leicht geschehen wird und Übung den Meister macht. Alles hat seine Phasen – auch das Fasten. Deshalb spüren Sie einmal hinein und beginnen Sie dort, wo es für Sie gerade passt.

Falls Sie Ihren Körper noch effektiver Entschlacken wollen, empfehlen wir Ihnen unsere 28-Tage-Entschlackungs- und Entgiftungskur>>

Für weitere Fragen und Anregungen können Sie sich gerne an uns wenden unter info@inspiriert-sein.de

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Jens Sprengel

Jens Sprengel

Jens ist Gründer und Betreiber von inspiriert-sein.de und schreibt zu den Themen Beweglichkeit & Körpertraining, Selbstheilungskräfte aktivieren & Gesundheitsoptimierung u.v.m.

Jens ist staatlich anerkannter Heilpraktiker, Cransio-Sacral-Therapeut, Personaltrainer, Verleger und Autor
Jens Sprengel

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