Die Auswirkungen einer übersäuernden Lebensweise

sauer macht nicht lustig, sondern dick, träge und müdeSauer macht nicht lustig, sondern krank

Sie sind ständig müde, fühlen sich gereizt und müssen sich beherrschen um nicht bereits beim kleinsten Anlass aus der Haut zu fahren? Oder leiden Sie vielleicht unter Pickeln, Besenreißern, brüchigen Nägeln, glanzlosen oder lichter werdenden Haaren?

Dann könnte das Säure-Basen-Gleichgewicht in Ihrem Körper durcheinander gekommen sein.

Wie wir hier bereits berichtet haben, führt die heute übliche Lebensweise mit einem Zuviel an Stress, industriell gefertigter Nahrung, Genussmitteln und Medikamenten dazu, dass immer mehr Menschen „übersäuern“.

Die ersten Anzeichen einer Übersäuerung scheinen harmlos

Dieses Zuviel an Säure sorgt für eine permanente Stimulierung des Sympathikus, dem Teil unseres Nervensystems, der für Aktivität und Leistung zuständig ist. Die dadurch ständig ausgeschütteten Stresshormone sind die Ursache dafür, weshalb sich übersäuerte Menschen überanstrengt, ständig gereizt fühlen, unter Schlaf- und Konzentrationsstörungen leiden und leicht sauer reagieren. Darüber hinaus sorgt ein überreizter Sympathikus auch für einen höheren Muskeltonus, die Folge sind Muskelkrämpfe bis hin zu Kopfschmerzen.

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Gleichzeitig ist der Körper darum bemüht die aggressiven Säuren möglichst schnell zu neutralisieren und damit unschädlich zu machen. Hier dienen basische Mineralien als Gegenspieler. Da die meisten von uns heute zu wenig Mineralstoffe über die Ernährung zu sich nehmen, ist der Körper gezwungen die zur Neutralisation nötigen Basenstoffe aus seinen eigenen Vorräten zu rauben. Die Folgen sind brüchige Nägel, glanzloses oder lichter werdendes Haar und Zähne, die anfällig für Karies und Parodontose werden.

Doch all das sind lediglich die ersten Anzeichen einer übersäuernden Lebensweise.

Übersäuerung führt zur Verschlackung

Um den Blut-pH-Wert in den engen Grenzen von 7,36-7,44 zu halten, verfügt das Blut über Puffersysteme, die ein Zuviel an Basen oder Säuren neutralisieren. Die dabei entstehenden Salzkristalle werden über Nieren, Haut, Lunge und Darm durch Urin, Schwitzen, Atmung und Kot ausgeschieden.

Erst, wenn diese Organe durch eine ungesunde Lebensweise nicht mehr nachkommen oder die Ausscheidungskapazität durch Erkrankung oder Flüssigkeitsmangel eingeschränkt ist, werden die durch Mineralien neutralisierten Säurebestandteile als sogenannte Salzkristalle zunächst im Fett- und Bindegewebe eingelagert. Dort treten sie vor allem bei Frauen in Form von Cellulite (Orangenhaut) in Erscheinung.

Auch, wenn dies wie ein harmloses, kosmetisches Problem zu wirken scheint, verbirgt sich dahinter eine gesundheitliche Bedrohung. Als Bindeglied zwischen allen Zellen, Nerven, Organen und Muskeln hat unser Bindegewebe die Aufgabe Nährstoffe an die erforderlichen Stellen weiterzuleiten sowie Schadstoffe abzutransportieren.

Je mehr unser Bindegewebe als Müll- bzw. Schlackendeponie missbraucht wird, desto weniger kann es seine eigentlichen Aufgaben erfüllen. Infolgedessen werden wir schlechter mit Nährstoffen versorgt und die Ausscheidung von Abfallstoffen wird verzögert.

So kommt es, dass die im Bindegewebe eingelagerten Schlacken die normalen chemischen und physikalischen Stoffwechselvorgänge durcheinanderbringen, was die Entstehung von Stoffwechselerkrankungen begünstigt. Die Durchblutung wird schlechter, wir leiden immer häufiger unter kalten Füßen und Händen und unser Stoffwechsel wird träger, so dass auch das Abspecken nur noch langsam bis überhaupt nicht mehr funktionieren will.

Durch die schlechtere Versorgung mit Nährstoffen wird das Auftreten von Heißhunger begünstigt, gleichzeitig aber auch der Aufbau von Zellen erschwert. Eine Verschlackung kann daher sowohl Probleme bei einer Gewichtsabnahme als auch bei Gewichtszunahme verursachen.

Salze haben zudem die Eigenschaft Wasser zu binden. Das führt mit der Zeit dazu, dass sich in einem verschlackten Körper immer größere Wassermengen ansammeln, die in den Schlackendepots im Bindegewebe gespeichert werden. Dadurch kommt es zu einem aufgequollenen Bindegewebe und Unterhautfettgewebe, was auch als Orangenhaut oder Cellulite bekannt ist. Man spricht auch von Wasseransammlungen, sogenannten Ödemen.

Wenn die Übersäuerung weiter fortschreitet, muss sich unser Körper neue Plätze für die Einlagerung von Schlacken suchen, an denen die giftigen Säureschlacken „relativ sicher“ gelagert werden können. Bevor es an die lebenswichtigen Organe geht, werden die Schlacken in Gelenken, an Wirbelkörpern, in den Fußsohlen, unter der Kopfhaut und im Nacken eingelagert.

Das macht sich dort in einer erhöhten Druckempfindlichkeit bemerkbar. Die Schlackenknötchen drücken schmerzhaft auf Nervenenden, was sich wie „pieksende Nadelstiche“ anfühlt. Im Laufe der Zeit schmirgeln die Schlackenkristalle die Knorpelschicht zwischen den Wirbeln und Gelenken ab, wodurch Bandscheibenschäden und Gelenkarthrose begünstigt werden.

Erst dann folgt die Einlagerung in die lebenswichtigen Organe und es entstehen Gallen-, Blasen- oder Nierensteine.

Des Weiteren werden übersäuerte Zellen starr, das Blut somit träger und es passiert, was logischerweise passieren muss: Damit alle Zellen trotzdem weiter mit Blut versorgt werden können, steigt der Blutdruck. Das erste Anzeichen dafür ist das ständige Auftreten von kalten Füßen oder Händen. Da diese zum Überleben nicht notwendig sind, wird hier zuerst mit der Blutversorgung gespart. Wie immer macht unser Körper alles Erdenkliche um sein Überleben zu sichern und nicht um uns zu schaden.

Erst, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, führt die Vergiftung mit Schlacken zu eventuell tödlichen Ereignissen wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Diese beiden, heute oft vorkommenden Erscheinungen, sind eigentlich nichts weiter als das Endergebnis eines völlig vergifteten Organismus.

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Sind nicht ausreichend basisch wirkende Stoffe vorhanden um die Säure aus dem Magen zu neutralisieren, kommt es zu Verdauungsproblemen wie Sodbrennen (saures Aufstoßen), Blähungen und Verstopfung bis hin zu einer Verschiebung des Darmmilieus und die Darmflora wird anfällig für Pilzinfektionen und die Ansiedlung schädlicher Darmbakterien.

Überäuerung provoziert eine Entmineralisierung des Körpers

Ebenfalls als eine Folge der Übersäuerung sind die sogenannten Entmineralisierungserkrankungen zu betrachten. Wie bereits angeführt, benötigt der Körper Mineralstoffe um die Säuren zu neutralisieren. Diese bekommt er entweder aus der Ernährung, vor allem über roh verzehrtes Obst, Gemüse, Nüsse, Samen, Wildkräuter und Sprossen, aber wenn das nicht ausreicht – und das ist bei einer herkömmlichen übersäuernden Lebensweise leider die Regel – muss er sie aus seinen eigenen Vorräten schöpfen.

Und wo befinden sich unsere Mineralstoffspeicher? In Knochen, Zähnen, Haaren, Finger-, Fußnägeln, im Haarboden und im Gewebe. Werden die Mineralstoffe dort entzogen, kommt es zu unangenehmen und unschönen Folgezuständen wie Haarausfall, Zahnfäule, Falten und Osteoporose.

Auch erhöhte Cholesterinwerte sind die Folge der Entmineralisierung. Denn in den Blutgefäßwänden sitzt zur Säureneutralisierung geeignetes Kalzium. Um überschüssige Säuren zu neutralisieren, entnimmt der Körper Kalzium aus den Gefäßwänden, was dort zur Entstehung von Löchern führt.

Um diese Löcher wieder zu stopfen, füllt der Körper sie mit dem stets vorhandenen Cholesterin. Denn Cholesterin ist säurebeständig und damit der perfekte Füllstoff. Leider wird diese Ursache für erhöhtes Cholesterin viel zu oft übersehen und mit allen Mitteln eine Cholesterinsenkung in Angriff genommen.

Dabei ist nicht das Cholesterin der Übeltäter – im Gegenteil, es gleicht bloß aus, was eine Übersäuerung angerichtet hat. Auch hier wäre das alleinige Heilmittel die Entsäuerung, sprich Reinigung des Körpers, in Verbindung mit einer Remineralisierung, also Auffrischung des Mineralstoffrepertoires.

Übersäuerung schafft das perfekte Milieu für verschiedene Erkrankungen

Viele Krankheiten können sich erst dann ausbreiten, wenn der Nährboden dafür bereitet ist. Gerade für Pilzinfektionen, Bakterienbefall und viele Krebserkrankungen ist ein saures Milieu unabdingbar. Auch Entzündungen werden durch ein saures Milieu begünstigt.

Noch einmal im Überblick: Die Folgen einer Übersäuerung und Verschlackung des Körpers

  • ständige Gereiztheit (man ist sauer), Müdigkeit, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen
  • vorzeitige Alterungserscheinungen wie graue Haare, Falten, grauer Star, Gedächtnisstörungen und sonstige Abnahme der Leistungsfähigkeit von Sinnesorganen
  • unreine Haut wie Pickel, Akne
  • belegte Zunge
  • brüchige Nägel, Haarausfall
  • Parodontose, Karies
  • Wasseransammlungen/Ödeme und dadurch entstehendes Übergewicht und Cellulite (Orangenhaut)
  • kalte Hände und Füße
  • Mangelerscheinungen, Probleme bei dem Zellaufbau und damit bei der Gewichtszunahme
  • Hitzewallungen und übermäßige Schweißneigung, unangenehmer Körper- und Mundgeruch
  • träger Stoffwechsel und somit Probleme beim Reduzieren von Gewicht
  • schmerzhafte Knötchen in Füßen und unter der Kopfhaut, Gicht
  • Pilzinfektionen, chronische Entzündungen
  • Krebs
  • hoher Blutdruck, erhöhte Cholesterinwerte
  • Nieren-, Leber- und Gallensteine
  • Herzinfarkt, Schlaganfall
  • Osteoporose

Kein Grund zur Panik: Denn

Säureschäden können vermieden und teilweise sogar behoben werden!

Dank der großartigen Regenerationsfähigkeit unseres Körpers haben wir die Möglichkeit durch eine Umstellung unserer Lebensgewohnheiten die übersäuernden Prozesse umzukehren. Durch eine Umstellung unserer Ernährungs- und Konsumgewohnheiten können wir viele Beschwerden auflösen und den Grundstock für eine bessere Gesundheit und mehr Wohlbefinden legen. Das geht vielleicht nicht von heute auf morgen und bedarf einer gewissen Umstellungszeit. Doch diese Mühe ist es allemal wert.

Wenn jemand seine Gewohnheiten umstellt, beginnen sich überflüssige Pfunde aufzulösen, Karies stoppt scheinbar von selbst, Kopfschmerzen und Pickel verschwinden und eine völlig neue Schaffenskraft und Lebensfreude stellt sich ein.

Dann wird den meisten auch recht schnell klar, dass mit dem Aufgeben alter, übersäuernder Lebensgewohnheiten kein Verlust einhergeht, sondern das genaue Gegenteil der Fall ist: Sie werden belohnt mit einem jugendlichen und gesunden Körper, der an vergangene Jugendjahre erinnert. Denn auch mit einer wahrhaften Verjüngung auf zellulärer Ebene kann gerechnet werden.

Die Basics bilden dabei eine gezielte Entsäuerung bzw. Entgiftung also Reinigung des Körpers, in Verbindung mit einer Remineralisierung, also Auffrischung des Mineralstoffrepertoires.

In unserer DETOX- und Entgiftungskur der DTX-28-Formel finden Interessierte ein Programm auf genau dieser Basis: Sanfte, aber höchst effektive Entgiftungsmaßnahmen werden begleitet von einer schmackhaften und mineralstoffreichen Ernährungsweise. Nach nur 28 Tagen fühlen sich unsere Teilnehmer leichter, vitaler, frischer, sehen besser aus und fühlen sich so fit, wie schon lange nicht mehr. 28 Tage, die auch Ihr Leben verändern können!

Bildrechte: pixelio.de © Kurt Günther Kuan Imm

Jens Sprengel

Jens Sprengel

Jens ist Gründer und Betreiber von inspiriert-sein.de und schreibt zu den Themen Beweglichkeit & Körpertraining, Selbstheilungskräfte aktivieren & Gesundheitsoptimierung u.v.m.

Jens ist staatlich anerkannter Heilpraktiker, Cransio-Sacral-Therapeut, Personaltrainer, Verleger und Autor
Jens Sprengel

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