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    Den eigenen Weg gehen

    Von Marion Selzer | 15.September 2010

    Normales Leben führen, den eigenen Weg finden, Mut zur AndersartigkeitNORMAL oder NATÜRLICH?

    Eins wollen wir doch alle: NORMAL sein. Bloß nicht auffallen, vor allem nicht in unangenehmer Art und Weise.
    Wer nicht den objektiven Schönheitsidealen entspricht, wer zu groß oder zu klein ist, eine zu lange Nase hat, zu dick oder zu dünn ist, der fühlt sich leicht abgegrenzt und als Außenseiter. Das will keiner. Also versuchen wir mit aller Kraftanstrengung, das zu kaschieren, womit wir auffallen könnten. Wir kleiden uns der Mode entsprechend, verhalten uns den Konventionen und Sitten gemäß, schlagen eine berufliche Laufbahn ein, leben in einer eigenen Wohnung, fahren ein bis zwei Mal im Jahr in Urlaub, heiraten, bekommen Kinder und sind zufrieden, wenn wir einen sicheren und gut bezahlten Job haben. Und natürlich freuen wir uns auf die Rente und zählen die Jahre bis es so weit ist.

    Ist das NORMAL?
    Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, setzen wir uns einmal näher damit auseinander, was es eigentlich heißt NORMAL zu sein.
    NORMAL bedeutet schlicht und einfach nichts anderes, als der Norm entsprechend. Das, was die meisten tun, haben und sind, gilt als NORMAL. Es spiegelt den Durchschnitt, das Gewöhnliche.
    Doch wollen wir wirklich gewöhnlich sein? Heißt das nicht auch, dass wir langweilig sind und in der Masse untergehen? Bedeutet durchschnittlich zu sein nicht auch, seine Individualität und Einzigartigkeit aufzugeben? Sich selbst zu leugnen und fremden Vorstellungen hinterher zu eifern?

    Bedeutet NORMAL eigentlich auch NATÜRLICH?
    NATÜRLICH im Sinne von naturgegeben, also den Naturgesetzen des Lebens entsprechend.
    Seltsamer Weise gibt es immer mehr Menschen, die, auf dem Weg ein NORMALES Leben zu führen irgendwann bemerken, dass das, was allgemein als NORMAL angesehen wird, nicht unbedingt froh und glücklich macht. Immer mehr Menschen wird dann logischerweise klar, dass NORMAL heute nicht unbedingt NATÜRLICH heißen muss.

    Denn ist es nicht NATÜRLICH, dass wir alle danach streben, das Beste aus uns zu machen? Unser gesamtes Potential zu entfalten und unsere tiefsten Sehnsüchte und Träume zu leben? Uns durch unsere Einzigartigkeit von allen anderen zu unterscheiden?
    Doch wie viel Zeit wenden wir auf, uns damit zu beschäftigen, was wir eigentlich mit unserem Leben anfangen wollen? Wie viel Zeit lässt uns unser Alltag, um uns zu fragen, welche Visionen und welche verborgenen Talente wir haben? Abends sind wir doch meistens viel zu müde und abgeschafft, um uns mit solch tiefen Fragen zu beschäftigen.
    Und selbst wenn wir es täten, hätten wir dann nicht viel zu viel Angst vor den Antworten? Es könnte ja sein, dass wir feststellen müssen, dass wir mit dem, was als NORMAL gilt, überhaupt nicht froh sind.

    Wenn wir erkennen, dass NORMAL so weit weg ist, von dem was NATÜRLICH ist, fangen die Probleme an. Wir befinden uns in einem Konflikt. Denn würden wir nun tun, denken und sein, was wir als NATÜRLICH empfinden, liefen wir Gefahr von anderen als unnormal abgestempelt zu werden.

    Anstatt darüber zu klagen, dass die heute gängigen Normen und Gegebenheiten, die als NORMAL gelten, so weit weg von dem sind, wie es eigentlich sein könnte, sollten wir dazu übergehen uns dem eigentlich Problem zu stellen: unserer Angst davor als unnormal angesehen zu werden und als Außenseiter zu enden.

    Wachsen wir über diese Angst hinaus, denn wir allein haben die Wahl:
    Bleiben wir NORMAL oder begeben wir uns auf unseren eigenen Weg und verhalten uns dabei NATÜRLICH, auch wenn wir Gefahr laufen, als ungewöhnlich angesehen zu werden?
    Wer weiß, wenn immer mehr von uns den Mut zur NATÜRLICHKEIT entwickeln, also den eigenen Weg zu gehen, vielleicht gilt das ja dann schon bald als NORMAL?

    Gehen wir also voran!

    Bildrechte: aboutpixel.de Entscheidungszwang © Daniel Werner

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