Das Wort zum Aschermittwoch – Die Fastenzeit beginnt

5 Tipps für eine gelungene Fastenzeit

Es ist mal wieder soweit, heute ist Aschermittwoch. Die Fastnacht ist vorbei und die Fastenzeit beginnt. Haben Sie auch schon gute Vorsätze für diese Zeit der Entsagung und Enthaltsamkeit? Welche Bedeutung hat die Fastenzeit eigentlich genau? Die Fastenzeit

Die Fastenzeit beginnt mit dem Aschermittwoch und dauert bis Ostern, das dürfte den meisten bekannt sein. Aber welchen Sinn und Nutzen hat das Ganze? Geht es hier nur um eine scheinbar veraltete, durch die katholische Kirche installierte, „spaßfreie“ Überbrückung zwischen Fastnacht und Ostern oder hat diese Zeit eine tiefere Bedeutung?

Interessant ist, dass die Fastenzeit nicht von der Kirche „erfunden“ wurde und es auch in anderen Kultur- und Glaubenskreisen Fastenzeiten gibt. Auch schon ganz früher, lange bevor der christliche Glauben populär wurde, haben die unsere Vorfahren, die Kelten und Germanen schon gefastet und das genau zur selben Zeit im Jahr. Welchen Sinn hat es also, zwischen Fastnacht und Ostern bewusst zu verzichten?

Eigentlich geht es um Reinigung und dem Abwerfen von altem Ballast Eine tiefere Bedeutung der Fastenzeit ist die Reinigung. In einem langen Winter kann sich schon einiges ansammeln, sowohl an überflüssigen Pfunden, aber auch an innerer Schwere und Müßigkeit. Das mangelnde Sonnenlicht und die kurzen Tage können am Gemüt zehren. Oft beglücken wir uns selbst mit allerlei Süßig­keiten, herzhaften Delikatessen, alkoholischen Getränken und dergleichen. Draußen ist es kalt, das verleitet dazu, es sich im Haus bequem zu machen, die Beine hochzulegen und den lieben Gott einen guten Mann sein zu lassen.

Der Fernseher übt seinen besonderen Reiz aus, auch surft man scheinbar auto­matisch mehr im Internet. Selbst der Bewegungsdrang reduziert sich bei vielen auf ein absolutes Minimum. Freuen wir uns also auf die bevorstehende Fastenzeit um Gemüt, Wohlbefinden, Vitalität und Aussehen wieder auf Vordermann zu bringen.

Persönliche Vorsätze Wie so oft im Leben gibt es auch für die Gestaltung der Fastenzeit nicht wirklich eine allgemeingültige Regel. Die Kirche empfiehlt zwar sechs Wochen enthalt­sam zu leben oder sogar wirklich zu fasten, sprich nichts zu essen. Dennoch wollen wir uns ja eher dem tieferen Sinn widmen, und der ist so individuell wie wir selbst. Deshalb kann und sollte jeder für sich selbst ganz bewusst entscheiden, welche Maßnahmen für die persönliche Entwicklung während der Fastenzeit sinnvoll erscheinen.

Fasten muss nicht zwangsläufig eine Umstellung der Ernährung bedeuten. Auch der bewusste Verzicht auf Gewohnheiten und Verhaltensweisen, die uns bremsen und uns daran hindern unser volles Potenzial zu entfalten, ist eine Art des Fastens. Im Idealfall unterbrechen wir solche Negativimpulse nicht nur eine ge­wisse Zeit lang, sondern entledigen uns ihrer ganz.

Genauer betrachtet geht es um Transformation Das Leben geht immer weiter, nichts bleibt so, wie es ist. All unsere Zellen er­neuern sich ständig. Nach sieben Jahren hat sich der ganze Körper vollständig erneuert. Auch wenn wir gerne glauben möchten, dass alles beim Alten bleibt, ständige Entwicklung, Veränderung und Bewegung gehören zu den Gesetzmäßigkeiten des Lebens.

Wer hier nicht mit der Zeit geht, sich vielleicht sogar weigert, sich immer wieder aufs Neue zu ändern, sich zu transformieren, der stellt sich gegen den Fluss des Lebens. Wir alle sind noch lange nicht fertig, so wie wir sind. Es gibt genug zu tun und ich vermute, es wird auch nie aufhören.

Nutzen wir deshalb die Fastenzeit zur persönlichen Entwicklung und Transformation. Was stört uns im Leben, was könnte besser laufen, wie kann ich selbst dazu beitragen? Wer sich solche Fragen ernsthaft stellt, wird wahrscheinlich sehr schnell wissen, was zu tun oder zu lassen ist. Auch, wenn wir alle mehr oder weniger das Gleiche wollen, führen dennoch die unterschiedlichsten Wege dorthin.

Jeder befindet sich gerade jetzt in einem unterschiedlichen Ist-Zustand, von wo aus er losgeht. Deshalb steht auch für jeden etwas anderes an, was er optimieren könnte. Wir haben außerdem unterschiedliche Gewohnheiten, Lasten und Laster. Deshalb ist eine Phase der Entwicklungsarbeit und Transformation eine individuelle Angelegenheit. Nichts und niemand kann uns da genau sagen, was für uns wichtig und richtig ist.

Transformation bedeutet Veränderung Entwicklung ist ein wichtiger Bestandteil unseres Seins. Wer aufhört sich zu entwickeln, der fängt an, starr zu werden. Viele Gewohnheiten, die uns vielleicht zu früheren Zeiten „am Leben hielten“, sind schon lange nicht mehr zeitgemäß. Wer als Jugendlicher angefangen hat zu rauchen, um „dabei“ zu sein, hat damit einen wichtigen Zweck erfüllt. Leider bleiben solche Gewohnheiten, die nur für eine kurze Zeit von Nöten waren, oftmals länger bei uns, als wir wirklich wollen.

Mit der Zeit schleicht sich da so einiges ein, vieles sammelt sich an, was wir dann Jahr für Jahr mitschleppen. Bis wir uns selbst nicht mehr zu erkennen scheinen, voll beladen mit Gewohnheiten, Verpflichtungen und Abmachungen, die uns das Leben immer schwerer machen.

Um diese Schwere besser ertragen zu können, schaffen wir uns möglicherweise noch mehr Gewohnheiten oder Laster an. Es ist Zeit das zu ändern. Der erste Schritt ist der Wille zur Änderung und zur eigenen Entwicklung. „Wer bin ich und wer will ich sein und wie komme ich am besten dorthin?“ Wer sich das in allen Aspekten des Lebens fragt, der wird vermutlich auch Antworten be­kommen.

Sind Sie bereit für Antworten, die ihr Leben ändern können? Wenn ja, dann fangen Sie doch jetzt gleich damit an.

Von leicht nach schwer – Beginnen Sie mit dem Leichtesten Erfahrungsgemäß hat sich bewährt mit der Änderung anzufangen, die uns am leichtesten fällt. Das, was uns am wenigsten Kraft kostet, woran wir am wenigsten hängen oder verhaftet sind, lässt sich am schnellsten ändern. Dann hat sich immerhin schon etwas geändert, sei es auch noch so unbedeutend. Das setzt sofort Energie frei, möglicherweise auch Zeit. Damit lässt sich direkt die zweit­leichteste Gewohnheit in Angriff nehmen und dann die dritteinfachste usw.

Wer allerdings den umgekehrten Weg wählt, fühlt sich damit eventuell schon sehr schnell überfordert. Mit dem anzufangen, was uns am schwersten fällt, was uns am meisten bremst, kann dazu führen, dass wir die ganze Sache recht schnell abbrechen. Dann soll doch lieber alles so bleiben, wie es ist oder man verschiebt es vielleicht auf einen anderen Zeitpunkt. Ob es dann jedoch leichter geht, ist fraglich.

Richtige Transformationsarbeit braucht sowohl Zeit als auch frei verfügbare Energie. Der Energielevel steigt mit jeder negativen Gewohnheit, die wir auf­geben, auch wenn sie noch so klein erscheinen mag. Da ja Kleinvieh bekanntlich auch Mist macht, lohnt es sich durchaus auch kleine und unbedeutende Dinge zu ändern. Der Energiepegel steigt sanft aber kontinuierlich an, so dass wir uns an immer größere Dinge heranwagen können. Wir wachsen sozusagen mit unseren Aufgaben.

Inspirationen zur Fastenzeit Wer jetzt trotzdem nicht weiß, was das Ganze soll und wie sich die Fastenzeit sinnvoll und transformierend nutzen lässt, dem möchte ich gerne einige in­spirierende Anregungen liefern.

1. Reinigen Sie Leber, Galle und Nieren Passend zum kommenden Frühling ist eine Reinigungskur für diese Organe ein wahrer Segen. Die Leber leistet durchgehend Schwerstarbeit, auch wenn kein Alkohol im Spiel ist. Sie ist an allen Stoffwechselprozessen beteiligt, sorgt für die regelmäßige Erneuerung unserer Zellen, Gewebe, Hormone und so vielem mehr. Alles was wir über die Nahrung, die Atmung und über die Haut auf­nehmen, wird in der Leber bearbeitet, umgebaut, gespeichert und unschädlich gemacht.

Das Gleiche gilt für die Nieren. Jeden Tag fließt unser gesamtes Blut ungefähr 300-mal durch die Nieren, was eine tägliche Durchflussrate von 1500 Litern er­gibt. Das ist kein leichter Job und die Nieren haben hier unsere volle Unter­stützung verdient.

Sowohl Leber und Galle als auch die Nieren neigen zu Steinbildung und Ver­stopfung, wodurch deren überlebenswichtige Arbeit eingeschränkt wird. Deshalb empfiehlt es sich, die Reinigungsfunktion dieser Organe aktiv zu unterstützen. Aus eigener Erfahrung empfehle ich die Organreinigungsmethoden von Andreas Moritz. In seinem Buch „Die wundersame Leber- und Gallenblasenreinigung“ finden Sie alle nötigen Informationen zur Reinigung von Leber, Galle und Niere.

2. Sanieren Sie Ihren Dickdarm „Der Tod sitzt im Darm“, heißt es oft. So makaber sich das anhören mag, so wahr ist es leider auch. Die Ernährungsgewohnheiten in den westlichen Industrie­nationen haben dazu geführt, dass bei den meisten Menschen die gesamte Ver­dauung aus dem Ruder läuft. Besonders schlimm erwischt es meistens den Dickdarm.

Zu viele tierische Fette und Proteine, weiße Auszugsmehle, raffinierte Einfach­zucker, Kochsalz und unzählige E-Stoffe, Geschmacksverstärker und Nahrungsmittelzusätze sind die Hauptauslöser der sogenannten Wohlstands- oder Zivilisationserkrankungen. Doch lange vor dem Erscheinen von Übergewicht, Bluthochdruck, Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes und Krebs, ist der Dickdarm bereits am Ende.

Der Durchmesser unseres Dickdarms kann 20 cm und mehr betragen. Bei vielen Menschen beträgt der wirkliche Durchmesser leider nur noch wenige Zentimeter. Der Rest ist durch Schlacken und Kotablagerungen, die so alt sein können, wie wir selbst, blockiert.

Die Darmwände sind zum Teil so hart verkrustet, dass auch keine Fastenkur und kein Einlauf eine Chance haben. Hier hilft in den meisten Fällen nur eine komplette Darmsanierung. Ich bin überzeugt von der Colon Hydro Therapie. Hier werden pro Sitzung bis zu 100 Liter Wasser durch den Dickdarm gespült. Dabei variieren Wassertemperatur, Druck und Volumen, was in Verbindung mit einer Bauchmassage dazu führt, dass sich sogar die hartnäckigsten Verkrustungen lösen. Erfahrungsgemäß sind 8-15 Sitzungen nötig, bis der Dickdarm völlig frei von Altlasten ist. Am besten erkundigen Sie sich bei einem Colon Hydro Therapeuten in Ihrer Nähe.

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3. Bringen Sie Bewegung ins Spiel Wer sich noch nicht regelmäßig körperlich bewegt, Sport treibt oder trainiert, tut gut daran, diesen Aspekt genauer unter die Lupe zu nehmen. Je nach Alter, Gesundheitszustand und körperlicher Verfassung findet sich für jeden die optimale Art der Körperertüchtigung. Die Regelmäßigkeit und Häufigkeit sind hier wichtiger als die Intensität und Dauer einer Trainingseinheit. Am besten bewegen Sie sich jeden Tag. Das muss ja nicht immer dieselbe Art von Be­wegung sein. Je abwechslungsreicher desto besser.

Was spricht dagegen an einem Tag Yoga zu machen, am nächsten Tag einen ausgedehnten Spaziergang zu unternehmen und am darauffolgenden Tag ein paar Bahnen zu Schwimmen? Bewegung sollte Spaß machen, damit man sich darauf freut, statt zu einer neuen belastenden Verpflichtung zu werden.

Körpertraining kann ganz simpel und unkompliziert sein, braucht kein Geld zu kosten und auch nicht von Öffnungszeiten abhängig zu sein. Unser Bewegungs­apparat ist für so vielseitige Bewegungsmuster konzipiert, dass wir allein mit unserem Körpergewicht sehr effektiv trainieren können. Pilates, Yoga, Tai Chi, Gymnastik und Bodyweightexercises sind bewährte Methoden, die fast überall und zu jeder Zeit ausgeführt werden können.

4. Psychohygiene „Die Welt ist das, was wir von ihr denken!“ Auch Gedanken sind Gewohnheiten. Wer sich ständig ärgert, unzufrieden ist, jammert und sich beschwert, braucht sich auch nicht zu wundern, wenn er auch immer nur genau das bekommt – nämlich noch mehr Gründe unglücklich zu sein.

Wir ziehen nur das in unser Leben, womit wir uns gedanklich und emotional be­schäftigen. Wer innerlich von Angst regiert ist, der wird immer Gründe generieren, die diese Angst noch weiter zu verstärken. Das beste Beispiel sind Ängste vor Krankheiten. Die meisten Leute bekommen genau die Erkrankungen, vor denen sie sich am meisten fürchten. Wie viele Menschen kennen Sie, die ständig nur von Krankheiten reden?

Sorgen und Ängste aller Art produzieren innere Spannungen. Diese können schließlich dazu führen, dass es auch auf Organ- und Zellebene zu Funktions­störungen und Entartungen kommt. Wir alle tendieren leider dazu, uns mehr mit den schlimmen Dingen zu beschäftigen als mit dem, was uns wirkliche Erlösung bringen könnte.

Die Art, wie wir unseren Geist verwenden, ist reine Gewohnheitssache. Das ist den meisten nicht bewusst, scheint es doch häufig, dass wir unseren Gedanken und Gefühlen ausgeliefert sind. Psychohygiene ist in der heutigen Zeit mög­licherweise wichtiger denn je. Wir werden ständig mit Informationen, leider häufig negativer Art, überflutet. Deshalb ist es wichtig, darauf zu achten, wie wir damit umgehen und wie wir das, was uns schlecht bekommt, auch wieder raus kriegen.

Zu diesem Thema kann ich die Bücher „Transsurfing 1-5“ von Vadim Zeland wärmstens empfehlen. Und auch unsere Artikel in der Kategorie „Einfühlsame Kommunikation mit sich selbst und anderen“ können wertvolle Impulse zu einem neuen förderlichen Umgang mit Gefühlen und Gedanken geben.

5. Essen Sie mehr „Lebensmittel“ Die deutsche Sprache ist doch sehr klar und genau. Das Wort „Lebensmittel“ be­inhaltet das Wort „Leben“. Lebensmittel sind die „Vermittler des Lebens“, also Stoffe aus denen Leben entsteht, bzw. Stoffe, die Lebendigkeit enthalten. „Nahrungsmittel“ hingegen müssen nicht auch zwangsläufig Leben vermitteln. Leider nehmen wir immer mehr Nahrungsmittel zu uns, die kein Leben über­mitteln können, da sie keine Lebenskraft mehr enthalten ist.

Alles, was sterilisiert, homogenisiert, pasteurisiert und raffiniert wurde, enthält definitiv keine Lebendigkeit mehr. Zudem wird unsere Nahrung genetisch ver­ändert, bestrahlt und mit Gas und anderen Chemikalien behandelt, bis der letzte Lebensfunke erloschen ist. Fast Food, Mikrowellenessen und Fertigprodukte be­stimmen leider bei vielen die Ernährungsgewohnheiten.

Lebendige Nahrung ist weitestgehend unverarbeitet. Sonnengereiftes Obst und Gemüse, frisch gepresste Säfte, Sprossen und Keimlinge, Nüsse, Samen – alles, woraus Leben entsteht, enthält auch Lebenskraft und Lebendigkeit. Deshalb sollten wir darauf achten mehr Lebensmittel und weniger „tote Magenfüller“ zu uns zu nehmen.

Mindestens 50% unserer täglichen Ernährung sollte aus echten Lebensmitteln bestehen. Biologisch erzeugte, saisonale und regionale Produkte, die nicht weiter verarbeitet wurden, sind bestens geeignet. Ein Apfel, der in der Region auf natürliche Weise gewachsen und gereift ist, vermittelt mehr Leben als eine zerti­fizierte Bio-Mango, die in ihrem Ursprungsland vermutlich unreif geerntet und für den Transport haltbar gemacht wurde. Ein eigener Garten ist ein echter Vor­teil, aber auch Minibeete auf dem Balkon oder der Fensterbank stellen einen brauchbaren Lösungsansatz dar.

Leckere Rohkostrezepte finden Sie hier>>

Zum Abschluss Ich hoffe, Sie ein wenig inspiriert zu haben. Alles geht, nichts muss. Jeder ent­scheidet selbst, was zur eigenen Entwicklung förderlich oder abträglich ist. Ich persönlich habe sehr gute Erfahrungen mit den hier vorgestellten Maßnahmen gemacht, sowohl bei mir selbst als auch bei vielen Klienten.

Zur genauen Recherche der einzelnen Maßnahmen finden Sie im Internet hilf­reiche Informationen. Auch gibt es sehr gute Literatur, Lehrfilme und Weiter­bildungen.

Entwicklung und Transformation finden nicht unbedingt über Nacht statt. Große Themen begleiten uns oft ein Leben lang, weshalb man auch nichts zu über­stürzen braucht. Die Fastenzeit bietet jedoch eine gute Einstiegsmöglichkeit.

Viel Spaß und gutes Gelingen!

Bildrechte: pixelio.de © Barbara Lechner Maske

Jens Sprengel

Jens Sprengel

Jens ist Gründer und Betreiber von inspiriert-sein.de und schreibt zu den Themen Beweglichkeit & Körpertraining, Selbstheilungskräfte aktivieren & Gesundheitsoptimierung u.v.m.

Jens ist staatlich anerkannter Heilpraktiker, Cransio-Sacral-Therapeut, Personaltrainer, Verleger und Autor
Jens Sprengel

2 Kommentare zu “Das Wort zum Aschermittwoch – Die Fastenzeit beginnt

  1. Schwermetalle wie Blei und Kupfer aus Wasserleitungen oder Quecksilber aus Zahnfüllungen können in den Körper gelangen. Über tierische und pflanzliche Nahrung können Chemikalien wie Dioxin sowie Pestizide oder Medikamente wie Antibiotika in den menschlichen Organismus geraten. Stets ist die Leber betroffen, denn deren Funktion besteht ja gerade darin, aufgenommene Stoffe zu zerlegen, damit sie aus dem Körper wieder ausgeschieden werden. Ein natürlicher Prozess. Kann von Entgiften dann nur in extremen Notlagen gesprochen werden? Kann die Leber schädliche Stoffe stets aus dem Organismus hinausbefördern? Oder muss man mit bestimmten Belastungen leben?

  2. Liebe Frau Masley,

    Sie haben völlig recht. Wir leben in einer Zeit, in der es unmöglich ist, alle Giftstoffe zu meiden, so sind wir alle mehr oder weniger stark vergiftet. Eine Reinigung des Körpers (Entgiftung) ist daher auch schon dann anzuraten, solange noch keine Beschwerden aufgetreten sind.

    Da, wie Sie richtig sagen, die Leber stets daran beteiligt ist, wenn Giftstoffe in den Körper gelangen, ist eine regelmäßige Reinigung dieses Organs sehr wichtig die Aufrechterhaltung bzw. Wiederherstellung der Gesundheit.

    Da die Leber über ein unglaubliches Regenerationspotenzial verfügt, können sogar stark angeschlagene Organe ihre Funktionsfähigkeit wieder voll erlangen, wenn auf einen gesünderen und entgiftenden Lebensstil gewechselt wird. Allerdings hängt die Regenerationsfähigkeit vom Einzelfall ab, daher lässt sich nicht sagen, ab wann mit bleibenden Belastungen gerechnet werden muss.

    Viele Grüße und beste Gesundheit,
    Ihr Inspiriert-Sein Team

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