Chronische Rückenschmerzen und ihre verborgene Ursache: Der Darm

BodyWie Sie sich durch eine Darmreinigung von Rückenschmerzen befreien können

Sie leiden häufig unter Rückenschmerzen, haben Probleme beim Sitzen, Aufstehen oder Heben von Lasten? Dann sind Sie damit nicht allein.

Rückenschmerzen gehören zu den am häufigsten vorkommenden Beschwerden in der Bevölkerung. Sie sind mitverantwortlich für viele Einschränkungen und zählen auch zu den Hauptgründen für Arbeitsunfähigkeit.

Die Ursachen sind vielfältig. Nicht immer müssen Kreuzschmerzen von den Bandscheiben oder der Wirbelsäule selbst herrühren. Der Verdauungstrakt, insbesondere der Dickdarm, ist in sehr vielen Fällen der Hauptverursacher von Rückenschmerzen!

Der Dickdarm wirkt sich auf die Situation im unteren Rücken aus

Physiologisch betrachtet, steht der Dickdarm in engem Kontakt mit der tiefen Rumpf- und Rückenmuskulatur, der Hüftbeugermuskulatur und der Lendenwirbelsäule. Eine chronische Verschlackung des Dickdarms aufgrund von Fehlernährung, Nahrungsmittelunverträglichkeit und chronisch entzündlichen Darmerkrankungen kann sich sehr negativ auf die Strukturen des unteren Rückens auswirken.

Es kommt oft zu Spannungsveränderungen in den beteiligten Muskelgruppen sowie auch zu Veränderungen der Statik und Position der Wirbelsäule selbst. Ein chronisch überlasteter Dickdarm kann sogar zu Wirbelsäulenverkrümmungen führen. In einem solchen Fall wird es recht wenig bringen, sich beim Chiropraktiker immer wieder einrenken zu lassen!

Schuld ist meistens eine falsche Ernährung

Unsere modernen Ernährungsgewohnheiten mit allerlei Fastfood, Fertigprodukten, konservierten und konzentrierten Nahrungsmitteln, synthetisch und chemisch veränderten Produkten oder künstlich hergestellten Konservierungs- und Aromastoffen setzen irgendwann auch den gesündesten Verdauungstrakt schachmatt.

Hinzu kommen noch Unverträglichkeiten und Allergien gegen bestimmte Inhaltsstoffe wie Gluten und Milcheiweiß oder Milchzucker. Darunter leiden vermutlich viel mehr Menschen als geglaubt. Die Dunkelziffer ist hoch, da auch Menschen, die dies nicht von offizieller Seite bestätigt bekommen haben und unter den typischen Symptomen leiden, eine Lebensmittelunverträglichkeit haben.

Der Dickdarm verschlackt sein Leben lang

Es geht schon los mit der Fertignahrung für Kleinkinder, wie Brei und Gläschen aller Art. Hier wird der von Natur aus saubere Darm schon mit Stoffen belastet, die dort eigentlich nicht hin gehören.

Weiter geht es mit der „normalen bürgerlichen Küche“ mit den drei Mahlzeiten: Toast oder Weißbrot mit Käse, Wurst oder süßen Aufstrichen zum Frühstück, Fleisch und Pasta zum Mittagessen und abends Essen auf Bestellung.

Zwischendurch gibt’s dann noch Snacks und Zerealien der verschiedensten Art, in der Regel stark zuckerhaltig oder mit der „gesunden Extraportion Milch“.

Und das praktizieren wir dann Tag ein Tag aus, eine Erholungspause bekommen die völlig überlasteten Organe so gut wie nie.

Viele Experten sind sich darüber einig, dass kaum jemand Milchprodukte verdauen kann und es bei jedem früher oder später zu Beschwerden und Einschränkungen kommt. Das gleiche gilt für die meisten Getreideprodukte.

Mögliche Lösungsansätze bei unerklärlichen Rückenproblemen

Falls Sie unter ständigen Schmerzen und Problemen des Rückens leiden und noch niemand die Ursache gefunden hat oder Abhilfe schaffen konnte, dann liegt das möglicherweise am überlasteten Darm.

Es wäre einen Selbstversuch wert, dem auf den Grund zu gehen und zu schauen, ob sich dadurch etwas verändert, bzw. ob die Probleme sogar ganz verschwinden. Hierzu wäre es empfehlenswert, auf der einen Seite die Ernährungsgewohnheiten zu ändern und auf der anderen Seite eine systematische Darmreinigung zu betreiben.

Optimierung der Ernährungsgewohnheiten

Der erste Schritt besteht im Beobachten der eigenen Ernährungsgewohnheiten. Beobachten Sie, ob die Beschwerden nach dem Genuss bestimmter Nahrungsmittel schlimmer werden und verbannen Sie diese für mindestens vier Wochen aus ihrem Speiseplan. Wer durchgehend Probleme hat, kann einfach die „Hauptverdächtigen“ eliminieren. Diese wären:

  • sämtliche Getreideprodukte
  • Zucker
  • Milchprodukte
  • Fleisch und Wurstwaren

Diese tragen alle zu einer Verschlackung des Dickdarms bei. Ich persönlich würde eine vegane und getreidefreie Diät für mindestens vier Wochen vorschlagen.

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Verschiedene Arten der Darmreinigung

Auch hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, die alle für sich alleine sehr wirksam sind, aber auch miteinander kombiniert werden können, was die Effektivität steigert. Sehr wirksam und tiefgreifend ist eine ganzheitliche Darmsanierung, die aus einer Colon-Hydro-Therpie in Kombination mit der Einnahme von Präparaten zum Aufbau der kranken Darmflora besteht.

Dies wird als Gesamtpaket häufig von Heilpraktikern und Ärzten angeboten, die Ihnen hier auch weitere hilfreiche Informationen bieten können.

Der klassische Einlauf mit einem Klistier lässt sich auch Zuhause selbst durchführen, zeigt enorme Wirkung, ist aber nicht mit einer Colon-Hydro-Therapie vergleichbar. Dennoch würde auch das in vielen Fällen schon sehr viel bewirken.

Eine weitere Möglichkeit stellt die Einnahme von Kräutermischungen dar, die ebenfalls eine abführende und reinigende Wirkung haben. Das ist ebenfalls sehr wirksam und bereitet nicht so große Umstände, da man das Pulver einfach in Wasser oder Saft rührt und trinkt. Auch diese Methode ist sehr wirksam.

Freunde und Klienten von uns haben sehr gute Erfahrungen mit der Amazonas-Darmreinigung gemacht, die zum einen kostengünstig ist und zum anderen nur natürliche Zutaten enthält.

Zum Abschluss

Falls Sie beim Lesen dieses Artikels das Gefühl bekommen haben, dass auch Ihr Rückenschmerz vom Darm her rühren könnte, kann ich Ihnen ans Herz legen, dem Ganzen auf den Grund zu gehen. Suchen Sie sich im Zweifelsfall professionelle Hilfe bei einem ganzheitlich arbeitenden Arzt, Heilpraktiker oder Ernährungsberater, der sich auf Darmreinigungen spezialisiert hat.

Immer mehr Gesundheitsexperten erkennen diese Zusammenhänge und bieten hier wirklich gute Lösungsvorschläge an. Darüber hinaus schadet es bestimmt niemanden, auch Menschen ohne Rückenproblemen, die eigenen Ernährungsgewohnheiten immer mal wieder zu überdenken, Entlastungstage einzulegen und dem Darm eine wohlverdiente Pause zu gönnen.

Gleichzeitig finden Sie in unserer DTX-28-Formel, einem Programm zur Reinigung und Entschlackung des Körpers, eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, mit der Sie Ihren gesamten Verdauungstrakt auf sanfte und gleichzeitig hoch effektive Weise reinigen und damit von Schlacken und Ablagerungen befreien können. Hier erfahren Sie mehr über unsere Entschlackungs- und Entgiftungskur>>

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Jens Sprengel

Jens Sprengel

Jens ist Gründer und Betreiber von inspiriert-sein.de und schreibt zu den Themen Beweglichkeit & Körpertraining, Selbstheilungskräfte aktivieren & Gesundheitsoptimierung u.v.m.

Jens ist staatlich anerkannter Heilpraktiker, Cransio-Sacral-Therapeut, Personaltrainer, Verleger und Autor
Jens Sprengel

7 Kommentare zu “Chronische Rückenschmerzen und ihre verborgene Ursache: Der Darm

  1. Pingback: Zusammenhang Diabetes und Clostridien d. (?)

  2. Servus Jens,
    ich mache seit einigen Wochen fast nur noch Smoothies usw.,
    aber ich habe des öfteren am Vormittag bzw. am frühen Morgen nach dem Smoothie Kopfschmerzen.
    Vielleicht kannst du mir weiterhelfen.

    Danke vorab für deine Antwort.

    Grüße

    Günter

    • Hallo Günter,

      was für Smoothies trinkst Du denn? Grüne Smoothies? Und wenn ja aus welchen Zutaten bereitest Du Dir sie zu?

      Viele Grüße,
      Jens

      • Hallo Jens,
        ich bereite den Smoothie meist mit Grurke, Heidelbeeren und etwas Ingwer, Brennesel, Girsch, Banane oder Apfel
        Wasser
        das wars eigentlich schon

        Danke

        Gruß Günter

        • Hallo Günter,

          also eigentlich sollten die grünen Smoothies eher Deine Lebensenergie und Dein Wohlbefinden fördern. Es kann natürlich sein, dass falls Du vorher keine Wildkräuter gewohnt warst, sie die Entgiftung sehr stark ankurbeln, dann könntest Du die Menge erstmal wieder reduzieren, so stark, bis keine unerwünschten Nebenwirkungen mehr auftauchen und dann erst wieder langsam erhöhen.

          Viele Grüße,
          Jens

    • Hallo Gerd,

      danke für Deine Rückmeldung. Ich hoffe, die Infos aus dem Artikel helfen Dir auch praktisch weiter.

      Viele Grüße,
      Jens

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