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  • Psychische Hintergründe bei Ernährungs- und Gewichtsproblemen

    Wenn (Nicht-)Essen zur Ersatzbedfriedigung wird – Ein Ratgeber für Betroffene von Marion Selzer
    Viele von uns kennen das:
    Obwohl wir gerade erst ausreichend gegessen haben, steigt ein unbändiges Verlangen nach einer bestimmten Speise auf. Und obwohl der Verstand dagegen protestiert, schaffen wir es einfach nicht der Versuchung zu widerstehen.

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    Wir essen dann nicht um körperlich satt zu werden, sondern um uns zu trösten, geborgen zu fühlen oder unseren Frust abzubauen. Leider geht dieses Verhalten oftmals nach hinten los, denn Essen kann uns zwar physisch satt machen, dagegen jedoch nicht emotional. Früher oder später gerät unser Verhalten außer Kontrolle. Wir können einfach nicht mehr selbst bestimmen wann wir was, in welcher Menge zu uns nehmen. Entweder wir erliegen unseren Heißhunger- attacken oder kasteien uns mit strengen Auflagen und Regeln.

    Nicht jeder, der gerne oder wenig isst, hat ein Problem mit dem Thema Ernährung. Doch wenn wir unter unserem Verhalten oder den Auswirkungen leiden, dann wird es problematisch. Wer trotz seiner Gesundheit oder der Figur zuliebe ständig zu viel, das Falsche oder auch zu wenig isst, bei dem liegt die Vermutung nahe, dass er im Verspeisen von Nahrung etwas sucht, was Essen nicht bieten kann: Die Erfüllung emotionaler Bedürfnisse.

    Dieser Vorgang ist uns im Allgemeinen nicht bewusst und wird leider bei den meisten Abnehmprogrammen nur selten berücksichtigt. Doch nur, wenn auch die psychischen und emotionalen Hintergründe erkannt und aufgearbeitet werden, ist ein Weg zu einem harmonischen Ernährungsverhalten möglich, das Freude und Genuss bereitet und gleichzeitig einen gesunden und attraktiven Körper be- schert.

    Mit diesem Ratgeber möchte ich Betroffenen helfen, ihre Probleme als Chance zur eigenen Entwicklung zu sehen. Auch ich war in dem Kreislauf von Überessen und Gewicht lange Zeit gefangen. Durch die Aufarbeitung der psychischen Zu- sammenhänge gelang es mir mich und mein Verhalten anzunehmen und auf eine einfühlsame Weise zu transformieren.

    Doch nicht nur die emotionalen Verstrickungen gilt es zu überwinden, vor allem die Bereitschaft uns in den Schmerz einzufühlen, den ein Über- oder Zuwenig- Essen mit sich bringt, kann ein heilsamer Schritt sein. Eine einfühlsame Um- gangsweise mit uns selbst, angelehnt an das Modell der gewaltfreien Kommuni- kation, bietet dazu wertvolle Hilfsmittel.

    In diesem Ratgeber erhalten Sie daher nicht nur eine Vielzahl an Tipps, wie Sie Ihre psychischen Hintergründe erkennen und aufarbeiten können, sondern auch viele wertvolle Vorgehensimpulse um solch einen einfühlsamen Kontakt zu üben und praktizieren. Lassen Sie sich überraschen, auf welch wundersame Weise sich Ihre Beziehung zu sich selbst und dadurch auch Ihr Verhalten wandelt.

    Auch Ihnen wird es gelingen, wieder zu einem Ernährungsverhalten zu finden, das Spaß und Genuss bereitet – und zwar ohne Disziplin und Verzicht. Sondern aus der inneren Motivation heraus „gut zu sich selbst zu sein”. Ein attraktiver und gesunder Körper wird sich dabei Schritt für Schritt auf ganz natürliche Weise einstellen.

    In diesem Ratgeber erfahren Sie,

    Wenn Sie bereit sind, Ihre Ernährungsprobleme hinter sich zu lassen und Mut zur Selbsterkenntnis und Selbstarbeit haben, dann ist dieser Ratgeber genau das Richtige für Sie!

    Psychische Hintergründe bei Ernährungs- und Gewichts- problemen – Wenn (Nicht-)Essen zur Ersatzbedfriedigung wird
    Ein wirklicher Gewinn für alle, die in den Kreislauf von zu wenig, zu viel oder das Falsche essen geraten sind und nicht mehr weiter wissen.
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