5 Vorteile von Kokosöl (Kokosfett)

Wieso es sich lohnt mehr Kokosöl zu essen

Immer wieder hört man, Kokosöl, auch Kokosfett genannt, sei gesund. Dabei besteht es zu etwa 90 Prozent aus gesättigten Fettsäuren. Gesättigte Fettsäuren gelten als Risikofaktor für erhöhte Blutfettwerte und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wie kann Kokosöl also gesund sein?

Das gesunde Geheimnis von Kokosöl liegt in seinem hohen Gehalt an mittelkettigen Fettsäuren (MCT = medium chain triglycerides). Diese haben nicht nur eine stärkende Wirkung auf unser Immunsystem, wirken gegen Viren, Bakterien und andere Parasiten und helfen beim Abnehmen, sondern haben gleich vier weitere Vorzüge für unsere Gesundheit.

Natürlicherweise kommen mittelkettige Fettsäuren lediglich in Butter, Palm- und Kokosöl vor. Mit 65 % weist Kokosöl den höchsten Gehalt an MCTs auf (Butter enthält ca. 15 %, Palmöl ca. 60 %) und kann dadurch unsere Ernährung entscheidend verbessern.

Mittelkettige Fettsäuren aus Kokosöl als wertvoller Bestandteil unserer Ernährung

Die mittelkettigen Fettsäuren des Kokosöls helfen unseren Körper besser mit Wasser zu versorgen (Hydrierung), sind hervorragende Lieferanten von Energie, können dabei helfen, Heißhunger vorzubeugen und unterstützen die Entgiftung des Körpers von fettlöslichen und fettaffinen Giftstoffen.

Das können MCTs aus Kokosöl / Kokosfett

  1. Sie helfen bei der Hydrierung unseres Körpers.
  2. Sie sind ideal für unsere Energieversorgung.
  3. Sie helfen beim Abnehmen und regen den Fettstoffwechsel an.
  4. Sie können vor Heißhunger bewahren und für eine bessere Nährstoffausbeute sorgen.
  5. Sie sind hilfreich bei der Entgiftung unseres Körpers von fettlöslichen und fettaffinen Giftstoffen.

Die 5 Vorteile von Kokosöl

1. Kokosöl für eine besser Hydrierung unseres Körpers

Wasser ist lebensnotwendig und an allen Stoffwechselvorgängen in unserem Körper beteiligt. Allerdings reicht es nicht aus, dass wir einfach nur genügend Wasser trinken. Damit unsere Zellen das Wasser auch halten können, müssen ihre äußeren Schichten, die Zellmembranen, intakt sein. Diese bestehen aus vielen gesättigten Fettsäuren, die wir hervorragend über Kokosfett zuführen können.

Je besser unser Körper hydriert ist, umso besser wirkt alles, was wir sonst noch so für unseren Körper tun. Umso besser gelangen Nährstoffe zu den Zellen und umso besser können Stoffwechselreste und Giftstoffe aus unserem Körper ausgeleitet werden.

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2. Kokosöl für mehr Energie und Leistung

Glukose (Traubenzucker) gilt als die beliebteste Nahrung unserer Zellen. Denn hieraus kann sehr schnell Energie gewonnen werden. Doch auch aus mittelkettige Fettsäuren lassen sich im Gegensatz zu langkettigen Fettsäuren äußerst schnell in Energie umwandeln und können selbst von unserem Gehirn als Energiequelle benutzt werden.

Im Gegensatz zur Energiegewinnung aus Kohlenhydraten (Glukose) fallen bei der Energiegewinnung aus Fettsäuren keine Stoffwechselreste an. Das bedeutet, die Energiegewinnung aus Fettsäuren entlastet unsere Mitochondrien, die Kraftwerke im Inneren unserer Zellen, von denen die Energie hergestellt wird.

Indem wir weniger Kohlenhydrate essen, dafür aber mehr MCTs aus dem Kokosfett zu uns nehmen, können wir auf eine erhöhte Leistungsfähigkeit hoffen und gleichzeitig einer Mitochondriopathie (einer Schieflage unseres Stoffwechsels), vorbeugen, die von ständiger Müdigkeit, über Erschöpfung bis hin zu Burnout führen kann.

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3. Kokosöl zum Abnehmen

Wie wir gesehen haben, besteht Kokosöl zu etwa 65 % aus MCTs. Diese werden nicht nur sehr schnell in Energie umgewandelt, sondern steigern die nahrungsinduzierte Thermogenese, erhöhen also den Energieverbrauch und liefern dazu circa zehn Prozent weniger Kalorien als langkettige Fettsäuren. Weil sie zudem auch noch lange satt machen, helfen sie beim Abnehmen und fördern die Fettverbrennung.

Hierzu folgt in Kürze ein ausführlicher Artikel.

4. Kokosöl gegen Heißhunger und für eine bessere Nährstoffversorgung

Sehr oft entsteht der Appetit auf Junk Food, weil unser Körper zu schlecht mit Vitalstoffen versorgt ist. Da wir heute fast alle einen Mangel an rohen gesättigten Fettsäuren haben, kann der Verzehr von naturbelassenem Kokosöl allein deshalb schon dabei helfen, ungesunde Gelüste und Heißhunger vorzubeugen.

Darüber hinaus hilft Kokosöl, wie bereits erwähnt, bei der Hydrierung unseres Körpers und sorgt dadurch indirekt dafür, dass mehr Nährstoffe aus unserer Nahrung zu unseren Zellen gelangen, wo sie dann verwertet werden.

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5. Kokosöl zur sanften und effektiven Entgiftung von Toxinen

In der heutigen Zeit sind wir immer mehr Umweltgiften ausgesetzt. Insbesondere steigt die Belastung mit fettlöslichen und fettaffinen Abfallstoffen und Toxinen. Diese lagern sich in unserem fetthaltigen Gewebe ein, sofern sie nicht ausgeschieden werden können.

Zunächst landen sie im Unterhautfettgewebe, wo sie zwar die Körperfunktionen nur wenig stören, aber als unliebsame Fettpölsterchen sichtbar werden. Sind diese Depots gefüllt oder nur wenig vorhanden (sehr schlanke Personen), werden sie auch in den Nervenzellen oder in den Gelenkschmieren, beides ebenfalls sehr fettreiche Gewebe, eingelagert. Dort können sie als Nervengifte zu neurologischen Symptomen oder in den Gelenken zu Rheuma und Arthritis führen.

Zu den fettlöslichen bzw. fettaffinen Giften zählen z. B. Schwermetalle, PCBs, einige organische Lösungsmittel wie Benzol, Betäubungs- und Schmerzmittel, Geschmacksverstärker, Pestizide oder auch Rauschmittel.

Diese werden oft unter aufwändigen und langjährigen Verfahren wieder aus dem Körper geleitet, am bekanntesten ist hierbei wohl die Ausleitung von Schwermetallen. Die dabei wieder in den Körperkreislauf gelangenden Gifte können zu erheblichen Nebenwirkungen bei der Ausleitung führen, wie Benommenheit, Konzentrationsproblemen, Kopfschmerzen und Übelkeit.

Die Zufuhr roher gesättigter Fette, wie sie sehr viel im Kokosöl vorkommen, kann hier eine wertvolle Alternative sein. Die Ausleitung von Giften über rohe gesättigte Fette ist vielleicht nicht der schnellste Weg, dafür aber ein sehr sanfter und gründlicher, an den unser biologisches Design unseres Körpers sehr gut angepasst ist. Die gelösten Gifte werden vom Kokosöl aufgenommen und können dann nicht mehr im Darm über die Darmschleimhaut in den Blutkreislauf gelangen, sondern werden sofort ausgeschieden, ohne dass es zu einer Rückvergiftung kommt.

Daher spielen rohe gesättigte Fette auch bei der DTX-28-Formel, unserer 28-tägigen Entschlackungs- und Entgiftungskur eine wichtige Rolle.

Kokosöl als wichtiger Bestandteil von weißen Smoothies

Kokosöl bildet einen wichtigen Bestandteil sogenannter weißer Smoothies. Diese Mixgetränke, zusammengestellt aus hochwertigen Zutaten, versorgen uns mit essentiellen Aminosäuren und wertvollen Fettsäuren, die in der heutigen Ernährung oft zu kurz kommen, aber extrem wichtig für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden sind.

In unserem Ratgeber Weiße Smoothies (Lubrikatoren) zum Abnehmen, Entgiften und Wohlfühlen verraten wir Ihnen tiefer gehende Informationen und geben Ihnen leckere Rezeptideen zur Hand.

Gerade für Sportler, Menschen, die Körperfett abbauen oder Muskelmasse aufbauen wollen, und für alle, die ihren Körper auf sanfte und gleichzeitig effektive und nebenwirkungsfreie Weise entgiften möchten, können weiße Smoothies eine geniale und zugleich köstliche Ergänzung der täglichen Ernährung darstellen.

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Wie viel Kokosöl sollte man essen?

Damit Kokosöl seine Vorzüge entfalten kann, sollte man am Tag etwa 1 Esslöffel, ca. 15 g, davon zu sich nehmen. Laut dem Biochemiker und Gesundheitsexperten Christian Dittrich-Opitz darf man auch gerne seiner Lust nach rohen gesättigten Fetten nachkommen, ohne sich in der Menge zu beschränken. Eine erhöhte Lust auf diese gesunden Fette signalisiere, dass der Körper dabei sei, viele Gifte zu lösen und auszuscheiden.

Wichtig ist jedoch, dass man während der ersten Zeit (ca. 3-4 Monate), in der man verstärkt Kokosöl zu sich nimmt, die Aufnahme anderer konzentrierter Pflanzenöle wie Oliven-, Sonnenblumen-, Lein- oder Hanföl minimiert, da sie die Verstoffwechselung der gesättigten Fetten erschweren.

Seinen Bedarf an essentiellen mehrfach ungesättigten Fettsäuren kann man in dieser Zeit auch über den Verzehr von einem Esslöffel Chiasamen oder Hanfsamen täglich decken, so Dittrich-Opitz in seinem wirklich sehr empfehlenswerten Buch „Befreite Ernährung“.

Da Kokosöl abführend wirken kann, sollte man die Menge nur langsam steigern, damit sich der Körper an die Aufnahme gewöhnen kann.

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Jens Sprengel

Jens Sprengel

Jens ist Gründer und Betreiber von inspiriert-sein.de und schreibt zu den Themen Beweglichkeit & Körpertraining, Selbstheilungskräfte aktivieren & Gesundheitsoptimierung u.v.m.

Jens ist staatlich anerkannter Heilpraktiker, Cransio-Sacral-Therapeut, Personaltrainer, Verleger und Autor
Jens Sprengel

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